Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Le Mans ( WEC )
Mit der ersten 3-stündigen freien Trainingssession hat heute das Wochenende des 89. 24 Stunden Rennen von Le Mans 2021 begonnen. Alle 62 zugelassenen Fahrzeuge drehten dabei ihre Runden, wobei das Tempo an der Spitze noch nicht ganz die Bestzeit von Glickenhaus Pilot Oliver Pla vom Testtag erreichen konnte. Die schnellste Zeit erzielte Toyota mit einer durch Jose Maria Lopez am Ende der Session erzielten 3:29,309 im #7 GR10 Hybrid. Damit konnte Convay Alpine-Pilot André Negrao knapp um 0,086s schlagen. Gleich 4 weitere Fahrzeuge – der 2. Toyota #8, die beiden LMP2-Orecas von United Autosports (#22) und G-Drive (#26) sowie der #709 Glickenhaus, wiesen am Ende Abstände von unter1s auf den Spitzenreiter auf, was die Geheimfavoritenrolle der LMP2 für den Klassiker in diesem Jahr erneut unterstrich.
Schnellster GTE-Pro war die #64 Corvette von Nick Tandy mit einer 3:50,163 und schnellster GTE-AM als Zweiter der GTE-Klasse der Project 1-Porsche #56 von Ricardo Pera der nur 0,030s hinter der Corvette verzeichnet wurde.
2 Rote Flaggen – wegen eines Unfalls des #20 High Class Orecas und einer Kollision des Cetilar-Ferraris mit dem #38 Team Jota Oreca in der Tertre Rouge unterbrachen die Session kurz. Am Abend startet um 19 Uhr die einstündige Qualifikationsitzung in der die Startplätze für das Gros des Feldes und die jeweils 6 Teilnehmer pro Klasse für die morgen gegen 21 Uhr anstehende Hyperpole ausgeknobelt werden.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Historische GT
Das Rahmenprogramm in Le Mans wird von Jahr zu Jahr besser. Nun haben die Verantwortlichen des ACO einen weiteren Leckerbissen mit in das Programm aufgenommen. Die Endurance Racing Legends Serie der Peter Auto Gruppe tritt in diesem Jahr erstmals an der Sarthe an, nachdem man in diesem Jahr bereits einen Testlauf auf dem Circuit Bugatti (Foto) absolviert hat. Die GT und Prototypenserie bringt quasi die Le Mans-Youngtimer zurück an die grossen Strecken, die die meisten Fans vor etwa einer bis 2 Dekaden noch selber zu einem Grossteil in Action erlebt haben. Und das aufgebotene Feld kann sich bei der Premiere auf dem Legendenkurs der vor einigen Jahren neu eingerichteten Serie wirklich sehen lassen: 57 Wagen, darunter mehrere LMP900, SR1 und LMP1, werden für die beiden 45-minütigen Läufe am Freitag und Samstag erwartet.
In den 3 Klassen Prototypen GT1 und GT2, die jeweils mit 2 Unterkategorien versehen sind (A = älter als 20 Jahre, B = zwischen 10 und 20 Jahre alt), finden sich verschiedenste Boliden aus vergangenen glorreichen Le Mans-, IMSA-, FIA-GT- oder ELMS-Zeiten wieder. In der GT1 starten insgesamt 12 Boliden (1 GT1A; 11 GT1B). Die grösste Klasse bilden die GT2 mit insgesamt 7 GT2 A und 22 GT2B. Die Top-Autos der beiden Prototypenklassen sind mit 2 Proto 1-Wagen und 11 Proto 2 Autos vertreten. Hinzu kommen 2 GT3-Corvettes in der Einladungsklasse.
19 verschiedene Marken sind im Feld vertreten (man vergleiche das mal mit dem aktuellen Le Mans Feld....). Das Gros des Kontingentes stellt – wenig verwunderlich – Porsche mit 19 Fahrzeugen. Es folgen 7 Aston Martin, 6 Ferraris, und jeweils 3 Dodge Viper, Riley&Scott Mark III bzw. Dallara SP1-Prototypen. Mit jeweils 2 Fahrzeugen sind Morgan, Lola und Corvette im Feld vertreten. Je ein Auto findet man von Toyota (ein GT1-Supra), Pilbeam, Norma, Maserati, Marcos Keiler, Ford, Courage Bentley und BMW im Feld.
Auch wenn die beiden Rennen vornehmlich Schauläufe sind, so lässt die bunte Schar der Piloten eine kurzweilige Unterhaltung vermuten. Von aktuellen Werksfahrern (Daren Turner auf einem der Aston Martin GT1) über aktuelle Le Mans-Teilnehmer (Pierre Ehret auf einem Ferrari F430 GTC) oder ehemalige (Martin Short/Dallara (Foto); Mike Newton/MG-Lola) bis hin zum ex-Sports Car Challenge Piloten (Georg Hallau auf einem Norma LMP900) findet sich eine illustre Besetzung im Feld.
Die beiden 45-minütigen Läufe finden am Freitag um 10.30 Uhr und am Samstag um 10.15 statt. Zumindest der Samstagslauf soll auf dem Youtube-Kanal von Peter Auto live gestreamt werden – vielleicht findet sich mit Verspätung auch der Freitagslauf dort wieder.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Sonstige GT (D/A)
Das DTM-Feld für den Nürburgring ist auf nun 23 Starter angewachsen. Die SSR-Performance Mannschaft, das amtierende ADAC GT-Masters-Meisterteam, will ihren Porsche zusammen mit Michael Ammermüller an den Start bringen. Es ist ein dreifaches Debüt: neben Pilot Ammermüller und seinem Team startet auch erstmals ein Porsche 991 GT3 R in der in disem Jahr neu auf die GT3-Plattform gewechselte Serie.
Ammermüller gelang in der vergangenen Saison zusammen mit Co-Pilot Christian Engelhart der Meistertitel im ADAC GT-Masters in der ersten vollen Debütsaison der neuen Porsche-Mannschaft. Davor gewann der 35-jährige Pockinger zwischen 2017 und 19 3 mal in Folge den Porsche Mobil1 Supercup sowie den Vizemeister-Titel im Porsche Carrera Cup Deutschland 2014.
Die Mannschaft von Teambesitzer Stefan Schlund, die beim Einsatz von am Ring ansässigen Manthey Racing-Team unterstützt wird, will nach eigenen Angaben einen Schnuppereinsatz in der DTM absolvieren. Mit Porsche startet nun eine siebte Marke beim Wochenende am Nürburgring. Daneben sind auch Boliden von Audi, BMW, Mercedes-AMG, Ferrari, Lamborghini und McLaren am Start.