Allied Racing - Vollprogramm 2021

alliedtrainNeben dem gestern von uns kolportierten GT3-Programm setzt Allied Racing 2021 erneut voll auf die GT4 und Cup-Szene. Dies teilte uns Jan Kasperlik in dem gestrigen Interview ebenfalls mit.

„Auch in den bisher beschickten Serien geben wir Vollgas. Im Porsche Carrera Cup Deutschland haben wir bereits die beiden Sitze in den beiden von uns geplanten Cup-Porsches fixiert. Die Namen der Fahrer wollen wir allerdings erst im Januar veröffentlichen.

In der ADAC GT4 Germany wollen wir die Titelverteidigung erneut mit mindestens 3 Autos angehen. Wir überlegen derzeit sogar ein viertes Auto einzusetzen weil die Nachfrage nach Cockpitplätzen dort so hoch ist. In der GT4-European Series, wo wir 2020 ebenfalls einen Titel eingefahren haben, werden wir ebenfalls um einen Wagen aufstocken und wahrscheinlich 3 Cayman GT4 einsetzen.

Auf der Nürburgring Nordschleife werden wir ebenfalls präsent sein. Hier ist der Einsatz eines Cayman GT4 für die ersten 3 Rennen der Nürburgring Langstrecken Serie und beim 24 Stunden Rennen am Nürburgring angedacht. Ob wir auch in der SP7 vertreten sein werden, können wir derzeit noch nicht sagen – das ergibt sich möglicherweise als Option.“

allied nightDas dies nicht das Ende der Fahnenstange für die Einsätze des Teams 2021 ist deutete Kasperlik ebenfalls an. „Als Option stehen auch weiterhin Einsätze im Rahmen der Creventic 24 Stunden-Serie auf dem Programm. Da werden wir aber kein volles Programm erwägen sondern allenfalls Gaststarts. Es deutet sich an, das es dort im Zuge der Corona-Beschränkungen und Wirtschaftsfolgen für die meisten Teams 2021 schwierig wird ein volles Kundenprogramm gestemmt zu bekommen. Wo wir uns wohl nicht engagieren werden ist hingegen das DTM-Paket. Für die Trophy haben wir derzeit Null Anfragen weil alle interessierten Piloten lieber in die ADAC bzw. SRO-Serien mit den 2-Piloten Cockpits wollen.“

allied kasperlik madsenBei einem solchen Mammutprogramm – schliesslich kommt 2021 noch die GT World Challenge Europe hinzu – ist klar das die Ausstattung des Teams mithalten muss. „Wir haben logistisch alles organisiert um bei Bedarf auch 2 Einsatzmannschaften parallel an einem Wochenende auf 2 verschiedenen Strecken einsetzen zu können – auch wenn der ADAC und die SRO da im Vorfeld schon mögliche Terminkollisionen aussortiert haben. Unser Fuhrpark umfasst 11 Einsatzfahrzeuge: 6 Cayman, 4 Cup Porsche (je 2 alte 991-II und 2 neue 992) und den GT3. Wir haben 4 Sattelzüge samt Fahrer für den Transport und unsere Mannschaft besteht nun aus 17 festangestellten Mitarbeitern.

Zudem haben wir uns mit einem Junior Academy-Programm auf die Betreuung von Umsteigern aus der Kart- in die GT-Szene spezialisiert. Diese werden durch unseren ADAC GT4 Germany-Champion Nicolaj Møller-Madsen betreut und bekommen neben fahrerischen Tipps und einem Trainings und Fitnessprogramm auch eine fahrzeugtechnische Weiterbildung inklusive der Datenanalyse angeboten. Letztes Jahr hatten wir ja schon 2 Junioren und das soll dieses Jahr noch mal ausgebaut werden und uns langfristig ein Standbein als Einsteigerteam für neue Talente sichern.“

Allied Racing vor erstem GT3-Programm

alliedgt3Das Allied Racing Team ist derzeit in seiner laufenden Entwicklung kaum zu bremsen. Nachdem die süddeutsche Mannschaft aus dem oberbayrischen Huglfing in der vergangenen Saison mit dem Pro-Am Meistertitel für Jan Kasperlik und Bastian Buus in der GT4-European Series und dem Meistertitel in der ADAC GT4 Germany gleich 2 wichtige Titel in der europäischen GT4-Szene abgreifen konnte macht die Mannschaft sich nun für den nächsten Entwicklungs-Schritt in der Teamgeschichte bereit – dem Einstieg in die GT3-Szene. Dazu befragten wir heute Jan Kasperlik:

„Wir haben uns einen Porsche 991 GT3 R zugelegt mit dem wir in der kommenden Saison die GT World Challenge Europe bestreiten wollen. Für die Sprintserie, in der wir in der Pro-Am-Klasse antreten werden, steht mit mir und Nicolas Schöll die Besatzung derzeit schon fest. Für die Endurance-Rennen und die 24h von Spa-Francorchamps, bei denen wir ebenfalls antreten wollen, laufen noch die Verhandlungen für die Besetzung des dritten bzw. vierten Fahrersitzes. In der Pro-Am-Klasse werden wir in beiden Teilserien der SRO-Meisterschaft auf eine starke Konkurrenz treffen in der wir uns mit der für uns neuen Fahrzeugklasse erst mal bewähren können, ohne gleich Gesamtpodien in den Blick nehmen zu müssen.“

Erste Erfahrungen konnte das Team von Jan Kasperlik schon bei einem Testeinsatz in Portimao mit dem neuen Einsatzgerät sammeln. „Obwohl wir mit Null Erfahrungen in die neue Klasse starten und und bei den Einsätzen von Anfang an komplett auf unsere eigene eingespielte Mannschaft setzen, hat es uns doch positiv überrascht, wie schnell wir fast auf dem angepeilten Speedlevel unterwegs waren. Ein GT3 ist ja von den Service-Abläufen her doch ein anderes Kaliber als ein GT4 oder Cup-Auto. Dennoch waren wir recht schnell dabei und das obwohl wir bewusst auf die sonst übliche Unterstützung durch ein Entwicklungsteam verzichtet haben. Das lässt mich hoffen das wir es im ersten Jahr vielleicht auch in Richtung Gesamtplazierung gute Ergebnisse anpeilen können, obwohl die Ergebnisse in der Pro-Am erst mal im Vordergrund stehen werden.“

Allied Racing wird es dabei nach Kasperliks eigenen Schätzungen in der Pro-Am-Klasse in der Sprintserie mit etwa 10-12 Konkurrenten und in der Langstreckenserie mit bis zu 20 Mitbewerbern in der Klasse zu tun bekommen.

Zahlenspiele zur Masters-Saison 2020

So viele Rennsieger wie nie zuvor, das knappste Qualifying in der Serienhistorie: Die ADAC GT-Masters-Saison 2020 hatte einige Besonderheiten zu bieten. Der Blick in die Statistiken und Ergebnisse der 14. Saison zeigt auch, warum die Porsche-Piloten Michael Ammermüller und Christian Engelhart vom Team SSR Performance diesmal zum Titel fuhren.

- 24 verschiedene Fahrer gewannen 2020 mindestens einmal - so viele wie nie zuvor. Zwölf verschiedene Teams trugen sich dabei in die Siegerlisten ein, ebenfalls Serienbestwert.

- Mit Dorian Boccolacci, Marvin Dienst, Maro Engel, Philip Frommenwiler, Eric Johansson, Raffaele Marciello, Henric Skoog, Charles Weerts, Mick Wishofer und Nick Yelloly haben gleich zehn Fahrer 2020 ihren Premierensieg geholt. SSR-Performance , Toksport-WRT und das Team WRT gewannen ebenfalls erstmals in der Rennserie.

- Die Meister Michael Ammermüller und Christian Engelhart waren auch bei der Anzahl der Siege die erfolgreichsten. Die beiden Bayern gewannen insgesamt drei Mal und waren damit die einzigen, die 2020 mehrmals ganz oben auf dem Podium standen. Dasselbe gilt für ihren Rennstall SSR-Performance.

- Auch bei den Führungsrunden haben die neuen Meister Maßstäbe gesetzt: Bei 98 von insgesamt 538 Umläufen führte sie in den Rennen das Feld an. - Porsche-Pilot Robert Renauer verpasste als Vizemeister zwar knapp den Titel, mit sieben Podestplätzen holte er jedoch die meisten Top-3-Platzierungen.

- Insgesamt 36 verschiedene Fahrer von 14 Teams fuhren auf das Podium.

- Die erfolgreichsten Marken waren 2020 Mercedes-AMG und Porsche. Beide schwäbischen Marken siegten jeweils vier Mal.

- Bei der Anzahl der Podestplätze hat ebenfalls Porsche die Nase vorn: Genau wie Audi gelangen den Weissachern zwölf Podien.

- Mit jeweils zwei Bestzeiten sicherten sich Meister Michael Ammermüller , Dennis Marschall und Serienneuling Steijn Schothorst die meisten Pirelli Pole Position Awards.

- Ammermüller und Schothorst führen zusammen mit Albert Costa Balboa auch bei den Schnellsten Rennrunden die Statistik an. Jeweils zwei Mal gelang ihnen in einem Rennen die beste Rundenzeit.

- Sechs Mal in den 14 Saisonrennen holten die Pole-Setter auch den Sieg.

- 16 Positionen machten die Mercedes-AMG-Piloten Mick Wishofer und Dorian Boccolacci bei ihrem Triumph auf dem Lausitzring gut. Es war die größte Aufholjagd eines Siegerduos 2020.

- Michael Ammermüller und Christian Engelhart sowie die Titelverteidiger Patric Niederhauser und Kelvin van der Linde waren die konstantesten Piloten der Saison: In 13 von 14 Rennen sammelten sie Punkte.

- Mit sechs Siegen in 12 Rennen war Rolf Ineichen nach Siegen der erfolgreichste Fahrer in der Pirelli-Trophy-Wertung, Filip Salaquarda holte fünf Klassensiege, Titelgewinner Elia Erhart drei.

- 82 Fahrer von 23 Bewerbern starteten 2020 bei mindestens einem Rennen.

- 0,010 Sekunden betrug der Abstand von Pole-Setter Dries Vanthoor zum Zweitplatzierten im Sonntagsqualifying beim Saisonauftakt. Knapper war 2020 keine Entscheidung im Kampf um den ersten Startplatz. Mit 31 Fahrzeugen innerhalb einer Sekunde war es das engste Zeittraining in 14 Saisons .

- Die klarste Entscheidung im Qualifying gab es ebenfalls auf dem Lausitzring: Frédéric Vervisch war beim drittletzten Saisonrennen mit 1,276 Sekunden Vorsprung der Schnellste. Es ist der bisher größte in der Geschichte der "Liga der Supersportwagen".

- Mit einem Siegerschnitt von 168,3 km/h war das Samstagsrennen auf dem Red Bull Ring das schnellste des Jahres.

- 17,699 Sekunden Vorsprung fuhren Raffaelle Marciello und Philip Ellis bei ihrem Triumph im Finalrennen in Oschersleben heraus. Es war der dominanteste Sieg der Saison. Der engste Triumph war der von Christopher Haase/Max Hofer auf dem Eurospeedway Lausitzring im elften Saisonrennen. Ihr Zeitpolster betrug nur 0,147 Sekunden. Es war der zweitknappste Sieg in der Geschichte des ADAC GT-Masters.

- Dank seines Sieges in der Lausitz ist Audi-Sport-Fahrer Christopher Haase der einzige Pilot, der im ADAC GT Masters Rennen in drei Jahrzehnten gewonnen hat. Der Deutsche gewann in den Jahren 2007, 2008, 2009, 2011 und 2020.

- Einen Negativrekord gibt es dennoch zu vermelden. Auch wenn der ADAC keine Zahlen dazu bekannt gab, aber die Zuschauerzahlen an der Strecke dürften den bisherigen Mindestschnitt der Auftaktsaison bei weitem unterboten haben. Die Gründe dafür dürften hinreichend bekannt sein und sind definitiv NICHT in einer nachlassenden Attraktivität der Serie zu suchen

RAM Racings Gulf12h Crew und Farben

RAM Gulf Livery sonaxRAM-Racing tritt bei den Gulf 12 hours in Bahrain mit einem Mercedes AMG GT3 in der Pro-Am Klasse an. Mit der Besatzung Ian Loggie (Pro-Am-Meister der Britischen GT) Sam De Haan und Callum Macleod will man um den Klassensieg beim erstmals nicht in Abu Dhabi ausgetragenen Langstreckenklassiker mitfahren. Der Wagen bekommt dabei extra für das Rennen eine historische Foillierung: in den Farben des deutschen Pflegemitelherstellers Sonax will man Reminiszenzen an den ersten DTM-Titel von AMG 1992 wecken, den seinerzeit Klaus Ludwig für Mercedes einfuhr.

Rosberg führt DTM-Programm fort

Das Team Rosberg hat sein Engagement in der nächstjährigen DTM unter dem neuen GT3-Reglement bestätigt. Damit ist Rosberg nach dem Team Abt Sportsline die zweite aktuelle DTM-Mannschaft die den Schritt von den Class 1 Tourenwagen zu den GT3 in der kommenden Saison mit vollzieht. Das Team von Teamchef Kimmo Liimatainen und dem sportlichen Leiter Ramon Hämmerle beabsichtigt sich mit 2 Wagen an der kommenden Saison zu beteiligen. Das Team Rosberg geht dabei als amtierende Meistermannschaft in die erste GT3-Saison der Serie. Zusammen mit Audi-Pilot René Rast sicherte man sich dieses Jahr den dritten Teamtitel in der Serie.

Im ADAC GT-Masters war die Mannschaft auch schon präsent – zuletzt in der Saison 2018 als man in einer durchwachsenen Kampagne 2 Lamborghini Huracán GT3 evo einsetzte. Das Fabrikat mit dem man 2021 antreten will hat man hingegen in der aktuellen Pressemitteilung offen gelassen.

Dragonspeed IMSA Endurance Cup Programm

Das Dragonspeed Team hat das ursprünglich nur für die 24 Stunden von Daytona geplante IMSA-Engagement auf alle 4 Rennen des Michelin-Endurance Cup der IMSA-WeatherTech SportsCar Championship ausgeweitet. Demnach wird der mit der #81 startende Wagen komplett in den 4 Rennen der Teilserie in Daytona, Sebring, Watkins Glen und Road Atlanta antreten. Dieser wird in Daytona durch die Piloten Rob Hodes, Garett Grist, IndyCar-Rookie Rinus Veekay und Stammpilot Ben Hanley pilotiert werden. Dies lässt vermuten das Dragonspeed einen zweiten Oreca in Daytona einsetzt, da der ursprünglich bekannt gegebene Kundenpilot Eric Lux nicht auf dem für die Langstreckenserie vorgesehenen Wagen ins Lenkrad greifen wird.

Walkenhorst weiter mit 3 M6 am Ring

Walkenhorst Motorsport hat eine Verlängerung des Exklusiv-Vertrages mit Yokohama für die Nürburgring Langstrecken Serie 2021 und darüber hinaus bekannt gegeben. Dafür wird man 2021 mit 3 BMW M6-GT3 sowohl in der deutschen Nordschleifenserie als auch beim 24 Stunden Rennen am Nürburgring antreten. Die Ausrüstung soll auch 2022 den neuen BMW M4 GT3 umfassen. Als erste beide Piloten für das Engagement wurde der Vertrag mit Christian Krognes und David Pittard verlängert.

Teamchef Henry Walkenhorst begrüsst die vorzeitige Vertragsverlängerung: „"Die letzten drei Jahre haben gezeigt, wie groß das Potenzial und die Ergebnisse der engen Zusammenarbeit zwischen Yokohama und Walkenhorst sind. Wir freuen uns sehr, den Mehrjahresvertrag bekannt zu geben, der auch die Einführung des Nachfolgers des BMW M6-GT3 umfasst. Wir alle freuen uns darauf, großartige Ergebnisse zu erzielen und das Paket zum Besten zu machen."

Risi-Ferrari zurück in Daytona

Zumindest ein Ferrari GTE wird im kommenden Monat bei den 24 Stunden von Daytona das GTLM-Feld bereichern. Risi Competitione hat ein Engagement mit einem werrksunterstützten F488 GTE angekündigt. Auf dem Wagen sollen die Werkspiloten James Calado, Davide Rigon und Alessandro Pierguidi sowie ex-Bentley-Werkspilot Jules Gounon sich die Lenkradarbeit teilen. Das Engagement markiert Risis 20.ten Daytona-Start seit 1998, wobei die texanische Mannschaft erst einmal (2020) sich den Klassensieg holen konnte. Zuletzt startete das Team aus Houston mit nur einem Start 2020 ebenfalls in Daytona, wobei man mit dem von James Calado, Alessandro Pier Guidi, Davide Rigion und Daniel Serra pilotierten Wagen lediglich Rang 6 in der mit 7 Wagen gefüllten Klasse belegen konnte.

MLMC-Abschluss 2020

lmcportimaostartIn der ruhigen Zeit richten wir einen Blick zurück, nein natürlich nicht im Zorn, sondern auf die Punkte Tabelle des Michelin Le Mans Cup nach dem Saison Finale in Portimao / Portugal.

Nach dem im letzten Drittel sehr turbulenten Rennen in Portimao wurden die Fahrzeuge der LMP3 Klasse in der folgenden Reihenfolge abgewunken: Als Sieger und mit der besten Platzierung der Saison kam der #7 Nielsen Racing Duqueine M30-D08 LMP3 mit Colin Noble & Anthony Wells vor dem ebenfalls mit ihrer Top Platzierung einlaufenden #21 Mühlner Motorsport Duqueine von Moritz Kranz & Alex Kapadia ins Ziel. Den letzten Platz auf dem Stockerl holten sich die Serien Sieger von DKR Engineering, mit den Piloten Laurents Hörr und Jean Glorieux auf dem Duqueine M30-D08 LMP3.

mlmc lmp3champsSomit ergab sich folgender Endstand in der Teamwertung: nach 2017, 2018 & 2019 gewann zum vierten Mal in Folge DKR Engineering aus Luxemburg mit 120 Punkten für Hörr/Glorieux. Gefolgt von Cool Racing / CH mit 89 Punkten und Graff Racing / F mit 70,5 Punkten. In der Fahrerwertung konnte der 23 Jährige Stuttgarter Laurents Hörr seinen in 2019 errungenen Titel verteidigen. Und wie wir seiner FB Seite entnehmen können, plant der zweimalige Michelin Le Mans Cup Sieger für 2021 seinen Aufstieg in die LMP2 Kategorie. Aber eventuell sieht man ihn bei den 4 Rennen der Asiatischen Le Mans Serie nochmals am Steuer eines LMP3. Mehr dazu sobald uns weitere Einzelheiten bekannt sind.

mlmc gt3champsDa in der GT3 Klasse das letzte Rennen mit nur vier Teilnehmern dünn besetzt war, konnte man sich aus dem Chaos bei den LMP3 raus halten und die Top drei Platzierungen waren gleichzeitig identisch mit dem Endstand in der Tabelle: Sieger wurde der #8 Iron Lynx Ferrari F488 GT3 von Rino Mastronardi und Giacomo Piccini mit 132 Punkten. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Kessel Racing´s #74 Ferrari F488 GT3 mit Michael Broniszewski & David Perel (90 Punkte), sowie der #2 PZ Oberer-Zürichsee by TFT, Porsche 911 GT3-R von Julien Andlauer & Nicolas Leutwiler mit 70 Punkten.

Car Guy streicht WEC-Pläne

aslms sepang carguyDie japanische Car Guy Racing Mannschaft hat ihre ursprünglichen Planungen für eine Teilnahme an der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft 2021 eingestellt. Angeblich haben die in Japan geltenden Einreise und Quarantänebestimmungen Teamchef Takeshi Kimura nun bewogen von einer teilnahme an der WM nun abzusehen. Ersatzweise plant die japanische Truppe nun ein Engagement in der Asiatischen Le Mans Serie die wie berichtet lediglich auf dem Yas Marina Circuit in Abu Dhabi ausgetragen wird. Damit will man sich eine erneute teilnahme am 24 Stunden Rennen von Le Mans erkämpfen, welches das Team bereits 2 mal (in diesem Jahr unter der Nennung von MR Racing) absolviert hat. Damit würde die Zahl der teilnehmer an der Asiatischen Le Mans Serie um einen weiteren auf 37 Mannschaften steigen.

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