Le Mans Series ( LMS )

ELMS Silverstone - die Änderungen im Feld:

Mit 42 Teams – 16 LMP2, 19 LMP3 und 7 GTE-Am – tritt die Europäische Le Mans Serie am kommenden Wochenende in Silverstone an. Das gemeinsame Meeting mit der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft gilt al einer der Saisonhöhepunkte in der Meisterschaft. Auch wenn die Anzahl der Teams mit 42 ebenso hoch wie bei der letzten Runde am Red Bull Ring ist, so gibt es doch umfangreiche Änderungen im Feld.

In der LMP2 fehlen im Vergleich zur Runde in der Steiermark 2 Teams. IDEC Sport tritt nur mit einem Oreca in England an. Auch TDS Racing konzentriert sich auf die FIA Langstrecken Weltmeisterschaft und ist nicht mit dabei. Im Racing Engineering Oreca ersetzt Mathieu Vaxivière Oliver Pla, der sich auf den Einsatz im Ford GT in der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft konzentriert. Der #35 SMP Racing Dallara wird in England nur von dem Duo Shaitar/Isaakyan bewegt, nachdem Egor Orudzhev sich auf den WM-Einsatz im LMP1 beschränkt. Im #40 Graff Racing Oreca ergänzt der Brite Gary Findlay das Duo Allen/Gutierrez.

Die teamvirageLMP3 wächst um einen Wagen. Das spanische Team Virage – in Silverstone unter polnischer Nennung angegeben – will mit dem Duo Henning Enqvist (S) und Jacob Rattenbury (GB) in der ELMS debütieren. Bekannt ist die Mannschaft bislang aus der VdeV-Serie. Daneben gibt es in 7 der 19 Teams noch Umbesetzungen. Auf dem #14 Inter-Europol Competition Ligier startet Hendrik Still als dritter Pilot. Romano Ricci steigt an Bord des M.Racing-Yvan Muller Racing Normas neben David Droux und Lucas Légéret zu. Auf dem #12 Eurointernational-Ligier ersetzt der italiener Mattia Drudi den Kanadier James Drayson. Im #9 AT-Racing Ligier unterstützt dieses mal der Franzose Yann Clairay die beiden Talkanitsas. DKR-Racing hat für seinen Norma noch keine Besatzung benannt. Im #6 360Racing Ligier kehrt der Brite James Swift ans Steuer zurück und im Cool racing by GPC-Ligier sitzt statt Antonin Borga dessen Bruder Lucas im Auto.

In der GTE fängt mit dem zusätzlich startenden Gulf Racing Porsche GTE ein zusätzlicher Wagen den zweiten fehlenden LMP2 im Feld auf. Das WEC-Trio Wainwright/Barker/Davison gönnt sich einen Doppelstart am Heimwochenende. Daneben ersetzt auf dem Ebimotors Porsche GTE der Amerikaner Brat Curtis den bislang engagierten Raymond Narac.

Die Trackaction in der ELMS beginnt ebenfalls am Freitag mit der ersten Session um 10.30 Uhr . Das Qualifying und das Rennen finden wie gehabt am Samstag statt. Letztere wird ab 14.30 Uhr auf der Website der Europäischen Le Mans Serie gestreamt.

ELMS in der Steiermark: 42 Teilnehmer

42 Wagen – 18 LMP2, 18 LMP3 und 6 GTE – sind für die in der kommenden Woche anstehende 3. Saisonrunde der Europäischen Le Mans Serie am Red Bull Ring genannt. Im ersten Schlagabtausch des Feldes nach den 24 Stunden von Le Mans bleibt das Feld damit erfreulich stabil.

Gegenüber den 4h von Monza, der zweiten offiziellen Meisterschaftsrunde, gibt es Fahrzeugseitig nur 2 Änderungen zu vermelden. Auf LMP3-Seite tritt der Racing for Poland Ligier nicht in Spielberg an, dafür ist die Eurointernational-Mannschaft wieder mit 2 Ligier JS P3 LMP3 engagiert. Fahrerseitig gibt es hingegen eine ganze Reihe an Änderungen im Feld.

Fangen wir bei den LMP2 an: Auf dem #27 IDEC Sport Oreca sind Patrice Lafague und Erik Maris derzeit nur als Duo ohne den noch in Monza geführten William Cavailhes gemeldet. Ebenso fehlt auf dem #40 „Graff“-G-Drive-Oreca Enzo Guibbert an der Seite seiner Co-Piloten Allen/Gutierrez. Zur Zeit ist noch offen ob es auf beiden Wagen Ersatzpiloten geben wird.

In der LMP3 haben neben dem 2.Eurointernational-Ligier mit den Piloten Dromedari/Hanratty/Dayson gleich 3 weitere Autos neue Besatzungen: DKR Engineering plant anscheinend seine Besatzung umzustellen – das vor dem „Road to Le Mans“-Intermezzo genannte Trio Toril/Toril/Golrieux ist derzeit noch nicht auf dem Wagen des Teams bestätigt. Auf dem Inter-Europol-Ligier #14 wird Hendrik Still vom Italiener Gugiemo Belotti ersetzt, der nun schon der dritte Pilot im 3. Rennen an der Seite von Paul Scheuschner und Luca Dermarchi ist. Auf dem #19 M.Racing-Yvan Muller Racing-Norma ersetzt Alt-Routinier Alain Ferté den bislang engagierten Franzosen Nicolas Ferrer an der Seite der beiden Schweizer David Droux und Lucas Légéret.

In der GTE-Klasse werden die in Monza noch ersatzweise auf den beiden Proton Competition Porsches engagierten Marc Lieb und Gianmaria Bruni wieder durch die Stammjunioren Dennis Olsen und Matteo Cairoli ersetzt, die die italienische Runde wegen Verpflichtungen beim 24 Stunden Rennen am Nürburgring auslassen mussten.

Die ersten Sessions in Spielberg starten am Freitag ab 11 Uhr Ortszeit. Die Qualifikation findet am Samstag ab 13.40 Uhr statt und am Sonntag geht das auf der Webseite der Europäischen Le Mans Serie live gestreamte Rennen ab12 Uhr mittags über die Bühne.

Rückblick auf den 2. "Road to Le Mans"-Lauf

Wir schulden euch noch das Ergebnis des zweiten Michelin Le Mans Cup-Laufs in Le Mans, des „Road to Le Mans“-Events. Im zweiten Lauf des 48 Wagen starken Feldes setzte sch die britische Lanan Racing Mannschaft mit dem Norma M30 von Michael Benham und Duncan Tappy gegen die Konkurrenz durch. Die Briten überquerten den Zielstrich mit einem Vorsprung von 7 Zehntelsekunden auf den United Autosports Ligier JS P3 LMP3 von John Falb und Sean Rayhall durch. Da die Lanan-Mannschaft Stammstarter in dr europäischen ACO-Serie ist gab es somit beim 4.ten Rennen der Serie zum ersten Mal einen neuen Sieger in der LMP3-Wertung.

Hinter der United Autosports Mannschaft die als Gaststarter aus der Europäischen Le Mans Serie im Rennen antrat, stieg es mit dem DB-Autosport Norma M30 von Jacques Wolff und Nicolas Schatz ein weiterer Norma , sowie ein weiterer Starter aus dem MLMC auf das Treppchen. Die in Le Mans anscheinend aerodynamisch stärkeren Norma belegten 6 der Top-10 Plätze im Feld, obwohl die Ligier Teams mit 24 startenden Fahrzeugen gegenüber den Norma (15) in der Überzahl waren.

Etwas Pech hatten die beiden deutschen Piloten im Rennen die mit Platz 2 (Laurens Hörr) und 4 (Jens Petersen) durchaus mit Siegchancen ins Rennen gestartet waren. Petersen wurde in der vierten Runde an P6 liegend Opfer einer Kollision mit dem Ecurie Ecosse Nielsen-Ligier, der dem Deutschen in der Michelin-Schikane aufs rechte Hinterrad rumpelte. Während der Ligier an Ort und Stelle ausfiel schleppte sich der deutsche DKR Engineering Engineering Pilot von da an mit einem krummen Auto über den Kurs und fiel bis auf P12 zurück. Es spricht für die Klasse seines Co-Piloten Leonard Hoogenboom das dieser sich mit dem sichtlich angeschlagenen Auto noch bis auf Gesamtrang 4 zurückkämpfen konnte.

Kaum weniger Pech hatte Laurents Hörr, der in seinem CD Sport Norma schon in der ersten Runde die Führung übernahm diese ausbaute und bis zum Boxenstop nicht mehr abgebben sollte. Allerdings schlug das Pech in seiner letzten Runde während des Boxenstopfensters in Form einer Slowzone zu, die unmittelbar hinter Hörr aufgehoben wurde, so das die Fahrzeuge der Piloten die schon gewechselt hatten den Rückstand zufahren konnten und Hörrs Partner Anthony Pons noch vor Antritt seines Stints 30s Rückstand aufbrummten. Am Ende kam der Norma des deutsch-französischen Duos mit einer Minute Rückstand auf die Sieger als Gesamt-Zehnter ins Ziel.

In der GT3-Wertung wurde der Spirit of Race Ferrari von Christoph Ulrich und Maurizio Medani vor 2 Kessel Racing Ferraris. Der nächste Lauf des Michelin Le Mans Cup findet am 21.7 am Red Bull Ring statt.

Eurointernational siegt beim ersten "Road to LeMans"-Lauf

Das roadtolm1adritte Rennen des Michelin Le Mans Cup in Le Mans ist am Donnerstag mit dem Sieg des Eurointernational Ligier JS P3 LMP3 von Mikkel Jenssen und Kay van Berlo zu Ende gegangen. Das dänisch-niederländische Duo aus der ELMS behauptete sich vom Start weg an der Spitze und war ab dem Boxenstop unangefochten in Front. Der Abstand auf das am Ende zweitplazierte Team von United Autosports mit dem Duo John Falb und Sean Rayhall betrug am Ende 19,505s.

Auf dem dritten rang und als bestes Team des regulären Michelin Le Mans Cup-Starterfeldes konnte sich erneut das DKR Engineering-Duo Jens Petersen und Léonard Hogenboom durchsetzen. Zwar hatte Jens petersen nach einem verharzten Qualifying das Rennen nur von Platz 14 aufnehmen können, doch nach dem Boxenstop war sein niederländischer partner hoogenboom wieder eine Klasse für sich und schnupfte Konkurrent um Konkurrent auf. Das Norma-Duo hatte bereits die ersten beiden Rennen der Serie in Le Castellet und Monza gewinnen können und ist damit auf Meisterschaftskurs.

Mit der schnellsten Rennrunde konnte sich der zweite deutsche Pilot im LMP3-Feld, Laurens Hörr in Szene setzen. Nach einem total verkorksten Qualifying (jeweils 2x rote Flagge auf der schnellsten Runde) von P40 gestartet übergab Hörrs Partner Anthony Pons den Ligier auf P30 an Hörr, der allerdings trotz reihenweise schnellster rennrunden durch eine unmittelbar vor ihm geschaltete Slowzone alle Chancen auf einen Top-10 platz verlor. Am Ende stand P19 für das deutsche Sportwagentalent aus dem französischen CD Sport Team zu Buche.

Den Sieg in der GT-Klasse errang das Ferrari Duo Perrazini/Cioci im AF Corse F488 GT3.

Der zweite Lauf des Michelin Le Mans Cup findet am Samstag vor dem Start des 24h Rennens statt.

G-Drive Trio siegt bei ELMS-Runde in Monza

Die zweite Runde der Europäischen Le Mans Serie in Monza (der Link führt zum Rennbericht auf unseren Seiten) hat das G-Drive Racing Trio Roman Rusinov, Jean-Eric Vergne und Andrea Pizzitola für sich entschieden. Das Oreca-Trio gewann die zweite Runde der europäischen ACO-Serie mit einem Vorsprung von 29,8s vor dem TDS Racing Oreca von Matthieu Vaxiviére, Francois Perrodo und Loic Duval. Auf dem dritten Platz setzte sich das IDEC Sport-Trio Patric Lafargue, Paul-Loup Chatin und Memo Rojas mit einer weiteren halben Minute Rückstand im Kampf um den dritten Podiumsplatz durch.

Das bereits bei der WEC-Runde in Spa-Francorchamps siegreiche G-Drive-Trio hatte die Führung im Rennen übernommen, nachdem der von der Pole gestartete Dragonspeed-Oreca unter einem der Safety-Car-Phasen vorzeitig gestoppt hatte. Dieser taktische Vorteil verrauchte als Pilot Hendrik Hedman abermals eine Kollision mit einem LMP3 unterlief und er dafür eine Durchfahrtsstrafe bekam. Zwar konnte das Team sich noch am Ende P4 vor dem bei der Auftaktrunde in Le Castellet siegreichen Racing Engineering Oreca sichern, aber nach der Strafe verlor man alle Chancen auf ein Podiumsfinish.

Wie schon in Le Castellet dominierten die Oreca Chassis das Geschehen. Da auf den Plätzen 6 und 7 mit den Orecas von Duqueine Engineering und ARP-Rebellion 2 weitere Oreca 07 in die Top 10 kamen wurde der beste Ligier des Paniz-Barthez-Teams mit fast einer Runde Abstand auf die Sieger lediglich auf Rang 8 klassiert. Die Villorba Corse Mannschaft landete mit ex-Sauber F1-Pilot Felipe Nasr als beste Dallara-Mannschaft lediglich auf P9 vor den beiden United Autosports Ligier JS P2 LMP2.

Zweite ELMS-Runde in Monza

Parallel zu den 24 Stunden Rennen am Nürburgring findet an diesem Wochenende die zweite Runde der Europäischen Le Mans Serie, die 4h von Monza, statt. 43 Wagen, 18 LMP2, 19 LMP3 und 6 GTE, werden in die am Sonntag angesetzte Runde der ACO-Serie starten. Gegenüber der Auftaktrunde in Le Castellet fehlen lediglich die 3 Gaststarter aus dem FIA Langstrecken Weltmeisterschaft-Feld: die Signatech-Alpine Mannschaft, der TF Sport Aston Martin Vantage GTE und der Gulf Racing Porsche. Dafür kommt mit der polnischen Ligier-Mannschaft von Racing for Poland ein weiteres Ligier JS P3 LMP3-Team hinzu, das ohne den Umweg über den Michelin Le Mans Cup direkt in die europäische Topserie aufsteigt.

Unter den 18 LMP2-Besatzungen gibt es lediglich 2 Umbesetzungen. Im #22 United Autosports Ligier JS P217 LMP2 ersetzt Filipe Albuquerque Stammpilot Bruno Senna. Im #47 Cetilar Villorba Corse Dallara P217 ersetzt wie bereits berichtet Felipe Nasr den verletzungsbedingt Andre Belicchi. Neben einigen kleineren Umbesetzungen in der LMP3 gibt es 2 bedeutende in der GTE. Dort werden an Bord der beiden Proton Competition Porsches die am Nürburgring verpflichteten Dennis Olsen und Matteo Cairoli durch Marc Lieb und Gianmaria Bruni ersetzt.

Die 4h von Monza starten am Sonntag um 12.30 Uhr und werden auf der Website der Europäischen Le Mans Serie live gestreamt.

Villorba Corse holt Nasr in die ELMS

Die italienische Nasr SVC DallaraScuderia Villorba Corse hat sich hochrangigen Ersatz für den zu Saisonbeginn durch eine Verletzung ausgefallenen Andrea Belicchi besorgt: Ex-Sauber F1-Pilot Felipe Nasr wird für den Rest der Europäischen Le Mans Serie-Saison und die 24 Stunden Rennen von Le Mans an der Seite der beiden Stammpiloten Roberto Lacorte und Giorgio Sernagiotto den Dallara P217 Gibson der italienischen Mannschaft steuern.

Der 25-jährige Brasilianer war nach 2 Saisons im Sauber F1 Team in diesem Jahr in die Sportwagenszene gewechselt. In der Weather Tech-USCC-Serie pilotiert er in dieser Saison einen der Action Express Cadillac DPi. Das Engagement im Villorba Corse Team würde möglich weil es zwischen Europäischer Le Mans Serie und Weather Tech-USCC-Serie keine Terminüberschneidungen gibt.

Ein kurzer Rückblick auf den ELMS-Saisonauftakt

Bevor wir an diesem Nachmittag in die Berichterstattung vom WEC-Superseason Saisonauftakt einsteigen lohnt sich noch ein kleiner Rückblick auf den ELMS-Saisonauftakt in Le Castellet (der Link führt zum endlich fertig gestellten Rennbericht auf unseren Seiten) der vor gut 2 Wochen auf dem Highspeed-Kurs bei Marseilles statt fand.

Trotz der Updates die der ACO den Chassis von Dallara und Ligier über den Winter zugestand gab es am Ende in der Top-Klasse wieder Oreca-Festspiele zu rapportieren. Gleich die vordersten 7 Teams waren alle mit dem letztes jahr schon dominanten Chassis ausgestattet und setzten sich um bis zu eine Runde von der schnellsten Ligier JS P217 LMP2 -Mannschaft ab. Am Ende gewann mit der neu in die Meisterschaft eingestiegenen Racing Engineering Mannschaft von Alfonso de Bourbon nicht nur ein Newcomer. Zum ersten Mal durfte man auch die spanische Nationalhymne auf dem Podium eines ELMS-Laufs vernehmen. Das französische Trio Oliver Pla, Norman Nato und Paul Petit setzte sich dabei gegen die Konkurrenten der FIA Langstrecken Weltmeisterschafts -Gaststarter TDS Racing und Duqueine Engineering – letztere ebenfalls Neulinge in der LMP2-Klasse – durch, nachdem das zuvor lange führende Dragonspeed-Team sein Auto zur Rennmitten nach einem Unfall mit einem Ferrari verlor.

In der LMP3-Klasse konnte RLR Motorsport einen dominanten Sieg mit dem Trio John Garrofall, John Farano und dem schnellen Niederländer Job van Uitert feiern. In einem spannenden Duell in der GTE-Klasse setzte sich erst in der letzten Runde das JMW-Motorsport Ferrari Trio Miguel Molina, Liam Griffin und Alex McDowall gegen den Proton Competition Porsche von Cairoli/Roda/Roda durch.

Der nächste Lauf in Monza findet am 13.Mai parallel zum 24h Wochenende am Ring statt.

45 Wagen beim ELMS-Auftakt in Le Castellet

45 Wagen preview gdrive– 19 LMP2, 18 LMP3 und 8 GTE – stehen an diesem Wochenende auf der Nennliste der Auftaktrunde der Europäischen Le Mans Serie 2018. Damit findet die Serie – wohl auch dank des Saisonauftakts und just absolvierten Prolog-Testtags auf dem inoffiziellen Le-Mans-Trainingskurs von Le Castellet - zur alten Stärke der Anfangsjahre 2005-2007 zurück.

Mit einem dichten LMP2-Feld, das einen spannenden Kampf an der Spitze verspricht, ist der Kampf um den Sieg in der Serie offener denn je. Mit 10 Oreca-Teams (Dragonspeed, Racing Engineering, G-Drive-Racing, IDEC Sport, Duqueine Engineering, APR-Rebellion, TDS Racing, Signatech und Graff Racing), 5 Ligier-Mannschaften (United Autosports, Panis-Barthez Competition, Algarve Pro, IDEC Sport und 4 Dallaras (SMP Racing High Class Racing, Villorba Corse und AVF by Adrian Valles) sind 3 der 4 vom ACO zugelassenen Hersteller in der Serie aktiv. preview avfDie AVF-Mannschaft hat in den vergangenen Tagen zudem die Bestzeiten bei den offiziellen Tests auf dem Circuit Paul Ricard markieren können. Die FIA Langstrecken Weltmeisterschafts-Mannschaften von IDEC-Sport, TDS Racing und Signatech verstärken das Feld der Stammteams um wertvolle Kilometer im Vorfeld von Le Mans auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke im Süden Frankreichs absolvieren zu können.

Bei den 18 LMP3 handelt es sich durchweg um die Stammteams die wir auch schon in unserer vorangegangenen Preview des Feldes vorgestellt haben. Einzelne Umbesetzungen haben sich hier ergeben.

8 Wagen starten in der GTE-Klasse und damit 2 mehr als wie für den Rest der Saison eingeplant. Ein zweiter Spirit of Race Ferrari und der Gulf Racing Porsche lassen das Feld auf 4 Porsche und 4 Ferrari wachsen. Ein kleines Fragezeichen schwebt noch über einem der Proton Competition Porsche da die deutsche Mannschaft bei den Testtagen Unfallschäden an 2 der Chassis notieren musste und nun zumindest ein weiteres Chassis schnell überarbeiten muss.

Die Sessions auf dem Circuit Paul Ricard in Le Castellet starten morgen am Freitag ab 11. 15 Uhr. Am Samstag läuft das Qualifying. Das Rennen am Sonntag ab 12 Uhr kann man wieder Live auf der Webseite der Europäischen Le Mans Serie verfolgen. Der übliche, ausführliche Rennreport auf unseren Seiten wird sich wegen der zeitgleich stattfindenden deutschen Events (GT-Masters-Auftakt in Oschersleben und 6h-Qualirennen am Nürburgring) um einige Tage verzögern.

APR-Rebellion fixiert ELMS-Crew

Das Rebellion Racing-Team wird in dieser Saison auch in der Europäischen Le Mans Serie engagiert sein. In Zusammenarbeit mit der portugiesischen Algarve Pro Mannschaft setzt man unter der Nennung von APR-Rebellion Racing einen Oreca 07 LMP2 in der europäischen ACO Serie ein. Nun hat man die Besatzung für den LMP2 fixiert. Der US-Amerikaner Gustavo Menezes - 2016 gemeinsam mit Nicolas Lapierre und Stephane Richelmi LMP2-Meister mit Alpine in der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft - wird zusammen mit Harrison Newey und Ryan Cullen den LMP2 in der ELMS pilotieren. Menezes ersetzt Thomas Laurent der ursprünglich als Stammpilot auf dem Oreca vorgesehen war, sich aber nun lieber auf das LMP1-Programm mit Rebellion Racing in der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft konzentrieren will.

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