Verfasst von Harald Musileck. Veröffentlicht in Spanische GT
Beim finalen Lauf der Spanischen GT in Portimao gab es zweimal Punkte zu holen – nach 60 Minuten Renndauer sowie beim Zieleinlauf nach 130 Minuten. Die Wertung nach einer Stunde führten Richard Lietz / Francisco Cruz Martins (Autorlando-Porsche 997 RSR) vor Peter Sundberg / Sergio Hernandez (RSV Motorsport-Ferrari F430 GTC, +37,688s), Manuel Cerqueda / Luis Perez-Sala (Automobil Club d’Andorra-F430 GTC, +1:06,570s) und Ramon Zapata / Jose Perez-Aicart (Sunred SR21, +1:34,133) an. Mit einer Runde Rückstand folgten Villalba / Gutierrez (Motor Competicion-Mosler MT900R) und Amaral / De Castro (Drivex-Porsche 997 RSR), Bravo / Lamy (ASM-F430 GTC) waren Achte.
Die Titelentscheidung fiel somit erst in der zweiten Hälfte des Rennens: Lietz / Cruz Martins, die als Gaststarter keine Punkte bekamen, siegten nach 70 Runden mit über einer Minute Vorsprung vor Sundberg / Hernandez. Der Schwede Peter Sundberg konnte dadurch den Fahrertitel in der Spanischen GT-Meisterschaft erfolgreich verteidigen. Zapata / Perez-Aicart holten Rang 3 für das Sunred-Team. Jene Piloten, die im Kampf um den Titel letztlich unterlegen waren, kamen geschlossen dahinter in Ziel: Cerqueda / Perez-Sala, Amaral / De Castro und Bravo / Lamy belegten die Rängen 4 bis 6. Die Wertung der GTS-Kategorie gewannen Torres / Galiano (MC Motorsport-Lamborghini Gallardo GT3) als Zehnte, bei den GTB-Fahrzeugen setzten sich Palencia / Puig (Palencia-Ferrari F430 Challenge, 12.) durch.
Der Endstand in der Gesamt-Punktetabelle lautet: Peter Sundberg (182) - Cerqueda / Perez-Sala (172) - Ricardo Bravo (136) - Amaral / De Castro (130). Die Klassentitel gingen an Sundberg (GTA), Javier Diaz (Roger Racing-Ferrari F430 GT3) sowie Palencia / Puig (GTB).
Verfasst von Sören Herweg. Veröffentlicht in Nürburgring Nordschleife (24h & VLN)
Das Team Black Falcon hatte beim Saisonfinale der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft Nürburgring gleich dreimal Grund zum Jubeln. Alexander Böhm und Matthias Unger sicherten sich in der populärsten Breitensportserie Europas den Titel und gehen in der kommenden Saison mit der Startnummer 1 ins Rennen. Das Duo gewann mit dem BMW 325i gleichzeitig den VLN-Serienwagen-Cup. In der VLN-Junior-Trophäe triumphierte mit Christer Jöns ein weiterer Black-Falcon-Fahrer. Den Gesamtsieg bei der ‚BFGoodrich Trophy‘ errangen Marc Basseng und Dirk Werner im Porsche 911 GT3 RSR von Land-Motorsport. Das Podium komplettierten Armin Hahne und Marc Lieb im Porsche 911 GT3 Cup S von Manthey-Racing und Solostarter Oliver Kainz im BMW M3 GTRS von Scheid-Motorsport.
„Ich bin geschafft, aber überglücklich“, freute sich Unger, der das Saisonfinale im Alleingang bestreiten musste. Böhm musste krankheitsbedingt beim letzten Rennen aussetzen. Aufgrund der geringen Starterzahl bei den VLN-Serienwagen bis 2.500 ccm Hubraum handelte es sich bei dem achten Klassensieg Ungers um eines von zwei Streichergebnissen, die zum Saisonende in die Wertung eingerechnet werden. So belegt er in der Endabrechnung gemeinsam mit seinem Teamgefährten Platz eins. „Ich spreche für das gesamte Team - wir freuen uns wirklich riesig“, so Böhm. „Seit acht Jahren bin ich in der Langstreckenmeisterschaft am Start und habe nun eines meiner großen Ziele erreicht.“ Junior-Champion Jöns, der die zweite Saisonhälfte im Black-Falcon-BMW bestritt, fehlten die Worte: „Ich kann es noch gar nicht so richtig fassen, was mir da gelungen ist.“ Sein Teamchef Marc Schramm half aus: „Christer hat 2008 überzeugt. Er hat keine Schwächen gezeigt und alle Rennen in unserem Team gewonnen. Damit hat er sich für höhere Aufgaben empfohlen.“
Der Kampf um den letzten Gesamtsieg des Jahres trat aufgrund der Meisterschaftsentscheidung in den Hintergrund, von der Spannung her sorgte das Geschehen an der Spitze dennoch für Aufsehen. Von der Pole-Position aus gestartet brannte Uwe Alzen in der Anfangsphase des Rennens ein wahres Feuerwerk ab, seine Mitbewerber hatten bei schwierigen Witterungsbedingungen deutlich das Nachsehen. Der Ex-DTM-Profi setzte sich im Turbo-Porsche mehr als zwei Minuten vom Verfolgerfeld ab. Nachdem sein Bruder Jürgen Alzen das Fahrzeug übernommen hatte, endete die furiose Fahrt abrupt nach einem technischen Defekt in Runde 11. Dirk Adorf und Hermann Tilke übernahmen im Lamborghini Gallardo zunächst die Führung, gaben dann aber nach einem Unfall in Runde 19 vorzeitig auf. Der Weg für Basseng / Werner war somit frei, die Land-Motorsport den dritten Saisonsieg bescherten. „Bei den vorherrschenden Witterungsbedingungen war das Rennen unglaublich hart“, sagte Basseng. „Unser Porsche war heute sehr sensibel, in der Anfangsphase hatte ich Probleme, den richtigen Grip zu finden. Dirk hat im mittleren Abschnitt dann mächtig Gas gegeben, in der Schlussphase wurde es für mich auf Slickreifen noch einmal richtig spannend.“ Im Ziel betrug der Vorsprung nach vier Stunden und 23 Runden auf der 24,433 Kilometer langen Kombination aus Nürburgring Kurzanbindung und Nordschleife auf die Zweitplatzierten 36,740 Sekunden. Der zweitplazierte Armin Hahne Hahne zeigte sich nach der Nordschleifen-Premiere des Manthey Racing Porsche 911 GT3 Cup S zusammen mit Marc Lieb zufrieden mit dem Ergebnis: „Ein toller Einstand. Vor allem, wenn man bedenkt, dass wir nach nur zwei Runden einen zusätzlichen Boxenstopp einlegen mussten, der uns rund drei Minuten gekostet hat.“ Auf dem dritten Platz beendete der Solist Oliver Kainz im Scheid-BMW das Finale
Dieser Bericht stammt von der Homepage der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft.
Verfasst von Harald Musileck. Veröffentlicht in Spanische GT
Am Samstag gab es für die Teilnehmer der Spanischen GT auf dem Autodromo do Algarve zwei offizielle Trainings - der jeweilige Durchschnitt aus den beiden Zeiten wurde für die Ermittlung der Startaufstellung herangezogen: Die Pole für das sonntägliche Rennen ging an Richard Lietz / Francisco Cruz Martins (Autorlando-Porsche 997 RSR, Bild), vom zweiten Startplatz aus werden Peter Sundberg / Sergio Hernandez (RSV Motorsport-Ferrari F430 GTC) das Rennen aufnehmen. Die Reihe dahinter bilden der Drivex-Porsche 997 RSR von Amaral / De Castro, die sich gegenüber dem Vortag deutlich verbesserten, sowie der Sunred SR21 von Zapata / Perez-Aicart. Für Cerqueda / Perez-Sala (Automobil Club d’Andorra-F430 GTC, Bild) und Bravo / Lamy (ASM-F430 GTC) bleiben nur die Plätze 5 und 6. Der abschließende Lauf zur Spanischen Meisterschaft wird über eine Dauer von 2 Stunden 10 Minuten führen, der Start ist für 12 Uhr Ortszeit angesetzt.