Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Le Mans Series ( LMS )
Ralf Kelleners wird in der kommenden Saison als Werkspilot in einem der neu aufgebauten Spyker C8 Laviolette-Coupés unterwegs sein. Das wurde Anfang der Woche mit der Veröffentlichung der LMS-Teilnehmer-Liste klar. Der letztjährige Rahal-Letterman-Porsche-Pilot wechselt damit in die europäische Serie und nun schon auf das dritte GT2-Fabrikat, nachdem er 2006 und 2007 schon den Risi-Ferrari F430 bewegen dürfte. „Der Kontakt zu Spyker hat sich Anfang letzten Jahres in Sebring eröffnet, als ich Hans van Rennes ansprach. Wir sind immer in Kontakt geblieben und als nun ein Drive in den Staaten für mich geplatzt ist, habe ich noch einmal angerufen und dann haben wir den Einsatz klar gemacht.“
Sein neues Auto kennt Ralf noch genau so wenig wie seinen Teampartner, den Russen Alexei Vassiliev. „Ich habe mir sagen lassen, dass er auf die Profifahrer nicht all zu viel Zeit liegen lässt. Ansonsten kenne ich ihn noch nicht. Wann ich das erste Mal im Auto sitzen kann, steht noch nicht fest. Unser Wagen wird das erste Rollout wahrscheinlich erst kurz vor dem Saisonauftakt in Barcelona erleben. Bei den Tests in Paul Ricard werden wir wahrscheinlich noch den alten Wagen einsetzen. Ich weiss das ein Auto für Getriebekomponenten derzeit in England ist. Zwei weitere werden gerade in den Niederlanden aufgebaut.“
Neben dem Einsatz in der 1000km-Rennserie und bei den 24 Stunden von Le Mans für Spyker wird Ralf auch zumindest 2-3 ALMS-Rennen bestreiten. Auf dem Corsa-Ferrari wird er als dritter Pilot die beiden Stammfahrer bei den längeren Rennen unterstützen. Der Einsatz dort ist angesichts der Hankook-Reifen natürlich nicht mit zu viel Erwartungen beim Düsseldorfer verbunden. „Hankook hat bei den Tests zwar sehr viele Konstruktionen und Mischungen zum Testen angebracht, aber zu Michelin aufzuschliessen wird natürlich ein hartes Stück Arbeit werden. Von Podien redet das Team nicht. Aber eine interessante Herausforderung ist es natürlich schon.“ Ein Einsatz bei den 24h am Nürburgring, wo der Rheinländer gerne antreten würde, ist dagegen noch nicht fixiert. „Ich habe derzeit ein paar Kontakte, aber noch nichts Konkretes.“
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Le Mans ( WEC )
Nun hat Porsche auch die Daten zum überarbeiteten Porsche 997 GT3 RSR, dem 2008´er GT2-Modell des Hauses veröffentlicht. Mit dem überarbeiteten Wagen hofft man den verlorenen Boden auf Ferrari gut machen zu können, die ausser in der GT-Open Serie in allen Internationalen Lang- und Mittelstrecken-Serien mit GT2-Beteiligung (LMS, ALMS und FIA-GT-Meisterschaft) den Zuffenhausenern die Show stahlen. Lediglich bei den 24h-Events in Le Mans, Spa-Francorchamps und am Nürburgring waren die Wagen eine Bank. Nun sollen die Ferrari-Porsche Duelle in der GT2 2008 mit dem neuen Modell wieder eindeutiger zugunsten der Zuffenhausener ausfallen.
Deutlichstes Erkennungszeichen des neuen GT3 RSR ist die aerodynamisch überarbeitete Frontpartie. Neben den Zusatzspoilern an der Frontschürze, den so genannten Flicks, sorgt eine optimierte Luftführung mit neu gestalteten seitlichen Luftauslässen für mehr Abtrieb bei gleichzeitig reduziertem Luftwiderstand. Der Heckbereich samt Heckflügel blieb unverändert. Umfangreiche Änderungen an der Fahrwerks-Kinematik sorgen für deutlich erhöhten mechanischen Grip. Auch die Einstellmöglichkeiten am Fahrwerk wurden erweitert.
Der offiziell 465 PS starke 3,8-Liter-Boxermotor des GT3 RSR blieb bis auf leichte Detailverbesserungen unverändert. Dagegen wurde das Getriebe gründlich überarbeitet und mit Kniffen aus dem RS-Spyder aufgepeppt. Das sequenzielle 6-Ganggetriebe ist nun leichter als die im Vorgänger verbaute Schaltbox und weist eine reduzierte innere Reibung auf. Der flachere Winkel zu den Achswellen erlaubt den Teams einen größeren Spielraum bei der Fahrwerkseinstellung.
Neben dem GT3 Cup und dem GT3 Cup S ist der GT3 RSR das dritte Rennfahrzeug auf Basis des Porsche 911, das von Porsche Motorsport angeboten wird. Der GT2 wird 2008 in einer Auflage von rund 35 Fahrzeugen produziert und ab sofort an die Kunden-Teams in aller Welt zu einem Preis von offiziell 349,800€ ausgeliefert - zuzüglich der länderspezifischen Mehrwertsteuer.
Die technischen Daten lesen sich wie folgt:
-
Motor: Wassergekühlter Sechszylinder-Boxermotor; 3.795 ccm; Hub 76,4 mm; Bohrung 102,7 mm Durchmesser; 465 PS (342 kW) bei 8.000 U/min; max. Drehmoment 430 Nm bei 7.250 U/min; Luftmengenbegrenzer 2x 29,5 mm; Maximaldrehzahl 9.400 U/min; Vierventiltechnik; Trockensumpfschmierung; Einzeldrosselklappenanlage; zentraler Lufteinlass; elektronisches Motormanagement MS 4.0; Kraftstoffeinspritzung; Kraftstoffqualität: 98 ROZ Superplus bleifrei.
-
Kraftübertragung: Sechsgang-Getriebe mit sequenzieller Klauenschaltung; Öl-Wasser- Wärmetauscher; Einmassen- Schwungrad; hydraulischer Zentralausrücker; Dreischeiben Kohlefaserkupplung; Hinterachsantrieb; Sperrdifferenzial 45/65 Prozent.
-
Karosserie: Selbsttragend auf Basis des GT3 RS, feuerverzinkter Stahl; aerodynamisch optimierte Frontverkleidung mit Frontspoiler; aerodynamisch optimierter Unterboden im Bugbereich; verstellbarer Heckflügel; 90-Liter-Sicherheitstank mit Schnellbefüllungssystem; Luftheberanlage; eingeschweißter Überrollkäfig; Rennschalensitz (nur Fahrerseite) mit schwer entflammbarem Sitzbezugstoff; Sechspunkt-Sicherheitsgurt, angepasst für den Einsatz mit dem Kopf- und Nacken-Schutzsystem HANS (Head And Neck Support); elektrische Feuerlöschanlage.
-
Fahrwerk:
- Vorderachse: McPherson-Federbeinachse; Sachs-4-Wege-Gasdruck-Stoßdämpfer; doppelte Schraubenfedern (Haupt- und Zusatzfeder); sturzeinstellbare Vorderachslenker; beidseitig verstellbarer Schwertstabilisator; Servolenkung.
- Hinterachse: Mehrlenker-Hinterachse mit starr aufgehängtem Achsträger; Sachs-4-Wege-Gasdruck-Stoßdämpfer; doppelte Schraubenfedern (Haupt- und Zusatzfeder); Hinterachsspurstange verstärkt und stufenlos einstellbar; beidseitig verstellbarer Schwertstabilisator. Gesamtfahrwerk stufenlos einstellbar (Höhe, Sturz, Spur).
-
Bremsanlage: Waagebalken-Balance-Regulierung.
- Vorderachse: Einteilige Sechskolben-Aluminium-Festsättel; innenbelüftet, 380 mm Durchmesser; Rennbremsbeläge.
- Hinterachse: Einteilige Vierkolben-Aluminium-Festsättel, innenbelüftet, 355 mm Durchmesser; Rennbremsbeläge.
-
Felgen:
- Vorderachse: Dreiteilige BBS-Leichtmetallräder (11J x 18 ET 34); Zentralverschluss.
- Hinterachse: Dreiteilige BBS-Leichtmetallräder (13J x 18 ET 12,5); Zentralverschluss.
-
Elektrik: Motec Display mit integrierter Datenaufzeichnung; Einstellbare Traktionskontrolle; Batterie: 12 Volt, 50 Ah, 140 Ah Generator.
-
Gewicht: 1.225 Kilogramm nach A.C.O-Reglement, 1.200 Kilogramm nach FIA-Reglement.
Verfasst von Maximilian Graf. Veröffentlicht in FIA-GT3 ( FIA-GT3 )
Das französische Team Hexis Racing hat angekündigt, dass es beabsichtigt, drei Aston Martin DBRS9 in der FIA-GT3 European Championship 2008 einzusetzen. Die Mannschaft hat bereits im vergangenen Jahr an der GT3-Meisterschaft teilgenommen und belegte den fünften Rang in der Teamwertung.
Vier der sechs Piloten, die im Cockpit der Hexis-Aston-Martin Platz nehmen wollen, waren schon in der letzten Saison Teil des Teams. Frédéric Makowiecki und Jean-Claude Lagniez werden erneut in einem Auto sitzen, während das Onkel-Neffen-Team Manu und Julien Rodrigues das zweite Fahrerduo bilden. Julien hält den Teamrekord mit den meisten Starts auf dem Aston Martin von Hexis Racing - er nahm in 2007 sowohl in der französischen als auch der europäischen GT-Meisterschaft an allen Läufen teil. Neu im Team sind Pierre-Brice Mena und Thomas Accary, die mit einem Durchschnittsalter von 19 Jahren wohl zu den Jüngsten im Feld zählen dürften.
Teammanager Philippe Dumas blickt nach dem ersten Shakedown in Lédenon am 5. und 6. Februar recht optimistisch in die anstehende Rennsaison: „Wir haben eine gute Trainingssession hinter uns - für die Fahrer, insbesondere die Newcomer und das technische Personal. Selbstverständlich erzielte Frédéric, der in 2007 zwei Pole-Positions sicherte, die Bestzeit, aber die Youngsters machten am zweiten Tag bereits gute Fortschritte. Es benötigt Zeit, sich von einem Formelwagen auf einen schwereren und PS-starken GT-Boliden umzustellen, aber die beiden haben das gut gemeistert und verbesserten ihre Zeiten Stück für Stück.”
„Für uns hat die FIA GT3 European Championship dieses Jahr absolute Priorität - auch wenn wir beabsichtigen an anderen Events teilzunehmen, dienen jene zum Sammeln von Erfahrung. Auf jeden Fall wollen wir mehr Tests als in 2007 absolvieren. Denn wir verfolgen das Ziel zu gewinnen und das nicht nur mit einem Fahrzeug - wir werden alles daran setzen, eine gutes Teamresultat zu erzielen.”
Verfasst von Harald Musileck. Veröffentlicht in GT-Open
Der 23-jährige Italiener Alessandro Bonetti wird in der kommenden Saison gemeinsam mit den Franzosen Damien Pasini die Top-Besatzung im Team Advanced Engineering bilden. Mit dem Ferrari F430 GT2 zählt die Mannschaft zum erweiterten Favoritenkreis um den Titel in dieser Serie. Bonetti war im Vorjahr in den GT-Open auf einem F430 von GPC unterwegs und erzielte immerhin zwei Laufsiege sowie Gesamtrang 3 in Punkteklassement. Am Terminkalender für die International GT-Open gab es noch ein kleine Änderung: Das Saisonfinale in Barcelona ist nun eine Woche früher als zuletzt verlautbart - nämlich am 01./02.11. - angesetzt.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in WT-USCC-Serie ( IMSA )
Gemäß unbestätigten Quellen plant Rahal Letterman Racing in der bevorstehenden Saison nur ein Rumpfprogramm von drei bis vier Rennen mit seinem Porsche in der ALMS. Ein Grund soll der Rückzug eines wichtigen Sponsors des Teams sein. Zum anderen will man sich wie bereits berichtet auf den Entwicklungseinsatz des neuen BMW M3 GT2 konzentrieren, den das Team 2009 als Werksmannschaft in der amerikanischen Sportwagenserie einsetzen wird. Daneben plant RLR weiter ein Open-Wheeler-Engagement in der Indycar Serie für die kommende Saison.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Le Mans Series ( LMS )
Für allgemeine Überraschung sorgte am gestrigen Tage nach der Bekanntgabe der LMS-Saisonliste das Vorhandensein des Teams Kruse-Schiller in der Liste der LMP2- Teams. Nach der Trennung vom langjährigen Partner Ian Mitchell waren die News um Teamchef Kai Kruse (Foto links) eher verhaltener Natur, so das viele ihn schon vorzeitig abschrieben.
Um so mehr geniesst der Kölner Teamchef nun das Überraschungsmoment des gelungenen Paketes aus einem Lola B07/40 mit AER-Mazda-Motor und dem Fahrertrio Alex Müller, Jean de Pourtales und Hideki Noda.
„Kruse-Schiller entstand durch die Zusammenarbeit mit einem Kundenpiloten von uns, Leonard Schiller (Bild rechts), der in der vergangenen Saison auf dem BMW-Z4 des Teams mit fuhr und der nun als Teilhaber in das Team mit eingestiegen ist. Wir haben uns in den letzten Wochen darauf konzentriert, das Paket in aller Ruhe zusammen zu stellen und ich denke, dass uns eine sehr komplette Arbeit gelungen ist. Das Lola-Chassis ist ein Gebrauchtfahrzeug aus der ALMS, das dort sehr gute Resultate eingefahren hat. An den Motor sind wir gekommen, weil Mike Lancester von AER uns von sich aus kontaktiert hat. Ursprünglich wollten wir den neuen Judd DB-Motor verwenden, aber Judd hat von vornherein nur zwei Kunden für dieses Jahr eingeplant. Nachdem sich die Teams von Saulnier und Sebah-Speedy so schnell für diesen Block entschieden haben, ist uns einfach die Zeit davongelaufen. Zu unserem Glück war Mike auf der Suche nach einem europäischen Einsatzteam, weil AER in den europäischen Markt damit einsteigen will.“ Mit dem neuen Wagen wird das deutsche Team damit eine ähnliche Kombination einsetzen wie BK-Motorsport (Foto unten), die im vergangenen Jahr Entwicklungsteam für den im Mazda-Auftrag gebauten AER-Motor in der ALMS waren.
Mit dem Fahrertrio Jean de Pourtales (seit 2007 bei Kruse im Team), Alexander Müller und Hideki Noda ist das Cockpit des Lola schon adäquat besetzt. „Alex ist einfach ein Super-Typ. Wir sind seit 2005 immer wieder mal in Kontakt gewesen und ich freue mich, dass wir ihm hier noch einmal eine Chance auf ein gutes Cockpit geben können. Mit Hideki Noda, immerhin amtierender Japanese Le Mans Challenge-Champion auf Zytek, sind wir seit letztem Oktober über e-Mail in Kontakt gekommen. So hat sich dann die Zusammenarbeit mit ihm ergeben.“
Von Reifenlieferant Kumho wechselt Kruse nun auf die Pneus von Dunlop. „Da haben sicher auch finanzielle Aspekte eine Rolle gespielt. Andererseits sind wir bei Dunlop, die dieses Jahr nur fünf Teams in der LMP2 ausrüsten, exklusiver betreut als bei Michelin, die das halbe Feld ausrüsten. Zudem existiert mit dem Lola von ASM ein fast identisches Paket, so dass ich erwarte, dass Dunlop die Reifen schneller auf unsere Lolas abgestimmt bekommt.“
Auch für die 24h von Le Mans hat das neue deutsche Team eine Nennung eingereicht, die angesichts des exklusiven Motorenbausteins nicht ganz ohne Chancen sein wird. Die Chance zu einem Neuanfang hat Kai Kruse mit seinem neuen Partner „Hardy“ Schiller also gut genutzt. Nun kommt es für das einzige deutsche LMP2-Team auf die Umsetzung in der Saison 2008 an.
Verfasst von Rene Jüptner. Veröffentlicht in Blancpain Sprint Serie ( BSS )
Das französische Team Larbre Competition, eine der erfolgreichsten Mannschaften der FIA-GT Geschichte hat nun bekannt gegeben, dass man mit einem Saleen S7R für die belgischen Piloten Vincent Vosse und Gregory Franchi an der 2008er FIA-GT Saison teilnehmen wird.
Larbre Competition gewann 2000 den N-GT Titel und in den Jahren 2001/2002 jeweils mit einer Dodge Viper die FIA-GT Meisterschaft. Immer mit an Bord bei den Erfolgen war Christoph Bouchut. Zuletzt war das Team Larbre 2005 mit dem Fahrertitel für Gabriele Gardel im Ferrari 550 sehr erfolgreich in der FIA-GT.
Für 2008 erhofft man sich einiges - das Ziel ist es, ganz vorne mit dabei zu sein. Jack Leconte erklärt: "Das Level der Meisterschaft ist sehr hoch, wir müssen alle Qualitäten die wir haben einsetzten. Mit dem Saleen haben wir ein ausgezeichnete Fahrzeug. Vincent Vosse muss nicht mehr zeigen, wie schnell er ist, und Gregory Franchi hat die letzten Jahre ebenfalls gezeigt, was er kann."
Neben dem Einsatz des Saleen S7R in der FIA-GT ist auch der Einsatz eines Schwesterfahrzeugs in der LMS geplant.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Le Mans Series ( LMS )
Das italienische Racing Box Team plant wie bereits vermeldet als zweites Lucchini-Team in der LMS 2008 an den Start zu gehen. Damit hat Lucchini nun ein permanentes Kundenteam gewinnen können, da die SCI-Mannschaft von Ranieri Randacchio in den vergangenen Saisons aufgrund einer notorisch dünnen Finanzdecke nur sporadisch mit dem LMP2 auftauchte, der 2004 als eine der ersten Konstruktionen nach dem damals neuen LMP-Reglement auf der Strecke debütierte. Während SCI immer noch den damaligen Werkswagen mit der Chassis-Nr. 152 einsetzt (Foto rechts vom Debüt 2004 in Spa) wird Racing Box ein neues Chassis (Nr. 165) an den Start bringen, welches bei Lucchini im vergangenen Jahr fertig gestellt wurde. Der neue Wagen unterscheidet sich vom SCI-Wagen im wesentlichen durch eine überarbeitete Frontaufhängung und einen auf den Judd-Motor angepassten Getriebeflansch.
Bei Lucchini wird man sich 2008 primär auf die Kundenunterstützung von Racing Box bei den LMS-Läufen konzentrieren. Ob die italienische Prototypenmeisterschaft mit beschickt wird oder ob es lediglich den üblichen Kundensupport gibt, ist derzeit beim italienischen Kleinserienhersteller ebenso offen wie der Bau eines potentiellen dritten Chassis des LMP2. 2007 hatte man drei neue CN-Wagen aufgelegt, die alle in der nationalen Serie antraten.
Verfasst von Harald Musileck. Veröffentlicht in Australische GT
Das beim Saisonauftakt in Eastern Creek enttäuschende Feld der Australischen GT dürfte beim Antreten im Rahmen des Clipsal 500 in knapp zwei Wochen deutlich größer sein. Zwei wesentliche Neuigkeiten machen - wenn auch noch inoffiziell - derzeit die Runde:
Der vor allem aus der British GT bekannte Hector Lester soll auch heuer wieder in Adelaide an den Start gegen. Nachdem er dort im Vorjahr auf dem Ferrari von David Stevens unterwegs war, wird Lester diesmal seinen eigenen Ferrari F430 GT3 mitbringen. Angeblich ist der Verkauf des Fahrzeuges bereits fixiert, das Auto soll gleich down under verbleiben.
Wieder größer werden soll die zuletzt nur von Ross Lilley (Bild) vertretene Lamborghini-Fraktion: Jener Gallardo, mit dem Bryce Washington vergangenes Jahr den Vize-Titel errang, wechselte kürzlich den Eigentümer und soll für Adelaide genannt sein. Weiters erwartet man die Rückkehr von Lambo-Privatier Ian Palmer, der aus privaten Gründen auf ein Antreten in Eastern Creek verzichtet hatte.
Verfasst von Harald Musileck. Veröffentlicht in Spanische GT
Wie vor einigen Wochen berichtet, soll das Saisonfinale der Spanischen GT-Meisterschaft heuer auf dem gerade im Bau befindlichen Autodromo Internacional de Algarve in Portugal stattfinden. Daraus ergibt sich ein gegenüber dem Entwurf aus dem November deutlich veränderter Terminkalender – bemerkenswert ist auch die lange Sommerpause: 03./04.05.08 – Jarama
07./08.06.08 – Jerez
28./29.06.08 – Albacete
27./28.09.08 – Valencia
18./19.10.08 – Jerez
- 08./09.11.08 – Algarve