Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in ADAC GT Masters
Beim 3.Rennwochenende des ADAC GT-Masters auf der frisch umgebauten Formel-1-Strecke in Zandvoort sind auch wieder die Zuschauer willkommen. Bis zu 3.000 Besucher am Tag dürfen das Masters in den Niederlanden zur besten Ferienzeit live an der Rennstrecke verfolgen. In den Niederlanden starten neben dem ADAC GT-Masters auch die ADAC GT4 Germany, der Porsche Carrera Cup Deutschland, der mit dem Porsche Carrera Cup Benelux antritt und die ADAC Formel 4.
Tickets sind ab 22,50 Euro für ADAC Mitglieder (Nicht-Mitglieder ab 25 Euro) ausschließlich online unter adac.de/motorsport erhältlich, Kinder bis 12 Jahren haben in Begleitung eines Erwachsenen freien Eintritt. Fans haben Zugang zur Haupttribüne und den Stehplatzbereichen entlang der Start-Ziel-Geraden und der ersten Kurve. Auf der Haupttribüne besteht freie Platzwahl. Nach den aktuellen Bestimmungen in den Niederlanden besteht in den Zuschauerbereichen und auf der Tribüne keine Maskenpflicht. Der Zugang zum Fahrerlager ist noch nicht möglich. Voraussetzung für alle Besucher ab 13 Jahren ist ein negativer Coronatest, nicht älter als 40h. Der Test muss in den Niederlanden durchgeführt werden, in Deutschland gemachte Tests können nicht berücksichtigt werden. Informationen zu Terminen für die kostenlosen Tests sowie zum nächstgelegenen Testcenter gibt online unter testenvoortoegang.org .
An der Rennstrecke gibt es keine Testmöglichkeit. Besucher können den kostenlosen Test problemlos auf der Anreise nach Zandvoort durchführen, entlang allen Autobahnen aus Deutschland in Richtung Zandvoort stehen Testcenter zur Verfügung. Das Testergebnis muss in der App „CoronaCheck“ hinterlegt werden, die unter coronacheck.nl/en/ kostenlos für iOS und Android verfügbar ist. Vollständig geimpfte oder genesene Besucher erhalten Zugang gegen Vorlage des digitalen COVID-Zertifikates, als QR-Code auf dem Mobiltelefon oder in ausgedruckter Form. Weitere Informationen zu Tickets und zum Zugang zur Rennstrecke gibt es online unter adac-motorsport.de/adac-gt-masters/faq-ticketing. Eine Tageskasse gibt es vor Ort in Zandvoort nicht, Tickets können bis einschließlich Sonntag, 11. Juli, nur online über adac.de/motorsport gekauft werden. Zuschauer, die aus Deutschland eine Reise zum dritten Lauf der Deutschen GT-Meisterschaft planen, finden stets aktualisierte Informationen zur Einreise und Aufenthalt in den Niederlanden unter adac.de/news/holland-urlaub-corona/.
In den Niederlanden wird die Tagesinzidenz angesichts ausgedehnter Lockerungs-Massnahmen der Regierung derzeit mit einem Wert von 30,2 Neuinfektionen pro 100000 Einwohner gemessen, was in etwa 6 mal so hoch wie derzeit in Deutschland ist. Nach 4 Corona-Wellen haben sich dort mittlerweile 10% der Bevölkerung seit Beginn letzten Jahres mit dem Virus infiziert. Damit liegen die Niederlande in der weltweiten Statistik knapp hinter den USA und Argentinien auf Platz 18 der Durchseuchungsrate. Von den infizierten sind 1% verstorben. Die derzeitige Impfquote dort ist mit der in Deutschland vergleichbar.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in DMV-GTC
Beim Rennauftakt der Sprintrennen des GT Cup der GTC-Serie vor einer Woche in Oschersleben , im Rahmen des ersten ADAC Racing Weekends holte sich Mercedes AMG GT3-Pilot Tim Heinemann im Space Drive Racing Mercedes mit 0,8s Vorsprung den Gesamtsieg mit dem GT3. Bei den GT4 war Denis Bulatov im East Side Racing Mercedes AMG GT4 der Gewinner.
Bei perfektem Rennen gingen die 15 Pilotinnen und Piloten in Rennen 1 des GT Cup Sprint. Von Beginn an setzte sich Tim Heinemann an die Spitze und setzte sich ab. Auch weil sich dahinter Salman Owega im Phoenix Racing Audi R8 LMS GT3 einen tollen Zweikampf mit teamkollegin Carrie Schreiner lieferte. Owega ging in der Folge vorbei und Carrie Schreiner fiel später mit technischem Defekt zurück.
Eine weitere große Überraschung war Heiko Neumann, der mit seinem nagelneuen Mercedes AMG GT3 unter der Nbennung des Neumann Racing Teams den dritten Gesamtplatz und Platz zwei bei den AM holte. Platz drei in der AM-Wertung gung an Dino Steiner im Dörr Motorsport McLaren McLaren 720 S GT3, der als Fünfter hinter KÜS Team 75 Bernhard-Pilot Kim Berwanger die Ziellinie kreuzte.
Bei den GT4 setzte sich Denis Bulatov durch. Mit dem Eastside Mercedes AMG GT4 gewann er 11s vor Rick Bouthoorn im razoon Racing KTM X-Bow GT4. Hier war Luca Arnold sicherlich eine Überraschung. In seinem ersten Sprintrennen seines Lebens wurde er Dritter im WS Motorsport Porsche Cayman.
Verfasst von Annette Laqua. Veröffentlicht in Sonstige GT (D/A)
Nach einer dominanten Vorstellung feierte Tom Spitzenberger in der Motorsport Arena Oschersleben seinen ersten Sieg im Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup. Robin Rogalski und Tim Reiter, die R8-Cup-Champions der beiden Vorjahre, mussten sich hinter Spitzenberger einreihen, der mit seinem Premierenerfolg auch die Tabellenführung beim 2. Lauf des GT4-Markenpokals übernehmen konnte. Als bester Am-Pilot wurde bei strahlendem Sonnenschein Christian Wicht als Gesamt-Fünfter abgewunken. Der Titelverteidiger in der Am-Klasse verlässt die Magdeburger Börde als Führender seiner Wertung.
Schon im Qualifying für das zweite Saisonrennen des Audi R8 Cup setzte Tom Spitzenberger die Maßstäbe. Mit einem Vorsprung von 0,957s verwies er Tim Reiter auf Rang zwei, Robin Rogalski als Dritter hatte gar einen Rückstand von etwas über einer Sekunde auf die Spitze. Am Start hielt Spitzenberger den Platz an der Sonne, während Rogalski sich an Reiter vorbei auf den zweiten Rang schob. Vom ersten Meter an ließ der 22-jährige Spitzenberger keine Zweifel an seinen Ambitionen aufkommen, er setzte sich mit seinem blau-weißen Audi R8 LMS GT4 direkt vom Verfolgerfeld ab. Nach drei Runden hatte er einen Vorteil von 2,5s auf Rogalski, nach acht Umläufen waren es bereits über 5 Sekunden. Sein erster Sieg und damit auch sein bisher größter Erfolg im Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup geriet im Laufe der insgesamt 19 Rennrunden nie in Gefahr.
Hinter Spitzenberger musste Rogalski das gesamte Rennen lang in seinen Rückspiegel schauen, denn Tim Reiter ließ sich nicht abschütteln. Weil Rogalski aber kein Fehler unterlief, hatte Reiter auch keine Chance auf den zweiten Platz. In der Reihenfolge Rogalski vor Reiter wurde das Duo schließlich abgewinkt. Rang vier ging an Max Zschuppe.
In der Am-Wertung setzte sich Christian Wicht durch. Bis zur 15. Runde studierte er geduldig die Linie seines Vordermanns Tobias Erdmann, um dessen Schwachstellen zu erkennen. In Umlauf 15 war es dann so weit und Wicht übernahm Platz eins der Am-Wertung. Erdmann beendete das Rennen als Sechster und zweitbester Am-Vertreter vor Holger Harmsen und Guido Heinrich, die sich phasenweise ebenfalls ein unterhaltsames Duell lieferten. Richard Bäther und Vivien Schöllhorn, die einzige Dame im Feld, komplettierten die Top Ten.