Verfasst von Maximilian Graf. Veröffentlicht in GT4 European Series ( FIA-GT4 )
Nach einer erfolgreichen Saison 2007 mit zwei Aston Martin DBR9 in der FIA-GT Championship plant JetAlliance, nächstes Jahr im European GT4 Cup an den Start zu gehen. Laut Endurance-Info.com hat das österreichische Team bereits vier Aston Martin V8 N24 erworben.
JetAlliance Racing wird seine GT4-Fahrzeuge Mitte Dezember zur Förderung des Projektes auf einer spanischen Rennstrecke rollen lassen. Die interessierten Piloten können dann die ganze Saison, bestehend aus sechs Meetings, teilnehmen oder nur ausgewählte Rennen bestreiten.
Verfasst von Harald Musileck. Veröffentlicht in VdeV Serien

Wie schon vor einigen Tagen vermeldet, wird auch ein deutscher Fahrer beim VdeV-Saisonfinale in Estoril an den Start gehen. Laut nunmehr aktualisierter Entry-Liste fährt der 41-jährige Mirco Schultis (Bild links) - ansonsten im dress-for-less racing-PRC in der Sports Car Challenge unterwegs - in Estoril einen Ligier JS49 des Teams Esprit Competition (Bild rechts). Seine Co-Piloten sollen die beiden Franzosen Jean-Louis Bianchina, heuer Dritter beim VdeV-Saisonauftakt in Jarama, und Jean-Francois Yvon sein.
Verfasst von Harald Musileck. Veröffentlicht in VdeV Serien
Nachdem die Debut-Saison des britischen Ablegers der VdeV aus nur drei Veranstaltungen bestand, sollen im kommenden Jahr acht Rennwochenenden auf dem Programm stehen.
Die vorerst sieben bekannt gegebenen Termine lauten wie folgt: 12./13.04.08 – Donington, 17./18.05.08 – Anglesey, 27./28.06.08. – Oulton Park, 19./20.07.08 – Snetterton, 09.08.08. – Brands Hatch, 27./28.09.08. – Croft, 19.10.08. – Silverstone. Als Renndauer sind drei, vier oder sechs Stunden vorgesehen.
Nachzutragen ist auch noch das Ergebnis des VdeV-UK-Laufs in Anglesey, zu dem neun Fahrzeuge an den Start gegangen waren: Bryce Wilson (Ligier JS49, Bild) gewann das Regenrennen auf der frisch renovierten Strecke nach 62 Runden vor seinem Markenkollegen Ivor McCullough sowie den Juno-Besatzungen Freeman / Williams und Mardlin / Croydon.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in US-Sport ( US-Sport )
Wolf Henzler, der Carrera Cup Sieger 2006, wird auch 2008 wieder ein umfangreiches Doppelprogramm jenseits des grossen Teiches unter die Räder nehmen. In der Grand Am ist Henzler vom diesjährigen Meisterteam Farnbacher Loles für einige Rennen verpflichtet worden. Der amerikanische Arm von Farnbacher Racing wird Henzler bei den längeren Grand Am Rennen, so den 24h von Daytona, den 6h von Watkins Glen und den 1000km von Salt Lake City einsetzen. 2007 hatte Henzler Einsätze beim Team von Tafel Racing absolviert und die GT-Wertung als 12. abgeschlossen, während er 2006 noch den 3. Rang gemeinsam mit Robin Liddell erringen konnte.
Farnbacher Loles hat bereits erste Test an diesem Wochenende für den traditionellen Saisonauftakt-Klassiker in Daytona mit Henzler (Bild), dem 2007´er Grand Am GT-Champion Dirk Werner, Dominik Farnbacher, und den Amerikanern Eric Lux, Leh Keen und Ian Baas bestritten.
Neben den Grand Am Rennen wird Henzler erneut die gesamte ALMS-Saison mit dem Tafel Racing Team bestreiten – dort wird der 31-jährige allerdings wahrscheinlich von Porsche auf Ferrari umsteigen. Auch 2007 hatte er schon die gesamte Saison auf Porsche für Tafel Racing bestritten und dort hinter den beiden führenden Fahrerduos Melo / Salo und Bergmeister / van Overbeek Rang 3 in der GT2-Punktewertung belegen können. Ein jeweils 2. Rang bei den beiden letzten Rennen, dem Petit Le Mans und den 4h von Laguna Seca, stand für Henzler, der mit Patrick Long, Robin Lidell und Dominik Farnbacher gleich drei Partner über die Saison hatte, am Ende als bestes Ergebnis zu Buche.
Verfasst von Harald Musileck. Veröffentlicht in VdeV Serien
Am letzten November-Wochenende beschließen die historischen wie auch die modernen Prototypen und GT der VdeV ihre Saison mit je einem sechs-Stunden-Rennen in Estoril. Für den Historic Endurance-Lauf am 24.11. sind insgesamt 37 Fahrzeuge gemeldet - darunter befinden sich acht Prototypen aus den Jahren 1964 bis 1972 (fünf Chevron, zwei Elva, ein Lola). Bei den mehr als drei Jahrzehnte alten GT-Autos im Feld handelt es sich großteils um Porsche 911 in unterschiedlichen Varianten.
Die Nennliste für das Modern Endurance-Rennen am 25.11. ist wie gewohnt beachtlich und enthält insgesamt 60 Wagen. In den GT-/Tourisme-Kategorien kommen zwölf der zwanzig Nennungen von Porsche-Teams. Unter den 40 CN/C3-Prototypen dominieren zahlenmäßig die Marken Norma (17 Teilnehmer) und Ligier (13). Hinzu kommen je vier Chassis der britischen Hersteller Juno und Radical (im Bild einer der neuen SR5) sowie ein Merlin und ein Chiron. Einer Information aus den GT-Eins-Forum zu Folge wird mit Mirco Schultis in Estoril auch zumindest ein deutscher Pilot an den Start gehen.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Le Mans Series ( LMS )
Embassy Racing hat weitere Piloten für das nächstjährige zwei-Wagen-Projekt mit einem selbst konstruierten LMP2 verpflichtet. Neben Warren Hughes, der schon bei der Bekanntmachung des Projektes als Stammpilot des Teams vorgestellt wurde, sind nun Jonny Kane und Joey Forster die beiden nächsten Piloten, die gemeinsam mit Embassy die neue Konstruktion in der kommenden LMS-Saison steuern werden.
Jonny Kane war in der letzten Saison regelmäßig als Spyker-Werkspilot unterwegs. Als Indycarpilot und A1GP-Fahrer hat er auch reichlich Formelerfahrung. Auf die stützt sich auch Joey Forster, der 2006 seine Formelkarriere nach einem schweren Unfall und einer langen Rehabilitierungszeit unterbrechen musste. Jüngste Tests zeigten, dass Forster die Unfallfolgen mit schweren Verletzungen an der Wirbelsäule verarbeitet hat und nun bereit ist, im Langstreckensport einen neuen Anfang zu wagen.
Embassys WF01 ist quasi die nächste Version des Radical. Wie bei diesem zeichnet auch hier Peter Elleray für das Design verantwortlich. Michelin Reifen und ein Zytek-Motor werden das technische Paket komplettieren. Mit Kane und Hughes zeigt sich, dass man auch bei der Fahrerbesetzung ein starkes Paket anstrebt.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Italienische GT & Prototypen
Die 6h von Vallelunga sind in diesem Jahr von einem 3l CN-Wagen gewonnen worden. Der Norma-BMW der Piloten Ghiotto / Didaio / Uboldi überquerte die Ziellinie beim traditionellen 6h Rennen vor den Toren Roms als erster Wagen, gefolgt von dem eine Runde zurückliegenden EDM Motorsport-Aston Martin DBR9 von Hardman / Levantis, die sich mit ihrem GT1 über das gesamte Rennen hinweg einen engen Fight mit den späteren Siegern geliefert hatten. Einen Ausfall dagegen musste der Courage C65 des Audisio & Benvenuto-Teams hinnehmen. Die Mannschaft hatte von Beginn an - trotz der erlungenen Pole-Position - mit einem problembehafteten Rennen zu kämpfen und legte fast exakt nur ein Viertel der am Ende 216 Runden langen Renndistanz der späteren Sieger zurück. Den dritten Rang erzielte das Ebimotors Team mit dem von Busnelli / Mocchia / Collard pilotierten Porsche 997 RSR.
Immerhin auf dem 7. Rang konnte Mühlner Motorsport den von Phillip Peter und John Martin Rich pilotierten Cup-Porsche am Ende notieren lassen. Fast wäre noch Platz 5 und der Klassensieg daraus geworden, jedoch verlor man kurz vor Schluss drei Runden durch einen Ausrutscher in den Kies. Bei trockener Strecke fehlten am Ende nur 10 Runden auf einen Podiumsplatz. Auch der zweite Wagen der in Spa-Francorchamps ansässigen Truppe, der Cup-Porsche von Oliver Freymuth, Wolfgang Kohler und Christian Pigionanti erreichte das Ziel, wenn auch aufgrund eines Unfalls vor dem Start (!) und daraus folgender mangelnder Distanz ausserhalb der Wertung.
Insgesamt nahmen entgegen ersten Meldungen doch 31 Wagen am Rennen teil. Leider nicht am Start war der Protran, der nach einem Defekt im Training zurückgezogen wurde.
Verfasst von Harald Musileck. Veröffentlicht in Britische GT
Wie in unseren Berichten zuletzt schon angedeutet, zeichnet sich immer deutlicher ab, dass in der Britischen GT-Meisterschaft 2008 mangels Teilnehmerinteresse keine GTC-Kategorie mehr ausgeschrieben werden wird. Von den zuletzt vier regelmäßigen Startern dieser Klasse werden Ginetta mit dem G50 (Bild links) sowie Beechdean Motorsport mit einem Aston Martin N24 V8 Vantage (Entwurf rechts) künftig in der GT4 vertreten sein.
Als Fahrer steht bei der Beechdean-Mannschaft, die heuer mit einem Ferrari F360 Challenge Platz 2 der GTC-Gesamtwertung errang, vorerst nur Andrew Howard fest. Teammanager David Brewer erwähnte, dass man zusammen mit Aston Martin-Händler Stratstone Amersham erwägt, nächstes Jahr noch einen weiteren N24 zum Einsatz zu bringen.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in WT-USCC-Serie ( IMSA )
Acura plant weiterhin 2009 in die LMP1-Klasse aufzusteigen. Das hat der scheidende Honda Performance Development Chef Robert Clarke in einem Interview mit Gordon Kirby eröffnet. Demnach wird der Acura ARX 01b das letzte LMP-Modell sein das noch ansatzweise auf dem Courage LC75 basiert. Für 2008 ist der Bau eines eigenen Chassis angedacht. Dieses soll dann als LMP1, möglicherweise sogar schon als Coupé nach den neuen Regeln, in der amerikanischen Serie antreten.
Gemäß Clarke sind für die Saison 2008 vier Chassis des Acura ARX01b in Auftrag gegeben worden, die alle bei den ALMS-Rennen zum Einsatz kommen sollen. Das heisst, das mindestens eines der drei Teams einen 2-Wagen-Einsatz plant.
Einen Dämpfer dagegen erteilte er allen Hoffnungen auf einen offiziellen Acura-Le Mans Einsatz: „Das wird ein paar Jahre dauern. Honda Amerika hat wenig Interesse an Le Mans – bei ihnen liegt der Focus auf der ALMS. Man würde zwar dort auftauchen, wenn man eine Honda-eigene Technologie dort präsentieren könnte, aber das wird mit den konventionell ausgelegten LMP1 nicht der Fall sein, auch wenn ein Le Mans Sieg sich sicher gut vermarkten lassen würde. Acura ist ausserdem in Europa und Japan nicht im Markt vertreten, also würde ein Einsatz nur auf dem amerikanischen Markt verwertbar sein.“ Allerdings wurden Einsätze der Kundenteams von Clarke mit keinem Wort erwähnt. Daher ist offen, ob ein Acura 2008 vielleicht doch an der Sarthe starten könnte.
Ein weiteres Projekt fand in Form eines potentiellen NSX-GT2-Wagen Erwähnung - dieser werde derzeit ebenfalls bei Acura auf Basis des kommenden NSX erwogen.
Verfasst von Harald Musileck. Veröffentlicht in Spanische GT
Die Spanische GT-Meisterschaft soll auch im kommenden Jahr wieder aus sechs Rennwochenenden bestehen. Der 2008er-Kalender wirkt kompakter als jener der abgelaufenen Saison, in der es eine mehr als drei Monate dauernde Sommerpause gab. Bemerkenswert ist, dass die Runde in Valencia terminlich mit dem in Spa vorgesehenen International-GT-Open-Event kollidieren würde. Nachdem beide Serien vom spanischen Promoter GT Organizacion veranstaltet werden, erscheint diesbezüglich eine Änderung wahrscheinlich.
Folgende Termine stehen vorläufig auf dem Programm: 12./13.04.08 – Jarama, 03./04.05.08 – Albacete, 31.05./01.06.08 – Valencia, 05./06.07.08 – Estoril, 20./21.09.08 – Valencia, 18./19.10.08 – Jerez.