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Peugeot für die LMS 2007 bestätigt

peugeot_908_laurent.jpgPeugeots Automobil Managing Direktor Frederic Saint-Geours hat zusammen mit  Peugeot Sport Direktor Michel Barge und dem designierten Sport Manager Serge Saulnier, bislang Teamchef der Swiss Spirit Mannschaft ,das erwartete LMS-Engagement des Werksteams für 2007 offiziell bestätigt. Der 908 (Foto mit freundlicher Genehmigung der Kollegen von Endurance-info.com) wird wie erwartet an sämtlichen LMS Rennen der kommenden Saison, die 5 weitere Rennen neben den 24h von LeMans umfassen wird, teilnehmen.
Weitere Rahmenbedingungen, ob die Teilnahme nun mit einem oder zwei Wagen erfolgen würde und wer die Piloten sein sollen, wurden bislang noch nicht bekannt gegeben.
Beim Engagement von Peugeot handelt es sich um den bislang hochwertigsten Werkseinsatz in der LMS. Audi hatte stets betont, daß die bisherigen Einsätze des R8 in der LMS 2004 und 2005 allesamt Kundeneinsätze gewesen seien.

FIA-GT Runde am Hungaroring

Race Alliance Aston25 Wagen (10 GT1, 13 GT2 und 2 GT3-Astons der BMS Scuderia Italia) stehen auf der Entry-Liste für die FIA-GT-Runde in Ungarn am Hungaroring am kommenden Wochenende. Über die üblichen Saisonnennungen hinaus gibt es in der GT1-Klasse 2 interessante Besetzungen: Wablinger Motorsport bringt ein weiteres Mal den Murcielago mit Ben Leuenberger und Christophe Bouchut an den Start und Shaune Balfe hat sich im 2. Saleen des Feldes mit Joao Barbosa verstärkt. In der GT2 kommt Renauer Motorsport mit einem Einsatz für zwei lokale Piloten in die Meisterschaft  zurück.

Nach dem ersten Saisonsieg in Mugello kommen die Race Alliance-Piloten Karl Wendlinger und Philipp Peter nicht nur mit breiter Brust, sondern auch mit einigem Ballast nach Ungarn – 70 Kilogramm Platzierungsgewicht in ihrem Red Bull Aston Martin DBR9 sind der „Lohn“ für den Sieg in Italien!

„Die Freude über den Sieg war natürlich im ganzen Team sehr groß – aber das ist alles Schnee von gestern“, weiß Karl Wendlinger, „jetzt gilt unsere ganze Konzentration dem Rennen in Budapest. Und vor allem der Abstimmung unseres Autos. Denn 70 Kilogramm sind schon eine Menge Holz, da müssen wir von der ersten Minute am Set-Up arbeiten, um die richtige Balance zu finden.“

Zakspeed will in Budapest die Serie der 4. Plätze beenden: "In den letzten beiden Rennen in Dijon/F und Mugello/I belegten wir jeweils einen undankbaren vierten Platz, schrammten mit jeweils Dreizehntel Rückstand an einem Podestplatz vorbei. Dabei lief unser Zakspeed-Saleen immer", so Zakspeed-Pilot Sascha Bert (Ober-Ramstadt). "Wenn uns nun endlich das Glück des Tüchtigen zur Seite steht, dann sollten wir in Ungarn wieder auf einen Podestplatz kommen oder sogar einen Sieg erzielen können," so der Saleen-Pilot. Neben Sascha Bert werden erneut Andrea Montermini (I) und Jarek Janis (CZ) im Zakspeed-Saleen S7R für das Team aus der Eifel starten.

GT Italia – Mugello – Vorschau

Maceratesi / Cadei (Playteam-Ferrari F430) - www.acisportitalia.itZum zweiten Mal in diesem Jahr treten die Teilnehmer der Italienischen GT-Meisterschaft in Mugello an. Nach der zwölfwöchigen Sommerpause könnte am 01.10. in der GT1-Kategorie bereits vorzeitig die Entscheidung fallen: Sollten Gianbattista Giannocaro / Toni Vilander (Playteam-Maserati MC12) einen zweiten sowie einen dritten Klassenrang schaffen, wäre der Titel gesichert. In der GT2-Klasse werden Zardo / Caffi (Villorba Corse-Ferrari F430) versuchen, ihren mit drei Punkten denkbar knappen Vorsprung gegenüber Maceratesi / Cadei (Playteam-F430, Bild) zu verteidigen. Zuwachs soll in Mugello die GT3-Klasse bekommen: Kessel Racing plant angeblich den Einsatz von drei Ferrari 430. Der Saisonabschluss der GT Italia ist für den 15.10. in Vallelunga angesetzt.

Sports Car Challenge Lauf 12, Brno

Das Qualifikationstraining zum Sonntag-Rennen der Sports Car Challenge in Brno brachte zwei Knalleffekte. Den einen gab es in Tony Sinclairs Motor: der Sieger des Samstages musste mit einem irreparablen Maschinenschaden an seinem Jade die Heimreise antreten. Der zweite Knalleffekt war die Gesamt-Pole für den schnellsten Division-2-Fahrer, Pius Truffer. Zum ersten Mal führte ein Fahrzeug der kleineren Klasse das Feld in ein SCC-Sprintrennen.

Neben ihm in Reihe 1: Wolfgang Payr im PRC-Cosworth, der Division-1-Leader, dahinter Gerd  Beisel im wieder genesenen PRC-BMW und Emanuel Pedrazza im nächsten der „Lights“, dem PRC-Honda. Auch GT-Fahrzeuge traten wieder an, die Herren Peter, Bernhard und Dragoun qualifizierten ihre Porsche 996.

Noch in der Startaufstellung wurde am Lucchini des Italieners Mauro Prospero gearbeitet und Öl nachgefüllt – ein Vorzeichen der Dinge, die da kommen sollten.

Resultat Qualifying:
1. Pius Truffer/CH, PRC-BMW (Div.2), 2:01,343
2. Wolfgang Payr/A, PRC-Cosworth (Div.1), -0,701
3. Gerd Beisel/D, PRC-BMW (Div.1), -0,821
4. Emanuel Pedrazza/A, PRC-Honda (Div.2), -1,499
5. Mauro Prospero/I, Lucchini-Alfa (Div.1), -3,868
6. Peter Kormann/D, PRC-BMW (Div.2), -4,479
7. Gerhard Münch/D, Norma M20 (Div.2), -4,585
8. Norbert Groer/A, PRC-Opel (Div.2), -7,653
9. Mirco Schultis/D, PRC-Honda (Div.2), -8,180
10. Thomas Wolfert/D, MRP-Opel (Div.2), -10,274
11. Kurt Peter/CH, Porsche 996 (Div.4), -14,695
12. Otto Dragoun/A, Porsche 996 (Div.4), -15,719
13. Henry Uhlig/D, PRC-Opel (Div.2), -18,126
14. Petr Bernhard/CH, Porsche 996 (Div.4), -18,718
15. Georg Hallau/D, MRP-Honda (Div.2), -22,489

Am Start wurde Pius Truffer von Prospero im Lucchini „abgeschossen“ - beide konnten das Rennen fortsetzen, aber Gerd Beisel hatte jetzt die Führung. Er wurde seinerseits von Payr verfolgt, der sich Ende der zweiten Runde an die Spitze setzte. Dahinter hielt sich Truffer seinen Klassen-Rivalen Pedrazza vom Leib und Prospero im Lucchini mischte ebenfalls in den Top 5 mit.

Das Duell zwischen Beisel und Truffer war auf der Strecke die Show des Rennens, in der Boxengasse sorgte Mauro Prospero für Aufregung. Knalleffekt Nummer 3: Der Lucchini fing vor seiner Box Feuer, die Marshals legten einen großzügigen Schaumteppich, das Team wird einige Arbeit mit Reinigung und Reparatur haben.

Wolfgang Payr hatte in Abwesenheit seines größten Konkurrenten Sinclair einen ruhigen Tag an der Spitze des Feldes und streifte volle Punkte ein; er sieht mehr und mehr wie der Divisionssieger des Jahres aus. Beisel und Truffer hingegen kämpften bis zur Ziellinie – der Schweizer hätte es als sicherer Division-2-Leader ebenfalls ruhig angehen können, aber die Rennlaune siegte an diesem Tag über die Vernunft: 0,248 Sekunden zugunsten Gerd Beisel im PRC-BMW lautete der Abstand im Ziel.

Den zweiten Erfolg für die Schweiz brachte Kurt Peter ein, er entschied die GT-Klasse für sich.

Resultat 2. Lauf:
1. Wolfgang Payr/A, PRC-Cosworth (1. Div.1), 10 Runden in 20:20,792
2. Gerd Beisel/D, PRC-BMW (2. Div.1), -22,246sec.
3. Pius Truffer/CH, PRC-BMW (1. Div.2), -22,504
4. Emanuel Pedrazza/A, PRC-Honda (2. Div.2), -29,266
5. Peter Kormann/D, PRC-BMW (3. Div.2), -59,061
6. Gerhard Münch/D, Norma M20, -59,887
7. Mirco Schultis/D, PRC-Honda, -1:26,242
8. Norbert Groer/A, PRC-Opel, -1:49,410
9. Thomas Wolfert/D, MRP-Opel, -1:50,708
10. Kurt Peter/CH, Porsche 996 (1. Div.4), -1 Runde
11. Otto Dragoun/A, Porsche 996 (2. Div.4)
12. Henry Uhlig/D, PRC-Opel
13. Peter Bernhard/CH, Porsche 996 (3. Div.4)
14. Georg Hallau/D, MRP-Honda, -4 Rd.
15. Mauro Prospero/I, Lucchini-Alfa, -6 Rd.

Die Sports Car Challenge geht langsam in die Zielgerade, das vorletzte Wochenende geht bereits am 30.9./1.10. in Monza über die Bühne.

Französischer Porsche Carrera Cup – Beltoise vorzeitig Meister

Anthony Beltoise (Sofrev ASp-Porsche 997GT3 Cup) - www.superserieffsa.comBereits in Rahmen der vorletzten Runde des Französischen Porsche Carrera-Cups fiel die Titelentscheidung: Anthony Beltoise (Team Sofrev-ASP) führt nach den Rennen in Albi mit 212 Zählern uneinholbar vor Frederic Makowiecki (Larbre, 130,5) und Morgan Moulin-Traffort (116). Obwohl er in Albi bei einem Lauf seinem Teamkollegen Moulin-Traffort den Vortritt liess, hält Beltoise nunmehr dieses Jahr bei eindrucksvollen neun Siegen und zehn Poles aus zwölf Rennen. Zum Saisonabschluss des Cups folgen Mitte Oktober noch zwei Läufe in Magny-Cours.

Jarama Statistiksplitter

PescaroloWie gewohnt - Daten, Fakten und Statistiksplitter von der letzten LMS-Runde:

- Mit dem sechsten Sieg in Folge (nun 7 Gesamtsiege) hat Henri Pescarolo den von Audi gerne als „erfolgreichsten Sportwagen aller Zeiten“ bezeichneten R8 zumindest in der LMS von dieser Position verdrängt (anbei ein Foto aus Istanbul 2005, wo der C60H vor dem R8 ins Ziel kam). 6 Siegen des R8 (mit insgesamt drei verschiedenen Chassis) stehen 7 Siege des Pescarolo-Courages gegenüber. Vielleicht ist dies endlich Motivation genug für Audi, im kommenden Jahr wieder mit einem eigenen Wagen zurückzukehren. Nur wird man, genau wie Pescarolo, der nun ein eigenes Chassis zum Einsatz bringen wird, in der Statistik von ganz unten anfangen müssen.

- 18 Fahrersiege für die „Grande Nation“ sind nun verzeichnet – das ist mehr als alle anderen Nationen zusammen (16 für GB + J + DK + D) auf die Waage bringen.

- Der Lola B05/40 hat von der Anzahl der LMP2-Siege mit dem Courage C65 gleichgezogen – nur haben die französischen Chassis keine Zukunft mehr, da sie nach dem Hybrid-Reglement (bis Ende 2006 gültig) konstruiert sind.

- Mittlerweile streiten sich 7 Piloten um die Ehre der erfolgreichste LMP2-Pilot der Serie zu sein. Die aktuellen Sieger Burgueno, de Castro und Amaral des ASM-Teams sind neu in die Liste der Fahrer mit je drei Siegen hinzu gekommen.

- In der GT1 wurde der erst 2. Sieg eines nicht bei Prodrive gebauten Wagens notiert – wieder vom Oreca-Saleen.

- Mit der Disqualifikation des GPC-Ferraris verpassten die Italiener die Gelegenheit, sich als erfolgreichste Fahrernation in der GT2 einzutragen. Nun haben die Engländer mit dem 2. Panoz-Sieg in Folge diese Gelegenheit genutzt.

- 17 Boxenstopps bei 27 Runden – das dürfte auch einen Rekord darstellen. Ob das Lavaggi-Team sich diesen allerdings in die Annalen eintragen wird, darf bezweifelt werden. Dabei dürfte die Schuld daran wohl am Motor zu suchen sein – mehr dazu an anderer Stelle in den kommenden Tagen.

Alle Entscheidungen aus Jarama ...

Die ausstehenden Entscheidungen in den einzelnen LMS-Klassen sind nun nach Jarama bekannt. Mit dem erwarteten 5.Sieg der Pescarolo-Mannschaft, die in den nächsten Saison endgültig in die Konstrukteursriege aufsteigt, hatten sich die Gegner schnell abgefunden. Die Wildcard nach Le Mans ging dann doch an ein britisches Team. Creation Autosportive errang mit dem 2. Platz die begehrte Einladung. Swiss Spirit, die Mannschaft von Marcel Fässler und Harold Primat, darf sich damit trösten, mit einem französischen Chassis die besten Voraussetzungen für eine Einladung im kommenden Jahr zu besitzen.

In der LMP2 kam das Drama für die führende RML-Mannschaft 8 Minuten vor dem Ende: Die Motorelektronik meuterte und versagte dann den Dienst. Hilflos mussten Mike Newton und Thommy Erdos mit ansehen, wie die Epsilon Barazi-Mannschaft ihnen den Titel in den letzten Minuten vom Teller zog. Für Newtons Team blieb mit dem 2. Platz die Erkenntnis, eine Wildcard für den Einsatz eines eventuellen zweiten Wagens gezogen zu haben. Sollte man diese nicht nutzen, dann dürfte Pierre Bruneaus Mannschaft davon profitieren, der mit einem erneuten Podium den dritten Platz in der Wertung errang.

Zweites Jahr der Teilnahme und zweiter GT1-Titel – besser konnte es für Jacques Lecontes Mannschaft nicht laufen - mehr dazu an anderer Stelle. Auch im nächsten Jahr werden die Fans an der Sarthe nicht auf den Sound der Prodrive Ferrari-Motoren verzichten müssen. Der Convers-Menx Mannschaft reichte ein 5. Platz um die Punkte für den 2. Klassenrang einzufahren. Es gilt als sehr wahrscheinlich dass man diese Chance, die Sarthe noch einmal unter die Räder zu nehmen, nutzen wird.

lntpanoz.jpgIn der GT2 schliesslich profitierte die am Ende viertplatzierte LNT-Mannschaft von der Disqualifikation des italienischen GPC-Ferraris. 21 Punkte stehen für den LNT-Panoz von Tomlinson/Dean/Hynes zu Buche, während das zum zweiten Mal siegreiche Fahrzeug von Bell/Hughes nun 20 Punkte hat. Die zusätzliche Wildcard aus der LMS bedeutet dass 2007 mindestens zwei Panoz an der Sarthe antreten werden – die erste Wildcard hat sich LNT ja schon durch den Klassensieg 2006 beim 24h-Klassiker verdient. Da Multimatic auch Ambitionen nachgesagt werden, 2007 wieder zu erscheinen, dürften so mindestens drei Panoz zu erwarten sein.

Istanbul GT-Open – Lauf 2

Ruberti / Giammaria (Edil Cris-Ferrari F430) - www.gtsport.esAuch beim sonntäglichen zweiten Rennen der International GT-Open-Serie in Istanbul waren Jose Perez-Aicart / Manuel Guerrero (Ecuderia Bengala-Mosler MT900R) nicht zu schlagen. Die beiden Spanier wiederholten den Erfolg vom Vortag mit einen Start-Ziel-Sieg vor Ruberti / Giammaria (Edil Cris Racing-Ferrari F430, Bild) und Pier Guidi / Bartyan (Playteam-F430). Platz 4 ging an Mowlem / Roda (GPC Sport-F360), gefolgt von mehreren weiteren Ferrari-Besatzungen. In der Gesamtwertung haben nach acht Läufen Aicart / Guerrero mit 126 Zählern die Führung übernommen, Paolo Ruberti (111) und Pier Guidi / Bartyan (104) sind auch dort ihre stärksten Konkurrenten. Die restlichen beiden GT-Open-Veranstaltungen dieses Jahres finden wieder auf Spanischem Boden in Rahmen der dortigen GT-Meisterschaft statt: Auf dem Programm stehen Valencia am 07./08. Oktober sowie Barcelona am 11./12. November.

Britische GT – Runde 8 - Silverstone

Zum zweiten Mal in diesem Jahr wurde eine Runde der Britischen GT-Meisterschaft in Form eines zwei-Stunden-Rennens ausgetragen. Tim Mullen / Chris Niarchos (Scuderia Ecosse-Ferrari F430) feierten von der Pole aus ihren zehnten Laufsieg in dieser Saison mit über einer Minute Vorsprung auf Kimber-Smith / Hines (LNT-Panoz Esperante). Dritte und zugleich Sieger der GT3-Kategorie wurden Harris / Maserati (Trackspeed-Porsche 997GT3) vor Scott / Thompson, deren Damax-Ascari KZR1 in der Einladungsklasse genannt war.
Machitski / Cocker (Barwell-Aston Martin DBRS9) - www.britishgt.commLeo Machitski belegte mit Co-Pilot Jonathan Cocker auf einem der Barwell-Aston Martin DBRS9 (Bild) den siebten Gesamtrang, was ihm im letzten Moment den GT3-Fahrertitel einbrachte - der Endstand bei den GT3 lautet Machitski (49) vor Blogg / MacKintosh (Cadena-Lotus Exige, 44,5).

Die endgültige Entscheidung um die Meisterschaft der GTC-Klasse fällt hingegen erst im Nachhinein durch die Offiziellen: Der Klassensieg von Hooker / Keen (Trackspeed-Porsche 996GT3 Cup) in Silverstone bedeutet für Ryan Hooker den Titel, wenn nicht noch einem Protest aus der vorigen Runde in Brands Hatch stattgegeben wird. Sollte dies der Fall sein, würde Hooker (derzeit 89 Punkte) acht Zähler einbüßen - seine Teamkollegen Lang / Allison (85) wären die lachenden Dritten.

Für die GT2-Fahrzeuge gibt es noch zwei Läufe im Oktober in Magny-Cours – Mullen / Niarchos führen in dieser Kategorie mit 65 Zählern vor Kimber-Smith / Hines (61) und Riley / Flux (Rollcentre-Mosler MT900R, 25).

Istanbul GT-Open – Lauf 1

Aicart / Guerrero (Esc. Bengala-Mosler MT900R) - www.gtsport.esDie provisorische Entry-Liste für diese Veranstaltung der International GT-Open-Serie war wohl doch etwas zu optimistisch gewesen: Nur 17 (statt der angekündigten 22) Fahrzeuge nahmen in Istanbul die Trainings auf. Die Pole für Rennen 1 holte der Schwede Peter Sundberg im RSV Motorsport-Ferrari F430.

Der allseits erwartete Ferrari-Sieg blieb jedoch aus - Jose Perez-Aicart / Manuel Guerrero (Ecuderia Bengala-Mosler MT900R, Bild) gewannen das Samstag-Rennen mit 3,8 Sekunden Vorsprung auf Paolo Ruberti / Raffaele Giammaria (Edil Cris Racing-F430), Dritte wurden Alessandro Pier Guidi / Michele Bartyan (Playteam-F430). Unter den Top-12 im Klassement fanden sich acht weitere Ferrari, dazwischen platzierte sich lediglich das von den Türken Özgün / Ak gefahrene Racing Box-Dodge Viper Coupe auf Rang 8.

Nachtrag: Eine am Sonntag gegen Ruberti / Giammaria wegen einer Unregelmäßigkeit beim Pflicht-Boxenstopp verhängte 25-Sekunden-Strafe kostet der Edil Cris-Mannschaft einen Rang - Pier Guidi / Bartyan erben Platz 2.

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