Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Sonstige GT (D/A)
Das Team FK Performance Motorsport von Teammanager Fabian Fink und Teamchef Martin Kaemena plant das Engagement in der DTM-Trophy zu erweitern. Die Bremer Mannschaft will 2021 3 statt wie bislang 2 BMW M4-GT4 in der Rahmenserie im DTM-Paket einsetzen. Damit baut die 2013 gegründete Mannschaft ihr Sprint-Engagement weiter aus, das auch dieses jahr erneut von einem Langstreckenprogramm in der Nürburgring Langstrecken Serie flankiert wird.
„Wir haben uns entschieden, für dieses Jahr drei Autos einzuschreiben, aber die Fahrerplätze sind noch nicht endgültig besetzt. Verhandlungen laufen, doch ich muss sagen, dass es aufgrund der wirtschaftlichen Situation selten so schwer war wie in diesem Jahr“, gibt Kaemena zu.
Mit dem BMW M4 von FK Performance Motorsport erzielte der Brite Ben Green in der DTM Trophy 2020 einen Sieg und stand weitere drei Mal auf dem Podium, zudem startete er drei Mal aus der ersten Startreihe. Damit landete Green auf dem vierten Meisterschaftsrang und gewann zudem die Junior-Wertung. Auch Luke Wankmüller überzeugte im zweiten FK-Performance-BMW und fuhr 7x in die Punkteränge.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Le Mans Series ( LMS )
Das italienische Scuderia Villorba Corse Team kehrt diese Saison wieder in die Europäischen Le Mans Serie zurück. Die Squadra aus dem venetianischen Treviso will dazu einen Ligier JS P320 LMP3 für den Italiener Alessandro Bressan und den griechischen Piloten Andreas Laskaratos sowie einen noch bekannt zu gebenden dritten Piloten an den Start bringen. Die Mannschaft wird dabei unter dem Label 1AIM Villorba Corse die gesamte europäische Saison der Europäischen ACO-Serie bestreiten.
Die Scuderia Villorba Corse wurde 1992 gegründet und startete zu Beginn in den Prototypenklassen der italienischen Bergsportszene. 2006 vollzog man den Eintritt in den GT-Sport und nur ein Jahr später trat man erstmals in der Europäischen Le Mans Serie an. Der bisherige Höhepunkt der Mannschaft war der Einsatz eines LMP2 Dallara der Cetilar Mannschaft ab 2017 – ein Engagement das später von der AF-Corse mannschaft als neues Einsatzteam übernommen wurde. Aktuell setzt die auch unter dem Label SVC motorsport Group man neben dem LMP3 Ligier auch diverse Mercedes AMG GT4 in der italienischen GT-Szene ein.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Le Mans ( WEC )
Die FIA Langstrecken Weltmeisterschaft hat den Kalender ihrer Serie angesichts der Verlegung der 24h von Le mans weiter angepasst. Nun ist auch der Auftakt im Portugiesischen Portimao wegen der dort anhaltenden COVID19-Lage verlegt worden. Sowohl der saisonvorbereitende Testtag als auch der Saisonauftakt finden nun Ende April bzw Anfang Mai im belgischen Spa-Francorchamps statt – wie bereits verkündet leider ohne Zuschauer. Dies verschafft der in den letzten Tagen intensiv in Monza testenden Glickenhaus-Mannschaft (Bild) nun doch eine Chance die Saison von Anfang an zu bestreiten, da die Truppe wegen der COVID-bedingten Verzögerungen die finale Homologation ihres SCG007-Hypercars nicht für den ursprünglichen Termin am 4.April hinbekommen hätte.
Statt dessen finden die ersten 8h von Portimao nun am ursprünglichen Le Mans Termin am 13 Juni als zweite Runde statt. Vor Le Mans ist noch als ideale Vorbereitung für den Saisonhöhepunkt an der Sarthe der Auftritt im Highspeed-Tempel von Monza dran. Nach den 4 europäischen Rennen finden dann mit Fuji und Bahrain die einzigen beiden Übersee-Runden dieser saison statt.
Der neue WEC-Kalender lautet damit wie folgt:
26-27.4: Testtag Spa-Francorchamps
1.5: 6h von Spa-Francorchamps
13.6: 8h von Portimao
18.7: 6h von Monza
21-22.8: 89. 24 Stunden Rennen von Le Mans
26.9: 6h Fuji
20.11: 8h Bahrain
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in FIA-GT3 ( FIA-GT3 )




Schon im vergangenen Monat hat auch AMG-Mercedes den Fahrerkader für die Unterstützung von Kundeneinsätzen 2021 fixiert. Wie bereits im vergangenen Jahr sind auch in dieser Saison Maro Engel, Luca Stolz, Maximilian Buhk, Maximilian Götz, Thomas Jäger und Raffaele Marciello (Billder: v.l.n.r) ein weiteres Jahr im Fahrerkader behalten worden. Neu hinzugekommen sind der spanische ex DTM-Pilot Daniel Juncadella (ESP) sowie ex ADAC GT-Masters Champion Jules Gounon (FRA). Damit umfasst der AMG-Fahrerkader 2021 8 Piloten. Hinzu kommt der Kanadier Daniel Morad, der die AMG Mannschaft neben Juncadella und Marciello im professionellen Sim-Race Sektor verstärken soll.
Daniel Juncadella (li.) startete von 2013- 2018 in der DTM und kam in den letzten Jahren schon vermehrt in der GT-Szene zum Einsatz. Der 29-jährige Katalane hatte zuvor 2012 mit einem Dallara Mercedes des Prema Power Teams 2 Formel 3 Titel einfahren können.
Der 26-jährige Franzose Jules Gounon (re.) wechselt aus dem aufgelösten Bentley-Werkspilotenkader, in dem er 2020 die 12h von Bathurst gewinnen konnte zu AMG. Zuvor hatte Gounon 2017 den Titel im ADAC GT-Masters mit der Callaway Competition Corvette C7 GT3-R einfahren können.
Weitere erfahrene Piloten werden die offizielle Fahrer-Equipe bei ausgewählten Rennen, wie beispielsweise dem 24 Stunden Rennen am Nürburgring oder im Rahmen der Intercontinental GT Challenge zusätzlich verstärken. Die Werkspiloten sollen laut AMG auch in der DTM, sowie wahrscheinlich dem ADAC GT-Masters und den Serien der GT-World Challenge der SRO zum Einsatz kommen.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Blancpain Sprint Serie ( BSS )
Für die kommende Saison der Globalen GT World Challenge-Wertung der SRO haben sich nun 6 Hersteller eingeschrieben. Zu den bisherigen Herstellern Mercedes, Ferrari, Audi und Lamborghini kommen dieses Jahr Porsche und BMW hinzu. Zusätzlich können dieses Jahr nun auch in einer vierten Serie, der GT World Challenge Australia, Punkte eingefahren werden.
Anders als der Herstellertitel der separat von den kontinentalen Serien ausgetragenen Intercontinental GT Challenge werden für den Herstellertitel in der Globalen GT World Challenge Die Punkte durch alle jeweils in den Klassen antretenden Teams eines Herstellers werden über alle Serien hinweg gesammelt und am Ende dem Hersteller gutgeschrieben. Das bestplatzierte Auto pro Hersteller in jedem Klassenrennen erhält dabei die Punkte für die globale GT World Challenge Wertung. Diese Punkte reichen von 25 für den Sieg in einem 60-minütigen Sprintrennen bis zu 100 für den Gesamtsieg beim 24 Stunden Rennen von Spa-Francorchamps und werden dann mit der Gesamtzahl der Fahrzeuge in der jeweiligen Klasse multipliziert, um die endgültige Punktzahl zu ermitteln.
Mercedes gewann in den beiden bislang ausgetragenen Saisons diese Wertung, die 2018 zum ersten Mal eingeführt wurde, damals aber noch auf einzelne nominierte Piloten innerhalb einer Klasse fixiert war.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Sonstige GT (D/A)
Die Wittener Heide Motorsport-Mannschaft hatte vor einigen Wochen ein DTM-Trophy Engagement in der kommenden Saison mit bis zu 3 Audi R8 LMS GT4 angekündigt. Nun hat man das erste Cockpit besetzen können. Die 22 jährige Sophie Hofmann wird in dieser Saison in der GT4-Serie im Rahmen des DTM-Paketes an den Start gehen. Die aus dem sächsischen Waldenburg stammende Pilotin startete in den letzten 2 Jahren im Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup und kennt das Einsatzgerät, den Audi R8 LMS GT daher schon bestens. Davor war sie nach ihrer Kartkarriere in der Spezial Tourenwagen Trophy, im Scirocco R-Cup und im Bördesprintcup gestartet.
„Ich freue mich auf meine erste Saison in der DTM Trophy. Die Serie ist heiß umkämpft und einige Rennstrecken sind noch unbekannt für mich, dennoch nehme ich diese Herausforderung gerne an. Ich hoffe, dass wir viele spektakuläre Rennen – vielleicht auch im Laufe der Saison wieder mit Fans – sehen werden und möchte mit meinem Team zusammen einige Highlights setzen!“, so die Studentin zu ihren Erwartungen. Hofmann war zwar schon 2020 für ein DTM-Trophy-Cockpit im Audi-Team von Car-Republic vorgesehen. Da dieses Engagement jedoch der Corona-Pandemie zum Opfer fiel – Car Republic fusionierte in der vergangenen Saison mit dem Team Bremotion - kann sie erst jetzt mit einem Jahr Verzögerung ihr Serien Debüt geben.
Teamchef Michael Heide: „Wir sind glücklich, mit Sophie Hofmann die erste Fahrerin in unserem Team begrüßen zu dürfen. Die DTM Trophy stellt sich als hartumkämpfte Nachwuchsserie innerhalb der professionellen DTM-Plattform auf, die unserer Fahrerin und unseren Fahrern sowie uns als Team eine exzellente Möglichkeit bietet, uns auf höchstem Niveau zu präsentieren. Wir können es kaum erwarten, bis es im Juni in Italien endlich losgeht.“
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Le Mans Series ( LMS )
Der Michelin Le Mans Cup , die 2.Liga des ELMS-Pakets, hat heute die Nennliste für die Saison 2021 veröffentlicht. Diese weist einen starken deutschsprachigen Einschlag auf: gleich 12 Autos haben seitens ihrer Teams einen deutschsprachigen Hintergrund. Kurioserweise sind nur 3 Nennungen unter französischer Flagge erfolgt. Insgesamt sind in dem auf 30 Autos plus einer Sondernennung begrenztem Feld 24 LMP3, 6 GT3 und der erstmals im Wettbewerb antretende H24 Brennstoffzellen-Prototyp genannt worden.
17 Ligier JS P320 LMP3, 6 Duqueine M30-D08 LMP3 und – erstmals – ein Adess Evo Fahrzeug sind in der LMP3 Prototypenklasse genannt worden. Neben einem Phoenix Racing Ligier, dessen Besatzung noch nicht fixiert zu sein scheint und dem Frikadelli Racing Team Ligier für Klaus Abbelen und Axcil Jeffries gibt es mindestens 2 Überraschungen im Ligier-Lager zu vermelden. Die erste ist eine Nennung eines Black Falcon Ligier JS P320 LMP3 auf dem mit Donar Munding und Maik Rosenberg auch 2 deutsche Piloten eingeschrieben sind. Allerdings wird die Nennung des Teams auf der Liste noch unter Vorbehalt geführt. Die zweite Überraschung ist die erste Nennung eines isländischen Teams im europäischen ACO-Paket seit dessen Bestehen. Das Team Thor bringt in der Serie einen Ligier für den isländischen Piloten Audunn Gudmundsson und den Briten Thomas Ashton an den Start. Weitere Starter im Ligier-Lager kommen aus den Teams United Autosports, Nielsen Racing, Team Virage, IDEC-Sport, Racing Spirit of Le Mans, AF Corse, CD Sport, Cool Racing und Motorsport98.
Noch stärker wird das deutschsprachige Kontingent im Feld der 6 Duqueine, von denen 5 von hierzulande bekannten Teams kommen. Gleich 2 der französischen Konstruktionen (und zwar 2 fabrikneue Autos) setzt die in Spa-Francorchamps beheimatete Mühlner Motorsport Mannschaft ein, die allerdings noch keine Piloten für die 4 Cockpitplätze benannt hat. Phoenix Racing setzt neben dem Ligier auch einen Duqueine ein und ist damit das einzige Team in der Meisterschaft das sich den Einsatz zweier verschiedener Konstruktionen in einer Klasse leistet. Auf dem Wochenspiegel Team Monschau by Phoenix-D08 ist bislang als einziger Pilot Leonard Weiss mit Silberstatus genannt – gesucht wird hier noch ein solider Bronce-Pilot. Die Luxemburger Meistertruppe von DKR Engineering geht mit den beiden Amerikanern Jon Brownson und Dario Cangialosi an den Start. Schliesslich hat das Rinaldi Racing Team sein Prototypen-Engagement auf jetzt doch nur einen Duqueine für Steve Parrow und Dominik Schwager begrenzt. Daneben komplettiert die britische Grainmarket Racing Mannschaft das Duqueine-Kontingent.
Nach 6 Jahren des Bestehens der Klasse wagt erstmals ein Team den Einsatz eines Adess LMP3. Die Evo-Version soll vom französischen R-Breizh Competition Team an den Start gebracht werden, das den Franzosen Simon Escallier auf dem ersten Cockpitsitz nominiert hat. Die Mannschaft ist ebenfalls wie auch Black Falcon nur unter Vorbehalt akzeptiert worden. Von der Vorstellung wird abhängen ob es für Adess überhaupt noch eine Zukunft auf dem LMP3-Markt geben wird, nachdem die erste Version in den letzten 4 Jahren regelmässig durch technische Schwierigkeiten und Ausfälle bei den wenigen Renneinsätzen Schlagzeilen machte. Die erhoffte Ginetta-Nennung ist hingegen erneut ausgeblieben.
In der GT-Klasse starten 4 Ferrari, ein Porsche und ein Mercedes AMG GT3 des deutschen 10Q Racing Teams, auf dem Kenneth Heyer und der Belgier Wim Spinoy antreten werden. Im Ferrari-Lager ist der in der Asiatischen Le Mans Serie siegreiche Rinaldi Racing F488 GT3 mit Pilot Christian Hook gemeldet worden, der sich mit den Markenkollegen von AF Corse und Iron Lynx (u.a. mit Rahel Frey) auseinander setzen wird. Im TFT Porsche wird erneut der schweizer ex-AsLMS-Meister Nicki Leutwiler an der Seite von Julian Andlauer starten.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in ADAC GT Masters
Mit eingespielter Besatzung, aber neuem Design ihres Mercedes AMG GT3 wird die Quiddelbacher Toksport-WRT-Mannschaft die zweite volle Saison im ADAC GT-Masters absolvieren. Das Team von Teamchef Serkan Duru wird erneut auf die beiden AMG-Werksfahrer Maro Engel und Luca Stolz vertrauen. Das Duo errang in der vergangenen Saison mit einem Sieg und 7 Podiumspositionen den dritten Gesamtrang in der Fahrer- und Teammeisterschaft und verpasste den Titel im Finale nur ganz knapp um 14 Punkte. Dieser Titel soll nun 2021 her...
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Blancpain Endurance GT Cup ( BES )
Das Grasser Racing Team kehrt diese Saison in die Langstreckenserie der GT World Challenge Europe, den GTWCEEC by AWS, zurück. Nun hat man die erste Besatzung für das Engagement bekannt gegeben. In der Silber-Klasse wird ein deutsch finnisches Duo das Gros der Rennen bestreiten. Der 24-jährige Tim Zimmermann und der 22-jährige Finne Kikko Galbiati sind von Gottfried Grasser auf den Titel in der Silber-Kategorie angesetzt worden. Zumindest beim 24 Stunden Rennen von Spa-Francorchamps wird man noch auf mindestens einen weiteren Piloten setzen.
Die beiden Piloten gehören zum Lamborghini-Nachwuchskader, dem Juniorprogramm der Lamborghini Squadra Corse. Tim Zimmermann (Bild li.) wurde bereits vom Team für das ADAC GT-Masters-Programm bestätigt in dem er bereits im vergangenen Jahr eingesetzt wurde. Kikko Galbiati (re.) steigt aus der europäischen Lamborghini Super Tropheo in die europäische Langstreckenserie auf, in der er 2017 und 2019 2 Vizetitel in der Pro-Am bzw. Pro-Wertung erzielen konnte.
GRT
Teamchef Gottfried Grasser freut sich auf die Rückkehr in die SRO-Topserie nach einem Jahr Pause: „Ich freue mich sehr darauf, dieses Jahr mit unserem Team in die GT World Challenge Europe zurückzukehren. Der Endurance Cup ist für uns von hoher Bedeutung und wir verfolgen das Ziel, an unsere erfolgreiche Vergangenheit mit dem Titelgewinn 2017 in dieser Serie anzuknüpfen. Es macht mich stolz, mit Tim und Kikko die erste starke Fahrerpaarung für unsere Rückkehr fixiert zu haben. Vergangenes Jahr haben sie zusammen einen Test für uns absolviert und beide ausgezeichnete Leistungen gezeigt. Die Zusammenarbeit mit Tim verlief 2020 im ADAC GT-Masters exzellent und von Kikko erwarten wir uns ebenfalls sehr viel. Er hat erfolgreich den Weg über den Lamborghini Super Trofeo in den GT3-Sport gemeistert und dort in der italienischen Meisterschaft starke Leistungen gezeigt. Ich bin sicher, dass uns dieses Duo im Silver Cup viel Freude bereiten wird."
Daneben will Grasser in der Serie auch einen weiteren Wagen im Pro-Cup an den Start bringen. Dessen Besatzung harrt noch der Verkündigung.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Le Mans ( WEC )
Der ACO hat heute die 89.Ausgabe der 24 Stunden Rennen von Le Mans vom 12-13 Juni auf den 21-22 August verschoben. Die Verschiebung erfolgt mit der Hoffnung zu einem späteren Zeitpunkt eventuell wieder Zuschauer zulassen zu können. Zwar wäre eine Durchführung am ursprünglichen Termin unter den geplanten Hygiene-Auflagen noch machbar, gewesen, jedoch wollte der ACO den Klassiker nicht zum 2.Mal in Folge hinter geschlossenen Türen ausrichten lassen. Bereits im vergangenen Jahr hatte man die 88.Ausgabe wegen der weltweiten Corona-Pandemie in den September verschoben, dabei allerdings nach einigem Hin und Her auf Zuschauer verzichten müssen.
Damit verschiebt sich der Klassiker in Le Mans derart das er nun hinter den erstmals im WEC-Klaender befindlichen 6h von Monza als Vierte Runde im Kalender abgehalten wird. Ferner ergeben sich nun Terminüberschneidungen mit den 10h von Suzuka der Intercontinental GT Challenge, der IMSA-WeatherTech SportsCar Championship in Virginia sowie mit gleichzeitig stattfindenden DTM- und Indycar-Veranstaltungen. Die Europäische Le Mans Serie hat bereits reagiert und ihr Meeting in Paul Ricard, das am Folge-Wochenende des 28-29 August geplant war, auf den 4-6 Juni vorgezogen.