Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in BeNeLux-GT
GS-Motorsport hat am Wochenende von Oreca die erste GT3-Viper bekommen mit der das Team in der Belcar und möglicherweise auch beim ADAC-GT3-Masters antreten will. Georg Severich nahm vor Ort die Viper zu einem ersten Check unter die Lupe: „Wir müssen die Dodge Viper komplett zerlegen, neu aufbauen und lackieren. Die Technik wird angepasst und alle Teile werden bis auf die kleinste Kleinigkeit kontrolliert, denn nur so ist gewährleistet, dass wir auch konkurrenzfähige Rennwagen an den Start bringen“, ist sich Georg Severich sicher.
„In der BELCAR (belgische Meisterschaft) werden wir mit einer bzw. zwei GS Dodge Viper GT 3 und zwei Porsche 996 GT3 an den Start gehen. Dazu planen wir noch mit der GS Dodge Viper GT3 in den in Deutschland neu geschaffenen ADAC GT Masters zu starten, diese Entscheidung fällt aber erst nach unserem ersten Test am 1. März“, erklärte Teammanager Wolfgang Koepp.
Fünf Fahrer sind derzeit fix: Neben Kenneth Heyer und Mark Thomas für die Viper sind auf den Porsche bisher die Fahrer Michel de Coster, Philippe Broodcorren und Arvid Steinberg bestätigt. Auf der zweiten Viper sind derzeit noch Fahrerplätze frei.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in ADAC GT Masters
Die FIA-GT-Meisterschaft
plant einen ersten Testtag am 22. und 23.2. in Monza. Aus
deutschsprachiger Sicht interessant ist dabei, dass zusammen mit den
FIA GT3 und GT4 auch ausdrücklich Teilnehmer des ADAC-GT3-Masters
erwartet werden, die dann an insgesamt sechs etwa einstündigen
Testsessions teilnehmen werden. Somit dürften dann schon erste konkrete
Namen bezüglich der neuen deutschen GT-Serie fallen. Derzeit kann
lediglich darüber spekuliert werden, dass einige Lamborghini- und
Corvette-Mannschaften konkrete Pläne für eine Teilnahme hegen
(zumindest RS-Line hatte entsprechende Absichten ja schon bestätigt) -
mehr dürfte dann ab dem 22.02. publik werden.
Verfasst von Harald Musileck. Veröffentlicht in Porsche diverse (PSC etc.)
Während in unseren Breiten noch allerorts Vorbereitungen und Tests laufen, geht es auf dem fünften Kontinent bereits motorsportlich zur Sache. Die ersten Läufe der GT-Meisterschaft wurden bereits absolviert, Anfang März startet nun auch der seit 2003 ausgetragene Australische Porsche Carrera Cup (Bild) in die neue Saison.
Zum Auftakt tritt man im Rahmen des Clipsal 500 der V8-Supercars in Adelaide an. Auf dem Programm für 2007 stehen insgesamt acht Meisterschaftsrunden sowie der traditionelle non-championship-event beim F1-GP in Melbourne. Vorjahresmeister Greg Baird wird heuer versuchen, im fünften Jahr der Austragung des Cups als erster Fahrer den Titel erfolgreich zu verteidigen.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Blancpain Sprint Serie ( BSS )
RSLine und Reiter Engineering spannen für die Saison 2007 zusammen und bilden ein 2-Wagen-GT1-Team unter dem Banner von All-inkl.com Racing. Die beiden Lamborghini Murcielago GT1 des Teams sollen nach dem derzeitigen Stand von Peter Kox und Jos Menten im einen Wagen (wie gemeldet) und Christophe Bouchut und Stefan Mücke im anderen Auto gesteuert werden. Mit der Hinzunahme eines zweiten Wagens will man die Anstrengungen verstärken, den Lamborghini weiter an die Spitze des GT1-Feldes heranzuführen.
Hans Reiter: „Wir haben über den Winter einige kleinere Verbesserungen erarbeitet. Die Traction Control wurde überarbeitet und das Aerodynamik-Paket befindet sich in kontinuierlicher Überarbeitung. Wir sind immer noch ein relativ kleines Team im Vergleich zu Vitaphone oder BMS Scuderia Italia, aber mit den richtigen Fahrern und den richtigen Reifen sollten wir an der Spitze mitmischen können“. Bezüglich der Reifen hat sich das Team nun auf Michelin festgelegt.
Von der Verpflichtung des Berliners Stefan Mücke erhofft sich Teammanager René Münnich eine weitere Verstärkung in fahrerischer Sicht: „Stefans Verpflichtung macht uns besonders stolz. Dem langjährigen DTM-Piloten standen viele Türen offen, er entschied sich letztlich aber für uns. Bei Testfahrten im Herbst 2006 fuhr er schon nach wenigen Runden gute Zeiten. Von der Fahrerpaarung Bouchut/Mücke erhoffen wir uns viel. Unser Saisonziel sind Podiums und einzelne Siege.“
Auch Stefan Mücke zeigte sich: “... begeistert von den Entwicklungspotenzialen vom Team und vom Lamborghini.” Der ehemalige DTM-Profi, der seit 2002 regelmäßig als Mercedes-Fahrer in der populärsten deutschen Tourenwagenserie unterwegs war und 1998 Formel ADAC-Champion wurde, dürfte auch der FIA-GT-Meisterschaft einen weiteren Popularitätsschub geben.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Le Mans ( WEC )
Sebastian Loeb wird in diesem Jahr nicht an den 24h von Le Mans teilnehmen. Der Franzose und amtierende Rallye-Weltmeister begründete seine Absage mit dem Fakt, dass er und Henri Pescarolo in diesem Jahr nicht die Chance hätten, gegen die diesel-befeuerten Werksteams von Audi und Peugeot um den Gesamtsieg mitkämpfen zu können. In den letzten beiden Jahren hatte man sich als Hauptherausforderer der Audi-Werksmannschaften an der Sarthe profilieren können.
„Trotz das der ACO einige Regeländerungen zugunsten der Benzin-betriebenen Wagen eingeführt hat, reicht dies aus unserer Sicht noch nicht, um eine Gleichstellung beider Konzepte zu erreichen und gegen die Diesel-betriebenen Wagen gleichwertig anzutreten. Ich kann daher nicht unter den bester Bedingungen antreten, obwohl ich immer noch Interesse an den 24h habe“, so das Statement des Citroen-Werkspiloten auf seiner Website.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Le Mans Series ( LMS )
Rollcentre Racing hat für die kommende Saison ein schnelles Fahrertrio für den Pescarolo LMP1 zusammengestellt, mit dem das Team nun wieder in der Top-Klasse der LMS für Furore sorgen will. Team-Boss Martin Short – Teambesitzer und Fahrer in Personalunion - wird auf seinen bewährten portugiesischen Stammfahrer Joao Barbosa und den jungen Briten Phil Keen vertrauen, um bei den 1000km-Rennen und den 24 Stunden von Le Mans gegen die Werksteams und die versammelte Konkurrenz zu bestehen.
Keen ist neu im Rollcentre Racing Team und überzeugte Short bei einem Test mit dem Radical im November. Der junge Brite hatte sich zumeist in der britischen GT-Meisterschaft auf Stealth & Mosler-Wagen einen Namen gemacht und war zuletzt aufgefallen, als er zusammen mit Sean Edwards die letzten FIA-GT3-Läufe des vergangenen Jahres bestritt und dabei mit guten Resultaten Edwards zum Titel verhalf. Unter den vier britischen Mannschaften Arena, Chamberlain, Creation Autosportif und Rollcentre Racing dürfte die britische Pescarolo-Mannschaft bei den Rennen ein nicht zu vernachlässigender Faktor sein.
Verfasst von Hans Theis Schmidt. Veröffentlicht in DMV-GTC
Als Schüler entführte CC im libanesischen Bigfeier vor den Toren der libanesischen Hauptstadt gelegen auch ab und an mal den Jaguar seines Vaters für eine kleine Spritztour durch die weniger belebte Umgebung der Stadt. Vater Chikhani war selber absolut Rennsportbesessen: Der Senior trat sogar noch im Porsche gegen den König von Jordanien auf einem 300 SL an. So konnte der Papa Chikhani den Tatendrang seines Sohnes wohl ganz gut nachvollziehen.
Chaouki Chikhani dürfte 2007 auch wieder mit absoluter Sicherheit den PS-stärksten Porsche GT2 993 im Feld der vier UHSport-Divinol-Meisterschaften an den Start bringen. Bis zu 910 PS wurden „Chikhanis Überflieger“ von Tuner Reinhold Schmirler aus dem Allgäu schon eingehaucht. „Aber bei den Rennen bleiben einige Pferdchen im Stall. Auf kurvenreichen Strecken fahre ich mit mehr Drehmoment und weniger Spitzenleistung“, so der Libanese
Im UHSport-Divinol-Cup wird Chaouki Chikhani im Kampf gegen die Porschekollegen Horn, Schneider, Bender, Wallenborn und „Dok Henry“ sowie dem V8Star Pierre von Mentlen (CH), Michael Düchting (Donkervoort-Audi) und Willi Herold (Audi) versuchen, möglichst schnell seinen 10. Gesamtsieg im Cup zu holen. Die nächsten beiden Siege würden Chiki danach bereits auf Platz 5 in der Ewigensieger-Liste der UHSport-Divinol-Cup-Tabelle nach vorn katapultieren. „Mein Wagen ist technisch in den letzten Zügen bezüglich Vorbereitung auf die Saison 2007. Ich werde versuchen in allen vier Wertungen, dem Cup, der Trophy, dem Pokal und der Winterserie bestmöglich zu punkten“, so Chikhani.
Verfasst von Oliver Müller. Veröffentlicht in WT-USCC-Serie ( IMSA )
Nach langer Zeit des Spekulierens wurde es nun offiziell: Intersport Racing kehrt in die große Prototypen-Klasse zurück. Hierfür hat man eines der beiden Creation Hybrid Chassis gekauft. Neben dem Creation standen dem Team zunächst noch einige andere Chassiv-Varianten zur Auswahl, doch Vergleichsanalysen des Teams haben letztendlich den Ausschlag für Creation gegeben. Insbesondere der mechanische Grip sei beim Creation-Modell besonders gut. Für Teameigner Clint Field ist der Wechsel in die große LMP1-Klasse eine richtige Entscheidung, da man davon ausgeht, dass diese Kategorie auf lange Sicht wieder wachsen wird. Intersport wird das Fahrzeug bereits in den nächsten Tagen in Empfang nehmen und es schon beim ersten Lauf der ALMS in Sebring an den Start bringen. Auch beim schwarzen Gold steht Intersport ein Wechsel ins Haus. Man vertraut kommende Saison auf Reifen der koreanischen Firma Kuhmo, die durch den Intersport-Deal nun auch in die LMP1-Klasse aufsteigt. Intersport ist bereits seit Gründungstagen in der ALMS aktiv. Größte Erfolge waren die beiden LMP2-Meisterschaften 2003 und 2005. Außerdem konnte man 2004 die LMP2-Klasse beim 24 Stunden Rennen von Le Mans gewinnen.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Le Mans Series ( LMS )
Bruichladdich - das offizielle Radical-Werksteam -hat nun die Fahrerbesatzung für die LMS 2007 fixiert. Der Schotte Robin Liddell wird Stammpilot Stuart Moseley bei allen Rennen ausser in Monza, wo sich der Termin mit seinem ALMS-Engagement bei Tafel-Racing beisst, als Co-Pilot im SR9-LMP2 verstärken. Teambesitzer Tim Greaves wird sich mehr in den administrativen Teil zurückziehen. 2007 will das Team endlich Resultate einfahren, nachdem man 2006 den Speed des SR9 bewiesen hat. Liddell ist kein Unbekannter in der Radical-Szene. 2000 und 2001 trat er in der Enduro-Serie an und wurde zweimal Vizemeister. Seitdem sammelte er umfangreiche Prototypen- und GT-Erfahrung – auch schon in der LMS.
Bruichladdich startet in Kürze einen umfangreichen Reifentest mit Dunlop in Estoril und Magny-Cours, bevor man sich mit den anderen Teams auf dem HTTT zum ersten Kräftemessen trifft.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Blancpain Sprint Serie ( BSS )
Das monegassische JMB-Racing Team wird 2007 an allen wichtigen Fronten präsent sein. 9 Wagen von zwei Herstellern – durchgehend vom GT1 bis zum GT4 – werden 2007 in diversen Rennserien eingesetzt.
Fangen wir in der GT1 an: In der FIA-GT-Meisterschaft beabsichtigt man gleich zwei Maserati MC12 einzusetzen. Ein MC12 wird für die beiden britischen Piloten Ben Aucott und Joe Macari an den Start gebracht. Beide hatten just die 24h von Bahrein auf einem F360 des Teams bestritten und waren dort auf das Podium gefahren. Gestern sickerte von Seiten des Teams durch, dass man den Einsatz eines zweiten MC12 plant – gibt es also in diesem Jahr bis zu sechs MC12 in der FIA-GT-Meisterschaft zu sehen?
In der GT2-Klasse beschickt das monegassische Team mit einem F430 die ACO-Serien. Bei den 12h von Sebring, allen LMS-Läufen und an der Sarthe (vorausgesetzt der ACO stimmt zu) soll der Bolide aus Maranello die monegassischen Farben vertreten. In der vergangenen Saison war man noch mit zwei F430 in Zusammenarbeit mit Gruppe M-racing in der FIA-GT-Meisterschaft unterwegs.
In der GT3-Klasse testete man just einen F430 zusammen mit der schweizer Truppe Loris Kessel Racing (Foto). Beide Mannschaften wollen in der FIA-GT3-EM je drei der italienischen Boliden an den Start bringen. Für die neue GT4-Rennserie im Rahmen der FIA-GT-Meisterschaft sind hingegen zwei der Maserati-Trofeo vorgesehen. 2007 dürfte somit ein ereignisreiches Jahr für die erfahrene Sportwagenmannschaft werden.