Verfasst von Harald Musileck. Veröffentlicht in Französische GT ( FFSA-GT )
Larbre Competition wird heuer zwei Ferrari 550 in der französischen Meisterschaft einsetzten. Als Besatzungen für die beiden Fahrzeuge wurden nunmehr Patrick Bornhauser, der nationale GT-Titelträger aus 2004 und 2005, und Frederic Makowiecki sowie Steve Zacchia / Jean-Yves Adam bekannt gegeben. Hingegen wechseln Gabriel Balthazard und Jerome Policand, die in den vergangenen beiden Saisonen für Larbre fuhren, zum Team Luc Alphand Adventures und werden die FFSA-GT in dessen Corvette C5-R bestreiten. Fasst man die bisher verfügbaren Informationen zusammen, dürften bei der Saisoneröffnung in Nogaro knapp unter 20 GT1-Fahrzeuge an den Start gehen. In der GT2-Klasse wird IMSA-Matmut einen Porsche 997 RSR mit Lecourt / Balandras einsetzten, die somit klare Favoriten für diese in der FFSA-GT zuletzt eher schwach besetze Kategorie sind.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Blancpain Sprint Serie ( BSS )
Das Team Vitaphone Racing wird auch 2007 wieder als 2-Wagen-Team in der FIA-GT-Meisterschaft antreten. Aktuell testete das in Butzbach beheimatete Team den MC12 in Hockenheim mit Michelin Reifen. Nach der Trennung vom bisherigen Reifenpartner Pirelli wird Vitaphone als einziges Maserati-Team 2007 auf die französischen Pneus setzen. Die beiden von Pirelli unterstützten Piloten Andrea Bertolini und Jamie Davies wechseln daher zum neuen Maserati-Konkurrenten Scuderia Playteam.
Bartels wird zusammen mit seinem Teamkollegen Thomas Biagi den ersten MC12 des Teams steuern. Im vergangenen Jahr war der Deutsche amtierende FIA-GT- http://www.fiagt.com-Meister und Ex-DTM und F1-Fahrer mit Andrea Bertolini unterwegs. Sein neuer Co-Pilot und FIA-GT-Champion 2003 steuerte 2006 den zweiten Vitaphone-Maserati zusammen mit Davies. Für diesen Wagen ist bislang der Portugiese Miguel Ramos als Fahrer vorgesehen – ein weiterer Pilot wird hier in Kürze bekannt gegeben.
Bartels Team hat von Maserati einen aktuell aufgebauten MC12 bekommen. Einer der 2006er-Wagen war an Maserati zurück gegangen und von da aus an die Scuderia Playteam weitergegeben worden. Mit mindestens 6 MC12 wird die Saison 2007 der FIA-GT-Meisterschaft zum Kampf der Marke mit dem Dreizack gegen die Aston-Martins von BMS Scuderia Italia, Phoenix und Race Alliance werden.
Darüber hinaus sind die Pläne von Vitaphone Racing bezüglich einer Le Mans Teilnahme für zumindest dieses Jahr ad acta gelegt worden. Bartels hat trotzdem nach eigener Aussage die 24h an der Sarthe auf langer Sicht auf seiner Liste stehen.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Nürburgring Nordschleife (24h & VLN)
Kurt Thiim hat in diesem Jahr schon die LMS mit dem Team Markland auf einer brandneu aufgebauten GT2-Corvette im Focus. Auch in der Dänischen Tourenwagenmeisterschaft ist der Ex-DTM-Pilot aktiv. Zusätzlich wird nun auch ein Importeur-unterstütztes Programm in der BfGoodrich Langstreckenmeisterschaft in Angriff genommen. Nach dem Rückzug des populären Nissan Skyline GTR, will Nissan Europa weiter an einem sportliches Image der Marke feilen. Daher wird wie bereits berichtet in der Saison 2007 und 2008 ein Nissan 350 Z an verschiedenen Rennen innerhalb der BF-Goodrich Langstrecken Meisterschaft auf dem Nürburgring teilnehmen. Als Highlight wird man auch das 24h Rennen auf der legendären Nordschleife in Angriff nehmen.
Ab 2009 wird von Nissan ein neues Sportwagenmodel des Skyline auf die Strasse gebracht, welches dann den 350Z ablösen soll – dieses Fahrzeug soll dann gesamtsiegfähig für die Langstreckenmeisterschaft und die 24h am Ring gemacht werden.
Im Fahrerkader neben Kurt Thiim sind Nicole Lüttecke, bekannt aus dem Porsche Cup, und Holger Eckhardt sowie Sören Lehmann. Alle verfügen bereits wie Kurt Thiim über viel Nordschleifen Erfahrung.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in WT-USCC-Serie ( IMSA )
Auch 2007 plant der Wahl-Kalifornier Pierre Ehret wieder im Team von Farnbacher Racing in verschiedenen Sportwagen-Serien zu starten. Nachdem der gebürtige Münchener bei Farnbacher-Loles bereits im Januar bei den 24 Stunden von Daytona im Cockpit seines Porsche GT3 Cup saß (und dort einen technischen Ausfall erleiden musste), wird er vom 14. bis 17. März auch bei den 55. 12h von Sebring am Start sein. „Dort werden Lars-Erik Nielsen und Dirk Werner, der amtierende Meister des Porsche Carrera Cup, meine Teamkollegen sein“, so Pierre Ehret. Neben Sebring wird er auch noch bei den ALMS-Rennen in Road Atlanta (PLM - 03. - 06. Oktober 2007) und Laguna Seca (19. - 21. Oktober 2007) fahren. Der Porsche 997 RSR von Farnbacher-Loles bleibt in den USA. So wird das Fahrzeug für andere Läufe der ALMS, interessierten Piloten zur Verfügung stehen.
In der europäischen Le Mans Series wird Pierre Ehret die gesamte Saison in Angriff nehmen. Auch hier sind Nielsen und Werner seine Teamkollegen. Wie im Vorjahr startet man in der Klasse GT2. „Unser Ziel ist es in der Spitzengruppe mitzufahren und so oft wie möglich einen Podestplatz zu erreichen“, hofft Ehret auf gute Ergebnisse.
Die Hoffnung von Ehret bezüglich der 24 Stunden von Le Mans (16. – 17. Juni 2007) mit dem Team Farnbacher wurde just vom ACO enttäuscht. „Wir haben uns angemeldet und wollen dabei sein. Mal sehen, ob es klappt“, so Ehret noch vor einer Woche. Nun bleibt lediglich die Möglichkeit, daß man sich wieder wie im Vorjahr mit der Truppe von Seikel Motorsport oder einem anderen Partner zusammen tut.
Auch national wird Pierre Ehret mit Farnbacher Racing und dem PZ Inntal zusammen Rennen bestreiten. Im Porsche Sports Cup plant man Läufe in Hockenheim und belgischen Spa-Francorchamps. Auch hier besteht die Möglichkeit zur Anmietung des 2007er Cup Porsche bei den anderen Rennen. Pierre Ehret: „Beim Porsche Sports Cup fahren wir eventuell mit Lars-Erik Nielsen verschiedene Rennen im Sprint und Langstrecke.“
Neben den erwähnten Porsche 997 RSR verkauft Pierre Ehret noch einen Porsche 996 RS 2002 und einen Porsche 996 RSR 2004. Informationen hierzu, sowie zu möglichen Fahrerplätzen in der ALMS und im Porsche Sports Cup beantwortet Teamchef Horst Farnbacher per Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
Verfasst von Rene Jüptner. Veröffentlicht in BeNeLux-GT
Am heutigen Donnerstag absolvierte das GS Motorsport Team aus Aachen den 2007er Rollout in Zolder. Mit dabei hatten sie das noch in weiss gehaltene Dodge Viper Coupe GT3 und ihre 2 Cup Porsche 996 GT3. Als Fahrer waren: Georg Severich (D), Kenneth Heyer (D), Harald Becker (D), Philippe Broodcooren (B), Arvid Steinberg (D) und auch Benjamin Leuenberger (CH) vor Ort. Severich, Heyer & Becker Testeten die Dodge Viper, Steinberg & Broodcooren fuhren die Cup Porsche, Leuenberger verweilte in Zolder, um Luft beim GS Team zuschnuppern.
„Nach einem kompletten Neuaufbau der Dodge Viper in zwei Wochen steht sie nun so da, wie wir es wollen. Von Oreca selbst aus waren viele Kleinigkeiten vorhanden, die wir nun ausgebessert haben“ so Georg Severich.
Dafür verlief der erste Rollout ohne Probleme für das GS Motorsport Team und eine 1:47 Minuten im Nassen sowie eine tiefe 1:38 im Trockenen zeigen das Potenzial der Viper.
Harald Becker, der das Fahrzeug bei den ADAC GT3 Masters Rennen fahren wird, war hochzufrieden mit seinen ersten Runden in dem neuem Auto: „Das Auto hat mich angenehm überrascht und ich bin zufrieden, denn das Auto hat ein gutes Handling und gute Traktion. Mir macht das Fahren in dem Auto Spaß“.
In die selbe Richtung gehen die Aussagen vom jungen Deutschen Kenneth Heyer, der die Dodge Viper in der Belcar fahren wird: „Mit dem Auto bin ich sehr zufrieden, es lässt sich gut fahren und hat ordentlich Drehmoment. Allerdings haben wir auch noch eine Menge Arbeit vor uns, um die Zeiten zu verbessern.“
Benjamin Leuenberger hat laut Teamchef Severich Interesse am ADAC GT3 Masters, Näheres steht aber noch nicht fest.
Noch nicht gestorben sind die Le Mans Series Pläne des Aachener Teams. Severich: „ Weiterhin haben wir vor in der LMS zu starten, allerdings wohl erst 2008 und dann mit einer GT2-Version des Dogde Viper Coupes.“
Der nächste Test ist schon für den kommenden Donnerstag ebenfalls in Zolder angesetzt.
Verfasst von Hans Theis Schmidt / Harald Gallinnis. Veröffentlicht in DMV-GTC
In Dijon holte Klaus Schneider seinen ersten Gesamtsieg im Deutschen UHSport-Divinol-Tourenwagen-Cup. Das war am 19.September 1999. „Herrliches Wetter und eine tolle Strecke“, so die Worte noch auf dem Treppchen. Klaus hatte Rolf Rummel auf der Siegerstraße abgelöst.
Begonnen hat Klaus Schneider als 18jähriger mit seiner damaligen Freundin und heutigen Gattin Rallyesport zu betreiben. „Wir gingen wirklich sehr ambitioniert vor“. Regelmäßige Erfolge machten uns Mut. Zur nächsten Latte die es zu nehmen galt wurden Rundstreckenrennen auf einem Alfa Romeo Giulia. Bedingt durch das Studium, die Familiengründung und den beruflichen Anfang gab es für Klaus Schneider bis zum Ende der 80ger Jahre eine viel zu lange Sportpause.
Als Klaus mit Michael Bartels und einem weiteren Freund einen Cup-Carrera bestellt hatte, warf ein Skiunfall den Hessen zeitlich erneut zurück. Nach Erfolgen auf Alfa und anfänglichen Problemen mit dem Porsche kam Schneider im Divinol-Cup wieder richtig in Schwung. Und jetzt mit seinem neuen Tuner RS lief es recht gut. Klaus Schneiders Sohn Claus Henrik fuhr erfolgreich Kart bis auch er in einen M3 stieg und 05 erfolgreichster Junior im Cup wurde. „Irgendwann fahren mein Sohn und ich noch mal Langstrecke zusammen“ so Schneider.
Doch zu nächst sind die Fans der 4 UHSport-Divinol-Cup-Meisterschaften-2007 gespannt darauf wie sich Papa Schneider im Kampf um die Spitze in Hockenheim gegen die Herren Horn, v. Mentlen (CH), Chikhani (LIB), Bender, „Doc Henry“ Düchting, Herold, Wallenborn oder Probst in Szene setzen wird.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Le Mans Series ( LMS )
T2M Motorsport wird auf die LMS-Testtage auf dem HTTT und das erste LMS-Rennen in Monza wegen Lieferschwierigkeiten bei Dome verzichten müssen. Das teilte Crew-Chef Martin Stessel uns auf Anfrage mit. „Das Fahrzeug kommt erst Anfang April. Das heißt, wir müßen das erste Rennen in Monza ausfallen lassen. Dome wird leider nicht rechtzeitig mit den Teilen für den LMP2 fertig, da sie zuerst Lammers neuen LMP1 fertigstellen werden. Das Auto kommt zerlegt nach Frankreich, wo ich und Ietoshi Kaneko in Ales eine Halle angemietet haben. Wir werden dann Anfang April mit dem Zusammenbau des Autos beginnen und natürlich soviele Tests vor dem zweiten Rennen in Valencia fahren, wie es möglich ist.
Fahrer sind bis jetzt noch keine fix, aber es haben sehr viele angefragt, z.B. Benjamin Leuenberger, den ich aus der Lambo Zeit von Rainer Stiefel kennen gelernt habe, wobei sich daraus eine echte Freundschaft entwickelt hat. Ich halte von Leuenberger sehr viel und er hat auch Prototypenerfahrung. Das hängt aber zur Zeit auch davon ab, ob wir die Finanzierung auf die Beine bekommen.“
Martin zeigt sich enthusiastisch bezüglich der akzeptierten Nennung für die 24 Stunden von Le Mans. Hier wird die multinationale Mannschaft, die unter japanischer Nennung starten wird, zum ersten Mal in der Prototypenklasse an der Sarthe antreten.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Radical Cups
Der deutsche Radical RaceCup 2007 startet durch in die Rennsaison 2007. Die Organisatoren rechnen für die neue Saison mit über 20 Teilnehmern auf Rennstrecken wie dem Nürburgring, Hockenheimring, Spa, Dijon und Monza. An jedem der sechs Rennwochenenden werden mit freien Trainings, Qualifying und zwei Wertungsläufen von jeweils 45 Minuten insgesamt über drei Stunden Fahrzeit geboten.
Der Saisonauftakt am Hockenheimring im Rahmen des Jim Clark Revivals verspricht schon heute Spannung pur – dort wird der Radical RaceCup gemeinsam mit den Sportprototypen der Sports Car Challenge antreten. Im Laufe der Saison wird der Radical RaceCup 2007 als Support Serie in die 1000 km-Rennen der europäischen Le Mans Serie (LMS) am Nürburgring und in Spa eingebunden sein.
Im RaceCup treten die Piloten in drei Klassen an. In der Klasse 1 fährt mit dem Radical SR8, dessen 2.6 Liter 8-Zylinder über 360 PS bei 580 kg Fahrzeuggewicht verfügt - der schnellste Radical. Nur unwesentlich langsamer geht es in der Klasse 2 zu, in der mit dem Radical SR3 1500cc ein schnelles Downforce-Fahrzeug mit 252 PS zum Einsatz kommt. Mit etwas weniger Aerodynamik und Motorleistung (205PS) treten die Piloten mit dem Radical SR3 1300cc in der Klasse 3 an. Viel Spannung wird in dieser Saison auch der neue einsitzige Radical PR 6 Prosport bringen, der mit knapp 420 kg das leichteste Rennfahrzeug bei Radical ist. Der Motor leistet mit 1300cc gut 205 PS. Rennfertig ist dieses Fahrzeug schon für 45.000 Euro netto erhältlich.
Radical Deutschland betont, dass die Budgetkalkulationen der Fahrer und Teams für die vergangene Saison voll aufgegangen sind. Wer einen SR3 1300cc in Klasse 3 einsetzte und die Arbeit selbst erledigte, konnte die komplette Rennsaison für weniger als 15.000 Euro einschließlich Nenngebühren, Hotel, Verbrauchsstoffen, Reifen etc. bestreiten. Selbst wer das "Komplett-Sorglos-Paket" einer professionellen Vollbetreuung durch Radical Motorsports Deutschland mit Rennmechaniker, Anlieferung, etc. wählte, konnte mit einem SR3 1500cc die komplette Saison für unter 35.000 Euro an Einsatzkosten darstellen. Damit wird Radical dem Breitensport-Anspruch, sehr schnellen Motorsport zu extrem günstigen Konditionen darzustellen, vollauf gerecht.
Der letztjährige Klassen- und Gesamtsieger Jürgen Güllert (Klasse 1, SR 8 2600cc) wird diese Saison starke Konkurrenz von dem jungen Litauer Andzej Dzikevic (Tanagra Racing Team) bekommen, der für die kommende Saison ebenfalls in der Klasse 1 starten wird. Ebenso wird Bernd Rübig (Rübig Motorsport), der dieses Jahr erneut in der Klasse 1 startet, für harten Konkurrenzkampf sorgen
In der Kategorie 2 (SR 3 1500cc) wird es für den Klassensieger 2006 Thomas Meidinger diese Saison eine starke Herausforderung werden. Das litauische Tanagra Racing Team setzt hier den neuen Fahrer Mindaugas Neliubsys ein. Von diesem Piloten darf ebenso wie dem letztjährigen Verfolger Ernst Kirchmayr hohes Potential erwartet werden.
Auch für die Klassensieger der Kategorie 3 (SR 3 1300cc) Andreas Schwarz und Konrad Schmid wird die Titelverteidigung nicht einfach werden. Das Team Ledur und Behler wird nun in getrennten Fahrzeugen teilnehmen und mit dem Flying Croat sowie Jay Boyd werden zwei neue Fahrer die Klasse aufmischen.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Le Mans ( WEC )
Früher als geplant hat der ACO die 63 Teams bekannt gegeben die für die 24 Stunden von Le Mans
2007 zum Testtag und – reduziert auf die Zahl von 55 Startern - zu dem
Rennen im Juni eingeladen sind. Diese teilen sich derzeit auf 16 LMP1,
12 LMP2, 14 GT1 und 13 GT2, sowie 8 Reservenennungen auf, wobei die
Letzteren allesamt aus GT-Teams bestehen. 76 Nennungen waren für die
75. Ausgabe des Traditionsrennens in Le Mans beim ACO eingegangen.
Somit konnten 13 Teams nicht berücksichtigt werden.

Ein kurzer Blick auf die Klassen offenbart folgende Einsichten:
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LMP1
1. Audi Sport North America - Audi R10
2. Audi Sport North America - Audi R10
3. Audi Sport Team Joest - Audi R10
5. Swiss Spirit - Lola B07/10 Audi
7. Team Peugeot Total - Peugeot 908
8. Team Peugeot Total - Peugeot 908
9. Creation Autosportif Ltd - Creation CA07 Judd
10. Arena International - Zytek 07
12. Courage Competition - Courage LC70 A
13. Courage Competition - Courage LC70 A
14. Racing For Holland - Dome S101.5 Judd
15. Charouz Racing System - Lola B07/17 Judd
16. Pescarolo Sport - Pescarolo Judd
17. Pescarolo Sport - Pescarolo Judd
18. Rollcentre Racing - Pescarolo Jud
19. Chamberlain - Synergy - Lola B06/10 AER
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Bei den LMP1 haben wir 8 Hersteller am Start. Auffällig: Mit Ausnahme
der in der letzten Saison in Amerika fahrenden Audi ist kein einziges ALMS-Prototypenteam (auch in der LMP2-Klasse) am Start. Somit sind das LMS-
und das Le Mans-Feld hier fast identisch. Die deutschsprachigen Farben
vertreten hier die Teams von Audi und (zumindest teilweise) Swiss
Spirit.
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Das LMP2-Feld ist etwas kleiner als voriges Jahr dennoch sind auch hier 7 Hersteller am Start. Mit Kruse-Motorsport hat
ein deutsches Team eine wichtige Nennung fix. Erwähnenswert hier ist
auch die Nennung des bislang vornehmlich aus deutschen Mechanikern
bestehenden T2M Motorsport Dome . Interessanteste Neuigkeit: das Team Barazi Epsilon hat gleich die Nennung von zwei Zytek
bestätigt bekommen. Wie der zweite Wagen besetzt wird, ist bislang noch
offen. Der kürzlich bekannt gewordene Gulf-Deal dürfte hier die
Voraussetzungen für den 2-Wagen-Einsatz geschaffen haben. Noch
eine wichtige Neuigkeit: die akzeptierte Nennung für den
Rollcentre-Radical.
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LMP2
20. Pierre Bruneau - Pilbeam MP93 Judd
22. Rollcentre Racing - Radical SR9 Judd
24. Binnie Motorsports - Lola B05/40 Zytek
25. RML - Lola B05/40 AER
28. Team Bruichladdich Radical - Radical SR9 AER
29. T2M Motorsport - Dome S101.5 Mader
31. Noel Del Bello - Courage LC75 AER
32. Barazi Epsilon - Zytek 07S/2
33. Barazi Epsilon - Zytek 07S/2
35. Saulnier Racing - Courage LC75 AER
40. Quifel-ASM Team - Lola B05/40 AER
44. Kruse Motorsport - Pescarolo Judd
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GT1
006. A.M.R. Larbre Competition - Aston Martin DBR9
007. Aston Martin Racing - Aston Martin DBR9
008. A.M.R. Larbre Competition - Aston Martin DBR9
009. Aston Martin Racing - Aston Martin DBR9
53. Jloc Isao Noritake - Lamborghini Murcièlago
54. Team Oreca - Saleen S7R
55. Team Oreca - Saleen S7R
59. Team Modena - Aston Martin DBR9
63. Corvette Racing - Corvette C6.R
64. Corvette Racing - Corvette C6.R
67. Convers Menx Team - Ferrari 550 Maranello
72. Luc Alphand Aventures - Corvette C6.R
73. Luc Alphand Aventures - Corvette C5-R
100. Aston Martin Racing BMS - Aston Martin DBR9
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Ein GT1-Feld von 14 Wagen kann sich sehen lassen. Mit 6 Aston Martin, 4 Corvettes, 2 Saleen
und je einem Ferrari und Lamborghini fällt die Hersteller-Beteiligung
mit 6 etwas mager aus, aber für Le Mans spiegelt dies den derzeitigen
Stand der ACO-kompatiblen GT1-Szene hinreichend wieder. Das
tschechische Menx-Team dürfte in diesem Jahr für die
Abschiedsvorstellung des F550 – des einzigen Wagens der in den
vergangenen Jahren den Corvettes in die Suppe spucken konnte –
verantwortlich sein. Hans Reiters Mannschaft wird hier in der Klasse
wieder für den Einsatz des bei den Fans wegen seines Klangs hoch
beliebten Lamborghinis verantwortlich sein.
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Bei den GT2 dürften nun etliche Porsche-Teams über ihre abgelehnten
Nennungen enttäuscht sein. Weder Farnbacher noch Proton sind hier fest
gesetzt worden. Nur 4 der aktuellen 997 GT3 haben ihren Weg ins Feld
bislang gefunden. Sie werden sich mit 5 Ferrari sowie je 2 Panoz und Spyker herumschlagen müssen.
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GT2
76. Imsa Performance Matmut - Porsche 997 GT3 RSR
78. AF Corse - Ferrari 430 G2
80. Flying Lizard Motorsport - Porsche 997 GT3 RSR
81. Team LNT - Panoz Esperante
82. Team LNT - Panoz Esperante
83. Seikel Motorsport - Porsche 997 GT3 RSR
85. Spyker Squadron - Spyker C8 Spyder
86. Spyker Squadron - Spyker C8 Spyder
87. Scuderia Ecosse - Ferrari 430 GT2
90. White Lightning Racing - Ferrari 430 GT2
93. Autorlando Sport - Porsche 997 GT3 RSR
97. Risi Competizione - Ferrari 430 GT2
98. Risi Competizione - Ferrari 430 GT2
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RESERVE
70. R1 PSI Experience - Corvette C6.R
83. R2 GPC Sport - Ferrari 430 GT2
98. R3 Ice Pol Racing Team - Ferrari 430GT2
77. R4 Team Felbermayr-Proton - Porsche 997 GT3 RSR
92. R5 Thierry Perrier - Porsche 997 GT3 RSR
99. R6 JMB Racing - Ferrari 430 GT2
84. R7 Chad Peninsula Panoz - Panoz Esperante
86. R8 IMSA Performance Matmut - Porsche 997 GT3 RSR
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Im Reserve-Feld sind sämtlichst GT-Fahrzeuge zu finden, was andeutet,
dass der ACO ein maximal bestücktes Prototypen-Feld in diesem Jahr
zusammenbringen wollte. Mit der PSI
-Corvette setzt der ACO ein weiteres Zeichen zur Stärkung der
GT1-Klasse. An Rang 4 liegend hofft das deutsche Felbermayr-Proton Team
auf genügend Absagen im Stammfeld. Unten ist der 2006 unter
Sebah-Nennung fahrende Proton Wagen in Le Mans abgebildet. Eine
Teilnahme 2007 wäre die erste unter eigener Team-Nennung.
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Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in ADAC GT Masters
SMS Seyffarth Motorsport war in der vergangenen Woche als eines der Teams publik geworden, die sich offiziell in der neuen deutschen GT-Serie, dem ADAC GT3-Masters engagiert hatten. Teammanager Rüdiger Seyffarth hat uns gegenüber seine Motivationen für dieses Jahr erläutert:
„Ja, wir werden 2007 mit 2 Porsche 997 GT 3 am ADAC GT3 Masters teilnehmen. Die deutsche Formel 3 haben wir verlassen, weil es im Jahr 2007 eine Reglementsänderung gab in der Einheits-Motoren der Marke Opel von den Organisatoren favorisiert wurden, welche aber nicht mehr dem weltweiten F3 Reglement entsprachen, so dass man mit diesen Fahrzeugen effektiv an keinen anderen Formel 3 Rennen mehr teilnehmen kann. Wir sind seit Jahren Mercedes-Partner im Bereich Motoren gewesen. Wir verlassen die F3 mit Wehmut, da wir ja hier über all die Jahre in dieser Serie sehr erfolgreich waren.
Nun kam uns die GT-Masters genau zu richtigen Zeit um uns neu zu orientieren .Wir freuen uns auf die neue Serie und auf die kompl. Saison 2007, in der wir auch mit 2 weiteren Fahrzeugen am Porsche-Carrera Cup teilnehmen. Im Plan sind auch das Eine oder Andere zusätzliche GT Rennen je nach Sponsor- und Fahrerwunsch und Budget. Unsere zur Zeit festen Fahrer sind Jan Seyffarth & Christer Jöns. Im Gespräch sind wir zur Zeit darüber hinaus mit Franz Schmöller und noch einige andere Interessenten.“