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8. Audi-Sieg in Folge & Erfolgsdebüt für Acura

audi_sebZum achten Mal in Folge hat Audi die 12h von Sebring gewinnen können. Mit Frank Biela, Marko Werner und Emanuele Pirro stieg zudem eine Crew auf das oberste Treppchen die schon einige Sebring-Siege in ihrer Erfolgsbilanz stehen hatte. Frank Biela egalisierte mit seinem 4. Sebring-Sieg den bestehenden Rekord von Tom Kristensen.

Allerdings musste Audi auch in diesem Jahr wieder einmal zittern. Ähnlich wie im Vorjahr konzentrierte sich das Rennpech der Mannschaft auf den zweiten Audi R10 Tdi, der mit zwei Anlasserwechseln 12 Runden Rückstand verzeichnen musste und nur auf Platz 4 kam.  Zu Beginn sah es zudem danach aus als wenn die Tankverkleinerung bei den Diesel-Wagen und die ausgesetzte Restriktorverkleinerung der LMP2, diese über die Distanz nach vorne spülen würde. Die Audi mussten bis zu fünf Runden früher zum Tanken an die Box kommen. Allerdings standen einem Erfolg der Porsche, die zusammen mit Teamchef Roger Penske im Hintergrund die Änderungen bei der IMSA lobbyiert hatten, technische Unzulänglichkeiten im Weg. So heimsten am Ende die Newcomer von Acura die verbleibenden Podiumsplätze ein. Das Andretti Green-Team kam mit einem problemlosen Run bis auf drei Runden an den führenden Audi heran. Die Fernandez-Mannschaft komplettierte mit dem Lola-Acura den Auftakt-Triumph in der LMP2-Klasse. Da Acura im Gegensatz zu Porsche schon den LMP1-Umstieg für 2008 angekündigt hat, fliegen den Newcomern die Sympathien nur so zu.

Der vollständige Rennbericht kann unter diesem Link hier eingesehen werden.

Sebring - nützliche Links

Einige nützliche Links für das Verfolgen des Rennens heute abend und bis in die Nacht seien hier noch untergebracht: So werden auf der ALMS-Website der gewohnte Zeitenmonitor und ab voraussichtlich 16 Uhr MEZ der Audiostream der Streckensprecher zur Verfügung stehen. Neben einem Rennreport auf unseren Seiten (Link folgt) wird auch in unserem Forum das Rennen weitere Beachtung finden – sei es als Diskussionsthread oder im Rahmen des immer wieder beliebten Tippspiels .

Fernsehcoverage gibt es durch Motors-TV, die das Rennen über die gesamte Zeitdauer live übertragen - somit sollte der Auftakt der Sportwagensaison 2007 ausreichend verfolgt werden können. 

Sebring - Newssammlung

intersportcrshseb.jpgDramas und interessante Ankündigungen gab es aus Sebring zu vermelden. So musste Audi in der Nachttrainingssession nach dem Qualifying den Verlust eines Wagens hinnehmen. Bei einem recht fulminanten Off beschädigte Dindo Capello den Audi R10 Tdi bis auf das Monocoque. Daraufhin wurde von Audi aus den Teilen des beschädigten Wagens flugs ein neuer Audi R10 Tdi um das Chassis des Siegerwagens der 12h-Ausgabe 2006 (Chassisnr. #001) neu aufgebaut. Am Freitagmorgen war man damit zwar schon wieder unterwegs, identifizierte aber noch einige Elektrikprobleme am Auto.

Intersport (Foto)  hatte mit ihrem Creation ein ähnliches Problem. Während des Qualifyings hatte John Field in seiner ersten Runde den Wagen auf dem welligen Belag des Turns 17 – der schnellen Eingangskurve auf Start-Ziel – aus der Kontrolle verloren. Allerdings gelang es der Intersport-Truppe mittlerweile  den Wagen wieder instand zu setzen, obwohl auch hier umfangreiche Heckschäden zu beheben waren. Das amerikanische Team blieb nicht von weiteren Zwischenfällen verschont: ein durchziehendes Gewitter beschädigte mit seinen Böen ein Teamzelt – 2 Teammitglieder wurden dabei leicht verletzt.

Mittlerweile gibt es weitere Hinweise das das Werks-Corvette-Team einen Ausflug in die europäische Rennszene nach den 24h Le Mans unternehmen könnte. Konkret scheint ein Einsatz bei den 24 h von Spa-Francorchamps angedacht zu sein. LMS http://www.lmes.net -Einsätze – etwa bei den 1000km am Ring die 2 Wochen nach Le Mans stattfinden - werden derzeit vehement dementiert. Corvette könnte die Rennen rein logistisch durchaus bestreiten. Das Team soll über 4 aufgebaute Chassis verfügen die in Rotation bei den Rennen eingesetzt werden. Die beiden ALMS -Läufe in Lime Rock Park und Mid-Ohio sollten daher zwischen den 24 Stunden von Le Mans und denen von Spa-Francorchamps ohne Einschränkungen zu absolvieren sein.

agracurasebAcura hat am Donnerstag offiziell das Programm für dieses Jahr  vorgestellt. Wichtigste Neuigkeit: man hat ähnlich Pescarolo das Courage-LC 75-Chassis unter Mithilfe von Ex-Simtek-Designer Nick Wirth so weit umgebaut dass man es als Acura ARX-01a-LMP2 als eigenen Wagen homologiert hat. Highcroft-Racing und das Andretti-Green Team werden damit in diesem Jahr in der LMP2-Klasse der ALMS unterwegs sein, bis man im kommenden Jahr mit einem komplett eigenen Chassis in die LMP1-Klasse wechseln und auch nach Le Mans kommen will. Mit der 4.-Besten Qualifyingzeit hat sich die Neuentwicklung schon einmal beste Referenzen erarbeitet

Britische GT – Entryliste für 2007

07bgtc044In der Britischen Meisterschaft wird heuer die GT3-Klasse zur neuen Top-Kategorie. Die nicht mehr ausgeschrieben GT2 findet auf nationaler Ebene eine würdige Nachfolge, wie das nunmehr veröffentlichte Entry mit vorerst 21 GT3-Autos von acht verschiedenen Herstellern zeigt.

Bei einem dreistündigen Test im Rahmen des Media Days in Silverstone gingen 18 Fahrzeuge auf die Strecke: Am Ende führten Ellis / Mortimer (RPM-Dodge Viper) die Zeitentabelle vor dem Rollcentre-Mosler MT900 GT3 und dem Damax-Ascari KZ1R an. Der zweite - vom Team Eclipse eingesetzte - Mosler (Bild rechts) landete hinter dem stärksten der drei Barwell Motorsport-Aston Martin auf Rang 5.

 GT3:
 1 - Barwell – Drayson/Cocker - Aston Martin DBRS9
 2 - Barwell – Alexander/Bentwood - Aston Martin DBRS9
 3 - Barwell – Harrington/de Zille Butler - Aston Martin DBRS9
 4 - Team 4Car – Campbell/Cole - Porsche 997 GT3
 5 - Team RPM – Fletcher/Saggers – Dodge Viper Coupe
 6 - Team RPM – Mortimer/Ellis – Dodge Viper Coupe
 7 - Team RPM – Foster/Redwood - Porsche 997 GT3
 8 - Team RPM – Bamford/Griffin - Porsche 997 GT3
 9 - Tech 9 – Bryant/Harris - Porsche 997 GT3
10 - Damax – Hines/Brodie - Ascari KZ1R
12 - VRS Motor Finance – Burton/Wilcox - Ferrari 430 GT3
14 - Trackspeed – Ashburn/Hooker - Porsche 997 GT3
15 - Trackspeed – Buncombe/Williams - Porsche 997 GT3
17 - Moore Racing – Gardiner/Fenton - Dodge Viper Coupe
18 - Lotus Sport Cadena – P. Whight/tba - Lotus Exige GT3
19 - Lotus Sport Cadena – B. Whight/Kershaw - Lotus Exige
21 - Team Modena – Garcia/Halliday - Lamborghini Gallardo
22 - Team Eurotech – Jones/Jones - Ascari KZ1R
23 - Hector Lester – Lester/Simonsen - Ferrari 430 GT3
33 - Rollcentre Racing – Short/Keen - Mosler MT900 GT3
44 - Eclipse – Cole/Cole - Mosler MT900 GT3

     GTC:
     50 - Team Aero Racing – Ahlers/Hyde - Morgan Aero 8 GT
     54 - RSS Performance – Mundy/Smyth - Porsche 996 GT3
     70 - David Dove Racing – Dove/tba - Ferrari 360
     81 - Team Tiger – Beighton/Finnemore - Marcos Mantis
     57 - Jaz Motorsport – Mace/tba - Porsche 996
     88 - Richmond Racing – Marsh/Hollebon - Ginetta G20 GTR
     99 - Beechdean Motorsport – Howard/Scott - Ferrari 360

 

 

 

 

 

 

International GT Open – Tests in Valencia

07igto005Bei den GT-Open-Tests in Valencia sicherten sich zwei Ferrari-Teams die Tagesbestzeiten. Montags lagen Pasini / Livio (Advanced Engineering-F430) voran, am Dienstag legten Sundberg / Romero (RSV Motorsport-F430) die schnellste Runde vor. Mehr als 30 Autos kamen bei den Testsessions zum Einsatz, wobei auch ein Porsche-Team beeindrucken konnte: Lietz / Chimelli erreichten im Autorlando-997RSR die Tagesränge 4 und 2.

Die GTA-Klasse dürfte aber auch heuer nicht nur ein Duell zwischen Ferraris und Porsches werden: Villalba / Gutierrez (Motor Competicion-Mosler MT900R) konnten mit den Top-Zeiten gut mithalten und liessen einmal mehr das Potential der National-GT2-Version dieses Fahrzeuges erkennen. Das Auftreten der sogenannten „GT2-Viper“ verlief hingegen noch eher bescheiden - Zonca / Belicchi kamen in der schnelleren der beiden Racing Box-Dodge Viper GT2 über die Ränge 8 und 13 nicht hinaus.

Nur Kunden-Z4 bei den 24h am Ring

dubaiwinnerBei den 24 Stunden am Nürburgring wird es keinen offiziellen Auftritt des BMW-Werkes geben. Das steht nun nach einer Pressemitteilung des Schnitzer-Teams fest. Demnach will Schnitzer, die einer älteren Meldung zufolge nach zwei offizielle Werkskits des Z4 besitzen, nur die Testfahrt und den Auftaktevent der BfGoodrich Langstrecken-meisterschaft, die ADAC-Westfahlenfahrt, bestreiten um die Entwicklung des Z4-Kits abzuschließen.

Es wird damit in der Hand der Kundenteams von Duller und Schubert Motors liegen die offiziellen Z4-Wagen zum Siege gegen die Porsche zu führen. Parallel entstehen in der Werkstatt von Kruse-Motorsport derzeit gerade zwei selbst aufgebaute Z4, die in den Händen von Kruse und Bonk Motorsport ebenfalls für die 24 Stunden am Nürburgring vorgesehen sind. Ob den privaten Z4 ein Erfolg beim 24h-Klassiker gegen die Porsche-Teams gelingen wird, bleibt abzuwarten. 18 mal war BMW seit 1970 beim Klassiker zweimal rund um die Uhr in der Eifel erfolgreich. Porsche gewann dagegen bisher nur 7 mal, zuletzt die letztjährige Ausgabe durch Manthey.

Marco Werner auf Pole in Sebring

sebpole Das Qualifying ist vorüber und die Startaufstellung für die 12h von Sebring steht fest. Wie zu erwarten war, teilen sich die beiden Audi R10 Tdi die vorderste Startreihe. Die schnellste Runde fuhr Marco Werner mit einer 1:44.974. Der zweifache ALMS-P1-Champion schlug seinen Teamkollegen Rinaldo Capello mit der schnellsten Audi-Zeit der vergangenen Woche um 0.325s. Die zweite Startreihe besetzen der Penske Racing Porsche RS Spyder von Timo Bernhard und der Acura-Courage des Highcroft-Teams, wobei Bernhard dem Courage von David Brabham fast 1s abnahm. In Startreihe 3 stehen der schnellste Dyson-Porsche und der Acura-Courage des Andretti-Green-Teams. Insgesamt belegen die Prototypen-Teams die vordersten sechs Reihen der Startaufstellung.

gt2pole In der GT1-Klasse haben sich die beiden Werks-Corvettes insgesamt 1s vor dem Aston Martin des Teams Modena absetzen können. Dahinter lauert die versammelte GT2-Meute, die es ziemlich in sich hat. Schnellster Wagen im Qualifying war der Risi-Ferrari von Salo/Melo/Mowlem mit einer 2:02.439, gefolgt vom Petersen Motorsport / White Lightning-Ferrari von Tim Bergmeister und seinen Kollegen. Das Duell im Qualifying hatten hier Jamie Melo und Thomas Enge im anderen Ferrari gegeneinander ausgefahren. Tims Bruder Jörg war standesgemäß schnellster Porsche-Pilot und stellte den Flying Lizzard-997 0.6s hinter dem Polesetter auf Startplatz 18 mit einem Vorsprung von 0.3s vor der Markeninternen Konkurrenz von Tafel Racing auf, die mit beiden Wagen die Startplätze 19 & 20 einnehmen. Der schnellste Panoz steht auf Platz 22 bzw. Rang 6 der Klasse. Den Spyker findet man auf dem 26. Startplatz wieder. Weitere Details entnehme man bitte der angehangenen Liste.

Qualifying-Ergebnis

mwerner1. Emanuele Pirro; Marco Werner; Frank Biela; Audi AG/R10/TDI (P1), 1:44.974
2. Allan McNish; Tom Kristensen; Rinaldo Capello; Audi AG/R10/TDI (P1), 1:45.326
3. Romain Dumas; Timo Bernhard; Helio Castroneves; Porsche RS Spyder (P2), 1:46.046
4. David Brabham; Stefan Johansson; Duncan Dayton; Acura/ARX-01a (P2), 1:47.109,
5. Andy Wallace; Butch Leitzinger; Andy Lally; Porsche RS Spyder (P2), 1:47.130
6. Bryan Herta; Dario Franchitti; Tony Kanaan; Acura/ARX-01a (P2), 1:47.423
7. Chris Dyson; Guy Smith; Porsche RS Spyder (P2), 1:48.175
8. Adrian Fernandez; Luis Diaz; David Martinez; Lola/B06-43/Acura (P2), 1:48.417
9. Sascha Maassen; Ryan Briscoe; Emmanuel Collard; Porsche RS Spyder (P2), 1:50.185
10. Jamie Bach; Ben Devlin; Raphael Matos; Lola/B07-40/Mazda (P2), 1:50.312
11. Michael Lewis; Chris McMurry; Bryan Willman; Lola/EX257 AER (P1), 1:53.125
12. Fredy Lienhard Jr.; Didier Theys; Eric van de Poele; Lola/Bo5-40/Judd (P2), 1:53.594
13. Ron Fellows; Johnny O'Connell; Jan Magnussen; Corvette C6.R (GT1), 1:57.061
14. Olivier Beretta; Oliver Gavin; Max Papis; Corvette C6.R (GT1), 1:57.480
15. Antonio Garcia; Liz Halliday; Darren Turner; Aston Martin DBR9 (GT1), 1:58.241
16. Mika Salo; Jaime Melo; Johnny Mowlem; Ferrari 430GT Berlinetta (GT2), 2:02.439
17. Tim Bergmeister; Tomas Enge; Memo Gidley; Ferrari 430GT (GT2), 2:02.701
18. Johannes van Overbeek; Jorg Bergmeister; Marc Lieb; Porsche 911 GT3 RSR (GT2), 2:03.043
19. Wolf Henzler; Robin Liddell; Patrick Long; Porsche 911 GT3 RSR (GT2), 2:03.338
20. Jim Tafel; Dominik Farnbacher; Ian James; Porsche 911 GT3 RSR (GT2), 2:03.652
21. Tracy Krohn; Nic Jonsson; Colin Braun; Ferrari 430GT Berlinetta (GT2), 2:03.811
22. Bill Auberlen; Joey Hand; Tom Kimber-Smith; Panoz Esperante GTLM (GT2), 203.997
23. Ralf Kelleners; Tom Milner; Graham Rahal; Porsche 911 GT3 RSR (GT2), 2:04.01
24. Pierre Ehret; Lars Nielsen; Dirk Werner; Porsche 911 GT3 RSR (GT2), 2:04.654
25. Scott Maxwell; Bryan Sellers; Ross Smith; Panoz Esperante GTLM (GT2), 2:04.686
26. Peter Kox; Jarek Janis; Spyker C8 Audi (GT2), 2:04.758
27. Darren Law; Seth Neiman; Lonnie Pechnik; Porsche 911 GT3 RSR (GT2), 2:04.897
28. Terry Borcheller; Marc Basseng; Tim Pappas; Porsche 911 GT3 RSR (GT2), 2:06.811
29. Ben Aucott; Joe Macari; Rob Wilson; Ferrari F430 GT (GT2), 2:07.062
30. David Robertson; Andrea Robertson; Arie Luyendyk, Jr; Panoz Esperante GTLM (GT2), 2:11.529
31. Philip Collin; Antonio Hermann; Luchiano DaSilva; Porsche 911 GT3 RS (GT2), 2:13.056
32. Miroslav Konopka; Bo McCormick; Mauro Casadei; Porsche 911 GT3 RS (GT2), 2:15.693
33. Jon Field; Clint Field; Richard Berry; Creation/CA06H/Judd (P1), 10:27.341
34. Maurizio Mediani; Rui Aguas; Jose Maria Lopez; Ferrari 430GT (GT2), No Time

Land Motorsport mit Marc und Marc

bfglm9c.jpg Land Motorsport wird in der Saison wieder mit ihrem Porsche 911 GT3 RSR (Typ 996) an den Start gehen. Der Porsche wird dieses Jahr nicht mehr vom Duo Marc Basseng/Patrick Simon pilotiert, sondern von  Basseng und Marc Hennerici.

Außerdem wird der Porsche nicht mehr von Dunlop sondern Pirelli bereift. Als Ziel hat man sich gesetzt, an die Erfolge der vergangen Saison, in der man 5 Gesamtsiege feierte, anzuknüpfen.

Lister Storm weiter bis 2008 homologiert

ListerLister hat eine verlängerte Homolagtion für den Storm GT1 für 2 Jahre von der FIA bekommen um den Wagen in den FIA-GT -Saisons 2007 und 2008 in der GT1-Klasse einsetzen zu können. Diese gilt für den mittlerweile überarbeiteten Wagen der nun mit einer Traktionskontrolle, Karbon-Bremsen, sowie einer neuen Karosserie und neuem Getriebe daher kommt. Der ursprünglich aus einem Jaguar Gruppe C-Block hergeleitete Motor wurde unter anderem von  früheren Illmor-Ingenieuren überarbeitet um aus dem 2-Ventil-Design  die selbe Motoreneffizienz wie aus den nun gebräuchlichen 4-Ventil-Motoren zu bekommen.

Lister will nun den Wagen, der zwischen 2000 und 2003 (Foto vom Lauf in Anderstorp) 14 Siege in der FIA-GT-Meisterschaft einfahren konnte, für die Teilnahme in der GT1-Klasse bei den europäischen Runden der Meisterschaft für interessierte Piloten anbieten.

Vorschau auf die GT2-Klasse in Sebring

Rahal 18 von 34 Autos im Feld für Sebring starten in der GT2-Klasse. 9 Porsche (davon 7 Porsche 997 RSR), 5 Ferrari F430 GTC, 3 Panoz Esperante GT-LM und ein Spyker – das ist die Klassenzusammenstellung für die Ausgabe des Klassikers im Jahr 2007.

gt2prevjoerg2 Teams werden in diesem Jahr mit jeweils zwei Autos die Porsche - Farben vertreten. Tafel-Racing kommt aus der Grand Am-Szene und hat den Status des Porsche-Semi Werksteams in der GT2-Klasse quasi aus dem Stand bekommen. Wolf Henzler, Patrick Long, Robin Liddell und Dominik Farnbacher gehören zu den Piloten die unter anderem in den beiden neuen Porsche 997 RSR ins Lenkrad greifen. Bei den Flying Lizzard Porsches hat man dafür auf einem der Wagen der amtierenden GT2-Champ Jörg Bergmeister (Foto) und Marc Lieb zusammen mit Johannes van Overbeek auf einem Wagen untergebracht. Stärker kann man einen Porsche fahrerisch zur Zeit nicht bestücken. Auch die Einzelteams sind zum Teil fahrerisch gut besetzt - Rahal Letterman z.B. mit dem aus dem Ferrari-Lager gewechselten Ralf Kelleners, Tom Milner Jr. und Graham Rahal. Auf dem 997 des neuen Teams Trans Sport ist neben Terry Borcheller auch Marc Basseng als Fahrer unterwegs. Dirk Werner, Pierre Ehret und Lars Eric Nielsen im Farnbacher Loles-Porsche hatten wir schon in einer seperaten News erwähnt. Weiters kommen die 996 RSR von Autoclub Bratislava und Konrad Motorsport hinzu, wobei das Team aus Verl nun doch nur mit nur einem Auto starten wird.

gt2prev1 Porsche gegen Ferrari ist der Evergreen in der GT2-Klasse. Und mit der im letzten Jahr erfolgreich gegen Porsche angetretenen Version des F430 ist der Kampf in diesem Jahr auf den ersten Blick recht offen. Das Ferrari-Top Team Risi wird zwei der Boliden an den Start bringen. White Lightning tritt nun doch mit zwei Wagen in Sebring und der gesamten ALMS-Saison an. Im Petersen-Wagen  (Bild) sitzt neben Thomas Enge und Memo Gidley auch Tim Bergmeister am Steuer, dessen Bruder und amtierender GT2-Champion Jörg im Porsche quasi auf der „anderen Seite“ der Klasse unterwegs ist. Der gemeinsam mit Corsa Motorsport eingesetzte grüne F430 wird mit den Piloten Maurizio Mediani, Rui Aguas, Jose Maria Lopez antreten. Einen fünften F430 hat das JMB-Racing Team für die Stammpiloten Ben Aucott, Joe Macari und Rob Wilson genannt.

gt2prev4 Farbe in die Klasse bingen unter anderem die drei Panoz. Die nun unter PTG-Regie fahrenden Esperante sind in Yokohama-Farben und mit den entsprechenden Pneus unterwegs. Ob gegen die Michelin bereifte Konkurrenz ein Blumentopf zu gewinnen ist, wird die Zukunft zeigen. Hier wird man vorrangig an den im vergangenen Jahr augenfälligen Setup-Problemen arbeiten, die öfters für Ausfälle verantwortlich waren. Mit dem dritten Panoz des Robertson-Racing Teams beginnt zumindest die amerikanische GT2-Marke ein zaghaftes Kundensport-Programm. Vom mit Arie Luyendyk Jr. und dem Privatier-Ehepaar Robinson besetzten Wagen sollte aber für den Beginn noch nicht all zu viel erwartet werden, auch wenn diese von der erfahrenen Truppe von Dick Barbour betreut werden.

gt2prev2 Sebring bedeutet auch den Saisonauftakt für die Werks-Spyker -Mannschaft. Auch wenn das angedachte Kunden-Team für die ALMS bis heute noch nicht fixiert werden konnte, so bedeutet der Einsatz in Sebring eine erste Standortbestimmung des überarbeiteten niederländischen Boliden, den Peter Kox und Jarek Janis bei den 12h bewegen werden.

 

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