Radical im Plan beim Aufbau des nächsten Kundenfahrzeugs

bendevlin.jpgIn Donington Park wurde das Bruichladdich Radical Team von dem Briten Ben Devlin als 3. Piloten auf dem SR9 des Werksteams verstärkt. Devlin, der bislang in der ALMS im van der Steur LMP2-Team auf einem älteren Lola B2K/40 unterwegs war, wurde so die Gelegenheit gegeben die Fahreigenschaften seines neuen Einsatzgerätes vorab schon einmal kennen zu lernen. Der Gastpilot, der vorbildlich vom Team betreut wurde (siehe Foto) äusserte sich auch optimistisch bezüglich der ersten Eindrücke. „Im Vergleich zum Lola ist der Radical viel direkter zu fahren und er spricht sehr gut vom Handling her auf die Lenkbewegungen an. Man fühlt sich direkt wohl im Fahrzeug.“ Damit bestätigte Devlin die Eindrücke die auch schon Martin Short an dem SR9 festgestellt hatte.

In diesem Jahr hatte das van der Steur-Team lediglich drei Einsätze in Houston, Mid Ohio und Lime Rock Park unternommen. Derzeit wird alles für das Debüt des sich im planmäßigen Aufbau befindlichen SDR9 vorbereitet der beim Petit Le Mans debütieren soll. Radical Stammpilot Tim Greaves soll dort neben Devlin und Gunnar van der Steur als 3.Pilot auf dem neuen LMP2 teilnehmen. Dagegen ist der 2. Rollcentre-SR9 wohl endgültig passé. Bruichladdich will das vakante Chassis als zweiten Werkswagen einsetzen.

C.I.P. – Runde 6 – Varano

F. Ghiotto (Norma M20evo-Honda) - www.acisportitalia.itErstmals in dieser Saison stand kein Lucchini-Pilot auf den Podium eines Laufs zur Italienischen Prototypen-Meisterschaft:

Pole-Sitter Fabio Francia (Osella PA21P-Honda, Kategorie CN2) gewann das 30-Runden-Rennen in Varano vor Franco Ghiotto (Norma M20evo-Honda, CN4, Bild) und Raffaele Giammaria (Norma M20evo-Honda, CN2). Erst auf den Rängen 4 und 5 kamen die Mit-Favoriten Filippo Francioni (Lucchini P1 03-Alfa Romeo, CN4) und Davide Uboldi (Lucchini P1 03-BMW, CN4) ins Ziel.

In der Gesamtwertung liegt Vorjahresmeister Francioni mit 104 Punkten weiterhin vor Francia und Uboldi (je 80) sowie Ghiotto (62) voran. Der nächste C.I.P.-Lauf ist für 17.09. in Magione angesetzt.

Australische GT – Runde 7 – Queensland Raceway

Sven Buchartz (Porsche 996Gt3 Cup) - www.gtchampionship.com.auTurbulent verlief das Wochenende für die Spitzenreiter der Australischen GT-Meisterschaft: Am Porsche von Vorjahresmeister Bryce Washington trat schon in einem der freien Trainings ein Motorschaden auf - für sein Adrad-Team begann danach die fieberhafte Suche nach einem Ersatzfahrzeug. Tabellenführer Greg Crick (Dodge Viper ACR) hatte hingegen eine problemlose Rennvorbereitung und sicherte sich die Pole-Position.
Am Renntag lief es dann umgekehrt: Crick verzeichnete schon bald nach dem Start des ein-Stunden-Rennens einen Reifenschaden, der ihn um zwei Runden zurückwarf. Washington - in einem ausgeborgten 996er-Cup-Porsche - startete vom Ende des Feldes und konnte trotz Bremsproblemen viele Plätze gutmachen. Den Kampf um das Podium fochten jedoch andere aus: Sven Buchartz (Bild rechts) feierte schließlich nach fehlerfreier Fahrt seinen ersten GT-Sieg vor James Koundouris sowie dessen Bruder Theo Koundouris (alle Porsche 996GT3-Cup).

G. Crick (Viper ACR), K. Miller (F430) - Queensland Raceway (www.gtchampionship.com.au)Bryce Washington wurde Vierter, für Greg Crick reichte es nach einer Aufholjagd noch für den siebten Platz.

Die Entscheidung um den Titel fällt somit beim Saisonfinale im Oktober in Eastern Creek zwischen Crick (588 Punkte) und Washington (545) - genau diese Konstellation gab es übrigens auch schon im Vorjahr. Chancen auf den dritten Platz in der Meisterschaft haben noch James Kondouris (452), Theo Koundouris (405) und Sven Buchartz (347).

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