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HTTT-Winterserie - erfolgreiches Wochenende für Pierre Ehret

jmbwinterseries.jpgDie ILMC-Saison mag erst in der nächsten Woche beginnen, doch Sportwagenpilot Pierre Ehret hielt es schon diese Woche nicht im heimischen Fitnessraum aus. Der 53-jährige Tegernseer fuhr am vergangenen Wochenende ein vorgezogenes Warm-up Wochenende im französischen Le Castellet im Rahmen der dort ausgerichteten Sportwagen-Winterserie aus. Dabei bewegte Ehret nicht seinen in diesem Jahr vorgesehenen Einsatzwagen – den GTE-Ferrari F430 des britischen CR Scuderia Ferrari-Teams – sondern einen Formula Le Mans Prototypen des in Le Castellet ansässigen JMB-Teams, den er schon Ende des vergangenen Jahrs bei einem Test auf der an der Cote d´Ázur gelegenen Strecke bewegt hatte.

„Der Einsatz war so gesehen recht erfolgreich. Bei dieser von Oreca veranstalteten Winterserie teilen sich in der Regel 2 Piloten ein Auto wobei jeder Pilot ein Sprintrennen fährt und am Sonntag ein einstündiges Langstreckenrennen mit Fahrerwechsel ausgefahren wird. Ich teilte mir den Prototypen mit dem Italiener Roberto Plati. Beim ersten Rennen konnte ich gleich von der Pole starten und lieferte mir das ganze Rennen über einen unterhaltsamen Zweikampf mit dem deutsch-saudischen Piloten Karim Ojjeh, den ich ja auch aus der Le Mans Serie als Konkurrent kenne. Ich lag lange in Führung bis mir leider ein Fahrfehler unterlief, so das Karim mit seinem wendigen und starken Radical-Prototypen vorbeischlüpfen konnte. Am Ende belegte ich in meinem Rennen den 2.Platz hinter Ojjeh, nachdem ich zwischenzeitlich auf P4 zurückgefallen war.“

Das 2. Solorennen konnte Pierres italienischer Partner Plati mit dem von JMB eingesetzten schwarzen Prototypen gewinnen. Der Rennsonntag mit dem über eine Stunde ausgetragenen Lagstreckenrennen hielt dann für das deutsch-italienische Duo noch mehr in Petto. Vor 1500 Zuschauern auf der zwischen Marseille und Toulon gelegenen Strecke stach Ehret zunächst in im 30 Wagen starken Feld in Führung, die er bis kurz vor seine Boxenstop gegen den nachdrückenden Ojjeh auf dem Radical verteidigte. „Ich wusste das Roberto schneller als Karims Teamgefährte Gary Chalandon war, daher habe ich den Radical kurz vor meinem Stopp passieren lassen. Roberto hatte dann auch keine Mühe die Führung wiederzuerobern, so das wir das Rennen und die Gesamtwertung des Wochenendes gewinnen konnten. Ein zweiter Formula Le Mans von JMB belegte den 2.Platz. Insgesamt war es ein lohnendes und erfolgreiches Gastspiel. Man muss sich nur an die brutalen Bremsen des Prototypen gewöhnen, die doch um einiges fester zupacken als die die ich von meinem Ferrari gewöhnt bin. Auch sind Downforce und Vortrieb doch auf einem ganz anderen Level.“

Pierre Ehret bereitet sich nun auf sein erstes offizielles Rennen vor, das er in 1 ½ Wochen bei den 58.ten 12h von Sebring absolvieren wird.

Fünfter Grand-Am Sieg in Folge für Pruett/Rojas in Homestead

Nach dem fulminanten Rennen in Daytona beim 24-Stunden-Rennen macht das Team von Chip Ganassi auch beim zweiten Rennen in Homestead nicht halt und schafft den fünften Sieg in Folge. Für viele Kontrahenten war die Siegesserie im letzten Jahr bereits ein Dorn im Auge und forderten schärfere Kontrollen. Diese führte die GrandAm sodann für dieses Jahr ein und zitierte das Ganassi-Team den Wagen nach Concord / NC zu bringen wo der Wagen komplett demontiert wurde und sämtliche Teile überprüfte. Ein besondere Kontrolle unternahm man beim Motor, Getriebe und der kompletten Elektronik. Auch die Kabelstränge und Dämpfer wurden unter die Lupe genommen - doch finden konnte man nichts.

Beim Training und Qualifying lagen zunächst Jon Fogarty und Alex Gurney im #99 Stallings Riley-Chevrolet und Paul Edwards und Antonio Garcia im #90 SDR Coyote-Chevrolet vorne, doch im Rennen dominierten die Daytona-Gewinner Scott Pruett und Memo Rojas erneut. Selbst eine Drive-Through-Strafe wegen eines Remplers  hinderte Pruett und Rojas nicht daran das Konkurrenz alt aus sehen zu lassen.

In der GT-Klasse feierte Bill Auberlen seinen 100ten GrandAm Start und wurde zum Schluss mit seinem 20ten Sieg belohnt Für seinen Teamkollegen Paul Dalla-Lana im #94 Turner BMW M3 war es sein erster Erfolg.

Einen Team-by-Team-Review der DP und GT des 24-Stunden-Rennen sowie den Rennbericht zum Homestead-Rennen gibt es wie üblich bei GrandAm.de

Vantage V12 GT3 ante portas

vantagegt22008.jpgAston Martin wird in Kürze den neuen Vantage GT3 vorstellen. Das haben unsere Kollegen von Daily Sportscar.com just auf ihrer Site enthüllt. Die britische Traditionsmarke vollzieht damit nach 5 Jahren den Modellwechsel vom in bisher 26 Exemplaren gebauten DBRS9 auf das kompaktere Vantage Coupé. Noch harren die technischen Details der Veröffentlichung doch wurden in einer Meldung der britischen Kollegen erste Detailaufnahmen aus offizieller Quelle gezeigt. Demnach dürfte davon auszugehen sein das antriebstechnisch im Vantage GT3 die selbe V12-Einheit werkelt wie im Vorgängermodell.

Schon vor 2 Jahren hatte bei einem Interview mit GT-Eins Aston-CEO Martin Bez angekündigt das der DBR9 auf breiter Front vom Vantage als Wettbewerbsmodell abgelöst werden könnte. Sollte nun auch im GT3-Bereich der Vantage - wie bei den GT2, GT4 und Cup-Modellen – das vorherrschende Modell werden, bleibt dem DBR9 lediglich die GT1-Domäne, deren Zukunft aber über 2011 hinaus auch ungewiss ist. Jedoch sind nach Angaben von Aston Martin noch etwa die Hälfte der gebauten GT3-DBRS9 aktiv. Auch gibt es ein Upgrade-Paket für die Saison 2011, so das davon auszugehen ist das man noch genug der Boliden in diesem Jahr zu Gesicht bekommen wird.

Sascha Maassen dritter Pilot im PMR-Porsche in Sebring

maassen.jpgDas Paul Miller Racing Team hat nun die Besatzung für seinen GT2-Porsche bei den 12h von Sebring fixiert. Als Dritter Fahrer neben Wagenbesitzer Bryce Miller und Porsche Mobil1 Supercup-Champion Rene Rast wurde in der vergangenen Woche Sascha Maassen benannt. Der 41 jährige Aachener wird damit der zweite deutsche Pilot im Yokohama-bereiften Porsche mit der #48 sein.

Maassen war im letzten Jahr Teil der Cytosport-Crew, der der Klassensieg in der LMP2 bei den 12h von Sebring 2010 gelang. Mit einem LMP2-Titel 2006 und 2 GT2-Titeln 2002 und 2003 wird seine Expertise was den nordamerikanischen Klassiker anbelangt, im Newcomer-Team wilkommen sein. Den mittlerweile 5 Klassensiegen beim zum 58.Male ausgetragenen Sportwagenklassiker möchte Maassen gerne noch einen weiteren Erfolg hinzufügen.

Vier Reiter-Lambos im GT-Masters 2011

img_7028.jpgMit gleich vier Lamborghini Gallardos der aktuellen Evolutionsstufe LP600+ wird Reiter Engineering in der ADAC GT-Masters-Saison 2011 an den Start gehen. Die beiden amtierenden Meister Peter Kox und Albert von Thurn und Taxis werden sich jedoch nicht wie im Vorjahr ein Fahrzeug teilen, sondern getrennt von einander versuchen ihren Titel zu verteidigen. Während von Thurn und Taxis' neuer Teamkollege bisher noch nicht feststeht, wird Kox zusammen mit dem CEO des stark im GT-Bereich engagierten schweizerischen Uhrenherstellers Blancpain, Marc A. Hayek, antreten. Kox teilte sich bereits 2010 ein Cockpit mit Hayek unter anderem bei den 24h von Spa-Francorchamps, sowie in der Lamborghini Blancpain Super Trofeo, welche die beiden in ihrer jeweiligen Fahrer-Kategorie als Dritter, respektive Vierter, beendeten.

Den dritten der vier Gallardos des Rennstalls aus dem bayerischen Kirchanschoering werden sich die beiden Stuck-Brüder Johannes und Ferdinand teilen, im vierten und letzten Fahrzeug schließlich dürfte neben Frank Kechele der malaysische Prinz Tunku Hammam Sulong dafür sorgen, dass neben Neuer Welt und Bunte künftig auch die südostasiatische Yellow Press ein Auge aufs GT-Masters werfen wird. Kechele erklärt hierzu: „Tunku Hammam Sulong ist ein Kunde von Reiter Engineering und hat im letzten Jahr in seiner Heimat mit einem Lamborghini Gallardo gemeinsam mit Peter Kox und Christopher Haase das Merdeka Millennium Endurance Race gewonnnen, ein 12-Stunden-Rennen auf der Formel-1-Strecke von Sepang. In den letzten Jahren war Hammam Sulong in der asiatischen GT-Meisterschaft sehr erfolgreich und möchte nun in Europa Erfahrung sammeln. Hier ist die Konkurrenz größer und das Niveau sehr hoch. Das ADAC GT Masters bietet als eine der besten GT3-Meisterschaften in Europa dafür das perfekte Umfeld."

Interessant wird es nun sein zu sehen, wen Reiter Engineering als Co-Piloten für Albert von Thurn und Taxis verpflichten wird und ob es mit den neuen Fahrerpaarungen gelingen wird, im stark wie nie umkämpften GT-Masters ganz vorne mitzufahren.

Hexis benennt Piloten für Blancpain Endurance Series

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Das französische Hexis Team bietet 2 starke Fahrertrios für die Blancpain Endurance Serie auf. Einen Aston Martin DBRS 9 teilen sich  Henri Moser, Gilles Vannelet und Fred Makowiecki, das Schwesterfahrzeug wird von Yannik Clairay, Pierre-Brice Mena und Julien Rodrigues pilotiert. Mit Moser, Makowiecki und Clairay konnte man 3 letzjährige GT1-WM-Piloten verpflichten, und auch die anderen Fahrer konnten schon Erfolge in diversen GT3 und GT4-Serien feiern. Teammanger Philippe Dumas ist auch ob der starken Boxenmannschaft zuversichtlich: „Wir haben ein ausgezeichnetes Team. Sie haben letztes Jahr in der GT1-WM gezeigt was sie beim Reifenwechsel können und sie werden es auch in der Blancpain Endurance Serie präsentieren.“ Hexis AMR ist in dieser Kombination sicher ein heißer Kandidat für den Titel in der Premierensaison der neuen Langstreckenserie.

ASM konzentriert sich auf LMS-LMP1-Titel

asm2011.jpgDas portugiesische Quifel-ASM Team geht mit einem nur in Details geänderten Technik-Paket in seine 6.LMS-Saison in Folge. Der LMP2-Zytek wurde mittlerweile für die LMP1-Klasse umgerüstet. Der Zytek-Motor wurde ebenfalls beibehalten. Zwar hat das Aggregat durch aufgebohrte restriktoren ca. 50 zusätzliche PS gewonnen, die müssen nun aber auch 75 zusätzliche kg beschleunigen. Erste Vergleichtests erbrachten, das der Wagen gegenüber der letzten Saison auf vergleichbare Strecken um etwa eine Sekunde schneller wurde.

Auf der Fahrerseite ändert sich wenig. Oliver Pla und Miguel Pais do Amaral bleiben die beiden Piloten der Wahl. Vermutlich wird man sich für Le Mans auch wieder der Dienste von Warren Hughes bedienen, der schon im letzten Jahr das Trio zu komplettieren half. Die Mannschaft hofft darauf sich vor dem Finale in Estoril in eine aussichtsreiche Position im Kampf um die LMP1-Meisterschaft manövrieren zu können, um vor heimischen Publikum um den Titel mitkämpfen zu können.

FIA-GT4 - erste Nennungen für das Europacup-Feld

gt4_nring2010.jpgKnapp 2 Monate vor dem Start der 5.Saison des FIA-GT 4 Europacups in Zandvoort am 25.April mehren sich die Hinweise auf die startenden Teams. Wie bereits berichtet gruppiert sich der Kalender schwerpunktmässig im BeNelux-Bereich um die Niederländische GT4-Meisterschaft, mit der die EM angesichts konstant schwacher Starterfelder in diesem Jahr erstmals kooperiert.

Renauer Motorsport, seit letztem Jahr Generalvertreter für Ginetta in Zentraleuropa und das Kundenteam GTR CZ haben 2 Ginetta GT4 Wagen genannt. Ein weiteres neue britische Team will einen dritten Ginetta G50 an den Start bringen. Die Supersport-Champions 2010, die italienische Scuderia Giudici, wird neben einem Lotus 2-Eleven 2 Lotus Evora GT4 nennen. Neu in den Rängen der Aston Martin-Einsatzteams ist die Mannschaft von Generation AMR, über die wir bereits berichteten. Rhesus Racing wird zwecks Titelverteidigung ebenfalls antreten. Mit mindestens einem der Maserati Granturismo MC GT4 wird ebenfalls gerechnet. Dieser soll durch ein neues französisches Team an den Start gebracht werden. Aus Italien will die Star Cars Mannschaft mit ihrem Porsche Cayman kommen. Das niederländische Racing Team Holland hat für die EM einen ihrer beiden BMW M3-GT4 genannt. Letztlich hat ABG die Nennung zumindest eines KTM X-Bow bestätigt.

Die ersten BoP-Tests der GT4 werden in 3 Wochen in Zandvoort absolviert.

Manthey-Racing erneut breit aufgestellt

manthey11.jpgAuch in dieser Saison bleibt sich Manthey-Racing treu und setzt auf Kontinuität. So behält man das Fahrzeugaufgebot, das in der vergangenen Saison für mehrere Erfolge sorgen konnte, größtenteils bei und nimmt nur kleinere Veränderungen vor.

Auf dem „Dicken“, dem gelb-grünen Ratioparts Porsche 911 GT3 R, wird Lucas Luhr die komplette Saison bestreiten. An seiner Seite werden sich die Porsche Werksfahrer Timo Bernhard, Marc Lieb und Romain Dumas abwechseln. Nach dem 24h Rennen wird auch wieder Arno Klasen in der Manthey Speerspitze Platz nehmen.

Den Haribo GT3 R wird 2011 neben Christian Menzel und Richard Westbrook Mike Stursberg pilotieren. Auf dem „Nadelstreifenporsche“ werden Jochen Krumbach und Marc Gindorf von Philip Wlazik unterstützt werden, ein Youngster aus dem Porsche Carrera Cup.

Die größte Veränderung ist beim Wochenspiegel Fahrzeug zu finden. Dort wird man sich wieder auf den Einsatz des 911 GT3 MR mit dem bekannten 4,0 Liter Triebwerk konzentrieren, ob man beim 24h Rennen mit dem letztjährigen GT3 R antreten wird, steht noch aus. Mit Georg Weiss, Michael Jacobs und Oliver Kainz bleibt das Fahrertrio unverändert.

Neben den vier „Frontrunnern“ wird man wieder zwei Cup Porsche einsetzen: Rainer Holte und Arne Hoffmeister sowie Wolfgang Kohler und Frank Kräling werden die Duos auf den beiden Fahrzeugen heißen, bei ersterem wird jedoch noch nach einem dritten Piloten gesucht.

„Ich bin stolz, daß wir wieder mit einem spannenden und konkurrenzfähigen Gesamtpaket antreten können“, stellt Teamchef Olaf Manthey fest. Doch auch die neue Konkurrenz aus dem Schwabenland reizt den 4fachen 24h-Sieger: „Zum R8 und BMW Z4 gesellt sich eine ganze Reihe von AMG-SLS. Das bedeutet einerseits einen höheren Konkurrenzdruck für uns, aber andererseits liegt genau darin auch ein besonderer Reiz für alle Teilnehmer, die Medien und auch die Fans. Die Karten werden 2011 neu gemischt, zumal die werksseitig unterstützten Einsätze des VW Golf oder auch des Audi TTR nicht zu unterschätzen sind!“

Fischer Racing vor dritter GT3-EM-Saison

fischer_ford_gt.jpgEberhard Fischers Mannschaft mag 2011 wieder für den Einsatz der Young Driver AMR-Aston Martins in der FIA-GT1 Weltmeisterschaft verantwortlich sein. Ausgelastet fühlt sich der Besitzer der Paberborner Mannschaft von Fischer Racing dennoch nicht. Daher plant er auch in der Saison 2011 mit zwei Ford GT in der FIA-GT 3 Europa-Meisterschaft anzutreten.

„Wir arbeiten momentan daran ein GT3-Programm für die Saison 2011 zu schnüren. Einer von unseren beiden Ford GT ist bereits besetzt, die Fahrer werden wir bekanntgeben, sobald unser Programm mit dem Ford GT für die Saison 2011 steht. Für den zweiten Ford GT haben wir derzeit noch zwei Fahrerplätze zu vergeben. Die letzte Saison hat gezeigt, dass unser Ford GT weiter sehr konkurrenzfähig ist und man damit im Rennen ganz vorne fahren kann. Wir hatten im letzten Jahr in den Rennen der Europameisterschaft keinen einzigen technischen Defekt, das spricht für sich. Ich hoffe, dass wir in den kommenden Wochen unsere Pläne finalisieren können.“

Als beste Resultate in der vergangenen Sasison, wo man nur ein Auto an den Start brachte, standen für die Paderborner Mannschaft zwei 6.te Plätze bei den Runden in Silverstone und Zolder zu Buche. 2009 gelang der Mannschaft ihr bislang einziger EM-Sieg beim Heimspiel inder  Motorsport Arena Oschersleben. Der Saisonstart der FIA-GT 3 Europa-Meisterschaft ist am 8. Mai in Portimao.

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