Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Le Mans ( WEC )
Die erfolgreiche Luxemburger DKR Engineering Mannschaft hat gegenüber unseren französischen Kollegen von Endurance-Info.com die Pläne für die Saison 2022 offenbart. Die Mannschaft von Teamchef Kendy Janclaes wird in der laufenden Saison ein Comeback in der LMP2-Klasse geben, das man sich über den Gewinn des Europäischen Le Mans Serie-Titels in der LMP3-Klasse erarbeitet hat. Nachdem die Mannschaft schon 2013 mit einem Lola B11/40 in der ELMS engagiert war (Bild) wird man nun einen Oreca 07 LMP2 in Le Mans und bei einzelnen Läufen der ELMS und FIA Langstrecken Weltmeisterschaft einsetzen.
Die Mannschaft bereitet sich aktuell für die Asiatische Le Mans Serie vor wo sie mit dem Vorjahresranking ihrer Piloten auf einem Duqueine M30-D08 LMP3 antritt und dort mit den Piloten Laurents Hörr (mittlerweile Goldpilot), Mathieu de Barbuat (mttlerweile Silberpilot) und dem Mexikaner Sebastian Alvarez eine der stärksten Besatzungen in der Klasse am Start hat. Möglich das die Luxemburger Mannschaft in etwas mehr als einer Woche eine weitere Le Mans Wildcard ihr Eigen nennen kann.
Für das LMP2-Programm, für das Hörr und Jean Glorieux als erste beide Fahrer gesetzt sind, wird allerdings wohl kein volles Saison-Programm zusammenkommen. Da Oreca als mittlerweile deFakto Alleinausstatter der Klasse dem Luxemburger Team erst eine Lieferung des Einsatzchassis im August zusagen konnte, wird man in Le Mans mit einem geliehenen Chassis antreten. Für das neue eigene Auto kommen aufgrund der späten Lieferung nur Gastauftritte in der Europäischen Le Mans Serie und der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft in Frage, wobei man bei der Zulassung in den beiden mehr als ausgelasteten Serien vom Wohlwollen des ACO abhängig ist.
Daneben will die Luxemburger Mannschaft auch wieder in der LMP3-Klasse vertreten sein. 2 Duqueine M30-D08 LMP3 werden für den Michelin Le Mans Cup eingeplant und einer soll in der Europäischen Le Mans Serie antreten. Lediglich für dieses Auto steht mit dem belgischen Privatier Tom Van Rompuy der erste verpflichtete Fahrer fest.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Le Mans ( WEC )

Auch in der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft werden nun weitere Besatzungen bekannt. Auf dem Richard Mille Racing Oreca wird das bisherige Förderprogramm für ausschliesslich weibliche Piloten in der kommenden Saison ausgesetzt. Einzige Pilotin in der Mannschaft, die 2021 Sophia Flörsch, Beitske Visser und Tatiana Calderon einsetzte, wird die 20 jährige französische Alpine GT4 Cup-Pilotin Lilou Wadoux-Ducellier werden, die gemeinsam mit dem 8fachen Rally Weltmeister Sebastian Ogier und Europäischen Le Mans Serie-Champion Charles Milesi den Oreca des vom Einsatzteam Signatech an den Start gebrachten Teams pilotieren wird.
Beim Team WRT, das letzte Saison mit dem ELMS- dem WEC- und dem Le Mans-Titel in der LMP2 einen wahren Durchmarsch realisierte, werden auf dem #31 Oreca René Rast, Robin Frijns und der von Team Jota zur belgischen Mannschaft gewechselte Indonesische Pilot Sean Gelael sich an der Titelverteidigung versuchen. Daneben löst die belgische Mannschaft auch die französische TDS Racing-Mannschaft als Einsatzteam für den Realteam Racing Oreca ab auf dem Rui Andrare, Norman Nato und Ferdinand Habsburg in der kommenden Saison in der WM starten werden.
Und letztlich ist auch die Lackierung des AF Corse orecas bekannt geworden auf dem Francois Perrodo, Nicklas Nielsen und Alessio Rovera in der Pro-Am-Klasse der WM an den Start gehen werden. Das Trio wechselt 2022 aus der GTE-Am-Klasse in die Prototypen-Kategorie.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Sonstige GT
Die 18.te Ausgabe der 9h von Kylami (der Link führt zum Kurzbericht auf unseren Seiten) ist mit einem Mercedes-Sieg zu Ende gegangen. Der AKKA-ASP Mercedes AMG GT3 von Timor Boguslavski, Raffaele Marciello und Jules Gounon querte am heutigen Samstag Abend nach 307 absolvierten Runden die Ziellinie mit einem Vorsprung von 15,668s auf den AF Corse Ferrari F488 GT3 von Alessandro Pierguidi, Come Ledogar und Antonio Fuoco. Damit sicherten sich Pierguidi und Ledogar als erste Ferrari-Piloten in der Geschichte der Meisterschaft den Fahrertitel in der Intercontinental GT Challenge.
Auf
dem dritten Platz kam das Audi-Trio Markus Winkelhock , Patric Niederhauser und Kelvin van der Linde auf dem Sainteloc Racing Audi R8 LMS GT3 ins Ziel. Damit verpasste das Audi-Duo Niederhauser und Winkelhock zwar den Fahrertitel, fuhr aber die wenigen noch fehlenden Punkte für den insgesamt schon vierten Herstellertitel für Audi in der Serie ein.
Das als Finale der Intercontinental GT Challenge 2021 fungierende Rennen war im Endeffekt mit einem Mini-Feld von 13 Wagen gestartet worden, nachdem einer der National GT-Lamborghinis schon vor dem Start zurückgezogen worden war. 2 der National GT Wagen wurden zudem schon nach einer Stunde abgestellt nachdem sie die für die Wertung der südafrikanischen GT-Runde benötigte Distanz absolviert hatten. Der von der Pole gestartete AMG der französischen AKKA-ASP-Mannschaft behielt die Spitze für das Gros des Rennens für sich.
Einen Rückschlag im Titelkampf musste hingegen der zweite AF Corse Ferrari von Niklas Nieslen und seinen Co´s Alessio Rovera und Antonio Fuoco hinnehmen, die nach 118 Runden mit einem Getriebedefekt liegen blieben. Die einzige Full Course Yellow wurde geschaltet als der einzige GT4 im Feld, der MJR Motorsport Audi R8 LMS GT4 mit einem technischen Problem in der Boxeneinfahrt. Der Kampf um den Pro-Am Sieg zwischen dem SunEnergy1-AMG und dem High Class Racing Audi wurde nach einem Kühlerdefekt am Mercedes zugunsten der Audi Crew entschieden.
Auf Platz 4 kam der zweite werksunterstützte Audi des Team WRT nur 5s hinter den Teamkollegen ins Ziel, wobei Christopher Haase mit seinen Teamkollegen Weerts und Drudi gegen Ende des Rennens angesichts schwindender Titelchancen auf einen Angriff auf seine bisherigen Teamkollegen verzichtete. Auf Platz 5 kam mit dem zweiten Sainteloc-Audi der einzige teilnehmer in der Silver-Klasse ins Ziel. Von den National GT-Teilnehmern kassierte der #86 Stradale Motorsport Lamborghini Huracán GT3 evo des Trios Arangiers/Neyeling/van Rooyen den Klassensieg für sich. Den Klassensieg im südafrikanischen Rennen nach einer Stunde hatte Lamborghini Pilot Silvio Scribante mit seinem Scuderia Scribante Huracan für sich entscheiden können.