Die IPS muss im ersten Jahr ihres Bestehens eine schwierige Phase durchmachen – nur vier der sechs für Varano gemeldeten Fahrzeuge gingen dort auch ins ein-Stunden-Rennen: Francesco Sini (Radical SR3, Bild) siegte von der Pole-Position aus mit zwei Runden Vorsprung auf F. Merendino / M. Merendino (Norma-Honda) und De Pasquale / Ciccone (Lucchini-Alfa Romeo).
Als nächster Termin der Italian Prototype Serie steht am 14.10. ein Lauf in Monza auf dem Programm.
Verfasst von Johannes Gauglica am . Veröffentlicht in Prototypen diverse
Am Ende eines langen Rennwochenendes auf der italienischen Traditionsstrecke ging das Team von Pedrazza Racing Cars beim AvD-100-Meilen-Rennen an den Start. Vier Autos wurden für den Langstreckenlauf rennfertig gemacht: Wolfgang Payr (A) und Mirco Schultis (D) teilten sich Payrs PRC-BMW. Schultis hatte auch seinen eigenen PRC-Honda im Rennen, seine Copilotin war Sabrina Hungerbühler. Emanuel Pedrazza und Karl-Heinz Matzinger waren in einem weiteren PRC-BMW gemeldet, und Christian Bösch steuerte gemeinsam mit Rudi Hämmerle einen PRC-Honda C3.
Vom Start weg waren Payr und Pedrazza in ihren BMW-befeuerten Sportwagen der 2007er-Generation in der Spitzengruppe dabei, ihr Hauptrivale war der Courage C65 von Giuseppe Chiminelli. Das Le-Mans-Auto vermochte sich gegen die österreichischen Prototypen nicht durchzusetzen. Bei einem „firmeninternen“ Duell gerieten Pedrazza, zu diesem Zeitpunkt voran, und Payr dann aber aneinander.
Pedrazza zog in dieser Kontroverse den Kürzeren und lieferte einen verknitterten PRC an der Box ab. Die Mechaniker machten sich sofort ans Werk. Drei Runden kostete der außerplanmäßige Aufenthalt, Karl-Heinz Matzinger übernahm das Auto auf Platz 29. Der Oberösterreicher verbesserte sich bis auf Platz 9, bevor 10 Minuten vor Ende des Rennens die Kupplung den Dienst quittierte – Ende der Dienstfahrt für den designierten österreichischen Sportwagen-Meister.
Payrs Auto präsentierte sich nach dem Zwischenfall unbeschädigt, was man von den beiden Honda-getriebenen PRC nicht mehr behaupten konnte – beide waren durch Unfälle schwer gezeichnet, Christian Bösch und Sabrina Hungerbühler kamen dieses Mal nicht zum Fahren. Mirco Schultis übernahm dann den Wagen von Wolfgang Payr, man lag in Führung. Eine kleine Indiskretion in seiner ersten Runde ließ Schultis auf Rang 9 abrutschen, dann arbeitete er sich in der zweiten Rennhälfte aber wieder bis auf Platz 2 nach vorne und legte seine persönlichen Bestzeiten mit dem BMW-motorisierten Auto hin. Somit geht die „Silbermedaille“ zu Pedrazza Racing Cars nach Vorarlberg!
Auch das Team Hoffmann Racing hatte einen PRC im Bewerb, Norbert Groer schaffte mit dem heurigen SCC-Meisterauto als Solofahrer den feinen 7. Platz.Heuer steht im Rahmen der AvD Race Weekends noch ein 100-Meilen-Rennen auf dem Programm: Am 21. Oktober startet PRC mit der Mannschaft Pedrazza / Matzinger in Hockenheim.
Verfasst von Sören Herweg am . Veröffentlicht in ADAC GT Masters
Matech Racing, das Team des ehemaligen PSI Experience-Chefs Christian Schumacher, hat für die beiden Final-Läufe des ADAC GT Masters an 13./14.10. drei seiner aus der FIA GT3 EM bekannten Ford GT genannt. Die Fahrzeuge werden von einigen aus der FIA GT3 EM bekannten Fahrern sowie von Piloten, welche aus der GT Masters kommen, gefahren. Thomas Mutsch wird zusammen mit Kenneth Heyer antreten, der ehemalige PSI-Pilot Markus Palttala teilt sich ein Fahrzeug mit dem Jockey Mikael Forsten. Der dritte Ford GT wird von Georg Nolte und Rene Wolf gefahren. Bei den 24 Stunden am Nürburgring präsentierte das Schweizer Team dem deutschen Publikum eines seiner Autos, die unweit von dort aufgebaut werden (Bild).
Schon einige Tage zuvor wurde angekündigt, dass Altfrid Heger und Nikolai Krassin beim bevorstehenden Saisonfinale von einem Porsche 997 GT3 Cup auf einen Aston Martin DBRS9 wechseln werden.
Eine bemerkenswerte Information tauchte auf der Web-Seite der Kollegen von Endurance-Info.com auf: Karl Wendlinger / Lukas Lichtner-Hoyer sollen demnach bei den abschließenden Läufen der Französischen GT-Meisterschaft am 13./14.10. in Magny-Cours mit einem der Jetalliance-Aston Martin DBR9 antreten.
Auf jeden Fall wäre das Jetalliance-Fahrzeug eine interessante Bereicherung für das von Saleens und Corvettes dominierte FFSA-GT-Feld, in welchem heuer nur ein GT1-Aston Martin - nämlich jener von Larbre Competition - regelmäßig am Start war.
Verfasst von Harald Musileck am . Veröffentlicht in VdeV Serien
Die beiden Sprint-Proto-Läufe in Ledenon brachten jeweils einen Norma-sechsfach-Sieg, beide Male lautete der Reihenfolge auf dem Podest David Zollinger vor Damien Toulemonde und Cedric Deman (alle Norma M20Evo).
Die VdeV-Kategorien der modernen Prototypen und GT tragen ihre nächsten Rennen Ende Oktober in Magny-Cours aus, danach folgt für die Endurance-Klassen noch das späte Saisonfinale im Ende November in Estoril.
Verfasst von Harald Musileck am . Veröffentlicht in VdeV Serien
David Ferrer / Yvan Mahe (Lola T70 Spider, im Bildvordergrund) gewannen das drei-Stunden-Rennen der Historischen VdeV-Prototypen und -GT in Ledenon vor Jacques und Marc Nicolet (Chevron B16), die im Ziel knapp eineinhalb Minuten Rückstand aufwiesen. Mit einem Respektabstand von vier Runden folgten Le Calvet / Guanzini (Elva Mk.8) als Dritte, das beste GT-Team Moreau / Langin (Porsche 911 3,0 RS) erreichte den vierten Gesamtrang.
Der Saisonabschluss der VdeV Historic Endurance folgt erst Ende November mit den „6 Stunden von Estoril“.
Verfasst von Harald Musileck am . Veröffentlicht in VdeV Serien
Das drei-Stunden-Rennen der VdeV-Prototypen in Ledenon brachte ein Doppelsieg für die Marke Norma: Die Briten Simon Phillips / Rob Garofall gewannen mit einer Runde Vorsprung auf die Franzosen Julien Schell / David Caussanel. Dahinter folgten drei weitere Teams aus Großbritannen - Platz 3 ging an Rob Croydon / Adrian Mardlin (Juno SSE) vor Rowland Kinch / Greg Caton (Norma M20 Evo) und der stärksten Ligier-Besatzung dieses Wochenendes, Bryce Wilson / Ally McKever (Bild).Auch für die GT-/Tourisme-Kategorien stand ein drei-Stunden-Lauf auf dem Programm, welcher jedoch nach 2 Stunden und vierzig Minuten wegen eines Unfalls vorzeitig beendet wurde: Der Sieg ging an Jean-Charles und Philippe Levy (Porsche 996 Cup) vor Bruard / Noziere in einem weiteren Cup-Porsche.
Verfasst von Harald Musileck am . Veröffentlicht in Sonstige GT
Wie schon vier Wochen zuvor traten die Teams der Brasilianischen GT3-Meisterschaft wieder in Curitiba an – diesmal war die Strecke Ersatz-Austragungsort für die kurzfristig abgesagte Veranstaltung in Rio de Janeiro. Elf GT3-Fahrzeuge (fünf Ferrari F430, drei Dodge Viper, zwei Lamborghini Gallardo und ein Porsche 997) waren vor Ort. Xandy Negrao markierte in einem Gallardo (Bild), der das bisher von ihm und Co-Pilot Andreas Mattheis benutzte Dodge Viper Competition Coupe ersetzt, zwei Qualifying-Bestzeiten.
Im ersten Rennen mussten sich die beiden Lamborghini-Neulinge dann jedoch mit Rang 5 zufrieden geben. Ihre Markenkollegen Paulo Bonifacio / Alceu Feldman gewannen zum vierten Mal in dieser Saison, Walter Derani / Claudio Ricci (Ferrari F430) und Mazzochi / Matias (Dodge Viper) fuhren ebenfalls Podestplätze ein. Im zweiten Lauf gelang dann doch der erhoffte Premieren-Erfolg für den neuen Gallardo: Xandy Negrao / Andreas Mattheis siegten nach 43 Runden rund drei Sekunden vor Bonifacio / Feldman, weitere elf Sekunden dahinter ging der dritte Rang ging an Derani / Ricci. Diese Besatzungen führen auch in der Gesamtwertung – dort lautet die Reihenfolge Bonifacio / Feldman (56 Punkte) vor Negrao / Mattheis (43) und Derani / Ricci (36). Als nächste Runde der Meisterschaft steht im November ein Antreten im Rahmen der Mil Milhas in Sao Paulo auf dem Programm.
Im ersten Lauf in Nogaro holte Alex Buncombe den Premieren-Sieg für RJN Motorsport im GT4 European Cup. Buncombe ging von der Pole aus ins Rennen, wurde aber schon früh von Eric de Doncker im Mustang überholt. Da der Ford-Pilot jedoch ohne Lenkhilfe fahren musste, dauerte der Kampf um Platz 1 nicht lang - nach ein paar Runden schob sich Alex Buncombe neben den Mustang und überholte ihn. Danach wurde de Doncker von dem debütierenden Ginetta G50 angegriffen, dessen Tempo er nicht halten konnte - und Lawrence Tomlinson rückte vor auf Position 2. Auch André Grammatico im BMW Z4 setze zum Angriff auf den Mustang an, doch im Eifer des Gefechts, rutschte Grammatico von der Strecke - er blieb zwar auf Platz 4, die Lücke zum Mustang war aber zu groß geworden, um noch eine weitere Attacke zu starten. Derweil hatte Buncombe an der Spitze einen komfortablen Vorsprung heraus gefahren, den er bis ins Ziel hielt. Eric de Doncker wurde im Mustang FR500C Dritter hinter dem LNT-Ginetta G50, kassierte aber die Punkte für den zweiten Platz, da der Ginetta nicht punktberechtigt war.
In Lauf 2 wiederholte der junge Brite Alex Buncombe seinen Erfolg vom Vortag. „Das war großartig! Ich hatte in diesem Rennen einen viel besseren Start als im ersten. Eric de Doncker folgte mir die ersten Kurven, doch dann konnte ich mich in der Haarnadelkurve nach der langen Geraden ihm gegenüber behaupten. Dann sah ich, dass Gomez den Mustang überholte und ich hatte Bedenken, dass er auch mich schnappt, doch ich konnte mich nach ein paar schnellen Runden absetzen.“, erklärte Buncombe. Olivier Gomez bekam im Solution F Nissan aufgrund eines Frühstarts eine Drive-Through Penalty und kam nach einem packenden Duell mit Eric den Doncker als Zweiter ins Ziel. „Es ist eine Schande! Ich war im Stande mit dem Führenden mitzuhalten, aber dann bekam ich eine Drive-Through. Der Wagen wurde jede Runde besser und ich hatte einen klasse Fight mit Eric de Doncker - ich wusste, dass ich ihn so schnell als möglich überholen musste, um noch an Buncombe heranzukommen. Ich hätte ein längeres Rennen gebraucht”, äußerte sich Gomez. Eric de Doncker hat sich dieses Wochenende trotz Problemen mit seinem Wagen zwei Podiumsplätze gesichert und behält seine Führung in der Meisterschaft. „Was für ein schwieriges Wochenende.“, sagte de Doncker. „Das Team hat einen fantastischen Job gemacht. Wir haben in der Nacht von Samstag auf Sonntag ein Lenkhilfeaggregat mit dem Zug erhalten, aber das Auto unter- und übersteuerte trotzdem. Ich hatte einen großartigen Start, aber die Nissans waren einfach schneller als ich. Ich sammelte Punkte und begrenzte somit den Schaden, aber ich mag es nicht, wenn ich nicht um den Sieg kämpfen kann. Doch in Magny-Cours bin ich zurück!“
Lawrence Tomlinson wurde im Ginetta G50 Vierter - er erreichte in beiden Rennen an seinem ersten Rennwochenende das Ziel, während François Kicq im zweiten Mustang Platz 5 belegte. Andre Grammatico wurde im BMW Z4 Sechster.
Verfasst von Harald Musileck am . Veröffentlicht in Spanische GT
Den zweiten Lauf des Wochenendes der Spanischen GT in Valencia gewannen die Tabellenführer Peter Sundberg / Domingo Romero (RSV Motorsport-F430 GT2) mit rund 25 Sekunden Vorsprung auf Luis Villalba / Francesc Gutierrez (Motor Competicion-Mosler MT900R, Bild). Rang 3 ging an Manuel Giao / Pedro Couceiro (GPC-Ferrari F430 GT2) vor Cerqueda / Perez (Automobil Club d’Andorra-F430 GT2) und Santos / Ordonez (Drivex-Porsche 996 RS). Jordi Gene / Ramon Zapata (Sunred SR21) – am Samstag noch Sieger des ersten Laufes – wurden Siebente. Der Klassensieg bei den GTB-Autos ging an Martins / Clucas in einem Porsche 997 Cup.
Um den Meistertitel werden beim Saisonfinale Ende Oktober Sundberg / Romero, die derzeit bei 154 Zählern halten, und Giao / Couceiro (138) kämpfen, für deren Verfolger geht es nur noch um die Ehrenplätze.