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ADAC GT3-Masters - die Planung läuft an...

gt3spa.jpgJürgen Barth hat unseren Kollegen von Project Le Mans gegenüber Details zum aktuellen Stand der geplanten ADAC GT3-Serie erläutert. Demnach hat man vom DMSB und dem ADAC nun die Freigabe zur Planung des auf 6 Rennen ausgelegten Terminkalenders erhalten, von denen man 5 Rennen in Deutschland durchzuführen gedenkt. Mittlerweile hätten einige bestehende GT3-Teams wie Reiter, Carsport oder BMS Interesse an der zusätzlichen Spielwiese geäussert. Durch Vermeidung von Terminkollisionen mit dem Porsche Sports Cup und der GT3-EM will man einer Nachfrage aus diesen Lagern Rechnung tragen. Die Termine sollen, wie bereits angekündigt, bis zur Motorshow in Essen fixiert werden. Durch 99%ige Anlehnung an das EM-Reglement (einzige Abweichungen sind derzeit die Zulassung von 1-Wagen Teams bei Beibehaltung des „6 Wagen pro Hersteller“ Kontingents und die Wertung von ggf. weniger als 3 Wagen pro Hersteller) erhofft man sich zusätzlichen Zulauf. Derzeit geklärt werden die TV-Möglichkeiten und die Durchführung eigener, vom ADAC getragener Veranstaltungen.

Rahal-Letterman Porsche 997 kommt 2007

rahal.jpgIn der gestern veröffentlichten Übersicht der GT2-Teams hatten wir einen Namen bewusst ausgeklammert, da im Raum stand dass es heute Nacht dazu eine offizielle Bekanntmachung geben würde. Nun ist sicher: das bisherige IRL-Team von Rahal-Letterman steigt mit zumindest einem Porsche 997 RSR in die ALMS ein. Bobby Rahal (Foto), dem schon seit Jahren Sportwagenambitionen nachgesagt werden, fängt mit einem Wagen in der untersten Kategorie an, wobei man derzeit daran arbeitet die Mittel für ein 2.Chassis zusammen zu bekommen. Allerdings machte er schon gestern Abend klar, dass er keine kleinen Brötchen zu backen gedenkt.

„Unser Ziel ist die Meisterschaft in der GT2 im nächsten Jahr. Seit Jahren haben wir schon versucht etwas im Sportwagenbereich zusammen zu bringen, von daher ist das heute ein großer Tag für mich.  Vor uns liegt allerdings eine harte und lehrreiche Saison, wir werden uns Schritt für Schritt vorarbeiten müssen.“

Eine Fahrerbesetzung für den Wagen steht noch nicht fest. Der Einsatz von evtl. Porsche-Werkspiloten wird zur Zeit ebenso diskutiert wie der von Rahals Schützlingen Danica Patrick oder Sohn Graham, der zur Zeit in der A1-GP-Serie beschäftigt ist. Die Bekanntmachung deutet an dass RLR möglicherweise nicht in der GT2-Klasse verbleiben wird sondern das GT2-Programm nur als „Zeh im kalten Wasser“ für einen späteren Aufstieg in die LMP2 mit Porsche nutzen könnte. Rahal hat schon in früheren Jahren eine lange und erfolgreiche Gruppe C- und IMSA-Vergangenheit mit Porsche gehabt. Seine Rückkehr dürfte der Serie gut tun.

ACO justiert die Regeln

Le MansDer ACO hat gestern leichte Anpassungen des Reglements für die LMP & GT bekannt gegeben. Man beabsichtigt die LMP2 und die GT2 für die Privatteams zu reservieren, während die LMP1 und die GT1 den profi- und werksteams vorbehalten sein sollen. LMP1, LMP2, GT1 und GT2 sollen in dieser Reihenfolge deutlich in der Performance voneinander getrennt werden, wobei die GT1  langsamer als die LMP2 werden sollen. Dafür nimmt der ACO nun Performanceanpassungen in allen Klassen vor.

LMP1:  Die Tankkapazität der Dieselwagen wird gegenüber der von benzin-getriebenen Wagen von 90 Liter auf 81l um 10% reduziert. Restriktorgrößen, Ladedrücke und Gewichte der Fahrzeuge bleiben unangetastet.

LMP2: Da diese auf einzelnen Kursen den LMP1 mittlerweile in der Performance nahe kommen werden die Restriktorgrößen der LMP2 generell um 5% verkleinert. Weitere Verkleinerungen behält der ACO sich vor wenn es z.B. in Le Mans zu Differenzen in den schnellsten Rundenzeiten kommen sollte, die 1,5% unterschreiten könnten.

LMGT1: Werden ebenfalls mit 5% kleineren Restriktoren ausgerüstet um entsprechend den Abstand zu den LMP2 zu wahren. Die maximale Tankkapazität wird auf 90l begrenzt.

LMGT2: es gelten die selben Änderungen wie bei den GT1

Treibstoffe: Der ACO wird bei seinen Veranstaltungen einen einheitlichen Lieferanten für Treibstoffe verbindlich vorschreiben, der sowohl Diesel als auch Benzin in einer einheitlichen Qualität zur Verfügung stellen wird. Zur Zeit besteht eine bis 2008  laufende entsprechende Vereinbarung mit Shell. Gegenwärtig wird die Möglichkeit geprüft diesen Treibstofffen eine gewisse Menge regenerativ erzeugter Bio-Treibstoffe (etwa Rapsöl ) ab 2008 beizumischen. Zusätzlich wird in der ALMS als Sonderreglung Ethanol als 3. Treibstoffform erlaubt, und dort mit einer Erweitung der Tankkapazität für solcher Art betriebene Fahrzeuge auf 110 Liter verbunden.

GT2 in der ALMS 2007 - Facts & Fictions

Wie stark besetzt ist die GT-Klasse in der ALMS 2007? Die Gerüchte schiessen in den letzten Wochen arg ins Kraut und an diesem Wochenende werden in Laguna Seca beim Saisonabschluss der ALMS 2007 sicher weitere Facts und Fictions die Runde machen. Doch langsam scheint sich abzuzeichnen, was in der kleinsten Klasse der Amerikanischen Top-Sportwagenserie 2007 uns ins Haus stehen könnte.

tafel2007.jpgFlying Lizzard hat am Rande des PLM den Einsatz von zwei Porsche 997 RSR für die kommende Saison offiziell bestätigt. Eine 2. Mannschaft die ebenfalls zwei der neuen Porsche an den Start bringen wird ist Tafel Racing, die aus dem Grand-Am Cup in die ALMS wechseln und von Porsche als Entwicklungsteam den Vorzug vor Flying Lizzard bekamen. Hier werden Wolf Henzler, Robin Liddell, Jim Tafel und Dominik Farnbacher bereits als offizielle Piloten für 2007 genannt. Noch offen ist die Bekanntgabe der Pläne von J3 Racing, die 2007 mit einem Wagen zurückkehren sollen. Zumindest 2 weitere 996 RSR werden für zwei neue Teams gehandelt, wobei es sich bei einem um Farnbacher-Loles handeln soll. Hingegen spricht einiges dafür, dass die Engagements von Petersen Whith Lightning und Alex Job mit Ablauf dieser Saison enden könnten. Das würde in der Summe schon einmal auf mindestens 6-7 Porsches in der kommenden Saison hinweisen.

Auf Seiten von Panoz spricht derzeit nichts gegen eine Fortführung des Engagements von Multimatic, auch wenn deren Erfolge sich nicht mit denen des europäischen Importeurs LNT messen lassen können. Es wird hingegen sogar vom Einsatz eines 3. Chassis bei ausgewählten Events berichtet, in das angeblich das Team von Dick Barbour involviert sein soll. Pessimisten sollten daher die Hausmarke der ALMS mit zwei Wagen auf der Rechnung haben. Optimisten dürfen mit drei rechnen – die Wahrheit wird irgendwo dazwischen liegen.

risiseb2.jpgDefinitiv beendet wird das BMW-Engagement von PTG. Tom Millners Truppe wird wohl wieder gen Grand Am ziehen und erwägt erst 2008 wieder eine Rückkehr in die ALMS, nachdem sich die Pläne, ein Z4-Coupe einzusetzen, offensichtlich nicht gemeinsam mit BMW realisieren liessen. Erledigt ist zur Zeit auch das Thema Lexus.

In Sachen Ferrari scheint sich einiges zu tun. Neben Risi, die wieder zwei Wagen an den Start bringen könnten, wird ein aktuelles Meisterschaftsteam aus Europa in die ALMS gerüchtet. Es bleibt jedem selbst überlassen, ob damit nun Scuderia Ecosse (britische GT) oder AF Corse (FIA-GT) gemeint sein könnte. Ob man nun mit zwei oder vier F430 in der kommenden Saison rechnen sollte, bleibt jedenfalls noch offen.

Was Spyker anbelangt, scheint sich die Situation zu wenden. Noch in Jarama verneinte Teammanager Hans van Rennens laufende Verhandlungen mit Teams. Nun hört es sich nach aktuellen Meldungen so an, als wäre man in konkreten Verhandlungen involviert, die beiden Vorjahreswagen auf dem für Spyker so wichtigen amerikanischen Markt zum Einsatz zu bringen. Eine mögliche Option könnte das Team von Kevin Doran sein, der angeblich einen neuen Hersteller in die Serie einzuführen gedenkt – nur eine Vermutung unsererseits, diese beiden vagen Tatsachen in Zusammenhang zu bringen.

pastorini.jpgPackt man all diese Zahlen zusammen, spricht dies derzeit für eine hohe Wahrscheinlichkeit dass mit 10 permanenten GT2-Nennungen über die ALMS-Saison 2007 zu rechnen sein dürfte

Zum Abschluss noch ein beliebter Diskussions-Evergreen für die Forums-Gemeinde: Das DP7-Grand-Am Team von Dan Pastorini bereitet demnach den Aufbau eines GT2-konformen Mercedes CLK für die ALMS vor. Der Autor dieser Zeilen ist allerdings geneigt, dies eher in der Gerüchteabteilung zu belassen, bis der Wagen auch tatsächlich auf irgendeiner Rennstrecke gesichtet wird.

Saisonfinale des Divinol-Cups

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Die beiden Finalrennen um den 17. int. deutschen UHSport-Divinol-Cup-06 sowie den fünften Hockenheim-Pokal werden am 21. Oktober im Motodrom-Hockenheim wieder GT-und Tourenwagensport vom Allerfeinsten bieten. Ein volles Feld scheint dort sicher. Einige Teams ringen noch um die Fahrzeugbesetzungen. Nicht nur Fahrer wollen punkten und siegen, auch die Teams sehen ihre Interessen nur durch Spitzenresultate für 2007 perfekt vermarktet. Vier Fahrer haben 2006 im Cup Gesamtsiege eingefahren: UHSport-EM-Trophy-Gewinner Robert Wallenborn aus Kerpen, Klaus Horn vom cargraphic-Team-Landau, der amtierende Champion und Teameigner Thomas Probst aus Rodgau sowie der schnelle Libanese Chaouki Chikhani aus Paris. Alle vier sind auf GT2-Porsches am Start (mit Ausnahme Probsts sind drei der Obgenannten auf dem nebenstehenden Foto aus Salzburg zu sehen).

Die 4 spielen zusammen mit den Kollegen Pierre v. Mentlen, Michael Düchting, Klaus Schneider, „Dok Herry“ und Gottfried Grasser wohl die erste Geige im Konzert der GT-Dominatoren im finalen UHSport-Konzert 06. An der Spitze läuft alles auf einen GT-Fight Porsche kontra V8SuperStar, Audi,  Donkervoort und Ultima-GT hinaus. Das Wetter spielt eine sehr entscheidende Rolle. Regen wäre Audiwetter - dann reibt sich Willi Herold die Hände. Trockener Asphalt dürfte dem V8SupersStarpiloten Pierre von Mentlen (CH) besser gefallen. Spannung liegt über dem DonkiAudiAuftritt. Zu hohe Reifentemperaturen bremsten Donkiimporteur und Fahrer Michael Düchting in Dijon entscheidend ein. Welche technischen Finessen hat er für Hockenheim im Rohr? Dazu haben wir einen Porsche-Mann, der unbedingt versuchen wird, am Finalweekend noch einen Sieg zu landen: Jürgen Bender aus der NSU-Stadt Neckarsum auf seinem Team-Probst-993.GT2.

In den Klassen rangieren die Fahrer Robert Wallenborn, Jens Smollich, Martin Zajicek CZ), Milan Bezak (CH), Willi Reichel, Jo Kreuer, Henning Pape, Lady Daniela Schmid (A), Karl Knaus (A), Klaus Hackl und Eddy Kamm (CH) als Klassenbeste in der Tabelle. Am Start werden wir Fahrer aus Tschechien, der Schweiz, Österreich, dem Libanon, Dänemark, Monaco und Deutschland sehen.

2007 kommt ein weiterer Pilbeam

pilbeamundgforce.jpgDie britische Sport- und Rennwagen-Manufaktur Pilbeam hat den Verkauf eines 2. Chassis des Pilbeam MP93 an ein bislang noch ungenanntes Team bekannt gegeben. Demnach handelt es sich um ein in der Sportwagenszene neues Team, das mit der Chassisnummer MP93-02 in der LMS-Saison und in Le Mans 2007 neu anzutreten plant. Sowohl die Bekanntgabe der Identität der neuen Mannschaft als auch Details zur Motorisierung wurden auf deren eigenen Wunsch vorerst zurückgehalten.

Bislang ist Pilbeam seit zwei Jahren durch die Mannschaft von Pierre Bruneau in der LMS und in Le Mans vertreten. Die französische Truppe schaffte mit minimalen Mitteln in diesem Jahr nach den Umstieg auf den Judd-Motor drei Podium-Finishes und den 3. Rang in der LMS-LMP2-Teamwertung. Ein zweites Chassis dürfte den Ambitionen der britischen Manufaktur einen zusätzlichen Schub verleihen.

Australische GT – Pläne für 2007

Australische GT 2006 - www.gtchampionship.com.auBis zum Finale der diesjährigen Australische GT-Meisterschaft Ende November in Eastern Creek sind noch einige Wochen Zeit - währenddessen wurden schon erste Planungen für die Saison 2007 veröffentlicht:

Im kommenden Jahr sind demnach acht Veranstaltungen vorgesehen, darunter drei Auftritte der GT im Rahmenprogramm anderer namhafter Events. Bereits bestätigt soll die Teilnahme am Eastern-Creek-Wochenende der A1GP-Serie im Februar sein, daneben möchte man beim „Clipsal 500“ der Australischen V8-Supercars in Adelaide sowie beim "Bathurst International Motor Festival" vertreten sein. Das Thema Langstreckenrennen in Bathurst ist für die GT vorerst nicht aktuell, das 12-Stunden-Rennen beim dortigen Motor Festival am Oster-Wochenende 2007 wird nur Tourenwagen offen stehen.

FFSA-GT – Magny Cours – Vorschau

FFSA-GT Le Mans - www.superserieffsa.comDer Care-Ferrari 550 der „neuen Motor-Generation“ (im Bild links zu erkennen) kommt auch in Magny Cours zum Einsatz, diesmal jedoch als Fahrzeug des VBM-Teams: Patrick Bornhauser / Olivier Thevenin, in der aktuellen FFSA-GT-Zwischenwertung unmittelbare Gegner von Balthazard / Policand (Larbre-Ferrari 550) im Kampf um Platz 3, wechseln somit nach rund drei Jahren von der Chrysler Viper zum F550.

Im Jahr 2003 hatte VBM mit einem Porsche den französischen GT2-Titel verbuchen können, in den beiden darauf folgenden Saisonen holte man die Meisterehren in der GT1-Kategorie. Heuer konnten Bornhauser / Thevenin zwar als einzige Mannschaft in allen FFSA-GT-Rennen punkten, für einen Laufsieg reichte es aber mit der Viper angesichts der Übermacht der Saleens und Corvettes nicht mehr.

Im Feld der GT2 findet sich als Neuzugang – neben drei Gaststartern aus der Britischen Meisterschaft - ein zweiter Panoz Esperante von LNT, mit dem Lawrence Tomlinson / Richard Dean vor allem zu Reifen-Vergleichszwecken unterwegs sein werden: In der British GT werden Avon-Einheitspneus gefahren, der Reifenlieferant der FFSA-GT ist Pirelli. Insgesamt umfasst das vorläufige Entry für Magny Cours 45 Autos (19 GT1, 9 GT2, 3 britische GT2, 14 Autos der Cup-Klasse).

Vorschau Belcarfinale

gt3mr.jpgAm kommenden Wochenende steht das Finale der Belcar in Zolder an. GLPK wird als haushoher Favorit ins Rennen gehen, nachdem SRT wie berichtet nicht am Start sein wird. In der Klasse der Gaststarter wird der Manthey-Turbo (Bild links) aus 2004/2005 antreten. Das Team von RS Racing wird den Wagen für Maes/van Rossem einsetzen, man erhofft sich einen Podiumsplatz hinter der Corvette. Das nötige Potential hat der Wagen, konnte man doch in 2004 und 2005 mehrere Podiumsränge erreichen. Wieder mit am Start in Zolder ist der BMW 120d von Daikin Racing - der Ausflug zu der Dutch Supercar Challenge war einmalig und nun widmet man sich wieder der Belcar. In der Klasse 2 wird es sicher zu einem harten Schlagabtausch kommen, hier haben sowohl noch GS-Motorsport und Prospeed Competition die Möglichkeit, den Titel zu holen. In der Klasse 3 geht es hinter den schon feststehenden Meistern Haane/Mert um die beiden verbleibenden Podiumsplätze. Für diese kommen gleich sieben Fahrzeuge in Frage, die Punktedifferenz zwischen Platz 2 und 8 beträgt nur 12 Punkte. Bei dem Punktesystem der Belcar ist dies kein sicherer Abstand, der Sieger der Klasse 3 kassiert 30 Punkte plus eventuelle Punkte, die aus dem Gesamtrang resultieren. Man darf gespannt sein, wer sich durchsetzen wird.

Nissan Sieg in Autopolis

supergt8a.jpgDie 8. Runde der japanischen Super GT Meisterschaft ist auf dem Autopolis Circuit an das Xanavi Nissan Z-Team von Satoshi Motoyama und Tsugio Matsuda gegangen. Beide gewannen vor 51.000 Zuschauern die vorletzte Runde des Championnats, allerdings vornehmlich weil die Konkurrenz der auf diesem Kurs überlegenen Honda-NSX-Teams sich selbst im Wege stand. Polesetter Ryo Michigami verlor schon am Start drei Positionen im Takata Dome-NSX und musste sich diese erst mühsam wieder erkämpfen, was ihn und Partner Takshi Koghure am Ende auf den dritten Platz ins Ziel brachte. Ralph Firman im Arta-NSX übernahm zuerst die Führung, verlor diese aber nach einer Kollision. Die Rolle des stärksten Verfolgers des am Ende siegreichen Nissans fiel dann dem Raybrig-NSX von Sebastian Phillipe und Shinya Hosokawa zu. Die verloren ihren zweiten Platz am Ende durch eine 30s Zeitstrafe, was den Takata Dome-NSX wieder auf Platz 2 der Endwertung brachte.

supergt8b.jpgEher durchwachsen fiel das Rennen für die beiden deutschsprachigen Piloten aus. Michael Krumm lief mit seinem Nissan auf Rang 6 ein, Andre Lotterer folgte mit seinem Lexus dahinter auf Rang 7. Beide haben nun vor der letzten Runde neun bzw. sieben Punkte Rückstand auf die derzeit meisterschaftsführenden Honda-Piloten Sebastian Phillipe und Shinya Hosokawa.

In der GT300-Klasse landete der Shiden GT des Privee Zurich Teams den lang erwarteten Premierensieg. Vom Start weg konnte Hiroki Katoh eine bis zu 90s umfassende Führung auf den Rest des Feldes aufbauen, die Partner Katsuo Takahashi nur noch ins Ziel zu bringen brauchte. Beide übernahmen mit dem Sieg die Führung in der GT300-Wertung. Rang 2 fiel an den Mazda RX7 von Tetsuya Yamano and Hiroyuki Iiri. Der umkämpfte dritte Platz fiel am Ende an das DHG Advan-Ford GT40-Team von Hidetoshi Mitsusada und Daisuke Ikeda, die damit das erste Podium der Saison für den amerikanischen Boliden errangen.

Die letzte und entscheidende Runde wird am 11.11. auf dem Fuji Speedway ausgetragen.

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