Krütten wechselt zu United Autosports

niklaskruettenSteiler Karrieresprung für Niklas Krütten : Kaum 2 Wochen nach seinem ersten LMP3-Sieg beim erst zweiten LMP3-Rennen beim Saisonauftakt der Europäischen Le Mans Serie in Barcelona (der Link führt zum Rennbericht auf unseren Seiten) ist der 18 jährige deutsche Youngster von der anglo-amerikanischen United Autosports Mannschaft für ein Zusatzprogramm verpflichtet worden. Dort soll er im Rahmen des IMSA-WeatherTech SportsCar Championship-LMP3-Engagements der Mannschaft in Watkins Glen und beim Petit Le Mans deren Ligier JS P320 LMP3 mit pilotieren. Der Trierer Pilot ist dabei der erste Pilot der für das Programm verpflichtet worden ist.

Krütten hatte erst im März bei den 12h von Sebring sein LMP3-Debüt auf dem WIN-Autosport Duqueine M30-D08 LMP3 gegeben. Leider endete das Debüt vorzeitig mit einem Ausfall, jedoch deutete er dabei schon einen schnellen Grundspeed an. Erfolgreicher lief das zweite LMP3-Programm an, das der mit dem schweizer Cool Racing Team in der Europäischen Le Mans Serie bestreitet. Direkt beim ersten Einsatz – dieses Mal auf einem Ligier JS P320 LMP3 - gelang in der LMP3-Klasse der Klassensieg zusammen mit seinen Teamkollegen Nicolas Maulini und Matthew Bell.

united23lauf4Da das eigentlich für Watkins Glen und das PLM geplante Programm mit WIN-Autosport nur eine noch nicht fixierte Option war, nutzte Krütten die Chance, nun mit der seit 2009 im Sportwagenbereich aktiven Truppe der beiden Teambesitzer Zak Brown – u.a. aktueller CEO der McLaren Group - und Richard Dean zusammen zu spannen. Die seit 2016 auch in der LMP3-Klasse engagierte Mannschaft hat seitdem zahlreiche Titel in der Europäischen Le Mans Serie und der Asiatischen Le Mans Serie (Bild) einfahren können und bietet auch Aufstiegschancen in die LMP2-Klasse die bis in die FIA Langstrecken Weltmeisterschaft reichen an.

Krütten selber stammt aus der Formelszene und startete die letzten Jahre unter anderem in der Euroformular Open und der ADAC Formel 4. Das Talent wird auch von der ADAC Stiftung Sport betreut.

Volles Feld bei den 12h von Hockenheim

Start 16h HockenheimDie 24 Stunden-Serie der Creventic hat eine erste Nennliste für den in 2 Wochen geplanten Event der 12h von Hockenheim veröffentlicht. Demnach stehen derzeit 37 Teams auf der sich täglich ändernden Liste für das erste 12h-Rennen auf der deutschen Strecke, nachdem bereits 2020 ein 16h Rennen von der Serie abgehalten wurde. Die 37 Mannschaften setzen sich mit dem heutigen Stand aus 8 GT3-Teams, 9 GTX, 7 Porsche-Cup-Autos, 3 GT4, 6 TCR, 3 TCX und einem TC-Team zusammen. Mit 21 Mannschaften aus dem deutschsprachigen Bereich kommt bei der deutschen Heimrunde über die Hälfte des Feldes aus dem starken deutschen Kundenkreis.

LeipertGT320213 Audi R8 LMS GT3 , 2 Mercedes AMG GT3 und je ein Porsche 991 GT3 R, Ferrari F488 GT3 und Lamborghini Huracán GT3 evo sind in der gesamtsiegfähigen GT3-Klasse gemeldet. Die Audis kommen von Car-Collection (2 Wagen) und Rutronik Racing by TECE. Die AMG´s werden von der italienischen MP Racing Squadra und dem amerikanischen CP Racing Team gestellt. Hochinteressant ist die Ferrari-Nennung: Herberth Motorsport macht einen Testlauf für Le Mans mit dem von HB-Racing gemieteten Ferrari, den man in Ermangelung eines verfügbaren Porsche 911RSR GTE Chassis für die bei der Asiatischen Le Mans Serie erfahrene Le Mans Wildcard eingeschrieben hat. Möglicherweise wird bei dieser Gelegenheit auch die Besatzung für die Le Mans-Premiere der Jedenhofener Mannschaft publik werden. Der Porsche wird wieder von der schweizer Haegli by T2 Racing Mannschaft genannt die schon in Mugello eine starke Vorstellung zeigte. Seine Premiere erlebt der Leipert Motorsport Lamborghini Huracán GT3 evo.(Bild).

Mit 9 Autos ist die GTX-Klasse erstmals die am stärksten besetzte Klasse – so denn sich bis zum Rennen keine weiteren Änderungen ergeben. 2 der französischen Vortex, ein Leipert Lamborghini Huracán Supertropheo und 3 Porsche der Teams 9und11 Racing, Speed Lover und Red Camel-Jordans treffen auf gleich 3 KTM GTX der Mannschaften Reiter Engineering, True Racing und Teichmann Racing. In der Porsche-Cup Klasse treffen die deutschsprachigen Teams von Herberth Motorsport MRS GT-Racing, Stadler Motorsport und DUWO Racing (LUX) auf die Teams NK Tech (CZ), Willi Motorsport by Ebimotors (ROM) und Speedlover (B). Die beiden GT4-Stammstarter von Prosport Racing und ST Racing werden von einem Car-Collection Audi R8 LMS GT4 ergänzt.

In der TCR Klasse treffen je 3 VW Golf TCR von Autorama Motorsport by Wolf Power Racing und GSR Motorsport auf 3 Audi RS3 LMS-TCR von QSR Racing Bonk Motorsport und AC Motorsport. Die TCX-Klasse wird neben einem Cayman der Speedlover-Mannschaft derzeit vom Munckhof BMW und dem CWS Ginetta bevölkert. Einziger TC-Wagen ist derzeit der Hofor Racing by Bonk Motorsport M2 CS Racing.

Im vergangenen Jahr ging bei dem Rennen in Hockenheim, das als Ersatz für die ausgefallenen 24h von Barcelona erstmals auf einem deutschen Kurs stattfand, aufgrund der Corona-Rahmenbedingungen lediglich ein Feld von 14 Wagen an den Start. Aufgrund von Problemen der GT3-Fahrzeuge gewann am Ende der NKPP Racing by Bas Koeten Racing Porsche. Statt dem letztjährigen 16h-Format wird das Rennen heuer im 12h Standardformat abgehalten, wobei 6 1/2h am Samstag dem 22.5 und die restlichen 5 1/2h am darauffolgenden Sonntag absolviert werden. Im Rahmenprogramm der Veranstaltung die leider wohl wieder ohne Zuschauer abgehalten wird, starten die Belcar und die Dutch Supercar Challenge.

Ten Voorde gewinnt PCC Auftakt

pcc1aLarry ten Voorde vom Team GP Elite fuhr beim Auftaktlauf des Porsche Carrera Cup Deutschland auf dem belgischen Circuit de Spa-Francorchamps zum Sieg. Die beiden weiteren Podiumsplätze sicherten sich Laurin Heinrich (Van Berghe Huber Racing) und Christopher Zöchling im Fach Auto Tech Porsche . Beim Doppellauf im Rahmen der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft gingen insgesamt 29 Fahrer im neuen Porsche 911 GT3 Cup an den Start.

Titelverteidiger ten Voorde verschaffte sich im Qualifying eine optimale Ausgangslage und begann das Rennen im rund 510 PS starken Cup-Fahrzeug von der Pole-Position. Direkt nach dem Start konnte sich der 24-Jährige von seinen Konkurrenten lösen. Souverän führte ten Voorde das Rennen über die gesamte Distanz an und jubelte nach 14 Runden über den Sieg. Verfolger Heinrich hielt den Rückstand stets unter einer Sekunde – dem 19-Jährigen gelang es aber nicht, den GP-Elite-Fahrer entscheidend unter Druck zu setzen.

In einem actionreichen Rennen auf dem Traditionskurs im Ardennenwald belegte Routinier Zöchling Rang drei, nachdem er sich in der Schlussphase geschickt gegen Leon Köhler durchsetzte. Hinter Köhler folgten Gaststarter Dorian Boccolacci sowie die beiden Niederländer Max van Splunteren (GP Elite) und Loek Hartog im Black Falcon Team Textar-Porsche. Den Sieg in der ProAm-Klasse feierte Hartoegs Teamkollege Carlos Rivas . Der Luxemburger gewann in seiner Wertung vor Bashar Mardini und Kim Hauschild.

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