Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Blancpain Endurance GT Cup ( BES )
Die Fanatec GT World Challenge Europe powered by Amazon Web Services (kurz FGTWCE by AWS) hat heute im Rahmen des Langstreckenmeetings am Nürburgring den Kalender für 2022 bekannt gegeben. Dieser enthält im Vergleich zum diesjährigen Kalender nur eine Änderung – und die betrifft ausgerechnet die Eifelrunde. Denn statt am Ring will die SRO-Serie ihren ersten Event nach dem 24h-Klassiker in Spa-Francorchamps in Zukunft bei der badischen Konkurrenz in Hockenheim austragen!
Damit bekommt Hockenheim nach den 12h-Rennen der Creventic 24 Stunden-Serie einen weiteren Langstrecken-GT-Event. Dieser soll am 2-4 September stattfinden und wird damit gut einen Monat nach der 74.ten Ausgabe des Ardennenklassikers als 4. Runde der Meisterschaft stattfinden. Zuvor wird die Langstreckenmeisterschaft der Serie erneut in Monza und Le Castellet Station machen. Das Finale bleibt weiterhin in Barcelona als Endtermin der Gesamtserie Anfang Oktober stationiert. Die Sprintserie wird unverändert weiterhin in Brands Hatch, Magny Cours, Zandvoort , Misano und Valencia ausgefahren.
Der Gesamtkalender der Fanatec GT World Challenge Europe powered by Amazon Web Services 2022 lautet demnach wie folgt:
8-9.3.22: Le Castellet (F) – Testtag
10.4.22: Monza (I) – Langstrecke
30.4-1.5.22: Brands Hatch (GB) – Sprint
14-15.5.22: Magny Cours (F) – Sprint
5.6.22: 1000km Le Castellet (F) – Langstrecke
18-19.6.22: Zandvoort (NL) – Sprint
21-22.6.22: Testtage 24h Spa-Francorchamps
2-3.7.22: Misano (I) – Sprint
28-31.7.22: 74. 24 Stunden Rennen von Spa-Francorchamps (B) – Langstrecke & Intercontinental GT Challenge
4.9.22: Hockenheimring (D) – Langstrecke
17-18.9.22: Valencia (E) – Sprint
2.10.22: Barcelona (E) – Langstrecke
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Blancpain Endurance GT Cup ( BES )
Das Grasser Racing Team will sein Programm im kommenden Jahr reduzieren und sich dafür auf maximal 2 Serien fokussieren. Das vermelden unsere Kollegen von Sportscar 365. Die derzeit im ADAC GT-Masters, der IMSA-WeatherTech SportsCar Championship und der Fanatec GT World Challenge Europe Endurance Cup powered by Amazon Web Services engagiert Lamborghini-Mannschaft, die 2017 den Fahrertitel in der SRO-Serie mit Christian Engelhart, Andrea Caldarelli und Mirko Bortolotti einfahren konnte, erwägt demnach sich für das kommende Jahr auf nur noch 2 Serien - eine nationale und ein Programm in der IMSA-Serie – zu konzentrieren.
Laut Gottfried Grasser bringt das Engagement in 3 Serien die Knittelfelder Mannschaft derzeit an ihr Kapazitätslimit. Dabei steht das SRO-Programm am ehesten in Frage weil man hier nur ein Fahrzeug einsetzt, was sich bezüglich des logistischen Aufwands nicht rechnet. Im ADAC GT-Masters ist man derzeit sogar mit 4 Wagen und 2 Einsatzteams engagiert. In der IMSA-Serie war ursprünglich auch ein 2 Wagen Engagement geplant wobei man das Engagement nach Daytona auf einen Wagen eindampfen musste. Für das kommende Jahr ist ein neuer Anlauf geplant ein Mehr-Wagen Engagement in der amerikanischen Serie zu starten.
Daneben will Grasser auch wieder mit mehreren Lamborghinis in zumindest einer nationalen Serie antreten. Derzeit überlegt man wohl ob dies weiterhin das ADAC GT-Masters bleibt oder ob man für die kommende Saison einen Wechsel in die DTM vornimmt. Dies würde einen weiteren Zuwachs für die mittlerweile ebenfalls um die GT3-Kundschaft buhlende Konkurrenzserie des Masters bedeuten.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Creventic 24h Serie
Beim Qualifying zu den 24h von Barcelona hat das Herberth Motorsport Team eine weitere Pole eingefahren. Robert Renauer erzielte mit einer 1:46.587 in der siebten Runde seines Qualistints die schnellste Zeit in der Session und schlug damit den von Daniel Keilwitz pilotierten Wochenspiegel Team Monschau by Phoenix Ferrari F488 GT3. Das Duell der beiden ex-GT-Masters Champions ging mit 0,153s Vorsprung zugunsten des Porsche-Piloten aus. Platz 3 holte sich Pierre Kaffer im Rutronik Racing by TECE Audi, dem am Ende 0,723s auf die Polezeit fehlten. Der neue von Car-Collection eingesetzte Audi R8 LMS GT3 evo II qualifizierte sich mit Privatier Martin Lechmann am Steuer auf Platz 12 des 24 Wagen starken GT-Feldes.
In der Tourenwagen Kategorie holte sich erwartungsgemäss der CWS Engineering Ginetta mit einer 1:55,962 die Pole vor dem AC Motorsport Audi RS3 TCR. Das Rennen startet morgen um 12 Uhr und wird auf der Website der 24 Stunden-Serie live übertragen.