FFSA-GT – Runde 6 - Albi – Lauf 1

FFSA-GT - Albi - Lauf 1 (www.superserieffsa.com)Markus Palttala / Pertti Kuismanen (PSI-Corvette C6R) gewannen von der Poleposition aus den am späten Samstagnachmittag ausgetragenen ersten Lauf der Französischen GT-Meisterschaft auf dem Circuit d'Albi. Letztlich konnten die beiden Finnen ein spannendes Duell mit dem Oreca-Saleen S7R von Hernandez / Ayari für sich entschieden. Die Vorjahresmeister Bornhauser / Thevenin (VBM-Chrysler Viper GTS-R) fuhren überraschend stark: Sie erreichten den dritten Platz vor Dupuy / Fiat (Protek-Saleen S7R). Auf den Rängen 5 bis 7 klassierten sich weitere Viper-GT1-Besatzungen, den GT2-Klassensieg holten als Gesamt-Achte Narac / Lecourt (IMSA Matmut-Porsche 996GT3 RSR).

Nicht zum Einsatz kommt an diesem Wochenende die Corvette-C5R von PSI, nachdem David Hallyday sein Antreten wegen Sponsor-Problemen absagen musste. Immerhin lagen Hallyday / Alliot bisher auf Rang 2 der FFSA-GT-Gesamtwertung.

Sports Car Challenge: Änderungen für 2007

350sccprotogt1.jpgDie Sports Car Challenge 2006 ist noch in vollem Gang, aber bereits jetzt hat das Serienmanagement rund um Walter Pedrazza und Erich Weber die Pläne für die nähere Zukunft veröffentlicht. 

Seit nunmehr 11 Jahren begeistern die Sportprototypen-Rennen der Sports Car Challenge die Zuschauer an den Rennstrecken Zentraleuropas mit ihrer einmaligen Le Mans–Atmosphäre. Höhepunkte dieser Rennserie für engagierte Privatfahrer sind immer wieder die Rennen im Rahmen bekannter Veranstaltungen auf einigen der schönsten Rennstrecken Mitteleuropas, von Italien bis Tschechien.

2006 honoriert die Oberste Nationale Sportkommission für den Kraftfahrsport in Österreich (OSK) auch erstmals die Bemühungen der Serienorganisation und vergibt für die Sieger offizielle österreichische Prädikatstitel. Was 2006 noch als Probelauf dient, nämlich die Hereinnahme von GT-Fahrzeugen in die Serie, wird nach vielen positiven Resonanzen 2007 fortgesetzt bzw. ausgebaut. Die startberechtigten Fahrzeuge im Einzelnen:

Division1 – Sportprototypen:
bis 2.500 ccm, max. 6 Zylinder - mind. 640 kg
bis 3.000 ccm, max. 6 Zylinder - mind. 670 kg
bis 3.400 ccm, max. 6 Zylinder - mind. 740 kg
über 3.400 ccm, keine Zylinderbegrenzung - mind. 840 kg
Zusätzlich sind alle Sportprototypen mit einem ASN-Wagenpass gemäß dem dafür gültigen Reglement (Anhang J) startberechtigt.

Division 2 – Sportprototypen-Light:
CN laut FIA-Reglement, bis 2.000 ccm - mind. 535 kg
C3, max. 4 Zylinder, bis 2.000 ccm - mind. 600 kg
Sonstige Sportprototypen, die sich nicht nach einer der oben fixierten Kategorien einordnen lassen (z.B. Radical), werden vom Serienorganisator unter dem Gesichtspunkt der größtmöglichen Chancengleichheit individuell eingestuft.

350sccprotogt3.jpgDivision 3 – GT-Fahrzeuge:
Hier wird derzeit gemeinsam mit Experten eine genaue Einteilung bzw. ein entsprechendes Reglement erarbeitet.

Auch beim Rennformat tut sich etwas Neues: nächstes Jahr wird es in der Sports Car Challenge Sprint- und Langstreckenrennen geben. Das bewährte Rennformat mit voraussichtlich sieben bis acht Veranstaltungen mit je zwei Sprintrennen mit ca. 60-70 Kilometer Renndistanz wird auch 2007 beibehalten. Zusätzlich werden bei vier Veranstaltungen ergänzend zu den Sprintrennen ein Rennen mit max. 75 Minuten Fahrzeit und einem verpflichtenden Fahrerwechsel bzw. Boxenstopp mit Mindestdauer für Einzelfahrer angeboten.

Damit ergibt sich für alle Besitzer derartiger Fahrzeuge, denen die aktuellen Rennformate der FIA zu aufwändig sind bzw. die einfach Freude am Motorsport in einer ungezwungenen Atmosphäre haben, ein neues attraktives Betätigungsfeld.

Radical hat LMP1-Pläne

radicallmp1.jpgRadical arbeitet schon an Designstudien für einen geschlossenen LMP1 der ab 2010 zum Einsatz kommen könnte. Entsprechende Renderings machen zur Zeit in den einschlägigen Medien die Runde wobei es sich noch nicht um ein konkretes Projekt handelt. Radical Mitbegründer Mick Hyde will, wie er auf DSC erklärte mit diesen Studien um einen Werkspartner buhlen, in dessen Auftrag man den Wagen auf die Räder stellen würde.

„Die Kombination eines auf Prototypen spezialisierten Kleinherstellers und eines interessierten Werkes kann eine erfolgreiche Partnerschaft werden. Wir haben mit dem SR9 gezeigt dass wir einen erfolgreichen Sportprototypen auf die Strecke bringen können. Daher befinden wir uns auf der aktiven Suche nach einem geeigneten Hersteller. Allerdings muß der ACO noch die Details der ab 2010 vorgesehenen LMP-Coupés fixieren. Daher werden die Wagen wohl auch ganz anders aussehen als unsere ersten Studien.“

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