Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in WT-USCC-Serie ( IMSA )
Das Racing Team Nederland wird im kommenden Monat gleich 2 Rennen in Monza hintereinander bestreiten. Die FIA Langstrecken Weltmeisterschafts-Mannschaft wird in Vorbereitung des WM-Laufs auf der italienischen Hochgeschwindigkeitsstrecke den eine Woche zuvor eingeplanten Europäischen Le Mans Serie-Lauf an selber Stelle am 11 Juli bestreiten. Damit erhofft sich die Mannschaft von Teambesitzer Frits van Eerd eine bessere Vorbereitung auf die WM-Runde. Man wird dort allerdings nur mit dem Fahrerduo van Eerd/Guido van der Garde in der Pro-Am-Klasse antreten können, da der dritte WM-Pilot Job van Uitert bereits bei United Autosports in der ELMS unter Vertrag ist.
Für die kommende Saison hat man bereits ebenfalls die Weichen gestellt. Dann will die vom französischen Einsatzteam TDS unterstützte Mannschaft in die IMSA-Szene wechseln, wo man eine volle Saison in der LMP2-Klasse der IMSA-WeatherTech SportsCar Championship absolvieren will. Ob daneben (abgesehen von Le Mans) noch weitere Rennen im Rahmen der WM oder in Europa geplant sind, ist derzeit offen.
Verfasst von Patrick Holzer. Veröffentlicht in Spezial Tourenwagen Trophy ( STT )
Nach 8 langen Monaten startet die Spezial Tourenwagen Trophy in die neue Saison. Am kommenden Wochenende wird die Traditionsrennserie in Oschersleben an den Start gehen. Beim ADAC Racing Weekend werden über 20 Fahrzeuge erwartet.
Voll besetzt ist die Division 1, wo alleine 14 Fahrzeuge antreten werden. Vorjahresmeister Uwe Alzen im Audi R8 LMS GT3 Evo trifft auf eine ganze Reihe von GT3 Boliden und Exoten. Spannend wird sein, wie sich Ulrich Becker mit seinem neuen Dienstwagen schlagen wird. Der Marler hat sich einen Porsche 991 GT3 R der ersten Generation zugelegt. Schon in der vorherigen Saison hatte Jürgen Bender seine Corvette gegen das aktuelle Modell getauscht. Im Cockpit der C7 GT3 R hat sich der Neckarsulmer nach leichten Anlaufschwierigkeiten eingelebt. Weitere GT3 Boliden werden in Oschersleben von Berthold Gruhn (Audi R8 LMS GT3), Andreas König (Ferrari 458 GT3) und Josef Klüber (Mercedes AMG GT3) bewegt.
Mit einem KTM X-Bow GTX kehrt zudem Rupert Atzberger nach mehreren Jahren in die STT zurück. Uwe Lauer wird einen Ferrari 488 Challenge pilotieren, während Marc Gassner auf einem Ferrari 458 Challenge antreten wird. Mit einem Lamborghini Huracán Supertropheo ist Michael Golz mit von der Partie. Henk Thuis fährt mit seinem Pumaxs RT um die sicher heiß umkämpften Plätze auf dem Treppchen. Zwar mit einigen Jahren auf dem Buckel, aber leistungsstark sind die beiden Porsche von Jörg Lorenz und Rolf Rummel. Lorenz wird den bekannten Porsche dp 935 fahren, während STT Altmeister Rolf Rummel den bekannten Porsche 996 GT2 pilotieren wird. Mit Johannes Kreuer ist auch der beliebte Donkervoort D8R wieder mit dabei.
In der Division 2 werden 4 Fahrzeuge erwartet. Hier warten auf Max Frederik Gruhn (Audi RS3 LMS TCR) durchaus harte Gegner in Form von Edy Kamm (Seat Leon TCR) und Stefan Schäfer (VW Golf GTI). Die unbekannte Größe im Division 2 Feld ist Ralf Ott. Er wird mit einem KTM X-Bow GT4 seine Premiere in der STT geben.
Fiesta gegen Mini heißt es in der Division 3. Lucas Baude (MINI) trifft auf eine ganze Horde von Fiestas aus dem Hause Glatzel Racing. Titelverteidiger Ralf Glatzel, Nick Deissler, Dominik Gruhn und Steffen Schäfer werden die vier Wagen pilotieren.
Los geht es für die STT Recken bereits am Freitagnachmittag mit einem Freien Training um 15.20 Uhr. Am Samstag geht es um 10.00 Uhr mit dem ersten Zeittraining weiter. Am Nachmittag startet um 13.55 Uhr das erste Rennen der Saison. Am Sonntag steigt die STT um 9.30 Uhr mit dem zweiten Training ins Programm des ADAC Racing Weekends ein. Das zweite Rennen der Spezial Tourenwagen Trophy wird um 12.30 Uhr gestartet.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Nürburgring Nordschleife (24h & VLN)
Für den vierten Lauf der Nürburgring Langstrecken Serie, die 52. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy, weist die heute veröffentlichte Nennliste ein Feld von 129 Wagen auf. Das sind knapp 30 Wagen weniger wie beim dritten Lauf der im Vorfeld des 24h-Rennens stattfand. Zwar ist es normal das nach dem 24 Stunden Rennen am Nürburgring die Teilnehmerzahlen moderat einbrechen. Angesichts der Pandemielage der letzen 2 Saisons darf die aktuelle Zahl aber dennoch als ansehnlich bezeichnet werden. Die Rundstreckentrophy fand in der Seuchensaison 2020 als Auftaktrennen statt, weswegen ein Vergleich der Feldgrösse ohne Aussagekraft ist. 2019 fand das erste Rennen nach dem 24h-Klassiker mit 149 startenden Teams statt. 2020 wurde die Saison nach dem N24h abgebrochen.
Die Zahl der Teilnehmer in der SP9-Top-Klasse sinkt bei diesem Lauf auf 16 5 Audi GT3 der Mannschaften Phoenix Racing, RaceIng, Lionspeed, Car-Collection und Twin Busch by équipe Vitesse, 4 BMW M6-GT3 von Walkenhorst Motorsport und dem BMW Junior Team, 3 Porsche des Frikadelli Racing Teams, von Huber Sport und der erstmals antretenden italienischen Dinamic Motorsport Mannschaft (ein Testeinsatz für die Saison 2022?), 2 GetSpeed Performance Mercedes AMG GT3 (unter anderem einer für das ex-GT-Masters Duo Kechele/Giermaziak), ein Wochenspiegel Team Monschau Ferrari F488 GT3 und der Konrad Motorsport Lamborghini Huracán GT3 evo bilden die Top-Klasse die beim Vorlauf noch mit 33 Wagen präsent war. Hinzu kommt der Premiereneinsatz des Entwicklungsfahrzeugs des BMW M4 GT3, der nach dem Einsatz beim gerade laufenden Testtag zum 24h Rennen in Spa-Francorchamps mit dem Duo Jens Klingmann und Sheldon van der Linde in der SPX-Klasse antreten wird.
6 Porsche (-1) starten in der SP7-Klasse, verstärkt durch einen CUP2-Porsche der 9und11-Mannschaft und dem SP-Pro Black Falcon Team Identica Porsche. Das SP10/GT4-Feld halbiert sich auf 5 Fahrzeuge während in der SP8 nur ein Aston Martin und in der zusammengelegten 8T/4T-Klasse 2 AMG und ein Cayman hinzu kommen.
In den Produktionswagenklassen verzeichnen wir 2 V6 Cayman 6 V5-Cayman 13 V4-BMW und 22 (!) VT2-Autos von BMW, VW, Renault, Seat, Hyundai und Opel. Die H4-Klasse ist mit 2 Autos – einem Ford Mustang und einem M3 GTR besetzt, während in der H2 6 Autos am Start sind (leider ohne den Manta!). Seitens der CUP-Klassen verzeichnen wir 4 BMW M240i, 2 TCR, 8 CUP5-BMW, 4 CUP-X-KTM und 16 CUP3-Cayman. Zum vergleich: bei NLS 3 lauteten die Zahlen noch 2/6/11/7/17.
Das Qualifying startet am Samstag um 8.30 Uhr und das 4-stündige Rennen wie gewohnt um 12 Uhr. Streams und Timing-Infos findet man wie gahabt auf der Webseite der Nürburgring Langstrecken Serie.