24h Dubai: Duller wiederholt Vorjahreserfolg
Die Mannschaft von Duller-Motorsport mit den Piloten Dieter Quester, Jarek Janis, Dirk Werner, Philipp Peter und Jamie Campbell-Walter hat die 24h von Dubai 2007 gewonnen. Das Team wiederholte den Vorjahreserfolg beim zum zweiten Mal ausgetragenen 24h-Neo-Klassiker mit dem BMW-Z4-M-Coupé, als man mit einem Vorsprung von 3 Runden auf den zweitplatzierten Konrad-Motorsport-Porsche von Kaufmann / Konrad / da Silva / Saviozzi die Ziellinie kreuzte. Der dritte Rang ging an die belgische Prospeed-Competition-Manschaft, die dem ursprünglich von der Pole-Position gestarteten Oktanas-Team mit Jürgen und Uwe Alzen und dem lettischen Trio Nemunas Dagilis, Nerijus Dagilis und Egidijus Dapsas den letzten Podiumsrang noch streitig machen konnten.
Das Rennen begann ohne das auf der 2. Startposition qualifizierte Race-Alliance-Team. Da Wendlinger / Peter am Rennmorgen ohne zusätzliche Teamkollegen dastanden, musste man den Start absagen und die Piloten auf andere Fahrzeuge verteilen. Phillip Peter kam auf dem Duller Z4 unter und hatte damit eine gute Wahl getroffen. Nach einem Anfangsfeuerwerk von Jürgen Alzen auf dem Oktanas-Porsche übernahm zunächst die beim 24h-Rennen in Bahrein noch erfolgreiche Truppe von Franz Konrad die langfristige Führung im Rennen. Fast sah es nach einer Wiederholung des Erfolges von Bahrein aus, bis man drei Stunden vor Schluß 35 Minuten in der Box verlor. Das nutzte die Duller-Mannschaft, um ihr in der Nacht noch von Zündungsproblemen geplagtes Z4-Coupé an der Spitze zu zementieren. Die aus der Belcar stammende belgische Prospeed-Mannschaft profitierte am Ende von Motorenproblemen am Oktanas-Porsche. Die Alzens und ihre lettischen Teamkollegen mussten in den letzten Rennstunden einen waidwunden Motor um den Kurs tragen.
Rang 5 okkupierte der Porsche vom Autoracing Club Bratislava mit u.a. Miroslav Konopka, Jim Michaelian und Mauro Casadei am Steuer vor dem G-Force-Porsche 997 GT3 Cup von Frank Hahn, David Hart, Christian Lefort und Yves Lambert. Auf Rang 8 kam der deutsche Creative Marketing–Porsche von u.a. Martin Dechent und Jürgen Bender ins Ziel, während der Maeder-Motorsport Honda S2000 mit Andreas Mader, Harald Jacksties, Reinhold Renget, Jörg Viebahn und Reinier Schönauer auf Platz 13 als einer der besten Nicht-Porsche in den Ergebnislisten geführt wurde.
Der Duller-Z4 hat somit von drei 24h-Rennen, an denen man bisher teilnahm, zwei gewonnen (Silverstone und Dubai) und eines auf dem 2. Platz beendet. Die Revanche für die Niederlage vor vier Wochen gelang nun in Dubai mit dem Sieg über das in Bahrein erfolgreiche Konrad-Taem. Das lässt die BMW-Fans für die 24h am Nürburgring im kommenden Juni hoffen, wo man den in Red Bull-Farben startenden Boliden erneut an den Start bringen möchte.
Zwischen 11. und 14. Jänner fand in Wien die „Luxus Motor Show“ statt. Ein beachtlicher Teil der Ausstellung in Halle C des Messegeländes bestand aus GT-Autos, wobei dem Publikum neben den gängigen Fahrzeugen auch die im Alltag seltenen Straßenversionen diverser Exoten (Pagani, Spyker, Koenigsegg, Gumpert, etc.) gezeigt wurden.
Divinol-Cup Promoter Hoffmann sieht sich derzeit gezwungen den Termin am Salzburgring am 12.+ 13. Mai 2007 für den geplanten 3. Lauf des 18. int. deutschen UHSport-Divinol-Cups aus dem Terminkalender zu streichen. "Wirklich sehr sehr schade", so Promoter Hoffmann heute mit ausdrücklichem Bedauern bei einem Interview am Hockenheimring. "Unsere Cup-Piloten und Teams wären alle sehr gerne auch 2007 in Salzburg gefahren. Beim Mozartpreis in Salzburg wurde traditionell um Punkte für den UHSport-Divinol-Cup und die UHS-EM-Trophy gefahren. Salzburg bot auch im Umfeld für Fans, Teams, Fahrer und Zuschauer immer eine ganz besondere Atmosphäre. Die Strecke, obwohl schwierig zu fahren, gefällt Fans und Fahrern sehr gut. Sollte sich eine Ersatzlösung anbieten, wird man diese Möglichkeit im Kreise der Sponsoren, Teams und Fahrer kurzfristig neu diskutieren und ggf. auch noch abändern können“. Organisatorische Gründe und allgemeine wirtschaftliche Unlust zwingen vorerst mal zu diesem unangenehmen Schritt. Im Gespräch ist nun ein Ersatztermin in Dänemark.