GT Espana – Runde 5 – Jerez

Jerez - Lauf 2 (Foto: M. Graf)Nachzutragen haben wir die Ergebnisse der Veranstaltung der Spanischen GT-Meisterschaft auf dem Circuito de Jerez: 36 Autos bildeten einmal mehr ein prächtiges GT-Feld. Den ersten Lauf gewannen etwas überraschend Pedro Bastos / Sergio Hernandez (GPC Sport-Ferrari F360) mit 5,2 Sekunden Vorsprung auf Manuel Cerqueda / Luis Perez Sala (Auto Club d’Andorra-F430), drei Zehntel dahinter gab es für Cor Euser / Manuel Cristovao (Marcos LM600) mit Platz 3 wieder einmal ein Erfolgserlebnis.
Auch Rennen 2 (Foto: M.Graf/Race&Fun) brachte ein kaum erwartetes Ergebnis: Vor 16.000 Zuschauern siegten Francesc Gutierrez / Luis Villalba (Motor Competicion-Mosler MT900R). Manuel Giao / Ni Amorim (Playteam-F360), die im ersten Lauf Rang 5 belegt hatten, sowie Montermini / Lambertini (GPC-F430) sicherten sich die verbleibenden Podestplätze.

Die nach dem bisherigen Saisonverlauf favorisierten Besatzungen Michele Bartyan / Alessandro Pier Guidi (Playteam-Ferrari F430) und Jose Perez Aicart / Lucas Guerrero (Escuderia Bengala-Mosler) wurden an diesem Wochenende von diversen Problemen geplagt und konnten keine Spitzenplätze verbuchen – somit gab es auch einen Führungswechsel in der Gesamtwertung: Giao / Amorim liegen mit nunmehr 110 Zählern vor Michele Bartyan (104) und Aicart / Guerrero (99). Das späte Saisonfinale der GT Espana findet am 11./12. November in Barcelona statt.

Erster LMS-Kalender 2007

LMS am RingMittlerweile ist ein erster provisorischer Kalenderentwurf der LMS im Umlauf. Demnach bleibt es bei den angekündigten 5 Events für das nächste Jahr. Die traditionellen Veranstaltungen von Monza und Silverstone rutschen wieder in der Kalender. Wo direkt vor Le Mans statt dem eigentlich geeigneterem Rennen auf der Highspeed-Strecke in Monza die spanische Infield-Arena in Valencia aufgesucht wird. Die 1000km am Nürburgring finden demnach zwei Wochen nach Le Mans statt. Ob das ausreicht, damit die Teams ihre vom Klassiker gezeichneten Wagen rechtzeitig wieder fit bekommen, ist offen - jedenfalls wird der Event am Ring wieder zur traditionellen Le Mans Revanche. Beendet werden soll die Saison demnach in Silverstone.

Unter Diskussion ist derzeit die Hinzunahme eines 6. Rennens ausserhalb Europas.  Die LMS-Organisation ist diesbezüglich in Verhandlungen mit einem potenziellen Veranstaltungsort der in Südamerika liegen soll.  Eine Entscheidung ob dieses Rennen statt findet soll noch vor Ablauf des Jahres fallen.

Dies sind die Termine:

25. - 26. März        Testtage auf dem HTTT (F)
13. - 15. April        1000 KM  MONZA (IT)
04. - 06. Mai          1000 KM  VALENCIA (S)
29. Juni - 01. Juli     1000 KM NÜRBURGRING (D)
17. - 19. August     1000 KM  SPA (B)
14. - 16. September 1000 KM SILVERSTONE (GB)

Acura Vorbereitungen im Gange

hertaacura.jpgLetzte Woche fand auf den Kurs in Road Atlanta der erste gemeinsame Test der drei für die kommende Saison verpflichteten Acura Teams statt. Somit steigt die Tochterfirma von Honda nun in die entscheidende Phase der Vorbereitung für die Saison 2007 ein. Acura setzt in der kommenden Saison auf die Teams Fernandez Racing (mit Lola Chassis), Highcroft Racing und Andretti Green. (beide auf Courage)

Nachdem das Team von Fernandez Racing ihr Chassis schon vor einiger Zeit bekommen hat und auch schon eifrig am testen damit war, wurden die französischen Courage erst in der Zeit des „Petit Le Mans“ Ende September ausgeliefert. Somit kann man bei der nun gemeinsamen Testarbeit auf Synergien hoffen. Trotz des allerersten Einsatzes zeigten sich die Courage Teams mit ihren Treibsätzen sehr zufrieden. Man war von der Performance der Wagen sehr beeindruckt. Der erste Test stand im Zeichen von Motor- und Reifenarbeiten. Acura wird die gemeinsame Testarbeit nun etwas kanalisieren. Während sich Fernandez Racing um die Motorentwicklung kümmert, ist Highcroft Racing mit der Chassisarbeit betraut. Als Fernziel möchte Acura in kommenden Saisons ein selbst entwickeltes Auto auf die Beine stellen, weswegen man 2007 auch auf zwei verschiedene Chassis setzt - einfach um mehr Input und Daten zu erhalten. Im Rahmen der Tests wurde auch der erste Fahrer für den Andretti Green Courage benannt. Hierbei handelt es sich um den US-Amerikaner Bryan Herta. Herta, der bereits die unterschiedlichsten Rennfahrzeuge (u.a. 2002 einen Panoz LMP) bewegt hat, ist sicherlich eine gute Wahl, da er bei der Entwicklung der Fahrzeuge einiges an Erfahrung mit einbringen kann. (Foto: Herta.com)

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