Neuer Qualifying-Rekord bei NLS4

Mit einer neuen Qualifying Rekordrunde von 7:52,347 hat Lionspeed by Car-Collection Pilot Patric Niederhauser die Pole beim vierten NLS-Lauf auf der Nürburgring-Nordschleife aufgestellt. Der Schweizer Audi-Pilot umrundete in der frühen Phase des Qualifyings die Strecke um 0,317s schneller als der vom RMG-Team einsgesetzte BMW Junior Team BMW M6-GT3 , der ebenfalls unter dem alten Qualifyingsrekord blieb. .Weitere 0,616s dahinter konnte sich mit dem von Christian Krognes pilotierte Walkenhorst Motorsport BMW M6-GT3 ein weiterer BMW plazieren. Dennoch musste Krognes den Verlust seines vor 3 Jahren bei VLN9 2018 aufgestellten Qualirekords von 7:52,822 hinnehmen. Gegen Ende der Sitzung verhinderten gelbe Flagge und weitere CODE 60-Zonen eine nochmalige Verbesserung der neuen Bestmarke.

Neben dem Walkenhorst BMW starten die GT3-Wiedereinsteiger Kuba Giermaziak und Frank Kechele auf dem GetSpeed Performance AMG von P4, gefolgt vom Huber Motorsport Porsche, dem Konrad Motorsport Lamborghini und dem zweiten GetSpeed Performance Mercedes AMG GT3. Die Top 10 im am Ende 116 Wagen starken Feld komplettierten der #5 Phoenix Audi, der #35 Walkenhorst BMW und der #22 Wochenspiegel Team Monschau -Ferrari.

Doch nicht im Rennen dabei ist der Prototyp des neuen BMW M4 GT3, der nach einem Unfall im freien Training am Freitag vorzeitig die Segel streichen musste. Der Rennbericht ist unter diesem Link auf unseren Seiten einzusehen.

Carrera Cup-Lauf Nummer 350

pcc8aNach seinem Sieg am Samstag gewann der Niederländer Larry Ten Voorde im Autodromo Nazionale Monza am Sonntag auch den Jubiläumslauf des Markenpokals. Durch seinen Sieg im 350. Rennen des deutschen Porsche Carrera Cup Deutschland ist ten Voorde nach acht Saisonläufen Halbzeitmeister. „Das war ein verrücktes Rennen. Ayhancan Güven hatte einen super Start. In der Schikane gab es eine kurze Berührung, aber das war alles fair. Am Ende konnte ich mich für eine gute Schlussphase im Regen belohnen“, sagte ten Voorde. Das Podium komplettierten Cartech Motorsport-Pilot Rudy van Buren und Porsche Junior und Phoenix Racing-Pilot Ayhancan Güven.

Beim Doppellauf im Rahmen der DTM in Monza starteten insgesamt 29 Fahrer. Unter bedecktem Himmel und bei einer Außentemperatur von 30 Grad Celsius gelang Güven der bessere Start als Pole-Setter ten Voorde – der Pilot von Phoenix-Racing ging in Führung und erarbeitete sich nach den ersten Runden einen Vorsprung von rund 1,5s. Für Spannung sorgte neben zwei Safety-Car-Phasen ein Regenschauer, der in der Schlussphase einsetzte und die Fahrer vor neue Herausforderungen stellte. Ten Voorde kam auf nasser Fahrbahn besser zurecht als Güven, überholte den 23-Jährigen in der 13. Runde und sicherte sich seinen vierten Saisonsieg. Güven überquerte als Zweiter die Ziellinie, musste diese Position nachträglich allerdings an van Buren abgeben, da er sich zu Beginn einer Safety-Car-Phase einen unerlaubten Vorteil verschafft hatte. pcc8b

Als bester Fahrer aus dem Porsche Carrera Cup Deutschland Talent Pool erreichte Laurin Heinrich (Deutschland/Van Berghe Huber Racing) Rang vier. Leon Köhler (Deutschland/Nebulus Racing by Huber) platzierte sein Cup-Fahrzeug auf der fünften Position. GP Elite-Pilot Max van Splunteren fuhr als Sechster über die Ziellinie. Hinter dem Niederländer folgten Fach Auto Tech-Pilot Christopher Zöchling und MRS GT-Racing-Pilot Jukka Honkavuori.

In der ProAm-Wertung gewann erstmals in dieser Saison Georgi Donchev (Nebulus Racing by Huber). Der Pilot aus Bulgarien setzte sich gegen Jan-Erik Slooten (Deutschland/Phoenix Racing) und Christof Langer (Deutschland/Fach Auto Tech) durch. ProAm-Spitzenreiter Carlos Rivas musste das Rennen nach einer Kollision vorzeitig beenden.

GT-Open Runde #2 in Spa

gtopenspa1Am vergangenen Wochenende fand in Spa-Francorchamps die 2. Runde der GT-Open statt. Von den ursprünglich 16 genannten Fahrzeugen verschwanden kurzfristig der HTP-Winward Mercedes AMG GT3 von Markus Sattler und Nico Bastian und sogar der bis dahin Tabellenführende Team Lazarus Bentley von Ivan Peklin und Jordan Pepper von der Nennliste. Da der GT Cup letztendlich auch nur 9 Fahrzeuge am Start hatte wurden beide Serien zusammen ausgetragen.

gtopenspa2Der erste Lauf war zu Beginn von zwei langen Safetycarphasen geprägt. Eine davon löste Nick Moss im Inception Racing McLaren 720 S GT3 aus, der in der Runde des restart in Le Combes das Auto verlor und hart einschlug. Er krabbelte selber aus dem Auto, musste dann aber vorsichtshalber versorgt werden. Nach den Boxenstopps setzte sich der Lechner Racing Porsche 991 GT3 R von Andy Soucek und Al Faisal Al Zubair an die Spitze fuhr schließlich den Sieg ein. Dahinter kam der TF Sport Aston Martin Vantage mit den beiden Amerikanern Michael Dinan und Robby Forley auf Rang zwei. Beide sind sonst für Turner Motorsport in den USA am Start. Auf Rang drei kam der Inception Racing McLaren 720 S GT3 von Brendan Iribe/Oliver Millroy ins Ziel, die zwar von der Pole starteten, aber zumindest die Pro Am Wertung gewinnen konnten.

gtopenspa3Auf Rang 7 gewann der AKM Motorsport Mercedes AMG GT3 der beiden Deutschen Florian Scholze und Jens Liebhauser die Am Wertung. Im GT Cup gab es einen dreifach Sieg für Q1 by EMG Motorsport mit den neuen 992 Cup Modellen. Filip Teunken und Jaap Van Lagen duellierten sich lange mit Jan Lauryssen und Bas Schouten um den Sieg. Vandierendonck und Dirk Schouten wurden dritte.

Das zweite Rennen am Sonntag kam ohne Safetycarphasen aus. Hier gab es einen Doppelsieg für die beiden Lamborghini Huracán GT3 evo von Vincenzo Sospiri Racing. Michele Beretta und Frederik Schandorff gewannen mit 14 Sekunden Vorsprung souverän vor Baptiste Moulin und Yuki Nemoto. Der Lechner Racing Porsche komplettierte das Podest.

Die ProAm ging mit Platz 4 an den JP Motorsport McLaren 720 S GT3 von Patryk Krupinski & Christian Klien. Der von der Pole gestartete Balfe Motorsport Audi R8 LMS GT3 von Shaun Balfe und Adam Caroll kam auf Rang 5. Die Am Wertung ging erneut an Florian Scholze und Jens Liebhauser. Der GT Cup ging dieses mal an Jan Lauryssen/ Bas Schouten und Nicolas Vandierendonck / Dirk Schouten.

Das dritte von insgesamt 7 Rennwochenenden der Saison 2021, die bereits im Mai in Le Castellet startete,  findet in 14 Tagen am Hungaroring in Ungarn statt.

Meistgelesene Einzel-Artikel der letzten 2 Wochen