Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Blancpain Sprint Serie ( BSS )
Für Jetalliance Racing begann die neue Saison so, wie die letzte zu Ende ging – mit einem Sieg. Karl Wendlinger und Ryan Sharp gewannen in Silverstone bei nasskalten Bedingungen mit ihrem Jetalliance Aston Martin DBR9 den ersten FIA-GT Meisterschaft Lauf nach einem spannenden Rennen knapp vor Bertolini/Bartels im Vitaphone Maserati und Peter/Simonsen im Gigawave Aston Martin. Auch der zweite Jetalliance Aston Martin landete in den Punkterängen – Lukas Lichtner-Hoyer und Alex Müller belegten Platz 6.
Beide Jetalliance Racing-Piloten erwischen einen optimalen Start: Karl Wendlinger, aus Reihe 2 gestartet, kam als Führender aus der ersten Runde, Alex Müller, von Platz 9 ins Rennen gegangen, war Vierter.2 fast gleichzeitig absolvierte Dreher warfen die beiden Piloten auf Rang 4 bzw. 5 zurück. 30 Minuten vor dem Ende wechselten beim jeweils 2. Stopp Ryan Sharp und Lukas Lichtner-Hoyer in die Wagen. Und diese halbe Stunde hatte es in sich: Sharp, auf Platz vier, setzte sich zuerst gegen die Corvette-Piloten Deletraz und Maassen durch und ging dann auf die Jagd nach dem Führenden Philipp Peter. Nach einer Safety-Car-Phase schob sich das Feld zu einer packenden Endphase zusammen. Nach rundenlangen Kampf ging Sharp an Peter vorbei und feierte einen vielumjubelten Sieg.
Karl Wendlinger, der damit seit Sonntag die die Ewigenbestenliste der siegreichsten Piloten der FIA-GT-Historie mit 13 Siegen vor Jamie Campbell-Walter (12) anführt: „Es war ein unglaublich hartes Rennen unter schwierigsten Bedingungen. Sowohl die Regen- als auch die Intermed-Reifen haben bei meinem Stint rasch abgebaut. Dann noch mein Dreher – aber trotzdem ist alles gut gegangen. Ryan hat heute eine tolle Leistung geboten und das Rennen für uns gewonnen. Ee war ein perfekter Saisonauftakt!“
5 seiner Siege hat der lange Kufsteiner nun mit dem Jetalliance Racing -Team eingefahren. Die traditionsreiche Tourist Trophy fehlte ihm noch in seiner Sammlung. Nun haben er und seine Mannschaft im 3. Jahr ihrer Meisterschaftsteilnahme den Titelkampf vor Augen.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Le Mans Series ( LMS )
50 Wagen, und zwar 17 LMP1, 15 LMP2, 5 GT1 und 13 GT2 sind für die 2. Runde der Lemans Serie in Monza genannt worden. Die Änderungen zum Grid in Barcelona sind schnell zusammengefasst. Wie bereits gemeldet fehlt der Lavaggi LS1. Dafür sind der 2. Epsilon Euskadi (unsicher da noch nicht bemannt) und der 2. Creation (das Foto zeigt den ersten Wagen in Spanien) genannt worden. Der zweite der britischen Boliden soll durch Felipe Ortiz, Robby Kerr und Bruce Jouanny pilotiert werden. Im Rollcentre Pescarolo wird anstelle von Joao Barbosa Duncan Tappy neben Vanina Icks und Martin Short am Lenkrad erwartet.
Im Feld der LMP2 und GT1 gibt es gegenüber den 1000km von Barcelona keine Änderungen zu verzeichnen. Auch bei den GT2 sind die Korrekturen marginal – sie beschränken sich auf den Farnbacher-Ferrari in dem Pierre Ehret (auf dem Foto neben dem Auto stehend) & Pierre Kaffer (am Volant) im königlichen Park von Monza ohne die Hilfe von Anthony Beltoise auskommen müssen. Auch sind die Co-Piloten von Alan van der Merve im JWA-Aston Martin Vantage noch nicht bekannt. In Spanien waren Michael Outzen und Stephane Lemeret als Piloten vorgesehen, doch der Aston Martin blieb wegen eines technischen Problems in der Garage. In Monza darf nun hoffentlich mit einem ungestörten Lauf des GT2-Debütanten gerechnet werden.
Monza ist für seine überaus schnellen 1000km-Rennen bekannt – im vergangenen Jahr dauerte das Rennen mit 4h59min und 20s erstmals weniger als 5h. Möglich, das am kommenden Sonntag sich Audi und Peugeot zu einem weiteren neuen Geschwindigkeitsrekord jagen.
Verfasst von Sören Herweg. Veröffentlicht in Porsche Carrera Cup
Das Feld des Porsche Carrera Cup nimmt bei strahlendem Sonnenschein die Einführungsrunde zur Meisterschaftsrunde in Oschersleben auf. Als der Start erfolgt setzt sich Polemann Jörg Hardt gegen seine Kontrahenten im Sprint zur ersten Kurve durch. Noch auf den ersten Metern dreht sich Christian Engelhardt im Tolimit Porsche, kann aber weiter fahren. Jan Seyffarth versucht an Chris Mamerow vorbeizugehen und die zweite Position zu übernehmen, Mamerow kann den Angriff aber abwehren. Als das Feld zum ersten Mal wieder über Start und Ziel kommt, fahren die Porsche wie an einer Perlenkette aufgereiht über die Gerarde. In der zweiten Runde kann Uwe Alzen an Nicolas Armindo vorbeiquetschen und die vierte Position übernehmen. Währenddessen kann sich Jörg Hardt von seinen Verfolgern absetzen. Jan Seyffarth übt weiterhin Druck auf Chris Mamerow aus, hinter den beiden folgen Uwe Alzen und Nicolas Armindo.
Hinten den ersten fünf sind Martin Ragginger und Patrick Huisman im Kampf um die sechste Position. In der fünften Runde verbremst sich Martin Ragginger beim Versuch an Huismann vorbei zu gehen, Ragginger verlässt kurz die Strecke und kommt genau vor Phillip Wlazik auf die Bahn zurück. Durch diese Blockade geht René Rast an Wlazik und Ragginger vorbei.
Martin Ragginger dreht Ende der selben Runde Thomas Jäger um, welcher dann mit einem technischen Defekt ausscheidet. Ragginger kann seine Fahrt im Gegensatz zu Jäger fortsetzen. Einige hundert Meter weiter verbremst sich Uwe Alzen und dreht sich in das Kiesbett am Ende der Start- und Zielgeraden. Alzen kann sich nicht gleich befreien, fährt dann direkt zur Box und gibt auf. In der selben, achten Runde, hat Christian Abt ebenfalls Probleme und gibt wie Alzen an der Box auf. Anscheinend hat er Beschädigungen am Vorderwagen, welche durch eine Berührung mit Jeroen Bleekemolen in der siebten Runde stammen.
An der Spitze führt immer noch Jörg Hardt vor Chris Mamerow, Jan Seyffarth und Nicolas Armindo. Mamerow holt wieder auf Jörg Hardt auf. Jan Seyffarth und Nicolas Armindo bekämpfen sich dahinter um die letzte Position auf dem Stockerl. Kurz darauf quetscht sich Nicolas Armindo an Jan Seyffarth vorbei. Seyffarth versucht noch zu kontern, kann die dritte Position aber nicht mehr übernehmen. Durch das Überholmanöver von Armindo hat Patrick Huismann den Kontakt zu Armindo und Seyffarth wieder hergestellt.
Gegen Schluss kann sich Jörg Hardt von Mamerow wieder absetzen. In der letzten Runde versucht Patrick Huismann noch an Jan Seyffarth vorbeizugehen, Seyffarth verteidigt aber seine vierte Position bis ins Ziel.
Jörg Hardt gewinnt den zweiten Lauf des Carrera Cups in Oschersleben, das Podium wird von Chris Mamerow und Nicolas Armindo komplettiert. Der Sieg von Jörg Hardt ist der erste Sieg für Herberth Motorsport seit dem Finallauf des Carrera Cups in Hockenheim 2006. Jan Seyffarth wird vierter gefolgt von Patrick Huismann, René Rast, Phillip Wlazik, Jiri Janak, Martin Ragginger und Carl-Olov Carlsson. Jeroen Bleekemolen schafft bei seinem ersten Rennen die elfte Position, Marco Holzer wird zölfter. Mario Josten, Uwe Alzen und Christian Abt sind alle mit ausgeschieden. In der Fahrerwertung führt nun Chis Mamerow vor Nicolas Armindo und René Rast. Der Carrera Cup hat in zwei Wochen seinen nächsten Lauf im italienischen Mugello.
Verfasst von Harald Musileck. Veröffentlicht in Australische GT
Dunkle Wolken über der Australischen GT: Die als vierte Runde der Meisterschaft für 26./27.04. vorgesehenen Läufe in Oran Park werden nicht stattfinden. Nachdem sich die nationale Porsche Drivers Challenge per sofort von der Australischen GT trennt und eigene Rennen fahren will, kam kein vernünftiges Nennergebnis für die nächste Veranstaltung zu Stande. Die Serienverantwortlichen möchten daher zuallererst die Situation klären und hoffen, Mitte Juli in Eastern Creek wieder ein entsprechendes Teilnehmerfeld aufbieten zu können.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Blancpain Sprint Serie ( BSS )
Der um weitere Fotos und das aktuelle Ergebnis ergänzte Bericht vom FIA-GT-Rennen in Silverstone, das just mit dem Sieg des Jetalliance-Aston von Ryan Sharp und Karl Wendlinger endete, ist unter diesem Link einzusehen.
Verfasst von Harald Musileck. Veröffentlicht in Sonstige GT
Das sonntägliche zweite Rennen der Brasil GT3 endete mit einem Sieg von Ricardo Rosset und Walter Salles (Bild) im Ford GT. Mit 25 Sekunden Rückstand wurden Andreas Mattheis / Xandy Negrao (Dodge Viper Competition Coupe) Zweite vor Rafael Derani / Claudio Ricci (Ferrari F430 GT3), W. Ebrahim / F. Ebrahim (Dodge Viper Competition Coupe) sowie Bonifacio / Hoffmann (Lamborghini Gallardo GT3). Im der Punktewertung führen Rosset / Salles mit 18 Zählern vor Derani / Ricci (11), Feldmann / Marques (Lamborghini Gallardo GT3, 10) und Bonifacio / Hoffmann (10). Die nächste Runde der Brasilianischen Meisterschaft soll am 10./11.05. in Sao Paulo über die Bühne gehen.
Verfasst von Harald Musileck. Veröffentlicht in Italienische GT & Prototypen
Der Lauf zur Italienischen Prototypen-Meisterschaft in Vallelunga brachte einen Start-Ziel-Sieg von Davide Uboldi (Norma M20 Evo-Honda). Die weiteren Podestplätze belegten dessen Teamkollege Franco Ghiotto sowie Marco Jacoboni (Lucchini P3-Alfa Romeo). Für Osella, die im Vorjahr noch den Meister stellten, läuft es nach wie vor weniger gut – Maurizo Arfe wurde als bester Pilot dieser Marke Achter. Im Gesamtklassement führt Uboldi (30 Punkte) vor Ghiotto (27) und Jacoboni (19). Das nächste Rennen der C.I.P. wird am 11.05. in Mugello stattfinden.
Verfasst von Harald Musileck. Veröffentlicht in GT-Open
Den GT-Open-Lauf am Sonntag in Vallelunga gewannen Damien Pasini / Alessandro Bonetti (Advanced Engineering-Ferrari F430 GT2) nur 0,158 Sekunden vor den Vortages-Siegern Michele Maceratesi / Andrea Montermini (Scuderia Playteam-F430 GT2). Dritte wurden Ferdinando Monfardini / Marco Frezza (Edil Cris-F430 GT), hinter drei weiteren Ferrari platzierten sich Jose Perez-Aicart / Oscar Fernandez im Sunred SR21 auf Rang 7.
Richard Lietz / Gianluca Roda (Autorlando-Porsche 997 RSR) kamen diesmal nicht in die Punkteränge. Bestes Team der GTS-Kategorie waren Cioci / Pellizzato in der einzigen GT3-Corvette des Feldes als Dreizehnte.
In der Gesamtwertung führen Maceratesi / Montermini mit 40 Zählern vor Pasini / Bonetti (36) und Giao / Couceiro (Advanced Engineering-F430 GT2; 28). Die zweite Runde der GT-Open-Serie ist für 17./18.05. in Valencia angesetzt.
Verfasst von Johannes Gauglica; Foto: Eike Funke. Veröffentlicht in Sportscar Challenge ( SCC )
Saisonstart der Sports Car Challenge 2008: Ein Feld von 27 Autos ging ins Qualifying am Nürburgring. Den ersten Lauf nahmen dann 25 Fahrzeuge unter die Räder.
Auf der Pole Position stand mit dem Tiroler PRC-Fahrer Wolfgang Payr ein SCC-Routinier mit brandneuem Auto, aber die Newcomer machten sich gleich bemerkbar: Kati Droste auf Startplatz 2, dahinter Bruno Küng und Hansueli Kohler. In der Division 2 hatte der Deutsche Thorsten Ruffer die Pole, bei der Schweizer Crosslé-Abordnung war Andi Feigenwinter der schnellste Qualifyer.
Das Wetter spielte überhaupt nicht mit, es war bitterkalt und im zweiten Lauf spielten dann auch die Sichtverhältnisse eine Rolle. Wolfi Payr war der Mann des Rennens, er holte sich in souveräner Manier den Sieg im ersten SCC-Rennen. Platz 2 ging an Bruno Küng im PRC-BMW der Equipe Bernoise. Als bester GT-Fahrer schaffte Robert Wallenborn im Porsche 996 Turbo noch den Sprung aufs Podest der Gesamtwertung; er verdrängte Debütantin Kati Droste im Sportwagen von automotive51 auf Gesamtrang 4.
Die Division 2 wurde zur Beute von Mirco Schultis im Dress-for-Less-PRC, Pole-Mann Rüffer im Norma holte sich den zweiten Klassenrang vor seinem Markenkollegen Gerhard Münch. Bei der Premiere der Crosslés hatte Andi Feigenwinter diesmal alles unter Kontrolle, er holte sich den Sieg in beiden Rennen.
Der Nachmittags-Lauf ging dann nicht mehr über die volle Distanz. Die absolvierten fünf Runden waren aber aufregend: Payr wurde von Küng unter Druck gesetzt und leistete sich einen Verbremser, der aber unbestraft blieb.
Denn der Zweitplatzierte Küng legte in Runde 3 ebenfalls eine Pirouette hin, SCC-Debütant Hubertus Bahlsen konnte gerade noch ausweichen. Damit war Kati Droste endgültig auf Kurs für ein Podium-Ergebnis, ihr Teamkollege Henning-Noel Hagen verbremste sich in Runde 4.
Payr lag mit einem Vorsprung von fünf Sekunden in Führung, als die Offiziellen die rote Flagge hissen mussten: Rennabbruch wegen starken Nebels!
Droste und Bahlsen sicherten sich die nächsten Plätze auf dem „Stockerl“, Mirco Schultis im schnellsten Zweiliter-Sportwagen kam auf Gesamtrang 4 an. Bei den GT hatte Wallenborn großes Pech, Dreher ausgerechnet in Runde 5 – damit siegt Jürgen Bender im Porsche 997 Cup.
Nach diesem turbulenten Auftakt zieht die Sports Car Challenge weiter – am 31.5./1.6. gibt es die nächsten beiden Rennen auf der Traditionsstrecke von Spa-Francorchamps.
Verfasst von Harald Musileck. Veröffentlicht in Sonstige GT
Ricardo Rosset und Walter Salles holten beim Debut-Auftritt des Ford GT (Bild) in der Brasil GT3 die Pole-Positions für beide Läufe. Das am Samstagnachmittag ausgetragene erste Rennen brachte dann jedoch einen Lamborghini-Sieg: Alceu Feldmann / Thiago Marques gewannen mit ihrem Gallardo GT3 den von einsetzendem Regen beeinflussten Lauf nach 37 Runden mit 57 Sekunden Vorsprung auf Rosset / Salles. Über zwei Minuten zurück wurden Paulo Bonifacio / Ingo Hoffmann (Lamborghini Gallardo GT3) Dritte vor den CRT-Ferrari-Besatzungen R. Derani / Ricci und W. Derani / Losacco. Die Titelverteidiger Andreas Mattheis / Xandy Negrao (Dodge Viper Competition Coupe) fielen im ersten Drittel des Rennes aus.