Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Le Mans ( WEC )
Die in Asien basierte Absolute Racing Mannschaft der beiden Teamchefs Ingo Matter und Fabien Fior hat das Fahrertrio für ihr 24 Stunden Rennen von Le Mans-Engagement heute offiziell bestätigt. Wie bereits vor 3 Monaten durch den ACO angedeutet, werden den Porsche 911 RSR-GTE der Mannschaft mit der Startnummer 18 der Indonesische Kundenpilot Andrew Haryanto, der Belgier Alessio Picariello und der deutsche GT-Spezialist Marco Seefried pilotieren. Das Team, das in dieser Zusammensetzung bereits die 6h von Spa-Francorchamps bestritt, tritt in der stark besetzten GTE-Am-Klasse an und ist in diesem Jahr die einzige unter chinesischer Flagge startende Mannschaft im Feld des Klassikers.
Für Marco Seefried ist es der zweite Aufschlag beim Klassiker an der Sarthe. Bereits 2015 komnnte er im Dempsey-Proton Porsche in der GTE-Am-Klasse bei seinem Le Mans-Debüt zusammen mit seinen Teamkollegen Patrick Dempsey und Patrick Long als Klassenzweiter mit auf das Podium steigen. Trotz dieses Einstands nach Mass ergab sich seitdem kein Engagement mehr beim französischen Parade-Enduro. Alessio Picariello, amtierender ELMS-GTE-Meister mit Dempsey-Proton sowie Meister des chinesischen Audi R8 Cups mit Absolute Racing wird hingegen genauso wie Andrew Haryanto sein Debüt beim Traditionsrennen feiern.
"Ich bin wirklich glücklich und stolz, Teil dieser FIA Langstrecken Weltmeisterschaft-Kampagne von Absolute Racing zu sein. Während unseres ersten Wochenendes in Spa war ich beeindruckt von Andrew Haryantos Fortschritten bei der Verbesserung seiner Geschwindigkeit und dem Umgang mit dem Verkehr. Basierend darauf, sowie auf Alessios Geschwindigkeit und meiner eigenen langjährigen Langstrecken-Rennerfahrung und der Geschichte von Absolute Racing und Proton Competition, bin ich mir sicher, dass wir eine starke Mannschaft für das große Rennen in Le Mans zusammengestellt haben". wird Seefried in der Team PR zitiert.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in DMV-GTC
Dörr Motorsport wird einen McLaren 720 S GT3 in dieser Saison in der GTC-Serie an den Start bringen. Stammpilot des britischen GT3 im Frankfurter Team wird der 52-jährige Dino Steiner (Bild: rechts) , der in der Vergangenheit in der IMSA GT3 Challenge, dem Porsche Carrera Cup Deutschland und auch dem ADAC GT-Masters startete. Beim Saisonauftakt in Oschersleben wird Dino Steiner von Andreas Wirth unterstützt. Bei den kommenden vier Rennwochenenden ist das 19-jährige Motorsporttalent Phil Dörr (Bild: links) sein Teamkollege.
Möglich macht das die Dörr Driving School, die nicht nur Kart-Fahrer in den GT-Sport, sondern Gentlemen-Driver auf die Rennstrecke bringt. Im 60-Minuten-Rennen Goodyear 60 teilt sich Dino Steiner das Cockpit mit Andreas Wirth, bzw. später Phil Dörr. In den GTC Sprints absolviert jeder Pilot sein eigenes Qualifying und sein 30-Minuten-Rennen.
„Dino ist über unser Programm ‚Rennfahrer für 1 Tag‘ der Dörr Driving School zu uns gekommen. Er war bereits McLaren- und Lamborghini-Kunde unserer Dörr Group und hat Blut geleckt“, so Team Manager Robin Dörr. „Er ist ein echter Gewinn für das gesamte Team. Wir werden sicher sehr viel Spaß mit ihm haben, aber das Streben danach, kontinuierlich besser zu werden, wird immer im Vordergrund stehen.“
Verfasst von Frank Bresinski. Veröffentlicht in BeNeLux-GT
Der dritte Wertungslauf der Belcar Endurance Championship und das dritte Rennwochenende der Supercar Challenge, welches am vergangenem Wochenende in Spa hätte stattfinden sollen, fielen wortwörtlich ins Wasser. Nach einem einstündigem Wolkenbruch während des Trainings am Freitag flutete eine Schlammlawine die Strecke (der Link führt zu einem von mehreren Youtube-Videos vom Ereignis). Der Bereich zwischen der alten Start/Ziel Geraden und Eau Rouge stand unter Wasser. Die Tunnel waren überflutet. Der Asphalt der Rennstrecke wurde beschädigt und man befürchtete ein Absacken des Untergrundes. Somit gab es keine Alternative zu einer Absage des kompletten Rennwochenende. Bereits am Samstag rückte der Bautrupp an um die Schäden an der Rennstrecke zu beseitigen.
Man ist in Spa guter Dinge das die kommenden Veranstaltungen wie gewohnt stattfinden können. Ob das Euro Race zu einem anderen Zeitpunkt oder an einem anderem Ort nachgeholt wird steht aktuell noch nicht fest. Eine komplette Absage ist aber auf Grund der immer noch anhalten Pandemie wahrscheinlicher.