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ALMS geht ins letzte Drittel der Saison

audi2.jpgAus noch drei Läufen besteht das Restprogramm der ALMS in diesen Jahr. Zunächst steht am nächsten Wochenende der Lauf im kanadischen Mosport auf dem Programm, bevor man dann die Saison beim Petit Le Mans in Road Atlanta und in Laguna Seca beenden wird. 

Auf der schnellen Strecke in Mosport, ca. 60 Meilen östlich von Toronto, haben die Audi Werksfahrer Dindo Capello (Italien) und Allan McNish (Schottland) die Möglichkeit, bereits vorzeitig den Titel in der Königsklasse LMP1 einzufahren. 42 Punkte Vorsprung hat man auf die Dyson-Paarung Butch Leitzinger und James Weaver - dies bedeutet, dass man nur sieben Punkte mehr erringen muss, um den ersten Titel eines Diesel-Sportwagen klarzustellen. Motorsportgeschichte wäre geschrieben.

Auch gibt es einige Zugänge in den Prototypenklassen zu vermelden: So wird das auf der Le Mans Series bekannte Team Creation Autosportif ab Mosport zur Amerikanischen Sportwagenszene stoßen. Beim Saisonabschluss in Laguna Seca ist sogar ein Zwei-Wagen Einsatz der sympathischen britischen Truppe angedacht.

Für die beiden letzten Läufe der Saison in Road Atlanta und Laguna Seca haben sich noch weitere Teams von beiden Seiten des Atlantiks angekündigt:

So stehen die Chance gut, dass die Zytek Werksmannschaft beide Rennen bestreiten wird. Fix sei wohl noch nichts, doch die Planungen sehen Stefan Johansson als einen der Fahrer vor.

Des Weiteren mehren sich die Gerüchte, dass die Horag-Racing Truppe um Markus Hotz ihren Lola B05/40 für beide Läufe weder fit machen möchte. Für den Wagen, der den aktuellen LMP2-Regeln entspricht, wäre dies der erste Renneinsatz in diesem Jahr.

Kurz vor der Auslieferung steht das dritte Radical SR9-LMP2 Chassis, welches van der Steur Racing für die ALMS erworben hat. Dem Debüt beim Petit Le Mans dürfte nichts mehr im Weg stehen. Um so zu sagen für den bevorstehenden Einsatz zu üben, bestreitet van der Steur Fahrer Ben Devlin an diesem Wochenende den Lauf zur Le Mans Series im Werks-Radical von Stuart Moseley. Van der Steurs alter Lola B2K/40 war letzte Woche bei eBay zum Verkauf gesichtet worden.

Für die letzten beiden Läufe zurückkehren wird die Mannschaft von BK-Motorsports mit ihrem Wankelmotor Courage-Mazda. Nachdem das Fahrzeug beim Rennen in Lime Rock schwer beschädigt wurde, war eine etwas größere und somit auch längere Reparatur von Nöten. Mit den Stammfahren Jamie Bach and Guy Cosmo möchte man die Saison abschließen. Ein dritter Fahrer für das Petit Le Mans soll in naher Zukunft benannt werden.

Wegen all den Neuzugängen und Wiederkehrern steht uns nun ein spannendes Saisonfinale ins Haus. (Foto: Audi AG)

Deutschsprachige Teilnehmer bei Radical World Cup

Für den Debütlauf des Radical World Cups planen auch drei deutsche Teams ihre Teilnahme in Donington: aus dem Radical RaceCup werden Ernst Kirchmaier, Thomas Meidinger und Bernd Rübig erwartet. Bernd Rübig fährt mit einem Radical SR8 in der Top-Klasse. Thomas Meindinger und Ernst Kirchmeier starten mit 1500ccm-SR3 in der Klasse 2. Der World Cup wird in diesem Jahr erstmals ausgetragen und umfasst vier Läufe.

RRC - Runde Nr.5 von Salzburg nach Dijon verlegt

rrcoleben.jpgDer 5. Lauf des Radical RaceCup 2006 wird nicht wie geplant  am 16./17. September im Rahmen der Beru Top 10 am Salzburgring, sondern statt dessen am gleichen Wochenende in Dijon bei der GTP ausgerichtet. Grund sind die bestehenden Einschränkungen beim Streckenprotokoll bezüglich der Starterlaubnis für leistungsstarke Sportprototypen, denen schon in den vergangenen Jahren die Veranstaltungen der Sportscar Challenge zum Opfer gefallen waren. Daher hätte es  keine Starterlaubnis für die leistungsstarken Radical SR8 im Rahmen der 1h-Rennen gegeben.

Der 6. und finale Lauf des Radical RaceCup 2006 wird dann wieder wie geplant beim Beru Top 10 Saisonfinale vom 30.09 – 01.10 in Oschersleben stattfinden.

Wieth-Racing mit 2. Standbein

aworkx.jpgDas deutsche FIA-GT- und Rhinos-GT-Team Wieth-Racing hat sich ein zweites wirtschaftliches Standbein geschaffen. Unter dem Namen a-workx ist nun ein Sportwagenzentrum in Weßling im Landkreis Starnberg eröffnet worden . Neben dem reinen Rennsport betreut man jetzt auch Strassenfahrzeuge, bevorzugt Porsche und Ferrari, aber auch andere Marken .

Unter dem Showroom im Erdgeschoss mit großer offener Verkaufsfläche sowie einer „gläsernen Werkstatt" befinden sich im Keller der Allrad-Leistungsprüfstand, Lagerräume, sowie alarmgesicherte und geheizte Stellplätze für Sportwagen. Eco-Tuning und Gas-Umrüstung sind weitere Geschäftsfelder, denen sich Firmeninhaber Niko Wieth und sein Vater Franz Wieth auf der Suche nach innovativen und zukunftsweisenden Technologien im Automotive-Bereich widmen. Mit Wissen direkt aus dem Motorsport werden die Bereiche Tuning, Leistungssteigerung und Fahrwerkstechnik abgedeckt.

Fahrerkarussell bei Creation und Protran

protranring.jpgDas Protran-Team und Creation Autosportive sind von den aktuellsten Fahrerumbesetzungen für Donington Park betroffen. Der Däne Thomas Servin musste wegen aktueller familliärer Verpflichtungen im 2. Creation-Hybriden passen. Daraufhin verpflichtete Creation Kevin McGarrity im zweiten Creation neben Nicolas Minassian.  McGarritys freier Platz im Protran LMP1 wird nun laut aktuellen Meldungen von Phil Bennett, bekannt als letztjähriger Pilot im Kruse-Courage, eingenommen werden.

Entgegen erster Meldungen zu Beginn der Saison ist noch nicht klar, ob das Protran-Team - schwer gebeutelt durch Unfälle vor und beim Saisondebüt in Spa - das Engagement mit dem von KW geplanten Umbau zu einem vollwertigen LMP1 in 2007 weiter fortsetzt oder ob man mit einem neuen schlüsselfertigen Wagen eines anderen Herstellers in die LMP2-Klasse umsteigt. Dies wird sich erst in den nächsten Wochen entscheiden.

14 Wagen für CER Donington genannt

Ein recht übersichtliches Feld von 14 Wagen ist für die Supportrunde der CER im Rahmen der 1000km in Donington Park gemeldet worden. 4 Chevron, 3 Porsche, 2 Lola und je ein Astra Costin Nathan, Ligier, Abarth, BMW und Ferrari werden für den einstündigen Lauf der Classic Endurance Challenge erwartet. Der Lola von Birrane/McGarrity dürfte wieder mit dem Chevron von Sheldon und dem 917 von Miguel Amaral eine sichere Bank für das Podium sein. Daneben plant Creation-Teambesitzer Mike Jankowski angeblich eine Rückkehr mit seinem Ligier JS3. Nur acht britische und sechs auswärtige Teams stehen insgesamt auf der Liste der Teilnehmer.

Donington Park: Kruse wieder unter eigenem Namen

Kruse Motorsport2 Tage vor dem Beginn der 1000km von Donington Park gibt es weitere Änderungen in der Nennliste zu vermelden. So ist diese nach dem zu erwartenden Rückzug der PSI C5R-Corvette auf 41 Fahrzeuge geschrumpft. Dafür hat GPC mit Stefano Zonca (I), Andrea Bellicchi (I) und Marco Cioci (I) wieder die Siegercrew vom Nürburgring auf dem 2. F430 des Teams genannt. Lister hat für einen der wohl der letzten offiziellen Auftritte des Storm LMP statt des Dänen Nicolas Kiesa nun Justin Keen neben Jens Möller an Bord. Die deutsche Truppe von Kruse Motorsport tritt nun wieder unter eigenem Namen in England an –  allerdings ist hier statt Christopher Brück laut Meldung auf der Website der Kanadier Tony Burgess auf dem Courage gemeldet, der am Nürburgring noch für Seikel ins Steuer griff. Rollcentre hat auf dem Radical Rob Barff mit ins Boot genommen. Details zu weiteren Umbesetzungen und Ergänzungen könnt ihr der Nennliste auf unserer Donington-Berichteseite entnehmen. Weitere Fahrerumbesetzungen werden dann vor Ort bekannt gemacht werden.

24h von Zolder

Übermorgen starten die 24h von Zolder und GT-Eins.de ist natürlich vor Ort, um zu berichten.
Von der Poleposition startet die SRT-Corvette vor der Mannschaft von GLPK, der Abstand beträgt nur eine tausendstel Sekunde.

Der Bericht mit ausführlichen Informationen über Training und Qualifying ist hier zu erreichen. 

Attrack Bio-Endurance: zweiter Anlauf

attrack.jpgAuf ein Neues: das AtTrack-Bioendurance-Team hat für das ADAC Ruhr-Pokal-Rennen auf dem Nürburgring genannt. Am Steuer des mit Benzin-/ Ethanol-Gemisch angetriebenen Subaru Impreza WRX werden sich WTCC-Fahrer Diego Romanini und Altmeister Johnny Cecotto abwechseln. Damit ist dieselbe schlagkräftige Mannschaft am Werk, die schon bei den 24 Stunden am Ring das Auto hätte steuern sollen.

Dritter Mann im Team war dort, wie auf dem Bild zu sehen, Carrera-Cup-Routinier Thomas Riethmüller; die drei waren aber am Rennwochenende leider arbeitslos: Nach einem Trainingsunfall wurde das Fahrzeug aus Sicherheitsgründen zurückgezogen. Jetzt wird das Auto beim 6-Stunden-Rennen erstmals im Rennbetrieb zeigen, was es mit dem biologisch/fossilen Mischtreibstoff leisten kann.

(Foto: bioendurance.de / Studio Eberhard Sauer)

Britische GT – Brand Hatch – Vorschau

Britische GT (Scuderia Ecosse-F430, Ginetta G20, LNT Panoz) - www.britishgt.comAm 26. und 27.08. finden die beiden Läufe zur siebten Runde der Britischen GT-Meisterschaft statt - eine vorläufige Entryliste für Brands Hatch enthält 29 Autos, angeblich soll noch ein Damax-Ascari KZR1 dazukommen.

Die Gesamtsiege werden wohl wiederum die Besatzungen des Scuderia Ecosse-Ferrari F430 und des LNT-Panoz Esperante unter sich ausmachen, zumal mit dem Eclipse-Mosler deren stärkster Konkurrent aus der GT2-Klasse vermutlich fehlen wird. Vier GT2, sechs GT3 und 18 Autos der GTC-Kategorie stellen das gewohnte Feld der British GT dar. Neue Teilnehmer sollen zwei Fahrzeuge in der Einladungsklasse sein, darunter ein Toyota Supra von Maxspeed.

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