Besucher beim N24h zugelassen

Beim 24 Stunden Rennen am Nürburgring öffnen sich die Tribünen des Nürburgrings für die Fans. Dies ist das Ergebnis einer intensiven Abstimmungs- und Planungsphase des veranstaltenden ADAC Nordrhein und des Nürburgrings. Die offizielle Zulassung durch die Behörden soll nach Klärung letzter Details sowie Erteilung des notwendigen Einvernehmens des Gesundheitsministeriums in den nächsten Tagen folgen. Im Rahmen eines Modellprojekts des Landes für Veranstaltungen im Freien sind personalisierte, sitzplatzgenaue Tickets über die Homepage des Nürburgrings erhältlich.

Bis zu 10.000 Besucher auf den Tribünen und in den VIP-Lounges können so das Rennen entlang der Start- und Zielgeraden verfolgen. Die Maßnahmen sind dabei eng begrenzt und an den nach wie vor herrschenden Pandemiebedingungen orientiert, Zutritt haben ausschließlich Getestete, Genesene und Geimpfte. Detaillierte Informationen für Besucher, Zeitpläne und natürlich alle News des Wochenendes gibt es auf der offiziellen 24h-Homepage.

125 Starter für die N24h 2021

Die 125 Teams umfassende Nennliste des 24 Stunden Rennen am Nürburgring ist heute vom ADAC Nordrhein veröffentlicht worden. Damit steigt die Teilnehmerzahl wieder merklich an, nachdem im Vorjahr mit nur 97 Startern das zweitkleinste Feld in der Geschichte des deutschen Enduro-Klassikers am Start war. Damit haben sich die pessimistischen Vorhersagen der vergangenen Saison glücklicherweise nicht bestätigt. Der Ringklassiker bietet immer noch genügend Anziehungskraft für die Mannschaften und Piloten. Auch wenn es bis zu den 150 Teams der Vor-Corona-Zeit noch etwas dauern dürfte – man ist bezüglich der Erholung des Events auf einem guten Weg.

36 Teams gehen alleine in den siegfähigen Klassen der GT3-Fahrzeuge und Sonderhomologationen (SP9 / SP-X) an den Start. Deren Liste ist zu grossen Teilen identisch mit der des Qualirennens bzw. des dritten Nürburgring Langstrecken Serie-Laufes vor 4 Wochen. So finden sich je 8 Porsche 991 GT3 R und Mercedes AMG GT3, je 7 Audi R8 LMS GT3 und BMW M6-GT3, 3 Ferrari F488 GT3, 2 Lamborghini Huracán GT3 evo und der Scuderia Cameron Glickenhaus SCG004c als Einzelkämpfer unter den startenden Teams. Insgesamt 8 Porsche der Teams Falken Motorsport, Frikadelli Racing Team (je 2x) sowie KCMG, Manthey Racing, Huber Motorsport und Rutronik Racing treffen auf 8 Mercedes AMG GT3 der mannschaften von Haupt Racing Team, GetSpeed Performance, Space Drive Racing, 10Q Racing Team & CP Racing. 7 Audi R8 LMS GT3 der Mannschaften Phoenix Racing (3 Wagen), Lionspeed (2) Car-Collection und Land Motorsport, treffen auf ebenso viele BMW M6-GT3 der Teams Walkenhorst Motorsport, ROWE Racing und dem BMW Junior Team, 3 Ferrari vom Wochenspiegel Team Monschau, Octane 126 und racing one werden durch 2 Lamborghini Huracán GT3 evo der FFF Racing Racing-Mannschaft und Konrad Motorsport flankiert Hinzu kommt mit dem Glickenhaus 004c ein zweiter Starter in der SPX-Klasse neben dem Space-Drive Racing Mercedes AMG GT3. Damit sind in diesem Jahr 7 Hersteller in der Top-Klasse vertreten.

24 Klassen und damit 2 mehr wie bei der Ausgabe im vergangenen Jahr gehen in 2 Wochen in die 24h-Schlacht: neben den 34 GT3 als stärkster Klasse werden 11 Cup 3 Caymans, 10 V2T-Wagen, je 7 CUPX-KTM´s und SP10/GT4 sowie je 6 TCR, CUP5-BMW und SP3T-Autos ins Rennen gehen. 5 Starter entfallen auf die AT-Klasse, je 4 auf die SP7 und die SP3 (mit dem Manta und dem Dacia!) sowie je 3 auf die Klassen SP4T, V6 und V4. Auf Duelle darf man sich in den Klassen V5, BMW M240i, SP4, SPX, SP8 und SP8T freuen. Einzelstarter sind in den Klassen V3T, SP2T, SP-Pro und SP6 zu verzeichnen. Das Programm des Klassikers ist auf 4 Tage begrenzt.

Los geht die Rennaction am Donnerstag den 3 Juni mit dem ersten Qualifying ab 12.30 Uhr. Der Rennstart erfolgt am Samstag ab 12.30 Uhr.

Starterzahl-Update für Hockenheim

32 Wagen stehen auf der heute aktuell veröffentlichten Version der Nennliste für die 12h von Hockenheim , der 4. Runde der Creventic 24 Stunden-Serie 2021 Mittlerweile haben einige Teams ihre Nennungen gegenüber der ursprünglichen, 37 Fahrzeuge enthaltenden Liste zurückgezogen. Zusätzlich gab es Umgruppierungen in andere Klassen. Wir versuchen uns an einem Update:

In der GT3-Klasse wird der beim ersten Update angekündigte italienische Dinamic Racing Porsche nun doch nicht in Hockenheim starten. Damit bleibt es bei 9 Startern in der Top-Klasse: 3 Audi von Car-Collection und Rutronik Racing, je 2 Ferrari (Scuderia Praha und Herberth Motorsport (Bild oben vom Start des Chassis 2019 in Spa)) und AMG (CP Racing und MP Racing) sowie ein Lamborghini (Leipert Motorsport) und Porsche (Haegli by T2 Racing) werden in Hockenheim um den Gesamtsieg kämpfen.

Die GTX-Klasse hat sich von 9 auf zuletzt 4 und nun 5 Wagen verändert. Übrig gelieben sind 2 Reiter Engineering KTM GTX, einer der Vortex und 2 Porsche von 9und11 Racing sowie Red Camel Jordans. Die niederländische Mannschaft der Familie Breukers (Ivo, Luc und Rik) setzt ähnlich der Speedlover-Mannschaft in Le Castellet einen Porsche der neueren Generation 992 ein, der nun in der GTX-Klasse eingestuft ist. Dafür fehlen alle 3 ursprünglich gemeldeten Speedlover Porsche in den Klassen GTX, 991 und TCX. Damit verbleiben nun 6 Porsche der Teams NKPP by Bas Koeten (die Sieger des 16h Formats im Vorjahr) , MRS GT-Racing, Willi Motorsports by Ebimotors, Stadler Motorsport DUWO Racing und Bas Koeten Racing in der 991-Klasse. Nicht mehr am Start sind die beiden Porsche von NK Racing und Herberth Motorsport.

In der GT4-Klasse starten nach dem Rückzug des Car Collection Audis nur noch die beiden Stammstarter von Prosport Racing und ST Racing. In der nach wie vor mit 6 Wagen besetzten TCX-Klasse hat der schweizer Topcar SportCupra den ursprünglich genannten belgischen QSR Racing Audi RS3 LMS ersetzt. Und anstelle des Speedlover Cayman startet nun ein dritter vom schweizer Autorama-Team eingesetzter Wagen – ein Seat Leon Cup Racer – in der mit 3 Wagen besetzten TCX-Klasse. Die Nennliste beschliesst der M2 CS von Hofor Racing by Bonk Motorsport.

Meistgelesene Einzel-Artikel der letzten 2 Wochen