Klaus Horn: Titelfavorit im Divinol-Cup 2007?

hornAls Überraschungssieger, und zwar aus dem Stand, fing Klaus Horn im UHSport-Divinol-Cup vor 5 Jahren an. Ein Sieg zum Einstand und zwei Doppelerfolge nachgeschoben, das schockte die Kenner der Szene natürlich zunächst ganz kräftig. „Meine Lieblingsstrecke gibt es in der alten faszinierenden Form ja nun leider nicht mehr“, so Klaus Horn fast ein wenig wehmütig - das war der A1-Ring in Österreich. Dort gelang es dem Pfälzer aus Landau, 2002 seinen ersten Doppelsieg im UHSport-Divinol-Cup kraftvoll in den anspruchsvollen steirischen Asphalt zu nageln. „Ne Strecke nach mei’m G’schmack“. Nur 2005 lief nicht alles für Klaus Horn wunschgemäß. Sehr viele Laderschäden bremsten den erfolgreichen Automobilkaufmann aus Landau ein.

Seniorteamchef  Papa Harald Horn, selbst ein Ex-Rennfahrer, liegt wenn’s brennt oder die Zeit drängt blitzartig selber unter dem Auto und richtet was zu richten ist. Der Senior ist natürlich sehr stolz auf die Erfolge seines Juniors. Mit Hilfe von cargraphic, dem bekannten Tuningspezialisten für Audi und Porsche aus Landau, soll 2007 für Klaus Horn zum UHSport-Divinol-Cup-Titeljahr werden.  Denn die UHSport-Winterserie, die cargraphic-Hockenheim-Pokal und die Divinol-EM-Trophy hat Klaus Horn schon im Sack. Jetzt geht’s an den Cupgewinn 07 heran. 

Michelin wird Exklusivausrüster des GT-Masters

gt3mugellaMichelin wird exklusiver Reifen-Lieferant für das ADAC GT Masters. Ab dem Saisonauftakt der neuen deutschen GT-Serie im Rahmen der 24 Stunden am Nürburgring (7.-9. Juni) werden alle Fahrzeuge auf den französischen Gummis rollen. „Aufgrund der unterschiedlichen Einstufungen der einzelnen Fahrzeugtypen ist die Aufgabe des Reifenpartners bei den ADAC GT Masters nicht zu unterschätzen. Wir sind sehr froh, dass wir mit Michelin den besten Partner gewinnen konnten“ sagt Serien-Manager Jürgen Barth. „Dazu lieferte Michelin auch in der FIA-GT3 EM die Reifen, das erleichtert allen Beteiligten die Arbeit.“

Michelin gilt als derzeit erfolgreichste Reifenmarke im Motorsport. Die Französische Reifenmarke siegte zuletzt neun Mal hintereinander bei den 24 Stunden von Le Mans. Alle LMS-Rennen wurden bisher auf Reifen des weltweit zweitgrößten Reifenfabrikanten gewonnen. In der kleinen GT2-Klasse hat man jedoch noch Entwicklungspotential. Dort waren die Franzosen zuletzt nur noch sporadisch vertreten.

Villorba Corse F430 - GT2-Schwemme in der LMS hält an...

villorbacorse05Das im letzten Jahr in der italienischen GT-Meisterschaft aktive Villorba Corse Team hat gemaß einer Meldung auf Racingworld.it auch Interesse an der LMS 2007 teilzunehmen. Allerdings wird man nicht mehr in der LMP2-Klasse antreten, wo das Team 2005 schon einmal mit einem Lucchini (siehe Foto) aktiv war. Für das nächste Jahr fasst man das Engagement in der GT2-Klasse mit einem Ferrari F430  ins Auge. Im letzten Jahr waren die Piloten Alex Caffi und Danny Zardo für das Team in der nationalen Serie unterwegs. Daher sind Spekulationen darüber erlaubt, dass sie auch für ein Engagement in der 1000km-Rennserie in Frage kommen.

Die zusätzliche Ankündigung des italienischen Teams lenkt den Blick auf ein offenkundiges „Problem“ der LMS - nämlich jenes des die Kapazitäten der Serie übersteigenden Ansturms von interessierten Teams. In der vergangenen Woche ist die Nennfrist für die Saison 2007 abgelaufen. Somit ist davon auszugehen, dass all die Teams von denen nun die Rede bezüglich eines Engagements ist Nennungen abgegeben haben. Gerüchten zu Folge übersteigt die Zahl der eingegangenen Nennungen die zur Verfügung stehenden Startplätze, die sich je nach Strecke zwischen 64 (Spa) und 46 (Valencia) bewegt. Es bleibt daher abzuwarten, wie die Organisatoren den offensichtlichen Überschuß an Teams behandelt, ob über eine Ablehnung von Nennungen (etwa in der kleinen GT2-Klasse) oder über dem Rennen vorgeschaltete Vorqualifikationen.

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