Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Le Mans ( WEC )
Ray Mallock Limited versucht in diesem Jahr den Klassensieg-Hattrick bei den 24 Stunden von Le Mans zu erringen.
Das Siegerteam von 2006 wurde dazu wiedervereinigt. Andy Wallace, Teambesitzer und Fahrer Mike Newton und Thommy Erdos werden versuchen den Lola EX264 mit AER-Power im Juni zum dritten Sieg in Folge zu pilotieren. Dieser Plan wurde just auf der Autosport International Show in Birmingham bekannt gegeben.
RML war es im vergangenen Jahr als zweites Team nach Noel del Bello (2002/03) gelungen, den Vorjahressieg in der kleinen Prototypenklasse zu verteidigen. Die britische Truppe vertraut dabei auf einen aktuellen Lola B06/40, der mit eigenen Modifikationen ausgestattet die Bezeichnung EX264 trägt. Andy Wallace ist mit derzeit 19 Teilnahmen auf Fabrikaten wie Jaguar, Toyota, McLaren, Panoz, Audi und Bentley einer der erfahrensten Piloten an der Sarthe. Der Gesamtsieger von 1988 auf Jaguar wird in Juni ein nicht zu unterschätzender Faktor beim Kampf um den LMP2-Klassensieg sein.
Die Statistik der Klassensiege in der im Jahre 2000 als LMP675 eingeführten kleinen Prototypenklasse an der Sarthe liest sich wie folgt:
2006: Lola EX264 MG RML Wallace/Newton/Erdos Gesamt-8. 343 Runden
2005: Lola EX264 MG RML Newton/Erdos/Hughes Gesamt-20. 305 Runden
2004: Lola B2K/40 Judd Intersport Field/Binnie/Sutherland Gesamt-25. 278 Runden
2003: Reynard 02S-Lehmann Noel del Bello André/Laribiére/Pillon Gesamt-15. 319 Runden
2002: Reynard 02S-Lehmann Noel del Bello Deletraz/Lechner/Pillon Gesamt-19. 317 Runden
2001: Reynard 2KQ-Lehmann ROC-Auto Deletraz/Fabre/Gene Gesamt-6. 284 Runden
2000: Lola B2K/40-Nissan Multimatic Maxwell/Graham/Wilkins Gesamt-25. 274 Runden
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Le Mans Series ( LMS )
Horst Farnbacher wird auch 2007 mit seiner Mannschaft wieder regelmäßig in der LMS unterwegs sein. Das Engagement mit einem Porsche 997 RSR ist gesichert – an dem Einsatz eines weiteren Fahrzeuges wird derzeit heftigst gearbeitet: „Für den neuen 997 haben wir Lars Erik Nielsen, Pierre Ehret und Dirk Werner (Foto rechts: Racecam.de) schon als Besatzung fix. Diese drei werden im März die 12h von Sebring und dann die gesamte LMS bestreiten.
Der Einsatz in Sebring erfolgt auch unter dem Gesichtspunkt, dass wir damit unsere Nennung für die 24 Stunden von Le Mans unterstreichen wollen. Daneben hat unser Team noch einen 996 RSR zur Verfügung, für den wir derzeit mit einem weiteren interessierten Top-Piloten in Verhandlungen stehen. Für diesen suchen wir noch nach geeigneten schnellen Co-Piloten.“ Mehr Details zu dem zweiten Wagen wollte Farnbacher dann auch nicht verraten, auch wenn er andeutete, dass man dort einige sehr interessante Details im Köcher bereithalten würde.
Auch sonst wird Farnbacher Racing 2007 ein volles Programm haben. Den inländischen Porsche Carrera Cup wird man weiterhin mit zwei Wagen beschicken, auch wenn Teamchef Horst sich hier im Hintergrund hält und ein autonomes Team wirken lässt. Hier arbeitet man gerade an der Verpflichtung von zwei schnellen Talenten. Dasselbe gilt für das amerikanische Equivalent, den IMSA-Porsche-Cup, wo im Rahmen der ALMS-Läufe bis zu 40 Porsche gegeneinander antreten. Dort hat der amerikanische Ableger Farnbacher-Loles, den Horst Farnbacher zusammen mit Gregory Loles betreibt, sechs Autos im Einsatz, die auch bei den Grand-Am Cup-Läufen regelmäßig im Einsatz sind,und die man im IMSA-Cup regelmäßig unter den Top-5 wiederfindet. Auf Sohn Dominik muß Farnbacher derzeit bei seinen Planungen für 2007 verzichten. Der ist als Quasi-Werksfahrer beim offiziellen ALMS-Semi-Werksteam Tafel Racing untergekommen.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Blancpain Sprint Serie ( BSS )
Jaguars GT3-Bolide ist nun anlässlich der Autosport International Show in Birmingham erstmalig vorgestellt worden. Das durch Apex-Motorsport (das offizielle Bentley-Einsatzteam in Le Mans) entwickelte Chassis des XKR Coupé soll in diesem Jahr in der FIA-GT3-Serie debütieren. Obwohl fahrbereit, dauern die Entwicklungen an dem von einem 4,2l V8 betriebenen Wagen noch an. So will man erst Mitte Februar mit den Tests beginnen. Diese werden dann kurz vor den ersten offiziellen FIA-Tests in Monza am 22.-23.2. durchgeführt werden. Ein Chassis ist bereits nach Informationen von Apex an das britische Cambridge Business Travel-Team von Stuart Scott verkauft worden, der damit in der britischen GT-Meisterschaft antreten will. Für zwei weitere laufen Verhandlungen. Apex selber besitzt Ambitionen ein Team in der FIA-GT3-Meisterschaft für dieses Jahr zu stellen.
Die technische Spezifikation des Wagens liest sich derzeit wie folgt:
Motor: 4,2l V8
Getriebe: Hewland 6-Gang sequentiell
Leistung: 475PS
Felgen/Reifen : OZ Racing 18x11"/Michelin 11
Chassis : Aluminium mit integriertem Überrollkäfig
Länge : 4900mm
Breite : 1892mm