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V de V - Runde 7 - 12h von Magny Cours

departvdevmc.jpgAls Saisonhöhepunkt und vorletztes Rennen der VdeV Modern Endurance Championship standen am diesen Wochenende die 12h von Magny Cours auf dem Programm. Ein mächtiges Feld von 48 Prototypen & GT´s (55 Fahrzeuge im Qualifying) machte sich auf den Weg zum Marathon, der allerdings in den letzten zwei Stunden nach Mitternacht wegen undurchdringlichen Nebels das Safety-Car auf den Plan zwang. Am Ende triumphierte der Ligier JS49 der Briten Ally McKeaver und Bryce Wilson, die beide das Rennen mit 25s Vorsprung auf den Norma der Franzosen Da Rocha / Ibanez / Cavailhes gewannen. Mit drei Runden Rückstand kam ein weiterer Norma mit den Briten Simon Phillips, Tommy Erdos & Rob Garofall ins Ziel.

pitlanevdevmc.jpgThommy Erdos – amtierender LMP2-Klassensieger bei den 24h von Le Mans – schrieb mit seiner Mannschaft in diesem Rennen einige bemerkenswerte Geschichten. Aus der Boxengasse gestartet, schaffte es der Profi im RSR Racing-Norma innerhalb der ersten Rennstunde, das gesamte Feld zu überholen und in Führung zu gehen. Man war auf dem Weg zum sicheren Sieg, als das Schaltgestänge brach und der Wagen im 2.Gang eine Runde um den Rurs schleichen musste und fünf Runden verlor. Dieser Defekt und ein späterer ungeplanter Bremsklotzwechsel kostete dem Team im Endeffekt den Sieg.

Eine weitere Mannschaft die aus der LMS bekannt ist war das belgische G-Force-Team, das mit einem Norma M20 immerhin Gesamtrang 6 mit den Piloten Hahn, Jacobs &  Haezebrouck holte. Die GT-Klasse gewann der Le Duigou Racing-Porsche 996 Cup GT3 auf Gesamtrang 9 vor dem Perspective Racing Porsche aus der LMS.

Als letztes Rennen der Serie stehen nun am 24.-26.11. die 6h von Estoril auf dem Programm.

Alex Job verlässt die ALMS

Alex Job Racing PorscheAlex Job Racing wird in der kommenden Saison nicht mehr in der ALMS antreten. Das hat das Team heute bekannt gegeben. Statt dessen wird man im nächsten Jahr zwei Crawford-Porsches in der Rolex Grand Am Serie einsetzen. Damit kehrt eines der erfolgreichsten Teams der GT2-Klasse (39 Siege, davon 12 Doppelsiege, 46 Pole-Positionen und 79 Podiumsankünfte) und immerhin eine Mannschaft die zweimal die Klasse bei den 24h von Le Mans gewinnen konnte, der Serie den Rücken.

„Wir hatte dieses Jahr eine eher harsche Saison“, fasst ein sichtlich von der Saison enttäuschter Alex Job den Grund für den Rückzug zusammen. „Nach Sebring und Houston (wo Klaus Graf und Mike Rockenfeller den einzigen Sieg des Jahres für die Mannschaft einfahren konnten) hatten wir eine Reihe von Un- und Zwischenfällen und unsere verschiedenen Fahrer sind mit dem Handling des Porsches die ganze Saison über nicht zurecht gekommen. Die neuen Ferraris waren sehr schnell und unsere Konkurrenten von Flying Lizzard und White Lightning haben ihre Stärken ausgespielt. Wir hatten einen excellente Unterstützung unserer Sponsoren. Ich werde nach 18 Starts in Folge Sebring vermissen.“

Erster Courage LC70-Sieg

jlms3a.jpgAuf dem auch als „Tanaka TI-Circuit“ bekannten japanischen Kurs ist die 3. und letzte Runde der japanischen Le Mans Serie zu Ende gegangen. Der Sieg ging dabei zum ersten Mal standesgemäß an ein LMP1-Fahrzeug. Der Werks-Mugen-Courage mit den beiden Fahrern Haruki Kurosawa und Seiji Ara kreuzte am Ende als erster die Ziellinie mit 243 Runden und damit 17 Runden Vorsprung auf das 2. platzierte Fahrzeug, den in der LMP2-Klasse startenden GC-21 der Piloten Sakamoto/Yamikata/Fujii. Auf dem 3. Platz kam mit weiteren 4. Runden Rückstand der JLOC-Lamborghini ins Ziel der damit den ersten 1000km-Erfolg für die von Reiter Engineering aufgebauten Murcielagos holte. Von immerhin 20 gestarteten Fahrzeugen (das stärkste Feld der Saison) kamen am Ende 13 in Wertung ins Ziel.

Nachdem der Zytek des Hitotsuyama Racing Teams von Hiroki Katoh & Hideki Noda die Qualifying Sessions dominiert hatte, stach das Team welches den 2005 noch erfolgreichen LMP675 in der japanischen Serie einsetzt zunächst in Front. Probleme mit dem Kühlsystem liessen den Wagen jedoch nach etwa 2h dramatisch im Klassement zurückfallen. Am Ende konnte man jedoch wieder mit 25 Runden Rückstand ins Rennen gehen um am Ende als 4. im Klassement das erste Finish des Jahres einzufahren. 3. in der mit 6 Wagen besetzten Klasse wurde ein Oskar SK93. Im fernen Europa zeigte sich Yves Courage hoch erfreut über den ersten Gesamtsieg eines LC70.“Wir haben durch die zahlreichen Pole-Positions und schnellsten Rennrunden im Verlaufe der heutigen Saison schon bewiesen, welches Potential in dem Wagen steckt.“ In Japan kam nun auch endlich die lange fehlende Zuverlässigkeit hinzu.

jlms3b.jpgWährend in der LMP2-Klasse nur umgebaute F3-Wagen antraten wurde die GT1-Klasse immerhin von 2 halbwegs ACO-konformen Wagen dominiert. Der Lamborghini des JLOC-Teams erwies sich als stärkstes Fahrzeug des Wochenendes. Gleich zu Beginn des Rennens konnten sich die Piloten Yasutaka Hinoi, Hisashi Wada und Koji Yamanishi als Gesamt-3. hinter den beiden führenden LMP1 etablieren und musste am Ende nur der  siegreichen LMP2-Mannschaft den Vorzug geben. Der Prodrive-Ferrari F550 von Hitotsuyama Racing, der die beiden anderen Runden der JLMS als Gesamtsieger beendet hatte und schon vor diesem Rennen als Meisterschaftssieger feststand, spielte diesmal die Zuverlässigkeitskarte und kam als 3. ins Ziel, gleich hinter dem in ebenfalls in der GT1-Klasse startenden Mosler von Leyjun Racing, der Rang 2 in der GT1 belegte.

6 GT2 – 4 Porsches und 2 Mazdas – starteten zur 6. Runde der JLMS. Am Ende gewann hier nach einer Ausfallorgie der verbliebenen Fahrzeuge das älteste Chassis im Feld. Der Sunburst Porsche 964 der Piloten Yutaka Matsushima, Takeshi Inui und Hitoshi Kakiuchi kam mit 195 Runden als 8. ins Ziel und konnte damit sogar die Porsche RSR bzw. RS der Konkurrenten auf die verbleibenden Podiumsplätze verweisen.

Neue Courages für 2007

lc70spa.jpgDie Schmiede von Yves Courage zeigt sich von der „Konkurrenz“ von  Henri Pescarolo, der für die existierenden C60/C65 ein LMP1/2 Upgrade-Monocoque anbietet, unbeeindruckt. Nach aktuellen Meldungen könnten im Kommenden Jahr 8 neue Chassis aus der Sportwagenschmiede im Technopark Le Mans  auf den Rennstrecken anzutreffen sein. Acura bekommt demnach in dieser Woche das 3. LC75-Chassis geliefert, welches dann als Entwicklungschassis beim amerikanischen Honda-Vertrieb verbleiben wird. Die für die Teams von Highcroft und Andretti bestimmten Wagen haben schon die ersten Testkilometer hinter sich gebracht. Zusätzlich mehren sich die Hinweise dass 2 LC70, also die LMP1-Variante, auch für die ALMS geordert worden sind. Dies ist zwar noch nicht offiziell, könnte aber mit dem angekündigten Cosworth-Team für die LMP1-Klasse zusammen hängen.  Das wären dann schon mal 5 Wagen die im kommenden Jahr in Amerika laufen würden.

In Europa sollen für die LMP2-Klasse schon Interessenten für 2 LC75 existieren. Daneben soll ein Werkseinsatz in der LMP2-Klasse in der LMS im kommenden Jahr geplant sein. Dieser soll parallel zum Werks-LMP1-Einsatz im kommenden Jahr erfolgen. Auf Chassisseite  wird es aerodynamische Detailentwicklungen u.A. bei der Heckabdeckung geben, die für größere Motoren, wie z.B. den Judd GV5 S2 ausgelegt werden müssen.

Land holt 5. Saisonsieg im Finale

bfglm10a.jpgMarc Basseng und Patrick Simon haben den Saisonabschluss der BfGoodrich Langstreckenmeisterschaft 2006 auf dem Land Motorsport Porsche 911 GT3 RSR gewonnen. Für die beiden Piloten und das Land-Motorsport-Team war es der 5.Saisonsieg. Vor 22.000 Zuschauern komplettierten Volker Strycek, Andreas und Ralf Schall im Opel Astra V8 Coupé vor Michael Bäder, Tobias Hagenmeyer und Markus Gedlich im BMW M3 das Podium. Rang 4 im Rennen ging an die Zakspeed-Viper von Gerhard/Riebensahm/Mohr, die das Podium nur um 2s verpassten. Dahinter wurde der Mitsubishi Lancer von Raeder Motorsport  als 5. klassiert.

Nach sechs Klassensiegen und zwei zweiten Plätzen bei den VLN-Serienwagen bis 1.850 ccm Hubraum feierten Mario Merten und Wolf Silvester den Gewinn der Meisterschaft 2006.

bfglm10b.jpgVon der Pole-Position aus gestartet übernahm Basseng beim Start die Führung und lieferte sich in der ersten Runde einen spannenden Zweikampf mit Armin Hahne im Porsche GT3 MR von Manthey-Racing. Im Abstand von nur einer Zehntelsekunde jagten beide Fahrzeuge in Runde zwei durch die Mercedes-Arena, wo es zu einer Berührung kam. Der Manthey-Porsche trug einen Schaden an der Aufhängung des Kühlers davon, nach der dritten Runde steuerte Hahne die Box an und gab auf.

Damit war der Weg frei für Basseng/Simon, die im folgenden Verlauf des Rennens die beste Reifenwahl trafen. „Das war heute ein wirklich schmaler Grad zwischen Erfolg und Misserfolg“, sagte Simon nach dem Rennen. „Wir sind äußerst vorsichtig mit dem Land-Porsche umgegangen, denn neben der Ideallinie war es häufig noch sehr feucht und das Risiko auszurutschen sehr groß.“ Basseng ergänzte: „Am Ende hat alles gepasst.“

Die Schall-Mannschaft, die durch Boxenstopps begünstigt zeitweise sogar die Führung im Ex-DTM-Opel übernahm, musste in der Schlussphase des Rennens noch einmal zittern, denn nach einem Überholvorgang bei gelber Flagge fing sich Ralf Schall eine Zeitstrafe von drei Minuten ein.  

bfglm10c.jpgEinen Achtungserfolg verbuchten Claudia Hürtgen, Marc Hennerici und Hans-Joachim Stuck bei der Premiere des BMW Z4 M Coupés auf dem Nürburgring. Zwar stoppte ein Schaden an einem Radlager die Fahrt des von Platz drei gestarteten Trios, „mit der Performance des Fahrzeuges können wir aber nach dem ersten Renneinsatz zufrieden sein“, so Teamchef Torsten Schubert. „In dem M Coupé steckt noch eine Menge Potential.“

Infos und Fotos stammen wie immer von der Homepage der Langstreckenmeisterschaft von ks-design, die auch weitere Details zu allen Rennen der Saison enthält. 

JLMS geht 2007 weiter / Qualifying Okayama

jlmszytek.jpgAm Rande der letzten Runde der japanischen Le Mans Serie in Okayama ist der Kalender für das kommende Jahr veröffentlicht worden. Dieser soll nach Willen der Veranstalter 4 Events mit einer Gesamtlänge von je 1000km umfassen. Die Kalendarischen Daten lauten derzeit wie folgt:

13 Mai, Sugo
3 Juni, Fuji
22 Juli, Motegi
27 Oktober, Okayama.

Auch im kommenden Jahr sollen die nicht ACO-konformen Wagen wieder zur Serie zugelassen werden.

Das Qualifying des letzten Rennens hat erwartungsgemäß der Zytek von Hitotsuyama Racing dominiert, mit einer 1:21.745 vor dem Mugen-Courage LC70 mit einer 1:22.420 . Die LMP2-Klasse (in der kein eiziger echter LMP2 startet) führt auf Gesamtrang 3 ein Oscar-Chassis an. In der GT1 steht der JLOC-Lambo auf Gesamtrang 5 auf der besten Position.  


Divinol-Finale in Hockenheim

divfina.jpg2006 standen zum Finalweekend des Divinol-Tourenwagencups gleich 2 Titel zur Vergabe an. Der „kleine Titel“ war der UHS-Hockenheim-Pokal. Dieser Titel fällt jenem Fahrer zu der bei den Rennen in Hockenheim als Punktbester der Saison abschneidet. Das ganz große Ereignis in Hockenheim  aber stellte die Entscheidung im deutschen UHSport-Divinol-Cup 2006 da. Im 17. Jahr der Meisterschaft galt es den 16. Titelträger zu küren.

Nass war’s als es ins Rennen 1 ging. Für „Rainman“ Herold und seinen Audi-Quattro das absolute Wunschwetter. Trotzdem gelang es Chaouki Chikhani mit 1.32,161 die schnellste Rennrunde in den Asphalt zu radieren. Aber der Sieg war Willi Herold nicht zu nehmen. Sein 1. in diese Saison und sein 6. insgesamt. Aber dann die Überraschung in Gelb. Ebenfalls im Regen gigantisch erstarkt: Pierre v. Mentlen in seinem V8Star. Klitzekleine 1,5 sec. hinter Chikhani bedeutete für den schnellen Schweizer in Hockenheim am Ende den Gang aufs Treppchen. Und den verdienten Klassensieg gleich dazu. „Platz 2 hatte ich schon in den Händen“, so der Schweizer begeistert.
divfinb.jpgAber auf abtrocknender Strecke schlüpfte Chikhani am Ende in der letzten Runde unter Beifall der Zuschauer in der Sachskurve noch vorbei. Obwohl der schnelle Libanese bei einem Überholmanöver gegen den Schweizer kurz vor Rennschluss schon hängengeblieben war und sich gedreht hatte. Keinesfalls glücklich schaute Jürgen Bender nach dem Rennen aus. Die gewählten Pirelli Gummis erwiesen sich als zu wenig haltbar. „Im letzten Drittel war’s vorbei“, so der schnelle Schwabe. „Platz 2 war durchaus drin, aber so“, - Achselzucken. Ganz zum Schluss gingen Horn und Wallenborn noch an Bender vorbei.

divfinc.jpgRennen 2 lief dann ohne „Herold-Wetter“. Robert Wallenborn Geigte entsprechend auf. Von der Pole startend konnte er Chikhani auf Distanz halten. Dahinter  Probst, der markierte die schnellste Runde, Horn, Bender, Dechent und Eddy Kamm auf seinem STW-Vauxhall. Klassensiege also für Dechent und Kamm. Jo Kreuer, Marc Roth und Ex-EM-Trophygewinner Bernd Kleeschulte siegten klar. Die kleinen Klassen wurden erneut von Jens Smollich, Lady Schmid und Hennig Pape gewonnen. Thomas Reichel fiel der Bellof-Junior-Pokal für den erfolgreichsten jungen Fahrer zu.

Neuer UHSport-Divinol-Cup Titelträger und auch Gewinner des Hockenheim-Pokals wurde, der 16. in 17 Meisterschaftsjahren ist der 24jährige Martin Zajicek aus Most. Sein Skoda Octavia Gr.H-2L  erwies sich als schnell und zuverlässig.

 

FFSA-GT-Finale in Magny Cours

ffsafina.jpgDie letzte Runde der Französischen GT-Meisterschaft 2006 fand in Magny Cours am vergangenen Wochenende statt. Fast irreguläre Bedingungen herrschten zu Beginn des ersten Laufes, als ziemlich genau zu Rennstart ein Wolkenbruch sich über der Strecke entlud. Dies brachte den amsonsten in der Saison im Schatten der neueren GT1 stehenden Viper-Teams die Möglichkeit, wieder einmal ganz oben auf dem Podium zu stehen. Den Laufsieg im ersten Lauf errangen Anthony Beltoise / Gael Lesoudier in der MTO Mirabeau Racing-Viper vor ihren Teamkollegen Mathieu Zangarelli / Jean-Claude Lagniez. 1.556s betrug am Ende gerade einmal der Abstand der Sieger, die in der letzten Runde sogar noch einen Dreher mit Maueranschlag hinnehmen mussten, auf die Teamkollegen. Die drittplatzierten Christophe Bouchut / Richard Berville wurden in der SRT-Corvette mit gerade einmal 0.2s Abstand auf die 2. abgewunken. Der GT2-Sieg ging an die Racing Logistic-Viper von Adam / Makowiecki.

ffsa06909.jpgDas Rennen am Sonntag fand dann unter weit freundlicheren Bedingungen statt. Hier dominierten wie erwartet wieder die neueren GT1. Der Oreca-Saleen mit Hernandez / Ayari fuhr einen ungefährdeten Laufsieg mit 14s Vorsprung auf die Corvette von Bouchut / Berville ein. Das Podium komplettierte der VBM-Ferrari F550 von Bornhauser / Thevenin, die eine halbe Minute Vorsprung vor der zweiten SRT-Corvette von Cayrolle / Soave verzeichnen konnten. In der GT2-Klasse siegten Narac / Lecourt auf dem IMSA Matmut-Porsche.

Die Meisterschaft konnten Ayari / Hernandez mit 324 Punkten für sich reklamieren. Zweite wurden die Kuismanen / Palttala (PSI-Corvette, 206) -  trotz eines Ausfalls im ersten Lauf, als Petti Kuismanen die C5R in der Adelaide Hairpin in die Mauer ablegte. Narac / Lecourt wurden in der Jahreswertung auf Rang 3 gewertet.

Bourdais bei Peugeot?

bourdais.jpgGemäß einer Meldung auf  Motors TV wird Sebastian Bourdais zum Fahrerkader von Peugeot bei den 24h von Le Mans 2007 gehören. Noch soll zwar kein Vertrag existieren, doch gäbe es derzeit eine mündliche Vereinbarung zwischen Serge Saulnier und dem 27-jährigen, aus Le Mans stammenden Piloten. Bourdais ist im Laufe seiner Karriere nun insgesamt 5 mal in Le Mans angetreten. Als beste Plazierung steht ein 4.Platz auf einem Courage C52 im Rennen 2000 zu Buche.

Bourdais war in den letzten Jahren trotz seiner Verpflichtungen in der CART-Serie, die er nun insgesamt schon 3 mal gewinnen konnte, regelmäßig im Team seines Förderers Henri Pescarolo beim Klassiker an der Sarthe angetreten. Pescarolo hat die Wahl seines Schützlings nach eigenen Worten schon akzeptiert. Es sei für ihn kein Problem einen ausreichend schnellen französischen Piloten zu finden der Bourdais ersetzen könne.


Minimal-Finale der britischen GT in Magny-Cours

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Im Rahmen der Runde der Französischen GT-Meisterschaft sollte laut dem Willen der Organisatoren der britischen GT (SRO) auch die Entscheidung im britischen Championnat fallen.

Der Ruf nach einer gemeinsamen Abschlussrunde wurde freilich von fast dem gesamten Feld der angelsächischen Meisterschaft geflissentlich ignoriert. Einzig die beiden stärksten GT2 Teams von LNT und Scuderia Ecosse folgten dem Ruf und stellten eine Miniabordnung von 2 Wagen zur Schau.

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Um es kurz zu machen: LNT gewann mit dem Panoz (nur ein Wagen nahm entgegen ersten Ankündigungen am Rennen teil) beide  Rennen. Dafür reichten die eingefahrenen Punkte dem Scuderia Ecosse Team von Chris Niarchos und Tim Mullen zur Meisterschaft, die man mit 73 Punkten vor LNT mit 71 Punkten knapp erringen konnte.

 

 

 

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