Verfasst von Henning Stubbe. Veröffentlicht in BeNeLux-GT
Im Rahmen der Abschlussparty der Belcar wurden einige Infos für die 2007er Saison bekannt.
Der wohl wichtigste Punkt ist, dass ab 2007 die Promotion der Belcar durch die Stephane Ratel Organisation übernommen wird. Leider konnte Ratel nicht persönlich vor Ort sein, aber es gab auch weitere Infos über die FIA-GT. Man plant innerhalb der nächsten zwei Jahre eine GT4 Klasse einzuführen.
Des weiteren gibt es Infos über die Klassenaufteilungen in der Belcar im nächsten Jahr:
Die zukünftige Klasse 1 werden Autos sein, die nach dem FIA-GT3 Reglement aufgebaut sind.
Die Klasse 2 (Belcar Promotion) werden die alten Klasse 3 Fahrzeuge wie z.B. Porsche 996 Cup oder Ultima GTR sein.
In der Klasse 3 (Belcar Specials) werden sich die ehemaligen Klasse 2 Fahrzeuge wie Mosler und GT3RSR wiederfinden, zudem die Porsche BiTurbos. Hier wird es zu einer gravierenden Regeländerung kommen - die Autos der Klasse 3 dürfen gewisse Rundenzeiten nicht unterschreiten. Für Zolder ist diese Zeit bereits mit 1:34.0 festgelegt, in diesem Jahr wurde diese Zeit nur von Marc Basseng beim Last Race unterboten. Für Spa gibt es noch keine festgelegte Zeit, da man hier noch den Umbau abwarten muss, um zu sehen, wie sich die Rundezeiten entwickeln.
Weiterhin für Gäste offen ist die Klasse 4.
Verfasst von Harald Musileck. Veröffentlicht in VdeV Serien
Mancher Serien-Veranstalter würde sich folgendes Problem sogar wünschen: Für die Mehrzahl der VdeV-Modern Endurance-Rennen gab es heuer so viele Nennungen, dass einige Teams zumindest vorübergehend auf eine Warteliste gesetzt werden mussten.
Mit bis zu 40 CN- und C3-Prototypen im Feld spielt die VdeV derzeit in einer eigenen Liga, daneben finden sich auch ausreichend GT3- und GT4-Teams, die ihre Fahrzeuge einsetzen wollen. Nachdem dieser Ansturm kaum mehr zu bewältigen ist, soll - wie schon in den GT-Eins-News berichtet - im kommenden Jahr bei fünf Terminen eine Trennung von Prototypen und GT stattfinden, die Teilnehmer werden separate 3-Stunden-Rennen bekommen.
Die meisten Fahrer in der VdeV sind in unseren Breiten nicht so bekannt - erwähnenswert ist jedoch das Antreten der deutschen Nachwuchshoffnung Nicolas Hülkenberg beim 4-Stunden-Rennen in Magny-Cours. Hülkenberg, der zur Zeit in der A1GP-Serie Furore macht, gewann dort mit seinem französischen Co-Piloten David Zollinger. Gleichzeitig war es der erste Sieg eines Ligier JS49 auf der VdeV-Langstrecke.
Erfolgreichster Fahrzeugtyp in der VdeV-Modern Endurance war auch dieses Jahr wieder der Norma M20evo: Sechs Siege in acht Rennen bzw. 19 von 24 möglichen Podestplätze zeigen die ungebrochene Dominanz der Norma-Mannschaften. Die Ligier konnten zwei Siege und einen dritten Platz verbuchen, für den Juno SS3 der Briten Mardlin / Croydon (Bild links) gab es einen zweiten und einen dritten Rang.
Das verwendete Punktesystem der erwies sich für die Prototypen-Besatzungen als ungünstig: Es führte dazu, dass der Gesamtsieg in der „Modern Challenge“ an ein GT3-Team ging, welches mit Rang 9 bei den 12h von Magny-Cours nur einmal in dieser Saison in die Top-Ten der Gesamtwertung gekommen war.
Verfasst von Johannes Gauglica. Veröffentlicht in BeNeLux-GT
Am kommenden 2. Advent wird Eigner Racing zum ersten Mal einen Mosler bei einem offiziellen Rennlauf in Oschersleben einsetzen. Die Fahrer Harald Mecke und Mirco Schultis starten gemeinsam beim 2. Lauf zur "Winter Endurance Kampioenschap" (http://www.dnrt.nl/wek) in der Motorsportarena Oschersleben.
Harald Mecke hat dieses Jahr schon erste Eindrücke und Erfahrungen mit dem Mosler gesammelt und ist außerdem ein sehr erfahrerner Langstreckenpilot: Die letzten Jahre war er mit den Ford Focus RS, ebenfalls unter Regie von Eigner Racing, im Rahmen der VLN unterwegs. Für Mirco Schultis ist es der langersehnte Einsatz in diesem Jahr auf einem V8 Boliden. Sein Panoz wird wohl erst zum ersten Lauf im April '07 wieder startklar sein.
"Ich freue mich tierisch auf den Mosler, weil ich das Fahrzeug schon seit zwei Jahren in der Dutch Supercar Challenge beobachte“, meint Schultis und fügt hinzu: „Einfach nur schön, dieses Auto!" - Das Rennen startet am Sonntag um 11.30 Uhr und geht über 4 Stunden. Gemeldet sind in der Division 1 unter anderem auch Autos wie Ferrari 430, Porsche 997, Maserati 3200 GT oder Marcos.