Seit der Veröffentlichung der LMS-Nennliste ist ein weiteres offenes Geheimnis endlich gelüftet worden: Arena Motorsport wird 2007 für den Einsatz des LMP1-Zyteks in der 1000km-Rennserie verantwortlich sein. Bei den 24 Stunden von Le Mans werden Stefan Johansson und Tom Chilton, Sieger auf Zytek bei den 1000km am Nürburgring 2005, die Fahrercrew bilden. Zur weiteren Wahl gehört der Inder Narain Karthikeyan, allerdings werden wegen der Verpflichtungen von Johansson in der ALMS und Chilton in der BTCC noch weitere Piloten gesucht.
Derzeit befindet sich der Wagen noch im Aufbau, soll aber im April an das Team ausgeliefert werden. Arena Motorsport Gründer Mike Earle war schon in der Vergangenheit für die Einsätze des Werks-Zyteks verantwortlich. Im vergangenen Jahr trat man in Spa-Francorchamps (3. Platz unter Essex-Nennung), am Nürburgring (5. Platz bei den LMP1) und in Donington Park an. 2007 wird man nun zwei Zyteks in der LMS zu sehen bekommen: den Arena-Zytek in der LMP1 und den Epsilon-Barazi-Zytek in der LMP2-Klasse.
Nach langem Warten wurde nun endlich die erste Entry-List für das 12-Stunden Rennen von Sebring bekannt gegeben. Insgesamt 32 Fahrzeuge in vier Kategorien haben zum jetzigen Zeitpunkt für die Hatz im Herzen Floridas gemeldet. Die große Prototypenklasse (LMP1) kommt wie erwartet etwas dünn daher. Lediglich die beiden Werks-Audi R10 mit ihren Dieselmotoren und der schon etwas betagte Autocon-Lola möchten den LMP1 Sieg unter sich ausmachen.
Dagegen ist die kleine LMP2 Klasse dieses Jahr mit elf genannten Fahrzeugen sowohl von der Quantität als auch von der Qualität sehr gut besetzt. Mit Spannung wird hier das Duell zwischen Porsche und Acura herbei gesehnt. Porsche wird mit je zwei Fahrzeugen in den Händen von Penske Motorsports sowie zwei in den Händen Dyson Racing den neuen Herausforderer Acura, der auf die Teams AndrettiGreen, Highcroft und Fernandez Racing setzt, erwarten. Zünglein an der Waage möchten sicher die auf dem Papier als Außenseiter geltenden Teams spielen. Neben dem Intersport-Lola wird auch das Schweizer Horag Team seinen Lola in Sebring an den Start bringen. Dazu stößt mit BK-Motorsports ein alter Bekannter mit neuem Gerät. Nach der eher unerfolgreichen Zeit mit einem Courage C65 gekoppelt mit einen Mazda Wankelmotor setzt man nun auf einen brandneuen Lola B07/40, der von einem im Zusammenspiel von Mazda und AER entwickelten Vierzylinder-Turbomotor angetrieben wird. Abgerundet wird die Klasse durch den Radical des sympathischen van der Steur Teams.
Ähnlich wie die große Prototypenklasse tut sich auch die große GT Klasse dieses Jahr etwas schwer. Neben den beiden eigentlich schon zum Inventar zählenden Corvetten startet nur das aus Europa stammende Team Modena mit einem Aston Martin DBR9.
Großes Kino wird dem Rennfan jedoch in der GT2-Klasse ins Haus stehen. Ganze 15 Fahrzeuge möchten hier um den Klassensieg fighten. Sechs Porsche 997 RSR (u.a. vom deutschen Konrad Team eingesetzt) werden gegen fünf Ferrari 430 sowie drei Panoz Esperante und den holländischen Werks-Spyker antreten. Überraschend bei der Schar der Ferrari ist sicherlich der Wagen des französischen JMB Teams, welches dieses Jahr für Sebring den Sprung über den großen Teich wagt. Das ehemalige Porsche Team White Lightning wird dieses Jahr mir zwei neuen Ferrari 430 am Start sein. Neben dem bereits seit langem bekannt gegebenen Fahrzeug wird man zusätzlich einen Ferrari für Steve Pruitt unter der Bewerbung Corsa/White Lightning einsetzen.
Alles in allem wird ein qualitativ sehr starkes Feld die diesjährige ACO-Rennsaison am 17.03.2007 eröffnen. Bleibt zu hoffen, dass noch einige weitere Wagen dazustoßen werden.
Das all-inkl.com Racing Lamborghini-Team hat nun die Besatzung für den Murciélago des Teams fixiert. Jos Menten, in der vergangenen Saison noch für PSI auf einer GT1-Corvette unterwegs, wird zusammen mit Peter Kox die Einsätze in der FIA-GT absolvieren. Das Team wird bei allen Läufen der FIA-GT-Meisterschaft 2007 einen Murciélago R-GT mit der neuesten Entwicklungsstufe an den Start bringen.
Peter Kox, der 2003 auf Ferrari den Klassensieg in der GT1-Kategorie an der Sarthe errang und zuletzt regelmäßig für Aston Martin bzw. Spyker als Werkspilot aktiv war, ist ein anerkannter GT1-Spezialist und kennt den Murciélago von Beginn an.
Verfasst von Harald Musileck am . Veröffentlicht in Britische GT
Heuer wird anstatt der nicht mehr ausgeschriebenen GT2-Klasse die GT3 zur Top-Kategorie der britischen GT-Meisterschaft. Unter der Nennung der aufstrebenden Mannschaft Barwell Motorsport sollen dort drei Aston Martin DBRS9 an den Start gebracht werden.
Als Piloten stehen bislang Paul Drayson / Jonathan Cocker, Tom Alexander / Michael Bentwood sowie Guy Harrington fest. Bei den zweitägigen Aston Martin-Tests in Paul Ricard kam auch Ian Khan zum Einsatz - er ist noch dabei, seine Möglichkeiten für 2007 zu evaluieren, könnte aber durchaus die Besatzung des dritten Fahrzeuges komplettieren.
Leo Machitski, der im vergangenen Jahr den Britischen GT3-Fahrertitel für Barwell gewonnen hatte, soll den DBR9 des Teams in der FIA-GT pilotieren.
Die BMS Scuderia Italia hat an dem offiziellen Aston Martin -Test auf dem HTTT (Foto) teilgenommen und am Rande dieses Testes auch Details zu den Fahrerbesatzungen für 2007 offenbart. So bleibt es offenbar neben dem Einsatz eines Porsche GT2 (wie gemeldet ) auch weiterhin bei den Einsatzplänen für die GT1 und GT3. Zusammen mit Partner Pirelli testete man diverse Langstreckenreifen, wobei als Fahrer Fabio Babini und Jamie Davies zum Einsatz kamen. Als 2.Crew im GT1 wurden die beiden italienischen Piloten Alessandro Bonetti & Ferdinando Monfardini eingesetzt, die ihre jüngste Rennvergangenheit in der World Series und der GP2-Serie bestritten.
Die Aston DBRS9 GT3 wurden von dem Fahrersextett Diego Alessi, Giorgio Bartocci, Luca Formilli, Alex Frassinetti, Paolo Nocera und Mattia Pavoni bewegt. Somit bleibt derzeit die Frage offen ob der Schweizer Toni Seiler weiterhin beim italienischen Top-GT-Team 2007 antreten wird.
Auch 2007 wird der Schweizer Alexander Frei wieder fester Bestandteil des Courage-Werksprogramms sein. In diesem Jahr steigt er sogar in die Funktion eines Fahrer-/Teammanagers auf, indem er für den Einsatz eines der beiden Werkscourages – der #12 - verantwortlich sein wird. In diesem Jahr, das auch das 25-jährige Firmenjubiläum von Courage markiert, wird Frei mit einem weiteren festen Teamkollegen in der LMS und wahrscheinlich auch in Le Mans debütieren. Jonathan Cochet wird dem Schweizer als Partner zur Verfügung stehen.
In der LMS und bei den 24 Stunden von Le Mans wird das Courage-Werksteam wieder 2 Wagen an den Start bringen. Wer neben Frei/Cochet den 2. C70 steuern wird ist noch nicht fixiert, obwohl der Name von Jean-Marc Gounon hier hoch gehandelt wird. 1-2 zusätzliche Piloten sollen hier Gounon als Fahrer für die 1000km-Rennen ergänzen.
Fest steht dagegen dass man von Yokohama auf Michelin als Reifenpartner wechselt. Beim Motorenlieferanten gibt es ebenfalls einen signifikanten Wechsel. Hier arbeitet Yves Courage ( auf dem Foto unserer Kollegen von Endurance-Infos.com mit seiner Crew zwischen den beiden Werksautos für 2007 abgebildet) nicht mehr mit Mugen zusammen sondern baut statt dessen den AER P32T Biturbo V8 als Treibsatz in die C70-Chassis ein. In der JLMS soll das Engagement eines C70 mit Werks-Mugen-Motor zwar fortgesetzt werden, für die LMS ist jedoch nun AER der bevorzugte Ausrüster. Die Partnerschaft mit Yokohama wurde aufgekündigt, nachdem abzusehen war dass die Japaner ihre Prioritäten mehr in die Richtung der WTCC verlagern würden. Auch beim Getriebe vollzieht Courage im laufenden Jahr den Wechsel von Hewland auf X-Trac so dass man 2007 mit einem komplett neuen Paket antreten wird.
Einige Bemerkungen zur frisch veröffentlichten Nennliste der Le Mans Serie 2007: Die LMP1-Klasse lebt und gedeiht. 14 Autos sind genannt, einige noch ganz oder teilweise ohne Fahrer, die eine oder andere Nennung könnte also noch „wackeln“. Trotzdem dürfen wir uns auf ein Bomben-Jahr freuen! Die beiden Peugeot als einzige „echte“ Werksautos sollten zwar den Rest des Feldes im Griff haben, aber zuerst müssen sie einmal haltbar genug sein, eine Renndistanz durchzustehen; für Peugeot ist die LMS ein Test vor den Augen der Öffentlichkeit für die 24 Stunden von Le Mans.
Zu den Überraschungen in dieser Klasse zählt wohl der Audi-Motor im Heck des Lola von Swiss Spirit; Audi wiegelt zwar den Einsatz zum völlig normalen Leasinggeschäft ab, man wird das Team aber doch wohl nicht völlig im Regen stehen lassen. Eine Art „Czech Spirit“ stellt das Charouz-Team dar, hier fehlt auf der Liste der Name von Jarek Janis – siehe unten! Wieder da ist hingegen Tom Chilton, der englische Tourenwagenfahrer will es auch in der LMS wieder wissen. Gemeinsam mit dem ewig jungen Stefan Johansson bildet er eine Boy-Group der besonderen Art.
Die LMP2-Klasse bringt zwei erfreuliche Neuzugänge. Zum einen ergänzt der fliegende Schotte Robin Liddell sein ALMS-Programm mit einem Drive im „alkoholgetriebenen“ Bruichladdich-Radical gemeinsam mit Radical-Protegée Stuart Moseley. Und bei Kruse Motorsport vollzieht Norbert Siedler den schon länger geplanten Umstieg in die Prototypen-Szene – nach seinem guten Einstand in Jarama voriges Jahr dürfen wir uns auf 2007 schon freuen. Im Chassis-Bereich erfreulich: Pilbeam bleibt auch heuer dem Feld erhalten, mit Embassy Racing gibt es vielleicht auch etwas mehr Möglichkeiten zur Weiterentwicklung.
GT1 kriselt – lange nicht so arg wie in der ALMS, aber dennoch nimmt sich das halbe Dutzend verbliebener großer GT vergleichsweise ärmlich aus. Hier sorgt eine junge Dame für Glanz: Liz Halliday steigt beim Team Modena ein und fährt einen Aston Martin DBR9! Vielleicht eine Absetzbewegung aus der schwachen ALMS? Gegen Larbre, Oreca, Racing Box und Alphand kann die junge Amerikanerin jetzt zeigen, was sie drauf hat. Und als komplette „Wild Card“ in diesem kleinen Feld ist der Ferrari 550 von Goldentime Racing zu werten, dahinter verbergen sich Norbert Walchhofer und die Truppe von Wieth-Racing. Das Auto ist auch der altbekannte, von Wieth gebaute Maranello.
Aus dem GT2-Feld blitzen zwei Autos besonders hervor: eine Corvette C6 für Markland Racing aus Dänemark, mit „Dansky“ Kurt Thiim himself am Steuer, hat ein Entwicklungsjahr vor sich. Der Spyker C8 von Speedy Racing sorgt für die Extradosis Swiss Spirit in der Le Mans Serie; dieses mit Iradj Alexander und Andrea Chiesa sehr kompetent besetzte Auto des Schweizer Spyker-Importeurs ergänzt den holländischen Werks-Roadster der Spyker Squadron, und hier finden wir auf einmal den in der LMP1-Liste vermissten Jarek Janis wieder. Die Felbermayr-Proton-Experience vollzieht den Wechsel in die LMS nur mit zwei Autos, das "Väter-Team" wurde leider abgelehnt. Einen der verbliebenen Wagen steuert Porsche-Werksfahrer Marc Lieb; und sein frischgebackener Kollege Richard Lietz gibt seinen ersten Auftritt als offizieller Werksrepräsentant gemeinsam mit Raymond Narac bei IMSA Performance.
Wo man hinschaut, ist Philipp Peter: der (ehemalige?) RaceAllianzer hat bei GPC angedockt, gemeinsam mit GP2-Flüchtling Sergio Hernandez. Und Australienexport Alan Simonsen erhält im Virgo-Ferrari die seltene Gelegenheit, vor europäischem Publikum zu glänzen.
Jede Menge Autos, Namen, Stories – es wird, das kann man bereits jetzt beinahe versprechen, ein gutes Jahr. Die Le Mans Serie 2007 kann losgehen!
51 Fahrzeuge (14 LMP1, 12 LMP2, 8 GT1, 17 GT2) finden sich im heute bekannt gewordenen LMS-Entry:
LMP1
3 SCUDERIA LAVAGGI Lavaggi LS01-Ford Lavaggi
5 SWISS SPIRIT Lola B07/10-Audi Deletraz/Fässler
7 TEAM PEUGEOT TOTAL Peugeot 908 HDI Minassian/Gene
8 TEAM PEUGEOT TOTAL Peugeot 908 HDI Sarrazin/Lamy
9 CREATION AUTOSPORTIF Creation 07/01-Judd Campbell-Walter
10 ARENA INTERNATIONAL MOTORSPORT Zytek 07S-Zytek Johansson/Chilton
12 COURAGE COMPETITION Courage LC70-AER
13 COURAGE COMPETITION Courage LC70-AER Frei
14 RACING FOR HOLLAND Dome S101,5- Judd Hart/Lammers/Bleekemolen
15 CHAROUZ RACING SYSTEMS Lola B07/10-Judd Charouz/Enge
16 PESCAROLO SPORT Pescarolo-Judd Primat
17 PESCAROLO SPORT Pescarolo-Judd Collard/Boullion
18 ROLLCENTRE RACING Pescarolo-Judd Barbosa/Short
19 CHAMBERLAIN SYNERGY Lola B06/10-AER Evans/Berridge/Owen
LMP2
20 PIERRE BRUNEAU Pilbeam MP93-Judd Rostan/Bruneau
24 BINNIE MOTORSPORTS Lola B05/40-Zytek Binnie/Timpany
25 RML Lola EX 264-AER Erdos/Newton
27 HORAG RACING Lola B05/40-Judd Lienhard/Theys/Van De Poele
28 TEAM BRUICHLADDICH RADICAL Radical SR9-AER Greaves/Moseley
29 T2M MOTORSPORT Dome S101,5-Mader
31 NOEL DEL BELLO RACING Courage LC75-AER Tinseau
32 BARAZI EPSILON Zytek 07S-Zytek Barazi/Vergers
35 SAULNIER RACING Courage LC75-AER Nicolet/Filhol/Jouanny
40 ASM TEAM Lola B05/40-AER Amaral
44 KRUSE MOTORSPORT Pescarolo-Judd Burgess/De Pourtales/Siedler
45 EMBASSY RACING Pilbeam MP93-Judd Hughes/Cunningham
GT1
50 TEAM ORECA Saleen S7R Ortelli/Ayari
54 ASTON MARTIN RACING LARBRE Aston Martin DBR9
55 ASTON MARTIN RACING LARBRE Aston Martin DBR9 59 TEAM MODENA Aston Martin DBR9 Garcia/Hallyday
61 RACING BOX Saleen S7R Perazzini/Cioci
68 GOLDENTIME RACING Ferrari 550 Maranello Walchhofer
72 LUC ALPHAND ADVENTURES Corvette C6R Alphand/Policand/Goueslard
73 LUC ALPHAND ADVENTURES Corvette C5R Blanchemain/Dumez
GT2
76 IMSA PERFORMANCE MATMUT Porsche 997 GT3RSR Narac/ Lietz
77 TEAM FELBERMAYR PROTON Porsche 997 GT3RSR Lieb/Pompidou
78 SCUDERIA VILLORBA CORSE Ferrari F430GT Caffi/Zardo
81 TEAM LNT Panoz Esperante Tomlinson/Dean
82 TEAM LNT Panoz Esperante Kimber-Smith/Hines
83 GPC SPORT Ferrari F430GT Hernandez/Peter
84 CHAD PENINSULA PANOZ Panoz Esperante
85 SPYKER SQUADRON Spyker C8 Janis
88 TEAM FELBERMAYR PROTON Porsche 997 GT3RSR Felbermayr Jr./Ried
89 MARKLAND RACING Corvette C6 Z06 Sörensen/Thiim
90 FARNBACHER RACING Porsche 997 GT3RSR Ehret/Nielsen/Werner
92 PERSPECTIVE RACING Porsche 997 GT3RSR Hesnault/Smith/Beltoise
93 AUTORLANDO SPORT Porsche 997 GT3RSR Plati/Basso/Tenchini
94 SPEEDY RACING TEAM Spyker C8 Alexander-David/Chiesa
96 VIRGO MOTORSPORT Ferrari F430GT Bell/Simonsen
98 ICE POL RACING Ferrari F430GT Lambert/Lefort
99 JMB RACING Ferrari F430GT
Die Scuderia Playteam hat nach dreitägigen intensiven Tests auf dem Adria Raceway ihre Fahrerduos für die beiden Maserati MC12 bekannt gegeben. Die Top-Besatzung lässt aufhorchen: Andrea Bertolini, Vorjahresmeister mit den Vitaphone-Team und Andrea Piccini, 2006 Vizemeister im Phoenix-Aston Martin dürften in der kommenden Saison eine der stärksten Fahrercrews der FIA-GT darstellen.Auch ihre Teamkollegen Gianbattista Giannocaro / Alessandro Pier Guidi, die für Playteam schon bei den International GT-Open sowie in Italien und Spanien Erfolge einfuhren, sind nicht zu unterschätzen – sie haben bereits im vergangenen Jahr bei der FIA-GT-Runde in Mugello ihr Potential mit dem MC12 gezeigt. Hauptsponsor des Teams wird die italienische Versicherungsgesellschaft Sara bleiben.
Verfasst von Johannes Gauglica am . Veröffentlicht in GT-Open
Philipp Baron hat einen weiteren Schritt in Richtung GT-Karriere genommen. Ein Drive für das Mastercar-Team bei den 24 Stunden von Daytona ist letztlich nicht zustande gekommen; in Anbetracht des mageren Resultates des italienischen Ferrari-Teams wohl nicht wirklich ein Verlust. Dafür wurde der junge Mann aus Wien, der in der internationalen Ferrari-Challenge-Szene 2006 mit exzellenten Resultaten hat aufhören lassen, von der italienischen Scuderia Playteam zu einem Test auf den Adria Raceway geladen.
Und er erteilt Vollzugsmeldung: "Die Testfahrten sind nach Plan verlaufen, ich hatte die schnellste Zeit von allen Teilnehmern" - darunter namhafte Fahrer wie A1-GP-Pilot Max Busnelli, der italienischen GT-Vizemeister Michele Maceratesi oder der GT-Open-Vize Lucas Guerrero. "Das Team war dementsprechend begeistert", berichtet Baron weiter, "ich erfahre in den nächsten zwei Wochen, wo Sie mich genau einsetzen werden - es wird aber wahrscheinlich die GT-Open-Meisterschaft werden."
In der von Jesus Pareja organisierten Serie setzt Playteam den Typ F430 GTC ein, ideal für den Ferrari-Spezialisten. Dass Playteam mit zwei Maserati MC12 in der FIA-GT vertreten sein wird, kann für weitere Karriereschritte kein Nachteil sein. Damit nicht genug:
"Weiters bin ich auch schon fix in der Europäischen Ferrari-Challenge genannt und werde mir mit Wido Rössler im Baron Service Team ein Auto teilen. Mit Wido habe ich schon 2006 auf dem Nürburgring gewonnen und sollten sich die Termine nicht allzusehr überschneiden, werde ich auch versuchen, diese Meisterschaft zu gewinnen."
Hoffentlich rückt mit diesen erfreulichen Nachrichten Philipp Barons erklärtes Ziel, eine Teilnahme in Le Mans, wieder etwas näher.