Sonstige GT

Porsche 935 - die Neuauflage

Porsche935 a hat im Rahmen des historischen, amerikanischen  Motorsportfestivals der Rennsport Reunion auf dem Laguna Seca Raceway den neuen 935 vorgestellt. Der 700PS starke Rennwagen, dessen Karosserie an den legendären Porsche 935/78 erinnert, wird in einer Kleinserie von 77 Stück gefertigt. Die Technik des Rennwagens für Clubsport-Veranstaltungen und Trackdays basiert auf dem 911 GT2 RS. Wie bereits beim historischen Vorbild wurden große Teile der Karosserie durch Anbauteile aus Kohlefaser-Verbundwerkstoff ersetzt beziehungsweise ergänzt. Mit seinem stromlinienförmigen Heck erstreckt sich der 1380kg schwere 935 auf eine Länge von 4,87 Meter bei 2,03m Breite.

Die 935 bAerodynamik ist eine Hommage an den Le-Mans-Rennwagen Porsche 935/78, der von den Fans aufgrund seiner langgestreckten Form, der massiven Verbreiterungen und der Grundfarbe weiß „Moby Dick“ genannt wurde. Die markanten Radhausentlüftungen auf den vorderen Kotflügeln, die auch beim GT3-Kundensportfahrzeug 911 GT3 R zu finden sind, erhöhen den Abtrieb an der Vorderachse. Der 1.909 Millimeter breite und 400 Millimeter tiefe Heckflügel sorgt für die aerodynamische Balance. Während die aerodynamisch verkleideten Felgen an die des 935/78 erinnern, sind die LED-Rückleuchten in den Endplatten des Heckflügels an den LMP1-Renner Porsche 919 Hybrid angelehnt. Die Außenspiegel stammen vom aktuellen Le-Mans-Sieger 911 RSR, die exponierten Abgasendrohre aus Titan sind dem Porsche 908 aus dem Jahr 1968 nachempfunden.

Diese Zitate setzen sich im Cockpit fort. Der Wählhebel des Getriebes ist in Schichtholz-Optik gestaltet und erinnert an Rennmodelle wie den 917, den 909 Bergspyder oder den Supersportwagen Carrera GT. Das Carbon-Lenkrad und das dahinterliegende Farbdisplay übernimmt der 935 vom 911 GT3 R des Modelljahres 2019. Ein massiver Sicherheitskäfig gewährleistet in Verbindung mit einem Rennschalensitz und Sechspunkt-Gurten maximale Sicherheit. Ein zweiter Sitz für die Beifahrerseite ist optional erhältlich. Eine Klimaanlage sorgt für eine optimale Innenraumkühlung.

935 cAngetrieben wird der neue 935 von einem 3,8l-6-Zylinder-Aluminium-Biturbo-Boxermotor der auf dem Serienaggregat des 911 GT2 RS beruht. Die Kraft des Heckmotors wird mittels eines 7-Gang Porsche Doppelkupplungs-getriebes mit starrer Aufhängung an die 310 Millimeter breiten Hinterräder übertragen. Die Gänge werden über Wippen am Lenkrad angewählt.

An der Vorderachse sorgen Sechskolben-Aluminium-Monobloc-Rennbremssättel in Kombination mit innenbelüfteten und geschlitzten Stahlbremsscheiben mit 380 Millimeter Durchmesser für die Verzögerung. An der Hinterachse sind Vierkolben-Sättel und 355-Millimeter-Scheiben verbaut. Der 935 verfügt über das Fahrstabilitätssystem PSM inklusive Traktionskontrolle sowie ein Antiblockiersystem. Die Fahrassistenzsysteme lassen sich mit Hilfe eines sogenannten Map-Schalters auf der Mittelkonsole in Abhängigkeit von der jeweiligen Fahrsituation separat verstellen oder komplett abschalten.

„Dieses spektakuläre Auto ist das Geburtstagsgeschenk von Porsche Motorsport an die Fans in aller Welt“, sagt Dr. Frank-Steffen Walliser, Leiter Motorsport und GT-Fahrzeuge. „Da das Auto nicht homologiert ist, mussten Ingenieure und Designer nicht den üblichen Reglements folgen und konnten sich dementsprechend frei entfalten.“

Der neue Porsche 935 kann ab sofort zu einem Preis von 701.948 Euro zuzüglich länderspezifischer Mehrwertsteuer bestellt werden. Die Kunden erhalten ihre Fahrzeuge ab Juni 2019 im Rahmen exklusiver Auslieferungs-Events.

Norma vor LMP3-Debüt bei den Gulf 12h

Für die kommende Ausgabe der Gulf 12 hours deutet sich in der LMP3-Klasse eine Wiederholung des Duells der französischen Graff Racing-Equipe und des britischen United Autosports Teams an. Die französische Mannschaft hat unseren Kollegen von Dailysportscar.com gegenüber bereits ein Engagement mit mehreren Autos bestätigt. Statt der im letzten Jahr verwendeten Ligier JS P3 LMP3 (Bild) würde man für die 8.Ausgabe des Langstreckenklassikers am 15.12 nun allerdings komplett auf Norma M30 LMP3 Chassis setzen.

Bereits jetzt stehen 7 Piloten für den zweiten Auftritt der Mannschaft beim arabischen Enduro fest: mit Esteban Garcia, Luis San Juan, Sébastien Page, Eric und Adrien Trouillet, Franck Gauvin sowie Sergio Pasian hat man bislang nur Piloten mit Bronze-Einstufung benannt. Da man die Verpflichtung weiterer Piloten plant ist zu vermuten das die Mannschaft wie schon im Vorjahr ein 3-Wagen Engagement plant. Als Konkurrent hat sich daneben wieder das United Autosports Team geoutet, das mit Kundenpilot Guy Cosmo die erste Verpflichtung für die Gulf 12 hours bekannt gegeben hat.

Damit käme es bei der diesjährigen Ausgabe zum ersten Aufeinandertreffen von Ligier und Norma, nachdem bei der LMP3-Premiere im Vorjahr nur Ligiers am Start waren. Den Klassensieg heimste dort die französische Ultimate Racing Mannschaft ein, die auf Gesamtrang 3 ins Ziel kam. Für Norma wäre es übrigens nach 5 Jahren eine Rückkehr auf erfolgreiches Terrain: bei den ersten Gulf 12h 2012 (Videolink) gewann ein Norma MF20 CN des spanischen Ibanez Racing Teams die damals noch mit CN-Fahrzeugen ausgetragen Prototypenklasse.

SRO-Nationscup-Idee kommt an

Der vor 3 Monaten angekündigte FIA-GT-Nationscup als Pro-Am-GT3-Finalveranstaltung erfreut sich regen Zuspruchs. Laut einer vorläufigen Mitteilung der SRO haben bereits 10 „Nationalteams“ für den Event am 30.November bis ersten Dezember auf dem Bahrain International Circuit genannt. Demnach gibt es schon definitive Zusagen für Fahrerpaarungen aus Australien, Weissrussland, Taiwan, Dänemark, Hong-Kong, Italien, Japan, Saudi-Arabien, Schweden und Thailand. Als Einsatzteams haben sich unter anderem Black Falcon , AF Corse und Kessel Racing beworben. Derzeit noch im Bewerberstatus sind Fahrerpaarungen aus Bulgarien, Deutschland, Griechenland, Frankreich, Belgien, Neuseeland, und Indonesien.

Der Nationscup soll an dem Wochenende mit 2 60-minütigen Rennen ausgefahren werden. Parallel finden an dem Wochenende auch der GT4-International Cup und die Porsche GT3-Challenge Midddle East auf der letztes Jahr noch von der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft benutzten Strecke statt. Für teilnehmende Einsatzteams ergibt sich zudem eine Möglichkeit auch an den 2 Wochen darauf stattfindenden Gulf 12 hours oder den 6 Wochen später stattfindenden 24h von Dubai 2019 teilzunehmen.

Mercedes gewinnt 10h von Suzuka

Die 10hsuzuka start10h von Suzuka, die dritte Runde der Intercontinental GT Challenge 2018, sind mit einem Mercedes-Sieg zu Ende gegangen. Der japanische Gruppe M-Mercedes AMG GT3 der Piloten Maro Engel, Raffaele Mariello und Tristan Vautier siegte am Sonntag abend japanischer Zeit mit einem Vorsprung von 31,6s vor dem Mercedes AMG GT3 der britischen Strakka Racing Mannschaft auf dem sich das Trio Maximilian Götz, Alvaro Parente und Lewis Williamson nach 10 Stunden Renndistanz mit einem Vorsprung von lediglich 1,266s Vorsprung gegen den Audi R8 LMS GT3 des Absolute Racing Trios Christopher Haase , Markus Winkelhock und Kelvin van der Linde auf der Ziellinie durchsetzte.

Dank gruppem mercedesdes Mercedes-Doppelsieges führt der deutsche Hersteller nun in der IGTC-Wertung 9 Punkte vor Audi, während die Ingolstädter nach den 24h von Spa noch 7 Punkte in Führung lagen. Wieder weitgehend punktelos gingen die Porsche aus, nachdem der Manthey-Porsche und der Craft-Bamboo-Porsche nach einer Kollision in der 6.Rennstunde knapp ausserhalb der Top-10-Ränge landeten. Das Rennen wurde lediglich durch eine Safetycar-Phase unterbrochen, nach dem der McLaren der Garage 59-Mannschaft nach 3 Stunden nach einer Kollision mit einem der M-Sport Bentley in die Leitplanken abflog.

Die Pro-Am Wertung gewann die amerikanische SunEnergy1 Racing Mannschaft auf Gesamtplatz 10., vor dem von der Pole gestarteten HubAuto Corsa Ferrari Team und der japanischen JLOC-Lamborghini-Mannschaft. In der Am-Klasse startete mit der Sato-Yamashita/RN-Sports-Mercedes lediglich eine Mannschaft. 35 Autos starteten ins Rennen, 28 nahmen am Ende die Zielflagge in Empfang.

Die nächste und letzte Runde der Intercontinental GT Challenge findet am 26-28 Oktober in Laguna Seca statt.

35 Wagen bei den 10h von Suzuka

Am 10hsuzukafeldmorgigen Sonntag steigt in Japan die dritte Runde der Intercontinental GT Challenge 2018. Nach den 12h von Bathurst (der Link führt zum GT-Eins Rennbericht) und den 24h von Spa- Francorchamps (dito) finden morgen früh die 10h von Suzuka erstmalig statt. Der Event ist die erste Ausgabe dieses Formats und damit das bislang längste Rennen das auf dem F1-Kurs absolviert wird. Der Lauf ersetzt das bisher von der japnischen Super-GT Meisterschaft absolvierten 1000km Rennen.

Für die erste Ausgabe hat sich ein stattliches Feld von 35 Wagen von 15 Herstellern eingefunden. Dies wurde möglich da auch eine Reihe von japanischen Teams aus der Super GT und der Super-Taiku-Serie antreten. Auch Wagen aus der GT300-Klasse der Super-GT sind eingeladen. Insgesamt starten 7 Mercedes AMG GT3, 5 Audi R8 LMS GT3, 5 Porsche 991 GT3 R, 3 Ferrari F488 GT3, 3 Honda NSX GT3, 2 Nissan GT-R Nismo GT3, 2 Lamborghini Huracán GT3, 2 Bentley-Continental GT3 und je ein McLaren 650S GT3, Lotus Evora GT300, BMW M6-GT3, Corvette C7 GT3-R und ein GT86-Motherchassis-GT300 – eine Art GT3-Shiluette aus der japanischen Meisterschaft -beim Rennen.

Von Seiten Hubauto pole 10hsuzukader deutschen Teams sind Manthey Racing mit dem durch Dirk Werner , Fred Markowiecki und Romain Dumas pilotierten Porsche und Callaway Competition mit der ersten japanischen Kundencorvette, die durch ein japanisches Pilotentrio an den Start gebracht wird, am Start.

Die Poleposition hat am heutigen Samstag der japanische HubAuto-Ferrari eingefahren. Das Rennen startet am Sonntag um 10 Uhr Ortszeit (entspricht 3 Uhr MEZ) und kann über den (kostenpflichtigen) Eurosport-Player komplett live verfolgt werden. Eurosport überträgt die letzten 90 Minuten des Rennens (ab 11.30 Uhr) live. Aus Rechtegründen wird das Rennen auf der SRO-Seite nicht live übertragen, sondern erst nach Rennende zeitversetzt zu sehen sein. Allerdings kann man auf der FB-Seite des Suzuka-Circuits das Live-Timing live verfolgen.

Kyalami wird 2019 5.IGTC-Runde

Mit kyalamider Wiederbelebung der Kyalami 9 hours hat Stephane Ratels SRO die Intercontinental GT Challenge entscheidend aufgewertet. Wie sich jetzt schon abzeichnet gibt es ein gesteigertes Herstellerinteresse an der inoffiziellen GT3-WM, die noch ohne FIA-Titel auskommen muss. Mit nun 5 Runden auf 5 Kontinenten sieht Ratel einen vernünftigen Umfang der Meisterschaft erreicht.

Ein potentielles Wachstum um eine sechste Runde in Südamerika will der Serienmanager auf lange Sicht zwar nicht ausschliessen. Aus Kostengründen und um die neu eingeführten Events weiter zu entwickeln will man sich aber für die nächsten Jahre erst mal auf die 5 bestehenden Rennen konzentrieren. Bislang zeigen nämlich nur die beiden etablierten Rennen in Spa-Francorchamps und Bathurst ein adequates Zuschaueraufkommen.

Die 9h von Kyalami fanden zwischen 1958 und 1982 insgesamt 15 mal statt und waren von 1965-1973 Bestandteil der South African Springbok Trophy Series, einer Art Winterserie für Sportwagenteams. Zwar startete 1974 und 1983 & 84 auch die Sportwagen Weltmeisterschaft auf der einzigen F1-Strecke in Afrika aber bei diesen Gelegenheiten wurde entweder ein 6h oder 1000km-Format ausgefahren. Der letzte international bedeutsame Event war das ISRS-Rennen 2000 (der Link führt zum Rennbericht auf GT-Eins) der seinerzeit vom deutschen Kremer-Lola gewonnen wurde.

Der Kalender der 2019´er Intercontinental GT Challenge lautet wie folgt:
2-3.2.2019: 17.te Liqui-Moly Bathurst 12 Hours
TBA (März/April): 3. California 8 Hours Laguna Seca
27-28.7.2019 — 71.tes Total 24 Stunden Rennen von Spa-Francorchamps
24-25.8.2019: 2. Suzuka 10h
2-3.11.2019: 16. Kyalami 9 Hours

Gulf 12h Termin 2018 steht fest

Die Organisatoren der Gulf 12 hours, die britische Driving Force Events Ltd., haben Details zur geplanten 8.ten Ausgabe des Langstreckenklassikers auf dem Yas Marina Circuit in Abu Dhabi veröffentlicht. Demnach soll das Rennen wie gehabt am 2. Dezemberwochenende des Jahres stattfinden, wobei der Termin dieses Mal auf Samstag den 15.Dezember 2018 fällt. Die Vorbereitungen beginnen schon am 12. Dezember, wobei die offizielle Trackaction erst am Donnerstag dem 13.Dezember mit den ersten freien Trainingssessions startet.

Neben den bislang geläufigen Klassen GT3, GT4, GT-Cup und LMP3 ist dieses Jahr auch wieder eine Prototypenklasse für Wagen nach dem E II-SC-Reglement (FIA -Gruppe E) und Group E-SC Sportwagen wie dem Ligier JS P4 oder dem Wolf GB08 Tornado eingerichtet worden.. Ob diese mit hinreichend vielen Teilnehmern besetzt werden kann, muss allerdings die Nennfrist zeigen. Pro-Besatzungen dürfen lediglich in der GT3-Pro-Subklasse an den Start gehen. Alle anderen Klassen müssen mit Pro-Am-Besatzungen bemannt werden, wobei maximal ein Gold- oder bis zu 2 Silberfahrer neben den Bronce-Piloten starten darf.

Die Nennliste für den Event wird am 20.August geöffnet und bleibt bis zum 31.Oktober geöffnet. Wie gehabt bietet die Driving Force Events Ltd. Transportarrangements an, die auch zusammen mit anderen Events, wie dem neuen Bahrain GT-Festival oder den 24h von Dubai kombiniert werden können.

Daneben wird für die Teams auch die Teilnahme an der erstmals geplanten Gulf Sportscar Championship (wir berichteten) angeboten. Für diese hauptsächlich für Amateurfahrer mit Bronce-Status gedachte Serie sind nun die Termine fixiert worden die wie folgt lauten :
16.11.2018: Race 1 & 2 Dubai Autodrome (Koeffizient 1.0)
7.12.2018: Race 3 & 4 Dubai Autodrome (1,5)
25.1.2019: Race 5 & 6 Dubai Autodrome (2,0)
8.2.2019: Race 7 & 8 Yas Marina Circuit (1,0)
22.2.2019: Race 9 & 10 Yas Marina Circuit (1,0)

Dabei werden die Punkte der einzelnen Runden mit den Koeffizienten der Runden multipliziert. An der GSC sind auch die selben Fahrzeugklassen wie bei den Gulf 12 hours teilnahmeberechtigt.

Ein Meilenstein für GT-Eins...

Manche Fakten kommen nur durch Zufall ans Tageslicht. So wurde heute publik das der Rennbericht des Supersaison-Auftakts der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft in Spa-Francorchamps auf GT-Eins am vergangenen Wochenende der eintausendste Rennbericht auf diesen Seiten hier ist. GT-Eins verfolgt die internationale und nationale Sportwagenszene nun schon seit 20 Rennsaisons – und wir werden nicht müde dabei immer weitere Rennen ausführlich zu beleuchten.

Welche Fortschritte seitdem gemacht wurden mag man sich vor Augen halten wenn man die heutigen Berichte  - etwa den Rennbericht aus Spa-Francorchamps (=#1000) oder den von der ADAC GT-Runde aus Most (#999) mit denen der ersten Stunde vergleicht. GT-Eins – oder genauer das Vorgängerprojekt GT-One – ging am 15.4.1999 mit 3 vorbereiteten Rennberichten online. Der erste in dieser Reihe ist demnach der der 12h von Sebring 1999. Das Foto unten stammt aus einem der ersten Vorort-Berichte, dem ISRS-Lauf In Spa 1999. Seitdem hat sich qualitativ ofensichtlich einiges bei den Rennreports getan – und wir werden auch nicht müde werden weitere Info-Features und Produktivitätstools für zukünftige Berichte in den kommenden Jahren weiterzuentwickeln bzw. neu einzuführen.

Der Dank geht vom Autor dieser Zeilen naturgemäss an alle Autoren und Fotographen die in den letzten 20 Rennsaisons an den Rennberichten von GT-Eins beteiligt waren und ohne deren unermüdliche Abeit das Gros dieser Berichte nie entstanden wäre. Dies sind (in einer Aufzählung die nur ohne Anspruch auf Vollständigkeit erscheinen kann): Jan Hettler, Timo Schumacher, Thomas Roth, Thomas Bauer, Ingo Schmitz, Frank Bresinski, Stefan Volk, Hardy Elis, Dr. Werner Koch, Andreas Lutz, Jürgen Ruhrmann, Rene Jüptner, Astrid Paulsen, Udo Katheder, Daniel Dodge, Werne Hebenstreit, Manfred Muhr, Mark Windecker, Michael Goodwin, Martin Traub, Johann van de Kerkhof, Burkhard Kasan, Julian Schmidt, Mathias Störch, Martin Berrang, Wolfgang Savelsbergh, Marko Tarrach, Patrick Liebertz, Daniel Schmichels, Heinz-Josef Hilger, Maximilian Metzenmacher, Sergio Aibar, Natascha Theissen, Christian Reinsch, Simon Sommer, Dr.Harald Musilek, Markus Ecker, Roland Neumann, Daniel Gensch, Markus Faber, Torsten Schnierstein, David Tarallo, Alexander Müller, Norbert Kratz, Max Stockfisch, David Heimann, Maximilian Graf, Horst Bernhardt, Sören Herweg, Reinhard Neubauer, Henning Stubbe, Fabian Wilkening, Markus Zieger, Patrick Zieger, Eike Funke, Oliver von Fragstein, Oliver Müller, Udo Klinkel, Patrick Holzer, Johannes Gauglica, Christian Freyer, Peter May, Guido Quirmbach, Markus Berns, Robert Prange, Udo Klinkel, Thomas Goellert, Ralph Monschauer, Rolf Schindler, Petra Paetsch und Uwe Winter.

Der Dank geht auch an alle augenblicklichen und auch vergangenen Sponsoren, die unsere Arbeit unterstützt haben, so an Oiltech, rennsportkasko.de, Scharnau/Tape for Race, Inter-Europol Competition , RN-Vision, Pierre Ehret, Driving Force Events Ltd., TMG, Mishumotors , racing one, Renauer Motorsport und die Sports Car Challenge.

Morgen schon geht es weiter für uns zu Rennbericht #1001 - den kommenden 24h am Nürburgring 2018...

Kalender der Gulf Sportscar Chmpionship

Die für den dubaistraightarabischen Raum geplante neue Gulf Sportscar Championship hat weitere Informationen zu ihrer ersten geplanten Saison heraus gegeben. So wurde mittlerweile der Kalender der Auftaktsaison der für 2018/19 geplanten Winterserie bekannt:

Rennen 1 & 2: 16 November 2018: Dubai
Rennen 3 & 4: 7 Dezember 2018: Dubai
Rennen 5 & 6: 25 Januar 2019: Dubai
Rennen 7 & 8: 8 Februar 2019: Abu Dhabi
Rennen 9 & 10: 22Februar 2019: Abu Dhabi

Die Meisterschaft wird in ihrer Auftaktsaison 10 Rennen verteilt über 5 Rennwochenenden umfassen. Jeder Lauf wird über 50 Minuten ausgetragen. Teams und Piloten haben die Gelegenheit pro Wochenende 3 Stunden an Fahrzeit und optional mehrere Stunden an inoffizieller Trainingszeit auf den Strecken wahrzunehmen. Das Klassement wird am Ende der Saison aus den besten 6 Rennergebnissen berechnet. Damit gibt es 4 Streichresultate in der 10 Rennen umfassenden Serie. Vorgesehen ist eine Pro-Am und eine Gentleman-Klasse, wobei mindestens ein Fahrer mit Bronze-Einstufung pro Wagen obligatorisch ist.

Die Gulf Sportscar Championship ist für GT-Fahrzeuge (GT3, GT4, Cup-Fahrzeuge von Porsche, Lamborghini, Audi und Ferrari), LMP3 (unter ACO-Lizenz) und ausgewählte Prototypen mit Carbon Monocoque ausgeschrieben. Teilnehmende Teams haben die Wahl ob man mit einem oder 2 Piloten pro Wagen antritt.

Alle Teams, die mindestens ein Fahrzeug in der von der Driving Force Events Gruppe ausgerichteten Gulf Sportscar Championship nennen, haben die Möglichkeit ein reduziertes Nenngeldpaket für die 8.ten Gulf 12 hours zu bekommen. Diese finden am 15.ten Dezember auf dem Yas Marina Circuit in Abu Dhabi statt. Die Nenngelder für die gesamte Saison betragen 11.450 US$ für GT3-Fahrzeuge und 9450$ für sonstige Renfahrzeuge. Einzelevent-Nennungen sind ebenfalls möglich.

Das Gesamtpaket ist mit dem Ziel einer preiswerten und unkomplizierten Teilnahme für Teams und Fahrer angelegt worden. Die Teams können dabei über einen Zeitraum von 4 Monaten Lager- und Werkstattkapazitäten am Dubai Autodrome nutzen und können in dieser Zeit zusätzliche private Testsessions unter warmen und trockenen Bedingungen buchen. Zusätzlich sind neben der 5 Meetings umfassenden Gulf Sportscar Championship Teilnahmen an den beiden großen Langstreckenevents in der Region – den Gulf 12 hours Hours und den 24 Stunden von Dubai – möglich.

Als eines der ersten Teams hat sich die ebenfalls in den Emiraten gemeldete Dragon Racing Mannschaft für die Gulf Sportscar Championship eingeschrieben. Die in Dubai stationierte Mannschaft will u.a. einen Ferrari F488 GT3, einen F488 Challange und einen Porsche Cayman GT4 in der neuen Meisterschaft an den Start bringen. Daneben plant die veranstaltende Driving Force Events Gruppe auch einige Teams aus der deutschen Rennszene für ein Antreten in der arabischen Rennserie zu begeistern. Als Incentive winkt deutschen Privatpiloten, die in der Serie antreten die Erlangung einer internationalen Rennlizenz.

Details zur GT Retro Serie

Die geplante neue GT Retro Serie hat weitere Details zur Klassenstruktur und dem Reglement der Veranstaltungsreihe veröffentlicht. Die vom deutschen Promotor Christoph Stoll und seiner Firma C&R Motorsport geplante Serie hat ihr Reglement vom DMSB absegnen lassen. Dennoch plant man eine europäische Veranstaltungsreihe bei der mit dem Finale am Nürburgring nur ein Meeting in Deutschland stattfinden soll (wir berichteten).

Gedacht ist die Serie für Besitzer älterer GT3, GT4, GT2 und GT1-Wagen wobei diese in verschiedenen Klassen antreten werden. Fahrzeuge mit einer Homologation nach 2012 sind aufgrund ihres höheren Tempos ebenso nicht zugelassen wie auch Profi-Piloten mit einem FIA-Status über Silber. Angetreten wird in 3 technischen Klassen: GT3-Fahrzeuge älterer Baujahre, die „GT-Lights“ für ältere GT4-Fahrzeuge und „GT-Open“ für GT1 und GT2-Boliden. Ob zusätzlich auch Fahrerkategorien eingeführt werden ist offen. Anders als in den aktuellen professionellen Serien wird es dabei keine BoP geben sondern die Fahrzeuge werden in der den Homologationspapieren entsprechenden Konfiguration gegeneinander antreten.

Pro Veranstaltung werden 2 Läufe mit einer Renndauer von 60 Minuten mit einem 4-minütigen Pflichtstop ausgetragen. Dabei ist den Teams freigestellt ob 1 oder 2 Piloten pro Fahrzeug antreten. Ein 30-minütiges Qualifying bestimmt die Startaufstellung für Lauf1. Lauf 2 wird gemäss des Zieleinlaufs des ersten Rennens gestartet. Die Punktevergabe wird analog der VLN Langstreckenmeisterschaft nach der Anzahl der Fahrzeuge in einer Klasse vorgenommen.

Stoll rechnet mit 15-20 teilnehmenden Teams für die Auftaktsaison. 3 der Rennwochenenden – in Navarra (Foto: der Auftritt der "GT1-WM" 2012 auf dem Kurs) , Imola und Barcelona – finden im Rahmen der 24 Stunden-Serie statt .

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