Engelhart siegt auch in Lauf 2 am Hockenheimring

MRS GT-Racing-pcc2a.jpgPilot Christian Engelhart hat auch das 2.Rennen des Porsche Carrera Cup Deutschland am Sonntag in Hockenheim gewinnen können. Lauf 2 gewann der Bayer aus Kösching im 22 Wagen starken Feld vor Lechner Racing-Pilot Jeffrey Schmidt und Ben Barker.

Aufgrund des Regens erfolgte der Start hinter dem Safety-Car und Engelhart nutzte mit seinem Porsche die taktische Chance des fliegenden Starts, um sich sofort einen kleinen Vorsprung zu erarbeiten. Hinter ihm folgten Schmidt und Barker. In der sechsten Runde musste das Safety-Car erneut ausrücken, da zwei Fahrzeuge aus dem Kiesbett geborgen wurden. Danach verlor Engelhart etwas an Dominanz und im letzten Umlauf kam es zu einem regelrechten Schlussspurt zwischen ihm und Schmidt, bei dem Engelhart mit knapp sechs Zehnteln Vorsprung die Nase vorn behielt. „Als ich merkte, es sind nur noch 3 Runden, sagte ich zu mir: Volle Attacke! Allerdings hat Christian Engelhart jede Lücke zugemacht und es gab kein Vorbeikommen. Aber beim nächsten Mal stehe ich ganz oben auf dem Podium“, erklärte Schmidt kämpferisch.

„Im Rennen war es durch den Regen richtig rutschig auf der Strecke. Mit zweimal Podium bin ich sehr zufrieden“, sagte Barker. Porsche-Junior Matteo Cairoli sah als Vierter die Zielflagge und zeigte sich glücklich über diesen Erfolg in seinem zweiten Rennen im Porsche Carrera Cup Deutschland: „Beinahe wäre ich bei diesen schwierigen Streckenbedingungen sogar auf’s Podium gefahren! Jetzt freue ich mich über die wichtigen Punkte“, erklärte der 18 Jahre alte Italiener. Hinter Cairoli kam Porsche-Junior Connor de Phillippi als Fünfter ins Ziel. „Das war ein gutes Rennen und ich hatte ein starkes Auto. Zwischenzeitlich gab es einen kleinen Zweikampf mit Eng, den ich gewann. Jetzt freue ich mich auf den nächsten Lauf auf der Nordschleife“.

Land Motorsport-Pilot Wolf Nathan sicherte sich im zweiten Lauf den Sieg in der B-Wertung vor Rolf Ineichen und Ralf Bohn. Bester Rookie-Pilot war Pepe Massot aus Spanien. Das nächste Rennwochenende des Porsche Carrera Cup Deutschland findet vom 14. bis 16. Mai im Rahmen des 24-Stunden-Rennens auf der Nordschleife des Nürburgrings statt.

Audi siegt erneut in Spa

Auch das zweite FIA Langstrecken Weltmeisterschafts-Rennen, die 6h von Spa-Francorchamps (der Link führt zum Rennbericht auf unseren Seiten) ist vom Audi-Trio Marcel Fässler, André Lotterer und Benoit Treluyer gewonnen worden. Die 3 Piloten des Audi R18 e-tron Quattro mit der #7 kreuzten am Samstag abend nach 176 Runden mit einem Vorsprung von 13s auf den beim Rennen in Silverstone ebenfalls schon zweitplazierten Porsche 919 Hybrid von Marc Lieb, Neel Jani und Romain Dumas die Ziellinie. P3 auf dem Podium belegte der 2. reguläre Werksporsche von Webber/Bernhard/Hartley mit einer Runde Rückstand auf den Sieger. Sowohl Porsche als auch Audi hatten zur Le Mans-Vorbereitung 3 Werksautos beim Rennen eingesetzt.

Den Sieg erarbeitete sich das Audi Sport Team Joest durch eine geschickte Reifenstrategie. Das Team von Renningenieurin Leena Gade konnte in der 2. Rennhälfte Triple-Stints mit den Pneus fahren, wodurch der Sieg für die von der Dreifach-Pole gestarteten Porsche ausser Reichweite rückte. Die Toyota zeigten sich nach einem Trainingsunfall, der vermutlich die Saison für Pilot Kazuki Nakajima beendete, off pace. Trotz Zeiten, die 3s schneller als im Vorjahr waren, kam das Weltmeisterteam nie an die Konkurrenten heran, die bis zu 6s schneller als im Vorjahr waren. Dies lässt eine erneute Rekordjagd für die 24h in Le Mans erwarten, bei denen vermutlich die 3:15´er Hürde im Qualifying gerissen werden könnte.

In der LMP2-Klasse gelang dem ELMS-Gaststarter Team Jota mit dem Trio Ticknell/Dolan/Evans der Klassensieg vor der versammelten WM-Konkurrenz. Hinter der #26 der G-Drive-Ligier Teams kam der erstmals antretende Team SARD-Morand-Morgan bei seiner verhinderten Premiere gleich auf das Podium. In der GTE-Pro-Klasse setzte sich Aston-Martin mit dem Aston Martin Vantage GTE von Rees/Stanaway/McDowall vor den beiden Team Manthey-Porsches durch. Die GTE-Am gewann erneut der Aston Martin Vantage GTE von Mathias Lauda, Pedro Lamy und Paul Dalla Lana.

TUSC - Laguna Seca * Jordan Taylor erneut auf Pole

Zum zweiten Mal in Folge ging die Pole-Position an Wayne Taylor Racing: Jordan Taylor bot sich einen harten Kampf mit Scott Pruett im #01 Ganassi Riley-Ford und lag am Ende gerade einmal 0,222 Sekunden vor seinem Kontrahenten. Die zweite Startreihe sicherte sich Michael Valiante (#90 VisitFlorida.Com Corvette-DP) vor John Pew (#60 M. Shank Ligier-Honda). Nachdem man alle bisherigen Trainingssitzungen für sich eroberte, konnten die besten LMP2-Piloten Negri/Pew die Speed nicht ganz mitgehen.

Nach zwei nicht gerade berauschenden Rennen und Rückzugsgedanken ist RSR Racing an diesem Wochenende gut dabei. Nach dem Sieg in den zwei ersten Trainings musste man sich im dritten Training dem Starworks-Team rund um Mirco Schultis und Renger van der Zande geschlagen geben. Im Qualifying schlug man dann aber wieder zu und setzte sich mit 0,004 Sekunden Vorsprung auf Guasch/Kimber-Smith (#52 PR1/Mathiasen) auf die Pole.


Die Pole in der GTLM-Klasse holte sich mit Dirk Werner nach Long Beach erneut wieder einer der BMW Z4. Lucas Luhr im zweiten BMW machte mit einem Rückstand von 0,248 Sekunden das Doppel perfekt. Pierre Kaffer im #62 Risi Ferrari schaffte es am Ende zwar die gleiche Zeit wie Luhr auf den Asphalt zu bringen, da Luhr aber als erstes die Zeit fuhr, musste man sich mit dem dritten Startplatz neben der besten Corvette (#4) begnügen.

Schon das ganze Wochenende stark zeigte sich das Park Place Porsche-Team in der GT-Daytona und erreichte durch Patrick Lindsey die Klassen-Pole vor der im Training meist hinterher gefahrenen #93 Viper von Marc Miller und Jeff Mosing. Dion von Moltke (#48 Miller Audi R8), Ben Keating (#33 Riley Viper) und John Potter (#44 Magnus Porsche) komplettieren hier die Top-5.

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