Schweizer Kundenteam für Spyker

sppedygaragespykerDas Schweizer Speedy Garage Team hat die Absicht mit einem Spyker C8 Spyder GT2R in die LMS einzusteigen. Gemäß einer Meldung auf Planetlemans.com  wird der Wagen neben den beiden Werksspyker als drittes Fahrzeug aus der niederländischen Sportwagenmanufaktur, die seit dem letzten Jahr auch in der F1 aktiv ist, in der 1000km Langstreckenserie laufen.

Speedy Garage ist der offizielle Importeur für Spyker in der Schweiz. Im Gegensatz zu dem nebenstehend abgebilderten Rendering, welches die vorgesehene Lackierung des Boliden zeigt, soll es sich bei dem Wagen um eine geschlossene Version des C8 handeln, die derzeit in den Hallen von Spyker in Zeewolde aufgebaut wird. Die 3-köpfige Fahrercrew ist zur Zeit noch nicht fixiert, soll aber in zwei Wochen bei einem Sichtungstest in Valencia zusammen mit den Spyker-Werksfahrern für 2007 selektiert werden.

GS-Motorsport verpflichtet weiteren Piloten

markjthomasAm Wochenende unterzeichnete der Kanadier Mark J. Thomas bei der Aachener Mannschaft von GS-Motorsport  für 2007. „Mark fühlte sich im Team auf Anhieb wohl, war sehr schnell und hatte einen großen Anteil an der Belcar Vizemeisterschaft 2006 mit unserem GS Porsche 996 GT3“, erklärte Teamchef Georg Severich.

Mark J. Thomas (CDN) wird gemeinsam mit Kenneth Heyer (D) auf einer neuen GS Oreca Dodge Viper GT u.a. in der Belcar an den Start gehen. Die Auslieferung der ersten fabrikneuen GS-Dodge Viper (8,2 Liter Hubraum, über 520 PS) für das Aachener Team wird in der kommenden Woche erfolgen. „Wir setzen mit der Viper erstmals einen reinrassigen GT-Sportwagen ein. Damit rechnen wir uns große Chancen aus in der Meisterschaft 2007 ein Wort mitzureden“, ist sich Teammanager Wolfgang Koepp sicher.

Der Kanadier Mark J. Thomas ist seit Jahren nicht nur ein sehr erfolgreicher Motorsportler in Kanada, England und Benelux. Bei BP (British Petroleum) war er bis zum 1. Februar 2007 Präsident und Generalmanager von BP Holland, künftig steigt er auf seiner Erfolgsleiter wieder ein paar Stufen höher. Als Generalbevollmächtigter und Geschäftsführer ist er für die südlichen BP Erdgasfelder in der Nordsee verantwortlich, die einen bedeutenden Erdgasanteil an das Vereinigte Königreich von England liefern. 

Eine Rolex für Marc Basseng

daytonagtsiegerAm Ende hat sich bei diesen 24h in Daytona doch noch ein deutscher Pilot eine Rolex ergattert: Marc Basseng (1.v.rechts),  Scooter Gabel, Jean-Francois Dumoulin und Carlos de Quesada erzielten im Alegra Motorsports/Fiorano Racing Porsche GT3 mit der Nummer 22 den Klassensieg in der GT-Klasse. Der Vorsprung auf den 2.platzierten Banner Racing Pontiac GXP.R betrug dabei nach 24h am Ende nur 7s. Dabei hatte das Rennen für das am Ende siegreiche Team mit einem Unfall begonnen. Zu Rennbeginn war man heftig mit den Reifenstapeln in Turn 1 in Kontakt geraten und hatte 5 Runden verloren. Als aber 90Minuten vor Ende der lange führende Farnbacher-Loles Racing Porsche #85 mit einem Motorschaden die Segel streichen musste war der Weg frei für Basseng und seine Teamkollegen. Nur die letzten 48 Runden lag die Crew in Führung, allerdings auch in der entscheidenden letzten Runde – und die war es die am Ende zählte.

Allegra-Porsche „Das ist der bisher größte Erfolg meiner Karriere“ ließ sich Basseng in den offiziellen Meldungen der Grand Am zitieren. „Die Rolex ist unter den deutschen Piloten ziemlich begehrt. Der Sieg hat uns nach dem frühen Unfall jedenfalls sehr gut getan.“

Bei der 45. Ausgabe der 24h von Daytona hatten 41 Wagen in der GT-Klasse das Rennen aufgenommen. Das war damit die bislang am stärksten besetzte Klasse in der Geschichte des Klassikers. Das Allegra Team hatte ein eher verhageltes Trainingsergebnis bei den Testtagen. Aber eine bis auf den frühen Zwischenfall durchweg solide Pilotenleistung und eine fehlerlose Leistung der Boxencrew spülten das Team immer weiter nach vorne. Für Marc Basseng dürfte das Jahr damit optimal begonnen haben.

 

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