Verfasst von Harald Gallinnis am . Veröffentlicht in Le Mans ( WEC )
In weniger als einer Woche startet in Frankreich das 77. 24 Stunden Rennen von Le Mans. In die Geschichte eingehen wird es wohlmöglich als die große Schlacht der Dieselwagen - fünf Audi und vier Peugeot sind offiziell gemeldet. Aber das Rennen wird noch weit mehr in petto haben, was es zum Höhepunkt der Sportwagensaison 2009 erheben wird.
Daily Sportscar.com-Komentator Paul Truswell hat just in einer detaillierten Analyse die bisherigen Vorstellungen der LMP von Audi, Peugeot und Aston Martin unter die Lupe genommen. In dem wie immer brillianten Artikel kommt er zu dem Schluss, dass nach den letzten Reglementsanpassungen des ACO Benziner und Diesel auf vergleichbaren Leistungsniveau liegen könnten und daher ein Benziner durchaus auf das Gesamtpodium kommen könnte – eine hinreichende Zuverlässigkeit der Benziner vorausgesetzt. Audi könnte sich dieses Jahr mit einem weiteren Sieg auf eine Stufe mit Ferrari schwingen, die derzeit mit neun Gesamtsiegen noch die zweiterfolgreichste Marke an der Sarthe sind. Allerdings kommt Truswells Analyse zu dem Schluss, dass zwei der Reglementsänderungen – höhere Basisgewichte und die langsameren Stopps – mehr den Peugeots als den Audis zu Gute kommen, so dass an der Spitze mit einem ähnlich harten Kampf wie im Vorjahr zu rechnen sein wird. Ausser den drei Werks-Astons sieht Le Mans 2009 in der Top-Klasse die neuesten Wagen von Oreca-Courage,Pescarolo und Zytek am Start. Mehr dazu in den nächsten Tagen.
In der LMP2-Klasse erwartet uns ein dichterer Wettbewerb denn je. Was der Porsche-Sieg aus dem vergangenen Jahr wert ist bleibt im Vorfeld ungewiss. Einzig Essex hat beim letzten LMS-Lauf in Spa ein Rennen im Vorfeld bestritten und dieses auch gewinnen können. Ob dies als Vorbereitung für die Dänen und das japanische Team Goh ausreicht, mag dahingestellt sein. Die Lolas, Zyteks und weiteren Chassis in der Klasse müssen erst mal bezwungen werden. Deutlich mehr Vorjahresautos treten 2009 in der kleinen, wie immer hart umkämpften Prototypenklasse an, die ihr Bastelbuden-Image längst abgelegt hat.
Während die GT1-Klasse mit nur noch sechs startenden Autos vor einem Umbruch steht, der erst in einer Woche offiziell in allen Details bekannt gemacht werden soll, hat die GT2 weiter ungebrochen Konjunktur. 17 Autos – zehn Ferrari, fünf Porsche, je ein Spyker und Aston Martin - werden ein heiß umkämpftes Rennen fahren. Die Weissacher haben über die Reserveliste zwei weitere Nennungen zugesprochen bekommen. Reicht dies, um eine ausreichende Streitmacht gegen die Ferraris zur Verfügung zu haben? Mehr dazu in den nächsten Tagen!
Verfasst von Harald Gallinnis am . Veröffentlicht in ADAC GT Masters
Nach zwei Übergangseinsätzen mit dem Lamborghini Gallardo wechselt die Argo Racing-Mannschaft nun am kommenden Wochenende in Hockenheim das Arbeitsgerät. Ab sofort wird das im belgischen Malmedy stationierte Team einen Audi R8 LMS GT3 im ADAC-GT-Masters an den Start bringen. Bei ersten Tests in Spa und Salzburg konnten sich die Mannschaft und die beiden Piloten Kuba Giermaziak und Frank Kechele bereits mit dem neuen Boliden vertraut machen – wenn auch nicht im geplanten Umfang.
Werner Schroeder – technischer Direktor des Argo-Racing Teams – blickt gespannt auf das Renndebüt des neuen Einsatzgerätes in Hockenheim. „Wir haben zwar zwei Tests in Spa und am Salzburgring angesetzt, sind aber dort wegen der schlechten Wetterbedingungen nicht über Funktionstests herausgekommen. Kuba Giermaziak und Frank haben speziell in Salzburg kaum Runden am Stück drehen können. Hockenheim wird die erste Möglichkeit darstellen, den Wagen im Renntempo bewegen zu können.“
Argo-Racing ist nach den Mannschaften von Phoenix Racing, Team Rosberg und Abt Sportsline das vierte Team, das den Audi R8 LMS GT3 im ADAC-GT-Masters einsetzen wird. Das erste reine Kundensport-Modell von Audi-Sport hatte just bei der letzten Runde in Assen die ersten beiden Siege in der deutschen Top-GT-Meisterschaft eingefahren. Aufgrund des bisher gezeigten Speeds des jungen deutsch-polnischen Pilotenduos rechnet das Team damit, nach einer kurzen Eingewöhnungsphase um die Spitzenpositionen mitkämpfen zu können.
Für die Besucher der BF Goodrich Langstreckenmeisterschaft Nürburgring wird es ab der 40. Adenauer Rundstrecken-Trophy einen neuen Service geben. So können die Zuschauer rund um den Nürburgring das Geschehen auf der Strecke nicht nur live, sondern auch in Form von bewegten Bildern mittels einer DVB-T Übertragung verfolgen. Dabei haben die Fans die Möglichkeit zwischen vier verschiedenen Kanälen zu wählen:
Auf Kanal 1 erhält man ein Regie-geführtes TV-Bild, das zum einen auf die Streckensicherungs-Kameras zurückgreift, zum anderen aber auch speziell für das DVB-T Projekt installierte Hochleistungskameras im Bereich des Grand-Prix Kurses verwendet. Weitere Kameras entlang der Nordschleife sollen im Laufe der Zeit folgen.
Der zweite Kanal zeigt live Bilder aus der Boxengasse, auf den Kanälen 3 und 4 erhält man Ergebnismonitore. Alle vier Kanäle sind dabei mit dem Ton-Signal von Radio Nürburgring mit den Kommentatoren Lars Gutsche, Patrick Simon und Rudi Seifen unterlegt.
Das System kam in den letzten zwei Jahren beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring zum Einsatz. „Die BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft Nürburgring ist nun die erste Motorsportserie in Deutschland, die ihren Fans bei allen Rennen vor Ort DVB-T-Kanäle zur Verfügung stellt. Und das im Vergleich zu ähnlichen Diensten – beispielsweise bei der Formel 1 – absolut kostenlos“, sagt VLN-Geschäftsführer Robert Rust.
Zu den beiden getrennt von der GT2- und GT3-Klasse ausgetragenen Rennen der GT Cup-Kategorie waren in Vallelunga elf Porsche und sechs Ferrari am Start, wobei es für beide Marken je einen Sieg gab: Den ersten Lauf gewannen Cedric Sbirazzuoli / Alberto Brambati in einem Cup-Porsche von Antonelli Motorsport (Bild) vor Aldo Cerruti / Mario Ferraris (Aeffem-Ferrari F430 Challenge; +0,220s) und Fabio Stefano Villa / Dario Paletto (GDL-Porsche 996 Cup; +7,932s), im zweiten Lauf waren dann Cerruti / Ferraris vor Alessandro Baccani / Alberto Bellini (Rangoni Motorsport-Porsche 996 Cup; +11,311s) sowie Sbirazzuoli / Brambati (+19,101s) erfolgreich.
Verfasst von Harald Musileck am . Veröffentlicht in VdeV Serien
Nur 16 Fahrzeuge gingen zur dritten Runde der VdeV Endurance GT-/Tourisme in Val de Vienne an den Start. Jean-Paul Pagny und Thierry Perrier (Perspective Racing-Ferrari F430; 103 Runden) erreichten beim drei-Stunden-Rennen in Val de Vienne ihren zweiten Saisonsieg. Die Ehrenplätze belegten Bernard Moreau / Miguel / Langin (Polybaie-Porsche 996 RSR; 103 R.) und Eric Mouez / David Loger (Nourry Competition-Porsche 997 GT3 Cup S; 103 R.).
Der Team Bermax/Massi-Mosler MT900 GT3 (Bild) von Kohler / Depagneux lag bei seinem VdeV-Debut von den Rundenzeiten her etwa auf dem Level des siebtplatzierten BF Racing-Mosler, kam jedoch mit 73 gefahrenen Runden nicht in die Wertung.
In der Challenge GT-/Tourisme-Gesamtwertung liegen Mouez / Loger mit 92,5 Punkten knapp vor Pagny / Perrier (89,5) an der Spitze, dahinter folgen Eric Vincenot / Jean-Marc Bachelier (Perspective Racing-Porsche 993 RSR; 69) und Manuel Ferreira / Ludovic Bour (BF Racing-Mosler MT900 GT3; 56).
Verfasst von Harald Gallinnis am . Veröffentlicht in Le Mans ( WEC )
Der Japaner Hideki Noda, der in Singapur lebende Franzose Jean de Pourtales und der mit Hongkong-Lizenz fahrende Engländer Matthew Marsh werden sich bei den diesjährigen 24 Stunden Rennen von Le Mans das Lenkrad des Kruse-Schiller Motorsport-Lola B07/46 Mazda teilen.
Hideki Noda, Champion der Japanese Le Mans Challenge. 2008, der in Hong Kong ansässige Rennfahrer, Motorsportjournalist und Fahrertrainer Matthew Marsh, sowie Jean de Pourtalés, dessen Großonkel Max de Pourtalés bereits 1923 bei der 1. Ausgabe des Langstreckenklassikers zusammen mit Sosthene de la Rochefoucauld in einem Bugatti Brescia 16 S am Start war, werden das Rennen für das deutsche LMP2-Team absolvieren. Damit baut KSM auf Stammpiloten, die in der laufenden bzw. der letzten Saison regelmässig für das Team unterwegs waren.
Beobachter der Sportwagenszene werden sich daran erinnern, dass der letztjährige Auftritt des Kruse-Schiller Motorsport-Teams in Le Mans vom Pech verfolgt war. Gegen Mitternacht im zweiten Mittwochstraining hatte Hideki Noda einen spektakulären Unfall in der Dunlop Schikane, bei dem das Fahrzeug völlig zerstört wurde. Die Experten waren sich sicher, dass ein Startverzicht wohl unausweichlich war, aber die Siegburger Mannschaft nahm die Herausforderung an und baute den Wagen bis zum Warm Up am Samstag morgen wieder auf. Im Rennen lief der Wagen dann zunächst relativ problemlos, bis um etwa 2:00 Uhr morgens ein Getriebeproblem das Rennen beendete.
Für dieses Jahr erhoffen sich Hardy Schiller und Kai Kruse ein besseres Ergebnis. Hardy Schiller: “Dies wird mein zweites Jahr in Le Mans sein und die Spannung steigt langsam aber sicher. In den letzten Wochen haben wir alles unternommen, um das Fahrzeug standfest und schnell zugleich zu machen, die Vorbereitung war extrem gründlich. Jetzt, wo auch unser Fahrerteam komplett ist, können wir es kaum erwarten, nach Frankreich aufzubrechen, denn Le Mans ist der ultimative Höhepunkt jeder Sportwagensaison. Wieder einmal werden wir das einzige deutsche Team in der LMP2-Klasse sein und ich freue mich sehr auf den Wettbewerb.“
In diesem Jahr feiert der KSM-Motorenpartner Mazda das 25-jährige Jubiläum seines ersten Klassensiegs in Le Mans - im Jahre 1984 gewann man an der Sarthe die C2 Klasse in einem Lola-Chassis. Ein weiterer Klassensieg folgte dann 1987 mit dem Gewinn der IMSA-GTP Klasse. Der Höhepunkt war der Mazda-Gesamtsieg bei den 24 Stunden von Le Mans 1991, bis heute der einzige Sieg eines japanischen Herstellers.
Verfasst von Alexander Müller am . Veröffentlicht in ADAC GT Masters
Zwei Tage vor der ersten Trainingssitzung zum dritten ADAC GT-Masters Wochenende gibt es noch ein paar Änderungen in der Nennliste: So sind nun 21 Fahrzeuge voll besetzt. Auf dem zweiten Fischer-Ford GT werden sich Harald Becker und Peter Scharmach abwechseln, für den Porsche 997 GT3 Cup konnte man bei Buchbinder Racing by emotional engineering Jörg van Ommen und Sven Hannawald verpflichten. Ein Novum gibt es im MRP-Gallardo: Dort wird Michael Raja sein Fahrzeug von einem Zwillingspaar steuern lassen. Alfred und Robert Renauer wechseln sich am Volant des italienischen Sportlers ab.
Verschwunden aus der Entrylist ist hingegen der zweite Audi R8 LMS von Abt-Sportsline mit Peter Terting und Shane Williams.
Verfasst von Harald Musileck am . Veröffentlicht in Spanische GT
Die beiden Läufe zur zweiten Runde der Spanischen GT-Meisterschaft finden am 06./07.06. in Jarama statt. Auf der vorläufigen Nennliste finden sich 24 Fahrzeuge.
In der Super GT-Klasse sind sollen fünf GT2-Ferrari (je ein Auto von Exakt Racing, Automobil Club d’Andorra, ASM, Motor Competicion und PCR) sowie zwei Porsche (von Drivex bzw. Noel del Bello) laufen. Zwölf Wagen sind für die GTS-Kategorie gemeldet, die einen Markenmix aus Ferrari, Lamborghini, Porsche, Dodge, Aston Martin und Marcos bieten wird. Auch bei den GT Lights ist das Feld bunt gemischt: Erwartet werden zwei Ginetta G50, ein Aston Martin N24, ein Nissan 350Z (Bild) sowie ein Ferrari F360.
Beim Auftakt der Spezial Tourenwagen Trophy auf dem Eurospeedway Lausitzring am 15.-17.05. gewann Daniel Schrey auf seiner Chrysler Viper vor den beiden Porsche 997 Cup-Piloten Christopher Gerhard und Norbert Janz (beide Porsche 997 Cup) den ersten Durchgang. Im zweiten Rennen lag Schrey lange in Führung. Kurz vor Schluss kam René Snel im Porsche 996 GT2 an der Viper vorbei. Christopher Gerhard schaffte dahinter erneut den Sprung aufs Treppchen.
Gerhard stellte im ersten Quali seinen Porsche 997 GT3 Cup auf Pole. Mit 1;27,028 behielt er die Oberhand gegenüber Georg Engelhardt (Porsche 997 Cup). Die dahinter platzierten Norbert Janz (Porsche 997 Cup) und René Snel (Porsche 996 GT2) blieben ebenfalls unter 1:28. Das zweite Quali holte sich Ulrich Becker im Porsche 997 Cup vor Christopher Gerhard und Audi 80 Turbo-Pilot Joachim Duscher. Damit etablierten sich die dieses Jahr in einer eigenen Klasse startenden Cup-Porsche gleich an der Spitze. Beim zweiten Zeittraining sorgte leichter Regen für eine feuchte Fahrbahn. Ein Teil der Starter zog Slicks auf, doch nach und nach trocknete die Strecke ab. Ulrich Becker erwischte den besten Zeitpunkt und wechselte frühzeitig auf Slicks. "Der Mut zum Risiko hat sich ausgezahlt. Wir waren die Ersten, die gewechselt haben."
Das erste Rennen startete gleich turbulent. Christopher Gerhard entschied den Start vor Georg Engelhard und Norbert Janz (Porsche 997 GT3 Cup) für sich. Dahinter reihte sich René Snel ein, der aber kurz nach Start und Ziel mit Ulrich Becker kollidierte. Während Snel mit einer gebrochenen Felge das Rennen beenden musste, konnte Becker weiterfahren. Ende der ersten Runde gab es bei der Einfahrt von Start und Ziel eine weitere Kollision - diesmal zwischen V8STAR-Treter Sven Fisch und Hermann Speck (Porsche 997 GT3 Cup). Die Beiden schlugen heftig in die Betonmauer ein, konnten aber danach ohne Blessuren das Fahrzeug verlassen. Bis zur siebten Runde musste das Saftey-Car auf der Strecke bleiben, um die Strecke von den Trümmern befreien zu lassen. Danach wurden die Fahrzeuge erneut auf die Reise geschickt. Christopher Gerhard und Norbert Janz kämpften um den Platz an der Spitze. "Es war ein tolles Rennen. Ich lag kurz mal auf eins, bin dann aber noch auf drei zurückgefallen", zog Janz sein Resümee. Platz 2 verfehlte der Porsche Cup-Pilot bei seinem Heimspiel nur um 0,75 Sekunden. Den Sieg schnappte sich Daniel Schrey, der in der selben Runde sowohl Gerhard als auch Janz überholt hatte. Auf der vierten Position landete Georg Engelhardt, der in der stark besetzten Porsche 997 Cup-Kategorie den dritten Klassenrang belegte.
Spannung boten auch die zahlreichen Zweikämpfe im Hinterfeld. Besonders eng war es zwischen Jörg Lorenz (Porsche dp 935) und Joachim Bunkus (Triumph Dolomite). Um 0,232 Sekunden musste sich Bunkus geschlagen geben. Platz elf bedeute dennoch den Sieg in der 2-Liter Klasse vor Sascha Ernst und Heinz-Josef Chorus.
Nach einem Rennen mit vielen Führungswechseln hieß der Sieger des zweiten Laufs beim Fallen der schwarz-weiß karierten Flagge René Snel (Porsche 996 GT2). Der Niederländer schnappte sich kurz vor Schluss Daniel Schrey in der Chrysler Viper GTS-R. Christopher Gerhard kletterte dahinter noch aufs Treppchen, nachdem er sich haarscharf gegen Georg Engelhardt (beide Porsche 997 Cup) durchgesetzt hatte. Der Viersener feierte damit einen gelungen Einstand als STT-Feststarter. Den Start hatte er noch vor Ulrich Becker und Snel für sich entschieden. Snel ging in Runde 3 vorbei, einen Umlauf später war Schrey ebenfalls vorbei. In Runde 6 konnte Schrey die Führung übernehmen, musste aber nach 19 Runden den Turbo- Porsche wieder passieren lassen. Christopher Gerhard belegte dahinter die dritte Position knapp vor Georg Engelhardt. Bei den 2-Litern siegte erneut Joachim Bunkus im Triumph Dolomite. In den übrigen Klassen waren Pierre Bonhote, Joachim Duscher und Helmut Maier erfolgreich. Das nächste Rennen des Spezial Tourenwagen Trophy H&R Cup findet vom 20.-21. Juni in Hockenheim statt.
Verfasst von Harald Musileck am . Veröffentlicht in VdeV Serien
William Cavailhes und Lionel Robert, der einen Tag zuvor auch schon beim Rennen der VdeV-Historic Endurance auf dem obersten Treppchen des Podests gestanden hatte, führten beim Endurance Proto-3h-Lauf in Val de Vienne einen fünffachen Sieg der Chassis-Marke Norma an. Mit dem Ibanez Racing Services-Norma M20F (Bild) legten die beiden Franzosen 104 Runden zurück und gewannen vor Philippe Mondolot / David Zollinger (Team Palmyr, 104R.), Ander Vilarino / Andres Vilarino (TFT, 103R.), Philippe Haezebrouck / Marc Faggionato (LD Autosport, 103R.) sowie Philippe Illiano / Philippe Thirion (Top Loc Racing, 103R.).
Die Ränge 6 und 7 belegten die Pegasus Racing-Ligier JS51 von Jean Metz / Jean-Christophe Metz (103R.) bzw. den Vorjahres-Champions Julien Schell / David Caussanel (102R.). Der JP Racing-Norma M20F von Jens Petersen / Dirk Lüders wurde als 15. gewertet.
In der Punktetabelle führen die zweifachen Saisonsieger Vilarino / Vilarino mit 109,5 Zählern vor Mondolot / Zollinger (79,5) und Haezebrouck / Faggionato (78). Die nächste Station der VdeV wird Ende Juni der EuroSpeedway Lausitz sein, wo für die Endurance Proto ein acht-Stunden-Rennen auf dem Programm steht.