6h Rennen Rückschau

bfglm7a.jpgWir schulden euch noch das Resultat des mittlerweile fast 2 Wochen zurückliegenden 6h-Rennens am Nürburgring - was hiermit nachgeholt sein soll.

Beim Saisonhöhepunkt der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft, dem 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen, feierten Michael Bäder, Tobias Hagenmeyer und Markus Gedlich im Getrag-BMW M3 vor 31.000 Zuschauern ihren ersten Gesamtsieg. Zum zweiten Mal in Folge auf Platz 2 ins Ziel kamen Ralf und Andreas Schall (beide Dornstadt) im Opel Astra V8 Coupé. Das Vater-Sohn-Gespann hatte nach 40 Runden auf dem 24,433 Kilometer langen Nürburgring 6:38,6 Minuten Rückstand auf die Gesamtsieger. Das Podium komplettierten Klaus Abbelen und Sabine Schmitz (beide Barweiler) im Porsche 911 GT3, die ebenfalls bereits beim letzten Lauf auf Platz 3 ins Ziel kamen.

bfglm7b.jpgMit dem Sieg von Bäder/Hagenmeyer/Gedlich endete auch die lange Siegesserie von Porsche-Fahrzeugen in der Langstreckenmeisterschaft: Der letzte Sieg eines Fahrzeugs ,welches nicht das Emblem der Zuffenhausener Sportwagen auf der Haube trägt, liegt genau 714 Tage zurück. Am 11. September 2004, ebenfalls beim 6-Stunden-Rennen, gewannen Hermann Tilke / Ulrich Galladé / Dirk Adorf im Jaguar V8 STAR. Der letzte BMW-Gesamtsieg in der Langstreckenmeisterschaft ist datiert auf den 15. Mai 2004 - damals siegten Hans-Joachim Stuck / Boris Said / Duncan Huisman im BMW M3 GTR. „Wir haben zusammen mit Markus Gedlich unseren BMW entscheidend weiterentwickelt und aussortiert“, sagte Tobias Hagenmeyer - Gedlich: „Ich konnte viel meiner Erfahrung einbringen, die Umsetzung muss aber das Team erledigen - und das ist ihnen gelungen. Unser Rennen hat sehr gut begonnen und wir sind von Anfang mit gemäßigtem Risiko gefahren.“

bfglm7c.jpgBei dem Premieren-Sieg in der populärsten Breitensportserie Europas profitierte das Getrag-Team auch vom großen Pech der Favoriten: Bereits in Runde zwei war das Rennen für die Mannschaften von Manthey-Racing, Jürgen Alzen Motorsport und Land-Motorsport beendet. Die drei Porsche-Teams rutschten in der zweiten Runde im Streckenabschnitt Flugplatz auf einer Flüssigkeitsspur aus und beschädigten ihre Fahrzeuge bei diesem Unfall stark - die Fahrer blieben unverletzt. Rennleiter Horst Golombeck: „Wir haben die Unfallstelle wenige Minuten später besichtigt und konnten keine Ölspur feststellen - vermutlich handelte es sich bei der ausgetretenen Flüssigkeit um Kühlwasser.“

News und Infos stammen wie immer von der HP der BfGoodrich Langstreckenmeisterschaft 

Rennfahrerlegende Peter Brock tödlich verunglückt

Der 61-jährige Australier Peter Brock kam am 08.09. kam bei der Targa West Rallye nahe Perth mit seiner Cobra Daytona von der Strasse ab, prallte frontal gegen einen Baum und war auf der Stelle tot. Beifahrer Mike Hone überlebte schwer verletzt.

Holden Monaro #427 + #05 beim Bathurst 24hr 2003 (www.procar.com.au)Seinen Ruf als Australische Rennsportlegende hatte Peter „Perfect“ Brock unter anderem durch neun Siege beim 1000km-Rennen von Bathurst begründet, an dem er zwischen 1968 und 1997 insgesamt 28mal teilgenommen hatte. Im Herbst 1997 verkündete er das offizielle Ende seiner Profi-Karriere und nahm seither nur mehr vereinzelt an Rennen teil.

2003 gewann Brock im roten Holden Monaro mit der für ihn typischen Startnummer #05 die 24 Stunden von Bathurst, 2004 errang er mit diesem Auto vier Laufsiege in der Australischen GT-Meisterschaft.

Bathurst 24hr 2003 - www.procar.com.au

 

 

 

Zum Gedenken an eine große Persönlichkeit des Motorsports:

"King of the Mountain" Peter Brock  (vorne, 2. von links) bei der Siegerehrung für das Bathurst 24hr 2003 - sein zehnter Langstreckenerfolg auf dem Mount Panorama Raceway

FIA-GT3-Rennen in Dijon

gt3dijon.jpgWir schulden euch noch die Resultate der FIA-GT3-Runde in Dijon, was hiermit pflichtschuldigst nachgeholt sei: Die Ergebnisse der Rennen sind zur Zeit noch provisorisch, da die beiden Larbre-Viper nach einem Protest der Teams Racing Box und Pouchelon wegen nicht konformer Bremsanlagen aus der Wertung genommen wurden.  Daher ging der Sieg von Bornhauser / Blanchemain an die Racing Box-Konkurrenten Ceccato / Livio über, welche die beiden Aston Martin von Machitsky / Cocker und Seiler / Groppi mit gerade mal 6 bzw. 7s Abstand hinter sich lassen konnten.

Lauf 2 begann mit einer Kollision auf der Startgeraden, die drei Fahrzeuge aus dem Wettbewerb riss. Nach 20 Minuten SC-Phase begann dann das eigentlich Rennen, welches nach einem spannenden Finale den ersten Porsche-Sieg in dieser Serie durch Edwards / Keen (Tech9-997) - 2,3s vor Groppi / Seiler bzw. 4,1s vor Bornhauser / Blanchemain - brachte.

Durch den Protest führen derzeit Ceccato / Livio mit 39 Punkten vor Sean Edwards (35) und Patrick Bornhauser (32).

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