Weihnachtsüberraschung von PRC

unbenannt600Überraschung am 24. Dezember:

Pedrazza Racing Cars sendet Weihnachtsgrüße aus Vorarlberg und gibt gleichzeitig einen weiteren Ausblick auf das neue Design für die Saison 2010.

Das von Grund auf neu designte Auto namens S5 wird in der Sports Car Challenge und in Meisterschaften nach dem C/N-Reglement mit einer Reihe von Motorisierungen eingesetzt werden können, inklusive eines neuen Turbo-Vierzylinders auf Audi/VW-Basis mit einer Leistung von 450 PS.

Für die Klasse C/N bis 2 Liter Hubraum ist der bewährte Vierzylinder-Motor von Honda als Triebwerk vorgesehen.

Das Christkind ist allerdings nicht inbegriffen ... 

2010: Neue GT-Teams für Aston

Einen Tag vor dem Beginn der Festtage hat Aston Martin die Neuordnung seiner wichtigsten GT-Programme bekannt gegeben. In der FIA-GT1-Weltmeisterschaft und der GT2 wurden dabei die Teampartnerschaften bestimmt, welche 2010 die britische Marke in den wichtigsten Produktionssportwagenserien vertreten sollen.

youngdriveramrHexis Racing und das neue Young Driver AMR-Team sollen 2010 die britisch-deutsche Marke in der FIA-GT1-WM vertreten. Während die französische Truppe hierzulande aus ihren Einsätzen im ADAC-GT-Masters (ein Laufsieg in 2008) noch bekannt sein dürfte, ist Young Driver AMR eine neue Mannschaft, die ihre Wurzeln ebenfalls in der deutschen GT-Serie hat. Hinter dem Namen versteckt sich die Paderborner Mannschaft von Eberhard Fischer, der zusammen mit einigen dänischen Partnern die neue Teamstruktur für die FIA-GT1-Weltmeisterschaft aufgebaut hat. Unabhängig von seinem geplanten Programm für die FIA-GT1-WM wird man das deutsche Championnat weiter mit den Ford GT beschicken. Fahrernamen sollen bei beiden Mannschaften erst in den kommenden Tagen bekannt gegeben werden. Man darf davon ausgehen, dass das Young Driver-Team aus Dänemark eine Reihe von Talenten an den Start bringen wird, während Hexis Racing sowohl etablierte französische Piloten (Fred Makowiecki) als auch Aston Martin-Werkspiloten ins Auge fassen dürfte.

JMW-FerrariEine Überraschung gab es in der GT2. Hier will man bezüglich der sich seit zwei Jahren dahinschleppenden Entwicklung des GT2-Vantage endlich Nägel mit Köpfen machen und hat - wie schon von Konzernchef Ulrich Bez im Sommer angekündigt - endlich ein Top-Team akquiriert. Die britische JMW Motorsport-Mannschaft, im letzten Jahr LMS-Vizemeister mit dem Ferrari, den man die Jahre zuvor höchst erfolgreich unter dem Banner von Virgo Racing einsetzte, wechselt nach drei Jahren mit dem F430 das Einsatzgerät und wird 2010 das offizielle Entwicklungsteam für Astons GT2-Boliden. Die Partnerschaften mit Dunlop und Rob Bell bleiben dabei bestehen. Die „british best“-Lösung schafft neue freie Kapazitäten bei Prodrive, die man für die Entwicklung des LMP1-Nachfolgers für die britische Marke dringend braucht. Jim McWirther, Teambesitzer der britischen Mannschaft, vereinbarte mit Aston Martin gar einen drei-Jahres-Vertrag. Dieser sieht nicht nur den Einsatz in der Le Mans Serie als Entwicklungsteam vor, sondern auch eine Bewerbung für die 24h von Le Mans, wo man in diesem Jahr mit Aston Martin, Porsche, Ferrari und Corvette ein Battle Royal in der GT2-Klasse erwarten dürfte.

Nun ist lediglich das LMP-Programm von Aston Martin noch offen. Wie berichtet wird sich der Einsatz in der Le Mans Serie voraussichtlich auf das private französische Signature-Team beschränken. Spekulationen, dass Aston Martin 2010 zumindest an der Sarthe ein oder zwei weitere Wagen an den Start bringt, haben noch keine Bestätigung erhalten. Es könnte auch sein, dass man 2010 aussitzt, um 2011 mit dem neuen Auto von Prodrive wieder mit voller Macht um den Gesamtsieg miteifern zu können.

Honda HSV-10 GT

honda_hsv10Wie wir berichteten sind die Tage des Honda NSX seit dem letzten Lauf der Japanischen Super GT Meisterschaft nach einer 15-jährigen Rennkarriere gezählt - nun gibt es erste Bilder vom Nachfolger. Überraschenderweise hat Honda doch den eigentlich schon aus finanziellen Gründen aufs Abstellgleis gestellten Nachfolger HSV-10 GT aus der Garage geholt und plant mit dem Entwicklungsauto eine Verwendung als Rennmodell in der japanischen Top-GT-Meisterschaft.

Zur Zeit sind nur wenige Fakten bekannt. Anders als sein Vorgänger hat der HSV-10 GT den Treibsatz nicht im Heck sondern unter der Fronthaube verbaut. Ein 3,4l-V8 bildet die Motorisierung des Karbonfaserchassis. Im Wagen arbeitet das selbe Ricardo-Getriebe wie im Nissan und im neuen Lexus. Aktuell soll der Wagen, von dem bis dato keine Strassenversion geplant ist, dem 2010er Reglement der Super-GT entsprechen, die nur noch frontgetriebene Fahrzeuge vorsieht.

Ob über die Homologation für die nationale Meisterschaft hinaus weitere Pläne - etwa in Richtung GT1 – bestehen, kann zum derzeitigen Zeitpunkt nur vermutet werden. Da es vorerst kein Strassenmodell geben wird, ist dies wohl eher problematisch. Jedenfalls hat das 3,4l-Triebwerk Potential, auch in der LMP-Szene als Motorisierung eingesetzt werden zu können. Vielleicht treffen sich Honda, Toyota/Lexus und Nissan in den kommenden Jahren als Motorenlieferanten an der Sarthe wieder?

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