Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Prototypen diverse
Phil Abbott, Mitbegründer von Radical Motorsport, äussert sich positiv über das Arrangement, das mit der Le Mans Serie (LMS) bezüglich des Radical World Cups als Rahmenserie getroffen wurde: "Es ist für uns von hoher Priorität, Radical international noch stärker zu präsentieren und unsere nationalen Radical-Serien im Rahmen des Radical WorldCup zusammenzubringen. Der Radical mit seinen Gruppe CN Modellen SR3 und SR8 passt ausgezeichnet in das Umfeld der Le Mans Serie, der weltweit führenden Plattform für professionellen Motorsport mit Sportprototypen. Dort wollen unsere jungen und aufstrebenden Fahrer hin. Eine tolle Serie auf erstklassigen Rennstrecken. Die Le Mans Support Rennen passen vorzüglich in unser Konzept, mit dem SR9 in 2007 ein führendes LMP2 Fahrzeug zu etablieren und in naher Zukunft mit dem SR10 in der LMP1 eine Rolle zu spielen."
Der Radical WorldCup wird im Rahmenprogramm der 1000 km-LMS Rennen in Valencia (4. - 6. April), auf dem Nürburgring (29. Juni - 1. Juli), in Spa (17. - 19. August) und in Silverstone (14. - 16. September) antreten.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Le Mans ( WEC )
Luc Alphand hat Meldungen aus französischen Quellen zufolge sein Corvette-Kontingent auf zwei Wagen aufgestockt. Nachdem er schon heuer den Siegerwagen der 24 Stunden von Le Mans 2005 in der Le Mans Serie (2. in der Endwertung 2006) und bei den 24 h 2006 (3. Platz hinter der Werks-Corvette und dem schnellsten Werks-Aston Martin – 7. Gesamtrang) erfolgreich einsetzte, hat er nun erneut den Siegerwagen des diesjährigen 24h-Rennens von der amerikanischen Werksmannschaft erworben. Das Chassis #004 der C6R soll auch im nächsten Jahr in der LMS und bei den 24h zum Einsatz kommen. Die C5R wird für die französische GT-Meisterschaft und - Akzeptanz durch den ACO vorausgesetzt - die 24h 2007 reserviert. Alphand wird die C6R in Sebring 2007 in Empfang nehmen, was Spekulationen erlaubt dass die Mannschaft des französischen Ex-Skistars auch am 12h-Klassiker in Florida teilnehmen wird.
Verfasst von Harald Musileck. Veröffentlicht in GT-Open
Im Rahmen des Catalunya GT-Open (Ergebnisse Barcelona und Endstand der Serie siehe Meldung über die GT Espana) in Barcelona zog Jesus Pareja, Chef des Veranstalters „GT Organizacion“ (GTO) in einer Presseaussendung eine positive Bilanz für das Debutjahr der Serie. Insbesondere zeigte er sich über die großen Teilnehmerfelder erfreut.
Auf die Frage, ob es 2007 Neuerungen geben werde, antwortete Pareja: „Nicht wirklich – Priorität hat für uns ein Verbesserungsprozess auf Basis dessen, was wir dieses Jahr dazugelernt haben. Ich sehe keine dramatischen Änderungen bezüglich der Rennformel. Seitens des Reglements werden einige kleine Anpassungen und Korrekturen erfolgen, die üblich sind, um die Ausgeglichenheit zu bewahren – aber wir wollen die Regeln so klar und stabil wie möglich halten. Die vielleicht größte Neuheit ist, dass keine gemeinschaftlichen Rennen mehr mit der GT Espana stattfinden sollen. Wir freuen uns, wenn wir Teilnehmer aus der nationalen Meisterschaft willkommen heissen dürfen, das entspricht genau der Idee der GT-Open Serie. Aber wir werden keine gemeinsamen Rennen mehr haben, um ein Durcheinander und logistische Probleme in der Abwicklung von Entries mit über 50 Fahrzeugen zu vermeiden.“
2007 soll es sieben GT-Opens geben, wobei drei oder vier Termine wieder in Rahmen der WTCC über die Bühne gehen dürften. Der TV-Vertrag mit Eurosport läuft noch bis 2008.