Racing Team Turkey auf Pole in Spielberg

tfsportpolerbrDie britische TF Sport Mannschaft hat mit dem von ihnen eingesetzten Racing Team Turkey Oreca die erste Pole in der Europäischen Le Mans Serie einfahren können. Der 21-jährige US-amrikanische Ersatzpilot Logan Sargeant, als Ersatz für den wegen seiner IMSA-Verpflichtungen verhinderten Stammfahrer Harry Tincknell an Bord gekommen, qualifizierte den roten Oreca seiner beiden Teamkollegen Sahil Yoluc und Charlie Eastwood mit einer schnellsten Zeit von 1:20.596. Sergeant war somit 0,157s schneller als Algarve-Pro-Pilot Ferdinand Habsburg , der sich zwar zwischenzeitlich in der noch anfänglich feuchten Session die Bestzeit sicherte, am Ende aber vom aus der F3-Szene bekannten US-Amerikaner noch einmal abgefangen wurde. Startreihe 2 teilten sich am Ende der für United Autosports startende Nicolsa Jamin und Roberto Mehri im #25 G-Drive-Aurus-Oreca. Aus Reihe 3 werden beim heutigen Rennen der beim Auftaktrennen in Barcelona siegreiche Team WRT-Oreca und der IDEC Sport Oreca starten.

dkrpolelmp3rbrDas von den Ferraris dominierte GTE-Qualifying wurde von AF-Corse Pilot Alessio Rovera mit einer 1:27,200 auf der Pole beschlossen. Gleich 4 Ferraris werden beim heute um 11 Uhr startenden Lauf aus den vorderen Positionen ins Rennen gehen.

Die Pole in der LMP3 Klasse erzielte Laurents Hörr im DKR Engineering Duqueine M30-D08 LMP3 - und das obwohl er bei einer seiner ersten Runden noch einen Dreher verzeichnen musste und ihm eine weitere Zeit wegen Track-Limits gestrichen wurde. Hörr, der in Spielberg unter anderem Leonard Weiss als neuen Teamkollegen im Auto hat, konnte sich damit gegen die beiden United Autosports Ligiers durchsetzen.

Das Rennen startet heute um 11 Uhr und wird auf dem Youtube-Kanal der Europäischen Le Mans Serie live übertragen.

Belcar Saisonauftakt in Zolder

belcar1siegerrussellMit gerade einmal 19 Fahrzeugen fand der Saisonauftakt der Belcar Endurance Championship in Zolder statt. Dieses war das schwächste Belcar Feld seit einigen Jahren und es stellt sich die Frage ob dieses ausschließlich mit der Pandemie zusammen hängt oder ob es noch andere Gründe gibt. Immerhin war die Topklasse mit 6 Norma und einem Wolf ansehnlich besetzt.

Die CN Prototypen dominierten erwartungsgemäß das dreistündige Rennen. Nach 111 Runden auf der 4 Kilometer langen Strecke siegte der Russell Racing Norma von Hans Thiers, Jeffrey Van Hooydonk und Gilles Magnus vor dem Krafft Racing Norma von Bert und Stienes Longin sowie Christoff Corten. Die Plätze drei und vier gingen an die beiden T2 Racing Norma. Mit dem fünften Platz gewannen Dylan Derdaele und Nicolas Saelens im Belgium Racing Porsche die GTA Klasse. Sechster wurde der Art Racing Wolf GB08. In der GTB Klasse war der Red Ant Racing Porsche Cayman erfolgreich. Bei den Tourenwagen schnappte sich der QSR Audi den Sieg.

Das nächste Rennen findet am kommenden Wochenende in Hockenheim im Rahmen der Creventic statt.

Eine Änderung gibt es noch am Rennkalender. Die 24 Stunden von Zolder werden um zwei Monate nach hinten verschoben und finden nun am 25/26 September statt.

Audi Sport Seyffarth Cup Kalender 2021

AudiR8Cup KalenderDer Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup hat einen ersten konkreten Kalender für die Saison 2021 veröffentlichen können. Demnach will man schon in 4 Wochen in Budapest im Rahmenprogarmm des Truck-GP in das erste Rennwochenende starten. Die Saison soll 7 Meetings umfassen von denen 6 bereits fixiert werden konnten. Neben Auslandsauftritten in Ungarn, der Tschechischen Republik und den Niederlanden wird der GT4-Markenpokal mit den zentral vorbereiteten Audi R8 LMS GT4-Fahrzeugen auch dreimal in Deutschland starten. Ein Termin ist noch offen. Positiv ist auch der Stand der bisher eingeschriebenen Fahrer.

Der Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup wird somit nun schon zum dritten Mal in Folge im Rahmen des Czech Truck Prix antreten wird. In diesem Jahr wird die Zusammenarbeit mit der FIA Truck-Europameisterschaft ETRC noch intensiviert, indem man auch in Ungarn im Rahmen der Truck-EM fahren. Die beiden Läufe auf der Formel-1-Strecke unweit der ungarischen Hauptstadt Budapest bilden Mitte Juni den Auftakt in die vierte Saison der Markenpokal-Rennserie. Es folgen Stationen Ende Juni in Oschersleben und Ende Juli / Anfang August auf dem Nürburgring, die beide zum neuen ADAC Racing Weekend gehören. Vom Ring aus geht es innerhalb von fünf Tagen nach Assen. Dort bildet der Audi R8 Cup wie schon 2020 einen Teil des Gamma Racing Day. Ende August führt die Reise zum Czech Truck Prix nach Most, bevor Mitte September das ADAC Racing Weekend in Hockenheim auf dem Programm steht. Ein siebtes Rennwochenende muss noch terminiert werden, ist aber fest eingeplant.

„Wir sind sehr zufrieden mit der aktuellen Zahl der Einschreibungen – sei es permanent oder für ausgewählte Rennen“, sagt Organisationsleiter Rüdiger Seyffarth. „Das zeigt uns: Unser Konzept mit dem Zentraleinsatz aller Fahrzeuge und der damit verbundenen Chancengleichheit aller Starter kommt beim aufstrebenden Nachwuchs, aber auch bei den ambitionierten Amateuren immer besser an.“

Der Kalender der Serie lautet wie folgt:
11. – 13. Juni Budapest (Ungarn) Truck-EM
25. – 27. Juni Oschersleben ADAC Racing Weekend
30. Juli – 01. August Nürburgring ADAC Racing Weekend
6. – 08. August Assen (Niederlande) Gamma Racing Day
27. – 29. August Most (Tschechien) Truck-EM
17. – 19. September Hockenheim ADAC Racing Weekend
tba tba tba

Meistgelesene Einzel-Artikel der letzten 2 Wochen