Monza-Pole für Cool Racing

Nicolas Lapierre 37CoolRacingMonza JPhat für das schweizer Cool Racing Team die Pole zu den 4h von Monza erzielt. Der Franzose erzielte mit eseinem Oreca LMP2 die Bestzeit mit einer 1:34,967 und war damit 0,246 s schneller als Norman Nato im G-Drive Racing Oreca LMP2. Nato seinerseites setzte sich mit lediglich einer tausendstel Sekunde Vorsprung vor dem Idec-Sport Oreca von Paul Loup-Chatin durch, der morgen neben dem Graff Racing Oreca das Rennen aufnehmen wird. Die ersten 8 Plätze in den Top-10 wurden von Oreca-Teams belegt. Lediglich auf den Plätzen 9 und 10 konnten sich die beiden United Autosports Ligier JS P217 LMP2 platzieren.

In der LMP3 ging die Pole an M Racing Pilot Lucas Legeret, der seinen Norma M30 LMP3 mit einer 1:44,017 die Klasse morgen in das Rennen anführt. Legeret schlug damit die Norma des Nielsen Racing Duos Wells/Noble und den Norma des Oregon Teams. Auch in der LMP3-Klasse dominierten die Norma -Teams die Ligier -Mannschaften die sich allesamt hinter den 5 Norma M30 LMP3 im Feld einreihen mussten. Die hamelner Inter-Europol-Mannschaft startet morgen von den Klassenpositionen 8 & 9 in das mit 12 LMP3 besetzte Feld.

Die GTE Pole konnte Matteo Cairoli im #77 Dempsey-Proton Racing Porsche 911 RSR GTE mit einer 1:46,351 0,422s vor dem #56 Team Project 1 Porsche von Jörg Bergmeister und vor dem Spirit of Race Ferrari von Matt Griffin erzielen.

Bathurst Sieger steigen in IGTC ein

Die bei den 12h von Bathurst 2019 siegreiche, neuseeländische Earl Bamber Motorsport-Mannschaft hat eine Teilnahme bei den beiden Intercontinental GT Challenge -Runden in Suzuka und Kyalami bestätigt. Sowohl bei der 2 Auflage der 10h von Suzuka als auch bei der ersten Ausgabe der 9h von Kyalami in Südafrika wird man zum ersten Mal einen aktuellen Porsche 991 GT3 R einsetzen, während die beiden in Bathurst eingesetzten Chassis noch geliehene Vorjahreswagen waren. Für 2020 fasst Bamber eine Teilnahme an der gesamten Intercontinental GT Challenge ins Auge.

Seine EBM-Mannschaft hatte Anfang des Jahres nach einigen Rennen in der asiatischen Carrera-Cup-Szene in Bathurst zum ersten mal in der GT3-Klasse teilgenommen, wobei der Mannschaft mit dem Piloten-Trio Dirk Werner, Dennis Olsen & Matt Campbell der erste Porsche-Sieg beim Klassiker am Mount Panorama gelang.

Retro-BMW von Riley und Dinan geplant

Der gruppe5 2002tii1amerikanische Chassisbauer Riley-Technologies und Motorentuner Steve Dinan planen die Konstruktion eines sehr speziellen Retro-Rennwagens. Dieser lehnt sich an den legendären BMW 2002tii an und soll trotz seines 70´er Jahre-Designs eine State- of the Art-Ausstattung bekommen. Gedacht ist an eine Motorisierung mit einem amerikanischen V10-Big-Block, der je nach Variante einen 744PS 5.8L-V10 oder einen 803PS 5.9L-V10 einschliesst.

Die Kunden müssen dazu allerdings ein Original Chassis des von 1968-1975 gebauten bayrischen Klassikers beibringen das dann von Riley und BMW-Tuner-Dinan entsprechend ausgerüstet wird. Alle Wagen sollen mit einer amerikanischen Strassenzulassung versehen werden, dabei aber auch mit einer Rennausstattung versehen werden können. BMW-Tuner Dinan will die Autos über das eigens gegründete Gruppe 5 Motorsport Joint Venture vertreíben. gruppe5 2002tii2Der Preis für den Umbau wird nicht genannt, er dürfte sich jedoch angesichts des aufwändigen Umbaus im deutlich 6-stelligen Bereich bewegen. Geplant ist angeblich eine Serie von bis zu 300 der hochmotorisierten Retro-Gefährte, wobei man am Ende abwarten muss, wieviele Kunden im Endeffekt die aufwändige Umgestaltung ihres Klassikers wagen und ob es dann überhaupt jemand riskiert den derart veredelten Wagan auf der Rennstrecke zu verheizen.

Aston plant GT2 Modell

Laut unseren Kollegen von Sportscar 365 denkt Aston Martin über einen Einstieg in die neue, von der SRO propagierte GT2-Plattform nach. Demnach sind bereits Studien in Auftrag gegeben worden, wonach frühestens im kommenden Jahr ein Modell des aktuellen V8 Vantage verwendet werden könnte, das zwar eine höhere Motorleistung wie der GT3-Vantage (ca. 500 PS) aber lediglich eine Trackperformance zwischen dem GT3 und dem GT4 aufweisen würde.

Die GT2-Klasse ist von der SRO als Privatfahrerkategorie vorgesehen. Bislang hat lediglich Porsche mit dem 911 GT2 RS Clubsport ein entsprechendes Fahrzeug auf den Markt gebracht, das im Rahmen des 24 Stunden Rennen von Spa-Francorchamps einen ersten Markenpokallauf absolvieren soll. Neben Aston Martin hat lediglich Lamborghini bislang Pläne für ein entsprechendes Modell lanciert.

Dunlop 60 Saisonauftakt

Wir startdunlop60hocklauf1aschulden euch noch auf diesen Seiten de Ergebnisse der ersten beiden Rennen der Dunlop 60 Serie 2019.

Lauf 1 im Rahmen des Preis der Stadt Stuttgart in Hockenheim gewann das Zwillingsduo Denis und Marc Busch auf dem Twin Busch Motorsport Audi R8 LMS GT3 . Das Brüderpaar hatte am Ende 4,5s Vorsprung vor dem Phoenix Racing Audi R8 LMS GT3 von Vincent Kolb, der seinerseits 30s vor dem HCB Rutronik Racing Audi R8 LMS GT3 von Minsky/Seefried ins Ziel kam.

Der Sieg in der Klasse 2 ging an den Aston Martin Vantage GT3 von Timo Scheibner, der auf dem Gesamt-5.-Rang hinter dem Audi von Haggenmüller/Alzen ins Ziel kam. Der Sieg in der Porsche Cup-Klasse ging an den Schütz Motorsport porsche von Christof Langer. Den Sieg in der GT4-Klasse holte sich das nierderländisch/luxenburger Duo Koebolt/Wagner auf einem Leipert Motorsport Mercedes AMG GT4 .

2 startdunlop60hocklauf2Wochen später wurde an selber Stelle Lauf 2 ausgetragen. Mit 16 Wagen standen dieses mal 4 Autos weniger wie zu Lauf 1 am Start. Am Ende konnte mit dem Team equipe Vitesse Mercedes AMG GT3 von Derdaele/Heyer eine Mercedes-Crew nach 35 Runden den Sieg behaupten. 4,5s dahinter kamen die Sieger von Lauf 1, Busch/Busch ins Ziel, während 25s dahinter Haggenmüller/Alzen den letzten Platz auf dem Podium behaupten konnten.

Der Sieg in der Klasse 2 ging erneut an Aston-Pilot Timo Scheibner (P6), während Dupré Motorsport mit Dupré/Münding und Jean-Luc Weidt im Audi R8 LMS GT4 die Siege in den sonstigen Klassen verbuchen konnten.

Der nächste Lauf der Dunlop60-Serie findet am 24.5 am Red Bull Ring statt.

48 Autos bei den 3h von Silverstone

Mit einem Feld von 48 Wagen startet der Blancpain GT Serien Endurance Cup zu seiner 2.Runde in Silverstone. Das Feld schrumpft dabei gegenüber der Auftaktrundein Monza um ein Auto, nachdem der italienische Antonelli Motorsport Mercedes AMG GT3 in der Am-Klasse nicht mehr am Start steht. Abgesehen von wenigen Umbesetzungen geht das Feld weitestgehend unverändert in die zweite Runde. Das Rennen startet dabei am Sonntag um 15 Uhr Ortszeit (16 Uhr MEZ) und wird auf der Website der SRO sowie auf dem Youtube-Kanal der Serie übertragen.

Frey gewinnt auch Lauf 2 des Audi Seyffarth-Cups

Auch AudiR8Cup Hockenheim R2 Startim zweiten Saisonrennen des Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cups ging kein Weg vorbei an Rahel Frey. Hinter der Schweizerin, die von der Pole Position ins Rennen ging, sahen die beiden Rookies Robin Rogalski und Fabio Citignola die Zielflagge. In der Gesamtwertung führt Frey, die auch als Mentorin für die Teilnehmer des Audi R8 Cup agiert, vor den punktgleichen Citignola und Rogalski.

Am Vormittag rückten die Piloten des Cups zunächst zum zweiten Qualifying aus. Bei strahlendem Sonnenschein setzte sich Rahel Frey durch und eroberte die Pole Position. Robin Rogalski war als Zweiter 0,288s langsamer als Frey; Rudolf Rhyn und Mike Hesse reihten sich auf den Positionen 3 & 4  ein.

Rogalski bog nach dem Start als Erster in die erste Kurve ein, während Frey mit Hesse um P2 stritt. Wenig später drehte Hesse sich nach einer Berührung mit Rhyn und rutschte aus den Top Ten. Vorne machte Frey unterdessen Jagd auf Leader Rogalski, bis Christian Wicht seinen Audi R8 LMS GT4 neben der Strecke abstellte und damit eine Safety-Car-Phase auslöste. Einen Umlauf nach dem Restart musste Rogalski seine Verfolgerin schließlich vorbeilassen. Die konnte sich in den folgenden Runden Stück für Stück absetzen und schließlich einen sicheren Sieg vor Rogalski und Citignola feiern. Im spannenden Kampf dahinter erbte Hesse kurz vor Schluss noch den vierten Platz vor Szczesniak und Tim Reiter. Von der Laden, Schneider und Tom Spitzenberger belegten die Ränge 7-9 vor Rhyn, der mit einer Runde Rückstand noch als Zehnter gewertet wurde.

27.te Supercup-Saison vor dem Start

Derpsc1 Porsche Mobil1 Supercup 2019 beginnt am kommenden Wochenende in Barcelona. Dieses Jahr trägt der internationale Markenpokal erneut 10 Wertungsläufe an 9 Schauplätzen aus. Alle Rennen finden wie schon in den Vorjahren im Rahmen der Formel-1-Weltmeisterschaft statt. Dazu erfährt der seit 1993 ausgetragene Markenpokal eine umfangreiche Erweiterung der Medienpräsenz. Alle Läufe der 27.ten Saison der Serie werden live im Internet und darüber hinaus in voller Länge im TV zu sehen sein.

Der Supercup setzt auf einen bewährten Rennkalender. Die Saison beginnt mit dem Start der Formel-1-Europasaison in Barcelona (Spanien) und geht am letzten Oktober-Wochenende mit 2 Rennen auf dem Grand-Prix-Kurs von Mexiko-Stadt zu Ende. Dazwischen werden die 357 kW starken Porsche 911 GT3 Cup in Monaco, Spielberg, Silverstone, Deutschland, Ungarn, Belgien und Italien in den Wettbewerb gehen.

Neben dem amtierenden Supercup-Meister Michael Ammermüller gehören 5 aktuelle Champions aus den nationalen Porsche-Markenpokalen diese Saison zum Starterfeld der Rennserie: Tio Ellinas als Champion des Porsche Carrera Cup Great Britain, Porsche-Junior Jaxon Evans (Champion Carrera Cup Australia), Ayhancan Güven (Champion Carrera Cup France und Porsche GT3 Cup Challenge Benelux), Gianmarco Quaresmini (Champion Porsche Carrera Cup Italia) und Al Faisal Al Zubair (Champion Porsche GT3 Cup Challenge Middle East) wollen ihr Talent im exklusiven Umfeld der Formel-1-Weltmeisterschaft unter Beweis stellen.

Der Sender Eurosport zeigt in 60 Ländern alle Rennen live oder zeitversetzt über die komplette Distanz. Der deutsche Free-TV-Sender Sport1 zeigt in der Saison 2019 alle Rennen. Die Wertungsläufe in Spielberg, psc2aSilverstone und Hockenheim werden live im Fernsehen übertragen. Auch Sky berichtet vom Porsche Mobil1 Supercup.

Rennkalender Porsche Mobil 1 Supercup 2019
10.05.-12.05.2019, Barcelona (Spanien), Rennen 1
23.05.-26.05.2019, Monte Carlo (Monaco), Rennen 2
28.06.-30.06.2019, Spielberg (Österreich), Rennen 3
12.07.-14.07.2019, Silverstone (Großbritannien), Rennen 4
26.07.-28.07.2019, Hockenheim (Deutschland), Rennen 5
02.08.-04.08.2019, Budapest (Ungarn), Rennen 6
30.08.-01.09.2019, Spa-Francorchamps (Belgien), Rennen 7
06.09.-08.09.2019, Monza (Italien), Rennen 8
25.10.-27.10.2019, Mexiko-Stadt (Mexiko), Rennen 9+10

ELMS mit 42 Autos in Monza

Mit einem um 1 Auto auf 42 Wagen gewachsenen Feld (19 LMP2, 14 LMP3, 9 GTE-Am) tritt die Europäische Le Mans Serie am kommenden Wochenende in Monza auf. Während das Feld um einen zweiten Dallara des italienischen Cetilar Villorba Corse Teams anwächst werden bei 5 Teams Umbesetzungen im Vergleich zur Auftaktrunde der Serie in Le Castellet verzeichnet.

Im auf dem Circuit Paul Ricard siegreichen Dragonspeed-Oreca ersetzt Renger van der Zande Ben Hanley, der den Niederländer wegen der Terminüberschneidung mit der IMSA-Runde in Long Beach in Frankreich vertreten hatte. Aus dem selben Grund startet nun Felipe Alburquerque anstelle von Paul Di Resta im #22 United Autosports Ligier JS P217 LMP2. Will Owen kommt als dritter Pilot an Bord des #32 dazu. Auf dem Carlin Dallara ersetzt Harry Ticknell Oliver Pla.

Im #14 Inter-Europol Competition Ligier JS P3 LMP3 Ist der Belgier Sam Dejonghe wie vermeldet als neuer Pilot an der Seite von Paul Scheuschner benannt worden, der bei der ersten Runde noch auf Dino Lunardi als Copilot vertraut hatte. Auf dem #88 Dempsey-Proton-Porsche ist hingegen bislang nur Thomas Preining als Pilot benannt worden, der bei der Auftaktrunde von Marco Seefried und Horst Felbermayr Jr. unterstützt wurde.

Das Rennen startet am Sonntag um 12Uhr Mittags und wird auf der Website der Europäischen Le Mans Serie sowie auf dem Youtube-Kanal der Serie live übertragen. Im Rahmenprogramm starten erneut der Michelin Le Mans Cup und die Aston Martin Endurance Legends-Serie.

Inter-Europol fixiert Le Mans Crew

Inter-Europol Competition Inter Europolshat im Vorfeld der zweiten Europäischen Le Mans Serie-Runde in Monza die Besatzung für das Le Mans-Debüt der Hamelner Prototypen-Mannschaft bekannt gegeben. Neben den beiden ELMS-Stammpiloten des Ligier JS P217 LMP2 Kuba Smiechowski und Léo Roussel wird der Brite Nigel Moore als dritter Pilot beim Le Mans-Debüt der Mannschaft im Juni agieren.

Moorenigelmoore2 ersetzt damit an der Sarthe den spanischen Stammpiloten Dani Clos, der in der Europäischen Le Mans Serie dritter Pilot auf dem LMP2 der unter polnischer Nennung startenden deutsch-polnischenen Truppe ist. Der Brite, der in der 4h-Serie zusammen mit Martin Hippe auf dem LMP3 #13 der Mannschaft startet, erhielt wohl den Vorzug aufgrund seiner höheren Le Mans Erfahrung.

Moore startete bereits 2017 an der Sarthe und erreichte dort mit dem Tockwith-Motorsport Ligier LMP2 einen Gesamt-11.Rang und den 9.Platz in der LMP2 – ebenfalls mit einem Ligier mit der #34! Vor 10 Jahren 2009 gab er sogar als einer der seinerzeit jüngsten Piloten mit 17 Jahren sein Debüt an der Sarthe als Pilot eines LMP1-Zytek des Team LNT. Dort fiel sein Wagen allerdings nach einem Brand in der Nacht aus.

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