Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Le Mans ( WEC )
Am Rande der Preisverleihungsgala der LMS in Paris wurde bekannt dass Oreca in der kommenden Saison zwei Saleen in der LMS und bei den 24 Stunden von Le Mans einzusetzen gedenkt. Allerdings sei das angedachte Programm noch nicht finanziert. Man wird nicht bei den 12h von Sebring starten, sondern statt dessen die Vorbereitungen auf die Saison hier in Europa bei den Testtagen auf dem HTTT beginnen. Dort soll auch ein erster 24h-Test des S7R gefahren werden. Für die FFSA GT-Meisterschaft gilt der Einsatz von zwei Wagen als gesichert. So soll je ein Fahrzeug für die Piloten Raymond Narac und Bruno Hernandez geplant sein. In der LMS spricht derzeit nichts gegen eine weitere Verpflichtung der Piloten Soheil Ayari und Stephane Ortelli.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Sonstige GT
Zum dritten Mal geht es für Wolfgang Kaufmann nach Bahrain. Im Rahmen des ersten 24h Rennens im Wüstenstaat am persischen Golf wird der Westerwälder Profi zusammen mit dem Brasilianer Antonio Hermann, Michael Schrey und Franz Konrad am Steuer des von Konrad Motorsport genannten Porsche 996 GT3-RSR sitzen.
Nach zwei fulminanten Auftritten in den vergangenen beiden Jahren auf der Strecke im arabischen Wüstenstaat hofft Kaufmann wieder auf ein Ergebnis weit oben in der Rangliste. 2004 trat er auf dem Wieth Ferrari 550 Maranello beim GT Festival an und konnte Sportwagengrössen wie David Brabham in Schach halten. 2005 erfolgte ein Einsatz im privat eingesetzten Lammertink Racing Porsche 996 GT3-RSR beim FIA GT Rennen. Rang 4 stand damals am Ende in der GT2-Klasse für den Westerwälder und seinen Partner Luca Moro zu Buche.
Wolfgang Kaufmann sieht der Möglichkeit, erneut in Bahrain zu starten hoffnungsvoll entgegen: "Franz hat mir schon mehrfach die Chance gegeben mit seinem Saleen S7 R zu starten, sei es in der American Le Mans Series oder den 1000km von Le Mans. Nun bin ich froh das er mir erneut die Chance zu einem Einsatz gibt - und das auch noch auf meiner Lieblingsmarke Porsche."
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Le Mans Series ( LMS )
Im Rahmen der Essen Motorshow ergab sich für uns die Gelegenheit sich etwas eingehender mit Wolfgang Koepp und Kenneth Heyer (Bild) von GS-Motorsport über die Pläne für 2007 zu unterhalten. Die Mannschaft hatte just mit umfangreichen GT3-Plänen und dem Erwerb zweier neuer Oreca-GT3-Viper auf sich aufmerksam gemacht und nebenbei noch den Beginn eines LMS-Programms angekündigt.
Auch wenn die Spekulationen bezüglich eines Panoz GT2 nun vom Tisch zu sein scheinen, so scheint der LMS-Einstieg doch beschlossene Sache zu sein. „Im Moment deutet alles auf einen Einstieg mit einem GT2-Porsche hin, wobei wir möglicherweise auch die Kooperation mit einem bestehenden GT2-Team anstreben. Der Porsche bietet für ein Lehrjahr eine konservative aber zuverlässige Basis, mit der man zuverlässig Ergebnisse einfahren könnte, wenn man auch als eines von Dutzenden Porsche-Teams nicht so im Focus steht. Aber auch weitere Optionen, wie die GT1, sind langfristig für uns interessant“, gab Kenneth Heyer Auskunft.
Das GT3-Engagement mit Oreca sieht man bei Georg Severichs Truppe auch als Einstieg in eine potentielle Partnerschaft die auch in Richtung LMS führen könnte. „Die Viper (Bild vom Präsentationsfahrzeug auf der Motorshow) werden erstmal vorrangig in der Belcar zum Einsatz kommen. Das ADAC-GT3-Masters betrachten wir aufmerksam und wir werden auch beim Premierenrennen ein Fahrzeug einsetzen. Ob es da zu einem dauerhaften Engagement kommt, wird davon abhängen, ob unsere Sponsoren das wünschen.“
Bezüglich Sponsoren hat GS einen bekannten Namen aus der Schmierstoffbranche am Haken, erbat sich aber noch Zeit bis zur offiziellen Präsentation der Fahrzeuge auf der Birmingham Motorshow. So wie es aussieht, ist das Programm 2007 mit dem neuen Partner voll abgesichert.