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9 Rennen für Felbermayr-Proton 2009

Proton-PorschesWie im vergangenen Jahr tritt Felbermayr-Proton mit zwei neuen Porsche 997 GT3 RSR in der fünf Läufe umfassenden Le Mans Serie an. In der Startnummer 77 fahren mit dem Ludwigsburger Marc Lieb und dem Österreicher Richard Lietz zwei Werksfahrer aus dem Hause Porsche um den Titel. „Wir sind 2007 und 2008 Vizemeister geworden, deshalb wäre eine andere Zielsetzung als der Titel in der GT2-Klasse Tiefstapelei!“ so Teamchef Christian Ried. Den zweiten RSR steuert er zusammen mit Horst Felbermayr jr., sowie dem Portugiesen Francisco Cruz Martins.

Schwäbische Sportwagen sind für den einzigen Neuling im Team keine Unbekannten. Im letzten Jahr wurde er auf Porsche Dritter in der italienischen GT-Meisterschaft. Marc Lieb fährt 2009 seine dritte Saison für Felbermayr-Proton, drei Rennen konnte er bislang mit dem Team gewinnen. Richard Lietz debütierte beim Ummendorfer Team im letzten Sommer bei der FIA-GT in Bukarest. Christian Ried und Horst Felbermayr jr. gehen ebenfalls in ihre dritte Saison in der LMS.

Neben der europäischen 1000km-Serie plant das Team auch ein Antreten bei den Läufen zur Asiatischen Le Mans Serie gegen Ende des Jahres, bei der FIA-GT Meisterschaft in Bukarest und beim 24 Stunden Rennen von Le Mans. Somit stehen dieses Jahr neun Rennen auf der Agenda der süd-deutschen Truppe.

Italienische GT – Terminplan-Update und Vorschau

Der Kalender für die Italienische GT-Meisterschaft sieht nach einigen Änderungen nunmehr einen späten Saisonstart am 31.05. in Vallelunga vor. Die weiteren sechs Termin sind: 07.06.09 – Magione, 21.06.09 – Mugello, 19.07.09 – Misano, 06.09.09 – Imola, 27.09.09 – Mugello, 18.10.09 – Monza.

Zwei der drei Klassen werden auch heuer wieder zu einem Duell Porsche gegen Ferrari: In der GT2-Kategorie sollen zum Saisonauftakt drei Porsche von Autorlando, besetzt mit Cruz Martins / Henzler, Formilli-Fendi / Castellaneta und Caffi / Fratti, an den Start gehen. Sie werden auf ein größere Anzahl von Ferrari der bewährten Teams wie Edil Cris, Advanced Engineering, Easy Race oder Villorba Corse treffen. Die GT Cup-Klasse wird wie üblich aus mehreren Cup-Porsche und Challenge-Ferrari bestehen.

Abwechslung – zumindest was die Marken betrifft – verspricht hingegen die GT3-Klasse: Audi Sport Italia hat bekanntlich einen der R8 LMS erhalten, den Dindo Capello zusammen mit einem noch zu benennenden Co-Piloten fahren wird. Weiters werden drei Mik Corse-Lamborghini Gallardo, zwei Brixia-Aston Martin DBRS9, zwei Giudici-Dodge Viper sowie ein AGR-Porsche, ein Kessel-Ferrari und die Twentytwo Motorsport-Corvette im GT3-Feld erwartet.

Jetalliance - 1000km von Spa als LM-Test / Besatzung steht

jetalliance09_pk4Seit Bekanntgabe des Le Mans-Startplatzes für den Jetalliance Racing-Aston Martin DBR9 laufen die Arbeiten im Teamsitz in Oeynhausen auf Hochtouren. Die Mechaniker-Crew arbeitet fast rund um die Uhr am GT1, der für das 24 Stunden Rennen von Le Mans einige Umbauten über sich ergehen lassen muss: So am Tank, der zusätzlich nötigen Klimaanlage und der Veränderung der Aerodynamik. „Wir sind voll im Plan. Jetzt läuft der Countdown“, erklärte Teambesitzer Lukas Lichtner-Hoyer (auf dem Foto rechts), der nun auch die Fahrerbesetzung bekannt geben konnte. Mit an Bord in Frankreich sind neben dem Teameigner noch der deutsche Alexander Müller (links) und der Österreicher Thomas Gruber (mitte). Mit dem 30-jährigen Müller feierte Lichtner-Hoyer mit Platz 2 in Oschersleben im vergangenen Jahr seinen ersten Podiumsplatz in der FIA-GT Meisterschaft. Mit dem 49-jährigen Wiener Thomas Gruber wiederum war Lichtner-Hoyer in vielen Langstrecken-Rennen im Einsatz. Gruber selbst holte sich 2008 beim Porsche Sportscup den Gesamtsieg in der Langstreckenwertung.

Die Mannschaft hat die 1000km von Spa als Generalprobe ins Programm aufgenommen. Schon 2007 waren Lichtner-Hoyer / Gruber mit dem Aston Martin Martin DBR9 in der Le Mans Serie am Start und erreichten damals Platz 5 in der Klasse. Bei Jetalliance Racing Racing ist man sich der Härte des 24 Stunden Rennen von Le Mans bewusst: „Wir sind Realisten genug um zu wissen, dass man als Quereinsteiger beim härtesten und schwersten Langstreckenrennen der Welt möglicherweise auch Lehrgeld bezahlen muss. Wir haben Respekt, kommen aber voll motiviert nach Frankreich. Mit dem Startplatz haben wir den ersten Schritt geschafft. Unser Ziel ist es, am Sonntag über die Ziellinie zu fahren. Gelingt uns das, ist auch ein Spitzenplatz in der GT1-Klasse möglich.“

Zum 50. Jubiläum des bislang einzigsten LM-Sieges von Aston Martin ist die Werksmannschaft in die LMP1-Klasse gewechselt. Die GT1-Klasse überlässt man nun als einzigem Team Jetalliance Racing nachdem die Gigawave-Truppe just ihren Startverzicht bekannt gegeben hat. Jetalliance Racing ist laut Teammitteilung nach die erste österreichische Mannschaft die seit 1972 in Le Mans antritt.

Audi Werksfahrer-Trio beim Kundensport-Debüt

r8testFrank Biela, Emanuele Pirro und Hans Joachim Stuck bestreiten für das Team Phoenix Racing am Samstag die 4h lange "ADAC Westfalenfahrt", den Saisonauftakt der BF-Goodrich Langstreckenmeisterschaft auf der Nürburgring-Nordschleife. Damit versammelt Audi für das offizielle Renndebüt des ersten rein für den Kundensport konstruierten Rennsportwagens geballte Werksfahrerpower.

Der 5-fache Le Mans-Sieger Frank Biela war von 1991 bis 2008 Audi-Werksfahrer. Der Deutsche holte in seinem ersten Audi-Jahr mit dem Audi V8 quattro auf Anhieb den Titel in der Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft (DTM) und feierte in den vergangenen 18 Jahren zahlreiche weitere Erfolge mit Audi. Sein Teamkollege Emanuele Pirro fuhr von 1994 bis 2008 für Audi. Der Italiener gewann mehrere Tourenwagen-Titel und gemeinsam mit Frank Biela ebenfalls fünfmal die 24 Stunden von Le Mans. Insgesamt stand Pirro in Le Mans neunmal in Folge auf dem Podium. Hans-Joachim Stuck startete von 1988 bis 1995 für Audi. Sein größter Erfolg im Dienste der Marke mit den vier Ringen war der Gewinn der Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft 1990 mit dem Audi V8 quattro. Seit Januar 2008 ist Stuck Repräsentant des Volkswagen Konzerns für den Bereich Motorsport.

Mit dem ersten Testeinsatz unter Rennbedingungen geht die Entwicklung des neuen R8 LMS GT3 für Audi in die nächste Phase. "Unsere drei Legenden verfügen über viel Erfahrung und werden uns wichtiges Feedback für die Weiterentwicklung unseres neuen GT3-Fahrzeugs für den Kundensport geben", erklärt Audi Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich. "Wir wollen möglichst viel lernen. Das Ergebnis des Rennens ist dabei eher nebensächlich."

FFSA-GT – Nogaro - Entry

Die vorläufige Entry-Liste der Französischen GT-Meisterschaft umfasst 29 Fahrzeuge – ob tatsächlich alle angeführten Teams beim Saisonauftakt am 11.-13.04. in Nogaro an den Start gegen werden, muss sich erst noch zeigen.

Entgegen vieler Prognosen wird das französische Publikum auch heuer nochmals GT1-Autos zu sehen bekommen, wobei es die endgültig letzte Saison dieser Klasse in der FFSA-GT sein soll: Angekündigt sind vier Corvette (2x DKR, je 1x SRT und Luc Alphand Aventures), drei Saleen (2x Larbre, 1x Tarres), ein Ferrari F550 von Solution F (mit Sebastien Loeb am Steuer) sowie eine Chrysler Viper GTS-R. Die GT2-Klasse wird nur durch einen Wagen vertreten sein – IMSA Performance hat einen Porsche 997 RSR gemeldet.

Attraktive Neuzugänge gibt es hingegen in der GT3-Kategorie: Dort sollen neben sechs Lamborghini Gallardo, fünf Ferrari F430 und vier Dodge Viper Competition Coupe auch die beiden Alpina B6 von Sport Garage, der Audi R8 LMS von Oreca und ein Maserati Gran Turismo von ASP Competition antreten. Sport Garage bietet als Fahrer unter anderem Gilles Vannelet auf, bei der Nennung von Oreca ist vorerst nur Stephane Ortelli als Pilot angeführt.

Nur 17 Starter zur 2. ALMS-Runde

St.Petersburg 2008Sechs Prototypen und elf GT bilden das bescheidene ALMS-Feld zur zweiten Runde der Serie in St.Petersburg. Das Rennen auf dem Stadtkurs in Florida markiert einen traurigen Tiefpunkt: Zum ersten Mal in der Geschichte der Serie ist eine der vier ausgeschriebenen Klassen unbesetzt - in der GT1-Klasse ist kein einziges Fahrzeug genannt. Daher hat die IMSA schon reagiert und 2009 vier Rennen für eine Beteiligung von vereinzelten Porsche-Cup-Fahrzeugen des mit 40 Fahrzeugen bestens besetzten IMSA-GT3-Challenge Porsche Cups ausgeschrieben.

Zu dem noch in Sebring vorhandenen hochklassigen Feld ist kein Vergleich zu ziehen. Acura - Namenssponsor des Rennens - stellt mit Highcroft, de Ferran und Lowes-Fernandez die Hälfte des Prototypenfeldes. Die drei Lola von Dyson Racing und Intersport-Racing komplettieren das magere LMP-Feld.

Wenigstens in der GT2-Kategorie ist ein munterer Wettbewerb zu erwarten. Drei Porsche, ein Ferrari, zwei BMW sowie die fünf amerikanischen Boliden von Ford, LG (Corvette), Primetime (Viper) und das Team PTG (sogar diesesmal mit zwei Panoz Esperante) bilden noch ein Grid, das wenigstens dem zeitgleich in Barcelona aktivem GT2 Feld zumindest in der Markenvielfalt etwas voraus hat. Mit Dominik Farnbacher (das Team PTG), Pierre Kaffer (Risi Competitione), Jörg Bergmeister (Flying Lizzard Motorsport), Wolf Henzler & Dirk Werner (Farnbacher Loles Racing) sowie Dirk Müller (Rahal Letterman Racing) starten sechs deutsche Piloten in der GT2-Klasse.

V de V Historic Endurance – Jarama

09vdev102Nachzutragen ist der Vollständigkeit halber noch das Ergebnis der VdeV Historic Endurance in Jarama: Das sechs-Stunden-Rennen der Fahrzeuge aus Baujahren zwischen 1964 und 1976 gewannen Michel Quiniou / Alain Filhol (Chevron B16, 187 Runden). Eine Runde zurück platzierten sich Bernard Moreau / Miguel Langin mit ihrem Porsche 911 3,0 RSR als Zweite inmitten der Prototypen-Besatzungen. Auf den Rängen 3 bis 5 landeten Davila / Bajo (Lola T70, 185), Guanzini / Alloend-Bessand / Tissandier (Elva Mk. 8, 184) und P. Scemama / Y. Scemama (Chevron B16, 181).

Von den 23 gestarteten Teams kamen 17 in die Wertung, unter den ausgefallenen Mannschaften befanden sich leider auch die schweizer Crews Luco / Basso (Lola T286), welche die mit Abstand schnellste Rennrunde erzielten, sowie Biehler / de Siebenthal (Porsche 911 RSR 3,0).

Joao Barbosa als Pescarolo-Werkspilot

barbosaHenri Pescarolo hat nun sein Fahrerquartett für die Le Mans Serie und für Le Mans komplettiert. Den einzigen noch freien Sitz im LMP1-Pescarolo hat die Le Mans- und Sportwagenlegende an Joao Barbosa vergeben. Barbosa war in den vergangenen Saisons als Pilot des Rollcentre Pescarolos bzw. des Rollcentre Radicals in der Serie engagiert. Von daher kennt der 33-jährige Portugiese den Pescarolo-Wagen in und auswendig. Den zweiten Werkswagen der Blauen steuern wie bereits gemeldet Jean-Christophe Bouillon und Christophe Tinseau, die schon im vergangenen Jahr zusammen gespannt waren.

Der in Le Mans genannte Peugeot 908 des Team, den Henri anstelle seines zweiten LMP1 im Werksauftrag nennen dürfte, wird von einer rein französischen Mannschaft bewegt werden. Als Piloten sind Benoit Treluyer, Bouillon und Simon Pagenaud benannt worden. Pagenaud ist Reservefahrer des Peugeot-Werksteams und wird für diese die 1000km Spa anstelle von Sebastian Bourdais bestreiten, der am betreffenden Wochenende in der F1 beschäftigt ist.

British GT – 20-Wagen-Feld als Ziel

09bgtc019Die provisorische Entryliste für die neue Saison der Britischen GT-Meisterschaft enthält noch viele offene Punkte. Realistischerweise ist derzeit bei den meisten Rennen von zehn bis zwölf GT3- und fünf bis sechs GT4-Startern auszugehen. Hinzu kommt voraussichtlich je ein Auto aus der GT-Light- sowie der Einladungs-Klasse.

Bei den GT3 bilden nach derzeitigem Stand vier Ferrari F430, drei Lamborghini Gallardo, ein oder zwei Mosler sowie je ein Aston Martin DBRS9, Ascari KZR1, Ford GT und Dodge Viper Competition Coupe den potentiellen Teilnehmerkreis. Die Abbildung zeigt das von Rollcentre für die Mosler vorgesehene Design - einen dieser Wagen werden Stuart Hall und Daniel Brown fahren. In der GT4-Kategorie sollten mehrere Ginetta G50 auf den ProMotorsport-Nissan 350Z und den Beechdean/Barwell-Aston Martin N24 treffen. Letzteres Team will auch in der Invitation-Class den Ginetta G50Z einsetzen. Verbleibt noch das einzige bislang gemeldete GT-Light-Fahrzeug – dabei handelt es sich um einen KTM X-Bow von ABG Motorsport.

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