Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Creventic 24h Serie
Das Wochenspiegel Team Monschau hat das 11 Rennen umfassende Rennprogramm 2020 vorgestellt. Als Hauptprogramm wird das Ferrari GT3-Team von Teambesitzer und Fahrer Georg Weiss die europäische 24 Stunden-Serie ins Auge fassen. Neben weiteren Rennen auf der Nordschleife und im Rahmen der IGTC stehen zudem erste Einsätze mit dem neuen Duqueine D08 LMP3 des Teams im Focus.
Mit einer noch bekannt zu gebenden Besatzung will Weiss die 6 Rennen der European Championship der Creventic 24 Stunden-Serie in Estoril, Spa-Francorchamps, Monza , Portimao, Barcelona und Imola bestreiten. In der vergangenen Saison war die Mannschaft mit den Piloten Georg Weiss, Leonard Weiss, Jochen Krumbach, Hendrik Still , David Perel, Oliver Kainz, Nico Menzel und Daniel Keilwitz in der Serie unterwegs. Offen ist derzeit auch noch ob lediglich einer oder – wie im letzten Jahr – fallweise auch 2 der Ferrari F488 GT3 des Teams in der Serie eingesetzt werden. Im vergangenen Jahr belegte die deutsche Ferrari-Mannschaft Platz 8 in der A6 Klasse der Serie.
Mit einem eingeschränkten Nordschleifenprogramm, das immerhin noch das 6h Qualifikationsrennen und das 24 Stunden Rennen am Nürburgring umfasst bleibt die aus der Eifel stammende Mannschaft ihrem Ursprung noch treu. Dabei fällt dieses Programm deutlich kleiner aus wie zunächst geplant , wie Weiss erläutert: „Wir hatten ursprünglich angedacht, den zweiten Ferrari mit professionellen Fahrern zu bestücken. Leider ließ sich das kostentechnisch nicht decken. Das hätte eine erweiterte Vorbereitung mit umfangreichen Testeinsätzen erfordert. Mit unserem Ferrari würden wir nun gerne den Vorjahreserfolg wiederholen.“ Beim ADAC TOTAL 24h-Rennen auf dem Nürburgring 2019 hatte das Wochenspiegel Team Monschau den zehnten Platz im Gesamtklassement und P3 in der Klasse der SP9 Pro-Am geholt.
Als Saisonabschluss für den Ferrari ist ein erneutes Antreten mit dem Wagen bei den 9h von Kyalami, dem Finale der Intercontinental GT Challenge 2020 angedacht. Dieses Rennen hatte die Crew ebenfalls schon 2019 beim Revival des Klassikers bestritten und dabei mit dem Trio Leonard Weiss, Jochen Krumbach und David Perel den 16 Gesamtrang und den dritten Platz in der Silver-Klasse erzielt.
Daneben soll erstmals auch der neu Duqueine D08 LMP3 des Teams zum Einsatz kommen. Mit dem LMP3-Boliden, für den sich das Team sich nach einem Test am Circuit Paul Ricard entschied (Bild), werden 2020 zwei Läufe zur Ultimate Cup Series bestritten. Ende Juni ist die Meisterschaft im spanischen Navarra zu Gast, Ende Oktober im französischen Le Castellet. „Die Ultimate Cup Series bietet den großen Vorteil, dass man am selben Wochenende mit einem LMP3- und GT3-Auto starten kann. Sie richtet sich in erster Linie an Amateure, was für uns natürlich perfekt ist. Das schauen wir uns gerne einmal an – auch im Hinblick auf 2021“, so Georg Weiss.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in ADAC GT Masters
Schubert Motorsport hat am Wochenende die Rückkehr in das ADAC GT-Masters mit 2 BMW M6-GT3 angekündigt. Das Oscherslebener Team von Torsten Schubert das 2010 erstmals in der deutschen GT3-Meisterschaft startete und seitdem 10 Gesamtsiege erzielte wird nach einer einjährigen Pause mit 2 BMW M6 in deren offiziell vorletzter Saison in das deutsche Championnat zurück kehren.
Bei der Besatzung vertraut Schubert auf 2 anglo-skandinavische Pitotenkombinationen. Im ersten Wagen werden mit dem ehemaligen DTM-Laufsieger Joel Eriksson und dem von Schütz Motorsport zu Schubert wechselnden Australier Aiden Read zwei talenierte 21-jährige Youngster ein. Im zweiten Auto werden sich der aktuelle schwediche GT4-Champion Henric Skoog sowie die beiden BMW-Werksfahrer Erik Johansson und Nick Yelloly abwechseln.
Damit kehrt das Team aus Oschersleben wieder ins BMW-Lager des GT-Masters zurück, nachdem man zuletzt 2018 als Einsatzteam der Honda NSX GT3 eine Saison in der Serie bestritt. Mit Schubert könnte das BMW-Kontingent in der Serie auf 3 Wagen ansteigen, wenn MRS GT-Racing erneut den BMW M6-GT3 einsetzt.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in ADAC GT Masters
Das 2018 ins Leben gerufene Gemeinschaftsprojekt der beiden Rennfahrer Elia Erhart und Florian Spengler – EFP by TECE – findet 2020 nicht nur eine Fortsetzung, sondern erfährt auch eine deutliche Erweiterung des Engagements. Die Mannschaft von EFP Car Collection by TECE wird in der Motorsportsaison 2020 zweigleisig unterwegs sein. So tritt das Team aus Röttenbach weiterhin mit zwei Audi R8 LMS GT3 im ADAC GT-Masters Masters an und wird zusätzlich auch das legendäre 24 Stunden Rennen am Nürburgring bestreiten.
Zur Vorbereitung auf den großen Langstreckenklassiker stehen noch zwei Läufe zur Nürburgring Langstrecken Serie auf dem Programm.
Den Kernpunkt des Motorsportprogramms bildet dabei erneut das ADAC GT-Masters. Dort wird sich Elia Erhart unverändert mit Audi Sport-Fahrer Pierre Kaffer (Salenstein) das Cockpit der Startnummer 11 teilen. Damit steht das Fahrerduo bereits vor der dritten gemeinsamen Saison. Zusammen sorgten sie auch für den bisherigen Höhepunkt vom Team EFP by TECE, als man 2018 auf dem Sachsenring den ersten Laufsieg einfahren konnte.
Im Schwesterfahrzeug mit der Startnummer 12 wird sich Florian Spengler in diesem Jahr mit Audi Sport-Fahrer Markus Winkelhock abwechseln, der neu ins Team EFP Car Collection by TECE rücken wird. Der Audi-Werkspilot gewann 3x das 24 Stunden Rennen am Nürburgring, triumphierte zweimal bei den 24h Spa-Francorchamps und war 2017 Fahrerchampion der Intercontinental GT Challenge.
Für den technischen Support der beiden Audi R8 LMS GT3 vertraut man wie im Vorjahr auf den Erfahrungsschatz der aus Walluf stammenden Car-Collection-Motorsport Mannschaft von Peter Schmidt.
Beim 24 Stunden Rennen am Nürburgring tritt das Team erstmals an. Hier wird ein Audi R8 LMS GT3 eingesetzt, den sich Elia Erhart und Florian Spengler zusammen mit dem 2-fachen 24h-Sieger Pierre Kaffer sowie dem österreichischen Neuzugang Simon Reicher, der 2019 die Kl1 der DMV-GTC gewinnen konnte, teilen werden. Um sich auf den großen Saisonhöhepunkt bestmöglich vorzubereiten wird das Fahrerquartett sowohl den zweiten als auch dritten Lauf zur Nürburgring Langstrecken-Serie bestreiten. Den Audi R8 LMS GT3 des Teams wird bei den Einsätzen auf der Nordschleife angelehnt an das Engagement aus dem Masters die Startnummer 11 zieren.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Le Mans ( WEC )
Der FIA-Weltrat hat bei seiner ersten Sitzung des Jahres in Genf den Kalenderentwurf der FIA Langstrecken Weltmeisterschafts-Saison 2020-21 bestätigt und abgesegnet. Dieser umfasst 8 Events und beinhaltet die folgenden Termine:
5.9.2020 6h Silverstone
4.10.2020 6h Monza
1.11.2020 6h Fuji
5.12.2020 8h Bahrain
6.2.2021 6h Kyalami
19.3.2021 1000 Meilen/8h von Sebring
24.4.2021 TOTAL 6h Spa-Francorchamps
12-13.6.2021 89. 24h von Le Mans
Mit Monza und Kyalami, die die Runden in Shanghai und Sao Paulo ersetzen, kommen 2 neue Strecken hinzu. Ob sich der Kalender allerdings angesichts der weltweiten Gesundheitslage bezüglich Covid-19 so umsetzen lässt wird angesichts der sich stetig ändernden Lage von einem eigens dafür eingerichteten FIA-Krisenstab überwacht, der ggf. in Abstimmung mit den nationalen Gesundheitsbehörden die Durchführbarkeit aller FIA-Events bis herauf zur F1 stetig überprüft und ggf. Absagen oder Verlegungen vereinbart.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Le Mans Series ( LMS )
Die
Inter-Europol Competition Mannschaft hat die Besatzung des #34 Ligiers in der Europäischen Le Mans Serie 2020 komplettiert. Neben Stammpilot Kuba Smiechowski und dem erneut für die unter polnischer Nennung antretende hamelner Mannschaft startenden Mathias Beche wird Rene Binder in das Cockpit des ersten der beiden grün-gelben Ligier JS P217 LMP2 der Mannschaft wechseln.
Der Indy-Car, LMP1- und DPi-erfahrene LMP2-Pilot aus Innsbruck wechselt aus der französischen Panis-Barthez Competition-Mannschaft (nun Panis-Racing) in das ELMS- und Le Mans Programm der Inter-Europol Competition-Truppe. Zumindest das Einsatzgerät kennt Binder bereits Bestens – 2018 trat er mit dem Ligier JS P217 LMP2 und seinen Teamkollegen Julian Canal und Will Stevens bei den 6 Rennen der Europäischen Le Mans Serie und dem 24 Stunden Rennen von Le Mans an, wobei als beste Resultate 2 siebte Plätze bei den Rennen in Silverstone und Portimao zu Buche standen.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Blancpain Endurance GT Cup ( BES )
Der
französische Mercedes Pilot Vincent Abril – 2015 Meister des Blancpain GT Serien Sprint Cups - wechselt von der französischen AKKA-ASP Equipe ins Black Falcon Team. Dort wird er in der kommenden Saison der GT World Challenge Endurance an Bord des Mercedes AMG GT3 mit der Nummer 4 Teamkollege von Luca Stolz und Maro Engel werden, die zudem als Duo auch die 5 Sprintmeetings der Meisterschaft bestreiten werden. Abril ersetzt damit den letzten Jahr bei Black Falcon engagierten Yelmar Buurmann.
Die in Meuspath ansässige Meister-Mannschaft der Serie 2018 wird neben dieser Pro Besatzung auch einen AMG in der Silber-Cup Klasse in den Titelkampf schicken, der bei den Langstreckenrennen mit dem Trio, Patrick Assenheimer, Hubert Haupt und Sergei Afanasiev sowie bei den Sprintrennen mit Finlay Hutchison und einem noch zu verpflichtenden Copilot an den Start gehen wird.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in GT4 European Series ( FIA-GT4 )
Die schweizer R-Motorsport Aston Martin-Mannschaft erweitert 2020 ihr GT-Programm in den GT4-Bereich. Nach dem Ende des DTM-Programms und der Absage eines möglichen Hypercar-Programms seitens Aston Martin wird das eingesparte Geld unter anderem dafür benutzt mindestens ein Junior-Fahrzeug in der GT4-European Series an den Start zu bringen. Mit Seb Perez und George Gamble präsentiert das Team die ersten Fahrer für die Debütsaison für den neuen Vantage AMR GT4.
Perez startete seine Karriere – auf den Spuren seines Vaters, dem dreimaligen britischen Rallye-Champion, Steve Perez – zunächst im Rallye-Sport. Seit 2015 konzentriert sich der 20-Jährige auf Rundstrecken-Rennen. 2018 wurde der Motorsportler aus dem britischen Chesterfield Pro-Am-Champion im Porsche Carrera Cup Great Britain. 2019 sicherte er sich in der Pro-Klasse zwei Podestplätze und beendete die Saison auf Gesamtrang fünf.
Auch George Gamble steigt aus dem Porsche Carrera Cup Great Britain auf. 2017 startete der mittlerweile 23-jährige Brite – 2011 Champion der Ginetta Winter Series und 2014 Meister der Ginetta GT5-Challenge - im Ginetta GT4 Supercup, ehe er 2018 in den nationalen Porsche Markenpokal aufstieg. Dort krönte er sich in seiner Premierensaison zum Rookie-Champion. Ein Jahr später sicherte er sich dank zehn Podiumsplätzen Rang drei.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Creventic 24h Serie
Die 24 Stunden-Serie hat ihren für den 28.3 geplanten Saisonauftakt in Monza ins portugiesische Estoril verlegt. Die Verlegung kam infolge der Absage aller Großveranstaltungen in Norditalien aufgrund der Coronavirus-Situation zustande und wurde im Einvernehmen zwischen der niederländischen Serienorganisation und der italienischen Rennstrecke vereinbart. Zwar soll das Seriendebüt auf dem italienischen Traditionskurs an einem späteren Termin im Jahr nachgeholt werden, allerdings lassen sich aufgrund der sich täglich verändernden Lage diesbezüglich keine endgültigen Aussagen treffen.
Der Plan bei der Creventic lautet derzeit das Monza-Rennen am Le Castellet Termin am 10-11 Juli nachzuholen und das 9h Rennen auf dem HTTT statt dessen erst im kommenden Jahr stattfinden zu lassen. Der korrigierte Kalender der 24 Stunden-Serie lautet somit wie folgt:
26-28.3 12H ESTORIL
1-3.5 12H SPA/TCR SPA 500
12-14.6 24H PORTIMAO
10-11.7 12 H MONZA
4-6.9 24H BARCELONA
9-10.10 12H IMOLA
13-15.11 24H COTA
Rennfans und Aktive sollten sich darauf einstellen, das die aussergewöhnliche europaweite Gesundheitslage noch zu weiteren Störungen in den Rennkalendern diesen und nächsten Jahres führen könnte. Als erstes hatten die GT-Open Serie sowie die DTM vor einer Woche ihre Auftakttesttage in Barcelona und Monza abgesagt. Neben der Creventic-Serie plant auch die GT World Challenge Europe im April ihren Auftakt in Monza. Da in einer ganzen Reihe von Ländern der Ausbruch der Epidemie noch bevorsteht und auch in Deutschland sich die Lage derzeit täglich ändert, sind weitere Verlegungen, Absagen oder teilweise Sperrungen bislang öffentlicher Veranstaltungen für den Publikumsverkehr nicht auszuschließen.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Nürburgring Nordschleife (24h & VLN)
Das Frikadelli Racing Team kehrt nach einer eingeschränkten Saison 2019 vorläufig auf die Nordschleife zurück. Das hat die Porsche-Mannschaft von Teamchef Klaus Abbelen gestern abend offiziell bekannt gegeben. Gemäss eines vorläufigen Programms stehen bis zum 24 Stunden Rennen am Nürburgring Läufe zur Nürburgring Langstrecken Serie sowie das 6h-Qualifikationsrennen und der 24h-Ringklassiker auf dem Programm.

Den in der Pro-Subkategorie der SP9 gemeldeten rot-weißen Porsche 991 GT3 R mit der Startnummer #31 werden sich demnach die 4 Porsche-Werkspiloten Kévin Estre, Michael Christensen, Earl Bamber und Laurens Vanthoor teilen. Im #30-Pro-Am-Porsche, der 2020 mit einem neuen schwarz-roten Design auf die Nordschleife geschickt wird, werden Lance David Arnold, Alex Müller, Sabine Schmitz und Klaus Abbelen ins Lenkrad greifen.
Neben den beiden GT3-Fahrzeugen setzt das Team in der Saison 2020 zusätzlich einen Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport vom Typ 982 ein. Die 2019´er Meister der Cup3-Klasse - Hendrik von Danwitz und der britische Pilot mit dem Pseudonym „Jules“ - sind als einziger Wagen des Teams bislang für die gesamte Saison eingeschrieben und haben sich zum Ziel gesetzt mit dem neuen Fahrzeug die Pro-AM Klasse zu gewinnen.
„Unsere gesamte Frikadelli Racing Mannschaft freut sich unheimlich auf die neue Saison und fiebert dem Auftakt bereits entgegen. Zunächst wird es für uns darauf ankommen, beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring wieder um eine Top-Platzierung mitzukämpfen. Um dieses Ziel zu erreichen, haben wir über die Winterpause hinweg einen sehr guten Fahrerkader von Porsche zur Verfügung gestellt bekommen und uns teamseitig auch noch einmal verstärkt. Ich bin überzeugt davon, dass wir sehr gut gerüstet sind und in dieser Kombination einiges möglich ist“, wird Teamchef Klaus Abbelen zitiert.
Das weitere Rennprogramm will Frikadelli Racing dann erst nach dem 24 Stunden Rennen am Nürburgring bekannt geben. Neben erneuten Einsätzen mit dem neuen Ligier JS P3 LMP3 des Teams im Rahmen der Spezial Tourenwagen Trophy sowie ggf. weiterer Serien werden 2020 erneut die 9h-Kyalami in Südafrika anvisiert, deren erste Revival-Ausgabe im Rahmen der Intercontinental GT Challenge die Mannschaft 2019 gewinnen konnte, wenn auch der Einsatz überwiegend von der Manthey Racing Truppe als Einsatzteam absolviert wurde. Auch die 12 Stunden von Bathurst stehen laut Abbelen auf der Wunschliste des Barweiler Teams, das sich 2019 nach Protesten gegen die Leistungsbeschränkung der GT3-Fahrzeuge teilweise vom Rennbetrieb auf der Nordschleife zurück gezogen hatte.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Le Mans ( WEC )
11 GTE-Pro-Fahrzeuge – die 6 WEC-Doppelteams von Porsche, AF Corse-Ferrari und Aston-Martin sowie 2 zusätzliche Core Autosport -Porsche, ein Risi Competitione Ferrari und die beiden neuen C8.R von Corvette Racing - bilden in diesem Jahr das Feld der GTE-Pro-Fahrzeuge in Le Mans. Damit sinkt nach 4 fetten Jahren mit den mittlerweile abgewanderten Werkteams von Ford und BMW die Teilnehmerzahl in der Produktionswagen-Werksklasse wieder auf das Niveau, das zwischen 2012 und 2015 Usus war und das sich seinerzeit zwischen 9 und 12 Fahrzeugen einpendelte.
Porsche hatte die Werkspiloten für seine Einsatzwagen frühzeitig fixiert. Mit den Trios Bruni/Lietz/Makowiecki, Christensen/Estre/Vanthoor, Tandy/Bamber/Campbell und Pilet/Jaminet/Andlauer schickt man 4 starke Profi-Besatzungen ins Feld. Ferrari setzt dem eine 3-Wagen-Streitmacht entgegen bei denen die beiden AF-Corse-Crews vom Risi Competitione-Ferrari ergänzt werden, der mit dem Ferrari Werksbonus die eigentlich geltenden Grundregel, das ein Le Mans-Team in einer der 4 Grund-Serien des ACO fulltime eingeschrieben sein muss ad Absurdum führt. Mit Oliver Pla und Sebastian Bourdais sitzen zudem noch nicht einmal 2 Ferrari-Werksfahrer auf dem Auto.
Aus der IMSA-Serie kommen die beiden neuen Corvettes hinzu, die die einzigen neuen Konstruktionen in Le Mans in diesem Jahr im Vergleich zum Vorjahr sind. Aston Martin, die just mit dem Rückzug ihres Hypercar-Projektes negative Schlagzeilen produzierten, belässt es bei den beiden WEC-Einsatzwagen, auf denen nur Nicki Thiim und Maxime Martin bislang als Fahrer offiziell benannt worden sind.
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Siege in der 2012 erstmals offiziell ausschriebenen Klasse gingen bislang an Ferrari (2012, 2014 und 2019), je 2 an Porsche (2013 und 18) und Corvette (2011 und 2015) sowie je einer an Ford (2016) und Aston Martin (2017). Lediglich BMW und Lotus waren darüber hinaus bislang in den 8 Saisons seit Einführung der Klasse, die 2012 die eingestellte GT1 ersetzte, sieglos engagiert. Die rekorddistanz der Klasse stellte Porsche 2018 mit der „Sau 2.0“ ein, auf der Michael Christensen, Kévin Estre und Laurens Vanthoor vor 2 Jahren 344 Runden bei ihrem Sieg absolvierten.