Verfasst von Frank Bresinski. Veröffentlicht in BeNeLux-GT
Im Rahmen der 12 Stunden von Hockenheim ging der dritte und vierte Saisonlauf der Supercar Challenge über die Bühne. 25 Fahrzeuge hatten sich im badischen Motodrom eingefunden. Im Qualifying sicherte sich Max Aschoff im Ginetta G58 LMP3 die Pole Position vor den beiden Deldiche Racing Norma und Julien Schell im Pegasus Racing Ligier LMP3. Schnellster GT war Bob Herber im Lamborghini.
Das erste einstündige Rennen fand am Samstag Morgen statt. Die Reihenfolge aus dem Zeittraining hatte in der ersten Rennhälfte bis zu den Pflichtboxenstopps bestand. Bei diesen übernahm Tom Boonen im Norma die Führung vor Aschoff. Julien Schell eroberte Platz 3.
In den folgenden Runden tobte ein Dreikampf an der Spitze um den Sieg. In diesem schaffte es Schell Aschoff zu überholen. 10 Minuten vor Schluss verunfallte der Baticonsult Norma. Dieses zog eine Full Course Yellow Phase nach sich die bis zum Rennende anhielt. Dieses beendete leider den interessanten Dreikampf. Nach 30 Runden siegte Tom Boonen im Deldiche Racing Norma vor Julien Schell im Ligier
und Max Aschoff mit seiner Ginetta. Tim Joosen und Steve van Bellingen belegten im Norma den vierten Platz.
Als fünfter gewann Bob Herber im Lamborghini die GT Klasse vor dem BMW Z4 von Daan Meijer und Max Tubben in seiner Silhouette. Der Febo Racing Hyundai TCR gewann die Supersport 1 Klasse. In der Supersport 2 war der Johan Kraan Motorsport Radical erfolgreich. Mark Wieringa siegte mit seiner Silhouette in der Sport Division.
Verfasst von Timo Schumacher. Veröffentlicht in Creventic 24h Serie
Den vierten Saisonlauf der 24 Stunden Serie auf dem deutschen Hockenheimring (der Link führt zum Rennbericht auf unseren Seiten) hat die schweizer Mannschaft von Haegeli by T2 Racing für sich entscheiden können. Der Truppe rund um die Fahrer Pieder Decurtins, Manuel Lauck und Marc Basseng gelang somit gleich beim zweiten Auftritt in der Serie nach den 12h von Mugello der große Wurf. Dabei hatte die Mannschaft neben einer soliden Fahrerpaarung und einer fehlerfreien Boxenmannschaft auch das Glück auf ihrer Seite:
Zwei Stopps konnte man gut timen und unter einer sich anbahnenden Code 60-Phase absolvieren, wobei einer dieser Stopps gar mit einem schleichenden Plattfuss angetreten wurde.
Der zweitplatzierte Mannschaft MiddleCap racing with Scuderia Praha war das Glück nicht immer hold: Matús Výboh, Josef Král und Dennis Waszek hatten im Verlauf des zweiten Rennteils erst einen Stopp bei dem man fast zwei Runden verlor (Stop&Go-Strafe plus langsamer Bremsenwechsel), bei einer Code 60 hat man es erst gar nicht in die Box geschafft und musste den Stopp unter Grün absolvieren. Unter diesen Gesichtspunkten ist Position 2 mit 53 Sekunden Rückstand ein gutes Ergebnis. Auf Rang 3 folgte der Lamborghini Huracán GT3 Evo der deutschen Leipert Motorsport-Mannschaft. Hier hat man sich nach dem Umstieg vom Super Trofeo auf das GT3-Modell gut eingefunden.
In der GTX-Klasse gab es mit 9und11Racing einen deutschen Triumph des Quartetts Scheerbarth/Goder/Oehme/Schlüter. Neben der Eingewöhnung auf die Hankook-Reifen und einem Ausrollen ohne Sprit auf der Strecke konnte man ein fehlerfreies Rennen absolvieren. Etwas was der Reiter-Mannschaft diesmal nicht gelungen ist: An einem der beiden KTM X-Bow GTX musste nach einem Defekt der Motor gewechselt werden, durch den enormen Zeitverlust entschied man sich am Sonntag erst gar nicht zu starten. Am zweiten Pendant haben ein abgesprungener Keilriemen und weitere kleine Probleme für einen nicht mehr aufzuholenden Rückstand gesorgt.
Doppelsieg in der 991-Klasse für ein holländisches Team: der #925 Bas Koeten Racing-Porsche von van Berlo/van Berlo/van Helden siegte vor NKPP Racing by Bas Koeten Racing. Die GT4-Klasse holte sich der Aston des deutschen PROsport-Teams, nachdem die Konkurrenz mit Bremsproblemen zu kämpfen hatte und am Ende das Ziel nicht sah.
Die TCE-Wertung des Feldes geht an Autorama Motorsport by Wolf-Power Racing. Kletzer/Preisig/Heyerdahl siegen am Ende mit 4,3 Sekunden Vorsprung vor AC Motorsport, nachdem beide Teams mit dem Sprit haushalten und 2 bzw. 3 Runden vor Schluss einen kurzen Tankstopp einlegen mussten. Die Ginetta G55 von CWS Engineering siegte in der TCX-Klasse und belegte gleichzeitig Rang 3 in der Tourenwagen-Wertung der Serie.
Die nächste Runde der 24h Serie findet am 16.-18.07.2021 mit dem 24 Stunden Rennen in Portimao statt. Auf einer ersten Entry List sind 32 Fahrzeuge geführt, darunter 11 GT3-Boliden.
Verfasst von Frank Bresinski. Veröffentlicht in BeNeLux-GT
Am vergangenem Sonntag fand im Rahmen des Creventic Rennen in Hockenheim der zweite Lauf der Belcar Endurance Championship statt. Gerade einmal 15 Fahrzeuge hatten den Weg von Belgien nach Baden Württemberg gefunden. Im Zeittraining sicherte sich der rote Russell Racing Norma von Thiers/Van Hooydonk/Day die Pole Position vor dem GHK Racing by T2 und dem McDonalds Racing Norma. Schnellster GT war der Red Ant Racing Porsche 992 Cup der Familie Redant.
Das dreistündige Rennen war nichts für Langschläfer. Es begann am Sonntag Morgen bereits um kurz nach 9 Uhr.
Hellwach waren Brent Verheyen und Ian Gepts die nach 105 Runden mit dem GHK Racing by T2 Norma als Sieger die Ziellinie überquerten. Den zweiten Platz sicherte sich der Russell Racing Norma von Hans Thiers und Jeffrey van Hooydonk die an diesem Wochenende vom dreifachen Euro Nascar Champion Alon Day unterstützt wurden. Mit dem dritten Gesamtplatz gewannen Dylan Derdaele und Nicolas Saelens im Belgium Racing Porsche 992 Cup die GTA Klasse. In der GTB siegte der Red Ant Racing Porsche Cayman. Bei den Tourenwagen war der QSR Racing Audi erfolgreich. Der McDonalds und der Krafft Racing Norma belegten nach größeren Problemen nur die Plätze 13 und 14.
Das dritte Belcar Rennen findet am 6. Juni beim Spa Euro Race statt.