Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Blancpain Endurance GT Cup ( BES )
Bei der 2. Runde des Fanatec GT World Challenge Europe Endurance Cup powered by Amazon Web Services (kurz FGTWCEEC by AWS), den 1000km von Le Castellet, wird an diesem Wochenende ein Feld von 47 Startern erwartet. Der morgen am Freitag mit den ersten freien Trainings beginnende Event sieht damit 4 Wagen mehr wie bei der Auftaktrunde in Monza am Start.
2 der Newcomer kommen dabei aus Deutschland: Neben dem Gastauftritt der Car-Collection Mannschaft, die nach dem vergangenen Rennwochenende am Hockenheimring nun einen Audi R8 LMS GT3 evo für Simon Reicher, Patrick Kolb und Milan Dontje in der Silver-Klasse an den Start bringt, tritt auch dieJP Motorsport McLaren 720 S GT3 mit dem Trio Christian Klien, Patryk Krupinski und Karol Basz in der Pro-Klasse an. Daneben werden auch 2 zusätzliche Ferrari – ein AF Corse Wagen mit dem Pro-Am-Duo Duncan Cameron und Matt Griffin und ein Iron Lynx Ferrari F488 GT3 für das Damentrio Katherine Legge, Doriane Pin und Sarah Bovy – zusätzlich erwartet.
Das Rennen startet am Samstag um 18 Uhr Ortszeit und geht bis Mitternacht. Das Qualifying wird zuvor um 13 Uhr am Samstag ausgefahren. Das Rennen kann auf dem Youtube-Kanal der SRO und auf der Webseite des Fanatec GT World Challenge Europe Endurance Cup powered by Amazon Web Services verfolgt werden.
Verfasst von Patrick Holzer. Veröffentlicht in Sportscar Challenge ( SCC )
Benjamin Hotz im Ligier-Turbo drückte dem Auftakt der Sports Car Challenge am vergagenen Pfingtswochenende einmal mehr seinen Stempel auf. Der Eidgenosse entschied beide Rennen auf dem Red Bull Ring für sich. Marco Fink im PRC-BMW und Peter Kormann im PRC-Audi landeten jeweils einmal auf Rang2.
Gleich beim Auftakt schlug Benjamin Hotz zu. Auch auf der Power-Strecke in der Steiermark war der Eidgenosse trotz PS-Defizit zu den stärkeren PRC nicht zu schlagen. Im ersten Durchgang musste sich Hotz auf nasser Piste jedoch noch geldulden und sich hinter den großen Division 1 Autos anstellen. Nachdem Marco Fink das Rennen in der ersten Runde angeführt hatte, setzte sich ab dem zweiten Umlauf Peter Kormann an die Spitze des Feldes. Doch in der zehnten Runde verabschiedete sich der Führende. Der dritte Gang war gebrochen. Da war Hotz bereits an Fink vorbeigezogen. Souverän brachte der Ligier-Pilot den Sieg vor Fink und Roland Rupprechter über den Zielstrich. Für Rupprechter war es nicht nur die Premiere im PRC-WPR60-BMW, sondern auch die erste Platzierung auf dem Gesamttreppchen.
Im zweiten Durchgang setzte sich Hotz von Beginn an die Spitze des Feldes. Dem Schweizer spielte zudem in die Karten, dass sich Kormann und Fink einen Kampf um den Sieg in der Division 1 lieferten. War anfangs Kormann vorne, ging Fink in der sechsten Runde vorbei. In der 13. Runde konterte Kormann und holte sich den zweiten Platz zurück. Rund 1,6s trennten die beiden PRC beim Fallen der schwarz-weiß karierten Flagge. Nachdem Roland Rupprechter auf Platz vier liegend mit gerissener Antriebswelle ausgefallen war, holte sich Wolfgang Terschl im Tork ProSport den dritten Platz in der Division 1.
Nach dem Ausfall im ersten Rennen sicherte sich Jasmin Fiedler im PRC S4 Honda den vierten Gesamtplatz. Damit landete die PRC-Pilotin auf dem zweiten Platz in der Division 2. Den hatte davor Andreas Hasler mit seinem Radical SR3 belegte. Getriebeprobleme verhinderten den Start zu Durchgang zwei.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Creventic 24h Serie
Erster Creventic 24 Stunden-Serien Einsatz und gleich der erste Klassensieg: Für die Wachtberger 9und11 Racing Mannschaft hat sich der Einsatz bei den ersten 12h von Hockenheim vollends gelohnt! Die deutsche, mit einem Porsche 911 GT3 Cup MR in der mit 5 Autos besetzten GTX-Klasse engagierte Mannschaft erzielte nach 361 absolvierten Runden mit dem Pilotenquartett Tim Scheerbarth, Georg Goder, Ralf Oehme und Martin Schlüter den 12. Gesamtrang und damit den Klassensieg in der mit 5 Wagen besetzten GTX-Klasse.
Dabei hatte man bei der Serienpremiere durchaus einige Hürden zu überwinden. Die erstmals vom Team eingesetzten, von der Serie vorgeschriebenen Hankook-Reifen mussten erst einmal für das Fahrwerk des 911 MR adaptiert werden. Zusätzlich blieb das Team während der zweiten Rennhälfte einmal mit leergefahrenem Tank wegen einer wohlmöglich falsch justierten Warnleuchte auf der Strecke liegen und musste in die Box zurück geschleppt werden. Dennoch schaffte man dank der technischen Zuverlässigkeit des 911 Cup MR den Klassensieg gegen die eigentlich fahrerisch stärkeren Crews des Felbermayr-KTM und des Red Camel-Porsches.
Denn da jedoch alle Konkurrenten mit noch schwerwiegenderen Problemen zu kämpfen hatten, machte der Fauxpas am Ende nicht so viel aus. So kämpften zum Beispiel die beiden KTM mit Problemen am Kabelbaum und beim später zweitplazierten Felbermayr KTM riss zusätzlich zu einem abgesprungenen Keilriemen kurz vor dem Ende des ersten Rennabschnitts noch ein Turboansaugrohr. Den Red Camel Racing Porsche 992 Cup fesselte eine festsitzende Radmutter in der Box und der von Gomez Competition eingesetzte Vortex hatte mit seinen üblichen Zuverlässigkeits-Problemen zu kämpfen, schaffte es aber dennoch auf Rang 3.
Neben der Hockenheim-Premiere plant das in der Nürburgring Langstrecken Serie engagierte Team eventuell auch einen weiteren Serien Auftritt bei der 2. Coppa Florio, den 12h von Sizilien am 2-3 Oktober.