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Mercedes startet offiziell IGTC-Programm 2019

Mit den 12 Stunden von Bathurst startet Mercedes-AMG Motorsport am ersten Februarwochenende in die neue Saison der Intercontinental GT Challenge. Dabei möchte man an das sehr erfolgreiche Vorjahr anknüpfen, als bei der globalen Langstreckenserie zwei Fahrertitel – Tristan Vautier in der Pro-Klasse und Kenny Habul in der Amateur-Wertung - und der zweite Platz in der Herstellerwertung hinter Audi erzielt wurden.

2019 schickt Mercedes-AMG dafür 9 hochkarätige Fahrer in die aus fünf Rennen auf fünf Kontinenten bestehende Meisterschaft. Maximilian Buhk, Maro Engel, Maximilian Götz, Thomas Jäger, Yelmer Buurman, Raffaele Marciello, Gary Paffett, Luca Stolz und Titelverteidiger Tristan Vautier werden ein komplettes IGTC-Programm absolvieren und dabei diverse Mercedes-AMG Performance und Customer Racing Teams unterstützen.

AMG hat sich als Ziel gesetzt den 3-fachen Herstellerwertungssieger Audi in diesem Jahr vom Thron zu stossen. Daher wurde das diesjährige IGTC-Programm noch einmal ausgebaut. Für alle Events sind Einsätze von Performance Teams mit erweiterter Unterstützung durch Mercedes-AMG geplant. Am Steuer werden einige der besten Mercedes-AMG Fahrer angreifen – vom IGTC-Titelverteidiger Tristan Vautier über den amtierenden Blancpain-GT-Champion Raffaele Marciello bis hin zum aktuellen DTM-Meister Gary Paffett.

Stefan Wendl, Leiter Mercedes-AMG Customer Racing: „Die Intercontinental GT Challenge ist eine äußerst reizvolle Serie. Alle fünf Langstreckenrennen sind sehr anspruchsvoll und das Engagement der Wettbewerber ist noch höher als in den Vorjahren. Unsere Erfolge von 2018 zu wiederholen, wird daher nicht leicht – aber wir werden alles geben. Wir haben einen super starken Fahrerkader zusammengestellt und beim Auftakt in Bathurst stellen wir das zahlenmäßig größte GT3-Aufgebot. Unsere Erwartungen sind daher mindestens genauso hoch wie unsere Vorfreude.“

Auf der 41 Wagen umfassenden Nennliste der 12h von Bathurst sind in diesem Jahr 28 GT3 verzeichnet. 6 Mercedes AMG GT3 stellen mehr als ein Fünftel des GT3-Kontingents wobei die Teams Team Nineteen/Black Falcon, Craft-Bamboo-Black Falcon, SunEnergy1 Racing, Team Vodaphone, Bend Motorsport Park und Mann-Filter GruppeM-Racing für den Stern in die Schlacht ziehen. Neben Mercedes haben auch Audi, Bentley, Porsche und BMW ein Engagement in der Interkoninentalen Serie bestätigt. 

Neue Rekordrunde beim Roar before the Rolex

Der Event ist zwar schon knapp 3 Wochen her, dennoch sei uns noch ein verspäteter Blick auf die Ergebnisse des Roar before the Rolex gestattet, der einen Ausblick auf die 24 Stunden von Daytona dem Saisonauftakt sowohl der IMSA-WeatherTech SportsCar Championship als auch der Nordamerikanischen Langstreckenserie NAEC erlaubt.

Dank der Aufwertung der DPi, die über den Winter alle bisher zur Einnivellierung mit den LMP2 auferlegten Restiktionen ablegen dürften und dabei satte 100 PS zulegen konnten, purzelten die Zeiten nur so in den Keller. Beim späteren "Pit & Garage Location" Qualifying knackte dann sogar Oliver Jarvis (#77) auf dem Joest Mazda RT24-P die alte Rekordmarke von PJ Jones auf dem Toyota Eagle aus dem Jahr 1993. Jarvis erzielte eine 1:33,398, was knappe 2,408s schneller als die Roar-Bestzeit aus dem Vorjahr war, gefolgt vom zweiten Team Joest Mazda von Harry Ticknell mit einer 1:33,423, dem von Ricky Taylor pilotierten Acura Team Penske -Honda DPi mit einer 1:34,261 und den beiden Action Express Cadillacs mit einer 1:34,282 (Mustang Sampling) bzw 1:34,368 (Wheelen Engineering). Doch die IMSA erkannte Jarvis´ neuen Rekord nicht an, da es sich hier nur um einen Test handelte.

corvettesroarSchnellster LMP2 war der PR1-Mathiasen Motorsports Oreca LMP2 mit einer 1:35,930 auf Gesamtrang 11. Bei dieser Geschwindigkeitsdifferenz ist zu erwarten, das die schnellsten DPi unter grün die LMP2 spätestens alle 37 Runden überrunden, was am Ende einen rechnerischen Rückstand von 21 Runden zwischen dem schnellsten DPi und dem schnellsten LMP2 erwarten lässt. Daran dürften auch die zahlreichen zu erwartenden Gelbphasen während des Rennens nichts ändern.

Die GTE-Bestzeit ging auf Gesamtplatz 16 an Corvette Racing die eine 1:42,651 notieren liessen. Die GTD-Bestzeit holte sich der Meyer-Shank Racing Acura mit einer 1:45,537.

Nun geht man im Fahrerlager davon aus, dass sich die 24-Stunden zu einem der schnellsten Rennen in Daytona entwickeln dürften und bei entsprechenden Wetterbedingungen sogar der Distanzrekord überboten werden wird. Dieser wurde beim Rennen im vergangenen Jahr aufgestellt und betrug am Ende 808 Runden / 4.602,36km bei einer schnellsten Rennrunde von 1:37,618 des siegreichen Mustang Sampling Cadillacs von Joao Barbosa, Christian Fittipaldi und Felipe Alburquerque.

Einen ausführlichen Bericht zum IWSC-Test in Daytona gibt es auf unserer Partnerseite von americansportscar.racing.

Dennis Marschall mit Audi und HCB-Rutronik im GT Masters

In einer eigenen Pressemitteilung hat Dennis Marschall seine Rückkehr zu Audi Sport customer racing bekannt gegeben. Er wird in diesem Jahr die Evo-Version des R8 LMS aus Ingolstadt für das Team HCB-Rutronik im ADAC GT Masters pilotieren. An seiner Seite geht Carrie Schreiner, die vom Team bereits Ende letzten Jahres bestätigt wurde, ins Rennen um Meisterschaftspunkte.
Marschall Schreiner 500
Der 22-jährige Dennis Marschall wechselte 2017 vom Audi TT Cup ins GT Masters und startete für Aust Motorsport im Audi R8 LMS. Im vergangenen Jahr war er als BMW Motorsport Junior im BMW M6 GT3 für das BMW Team Schnitzer unterwegs.

„Ich freue mich, ein Teil des HCB-Rutronik Racing Teams zu sein und kann es kaum abwarten, wieder im Rennauto zu sitzen“, sagt Marschall. „Ich kenne Carrie schon aus der gemeinsamen Zeit im Kartsport und wir haben uns immer gut verstanden. Uns beiden ist der hohe Anspruch der Serie bewusst und wir haben sicher keine einfache Aufgabe vor uns.“

BMW-Crews entreissen AMG den Dubai-GT4-Klassensieg

Die 14. 24h von Dubai (der mrs besaplast dubai gt4siegerLink führt zum Rennbericht auf unseren Seiten) entspann sich am Ende doch ein interessantes Duell um den Sieg zwischen den beiden grössten Fahrzeug-Kontingenten von AMG-Mercedes und BMW. Am Ende hatte die Münchner Fraktion die Haube vorne: Der neue MRS GT-Racing BMW M4-GT4 des Pilotenquartetts Franjo Kovac, Tomas Pekar, Fredrik Lestrup und Thomas Tekaat siegte am Ende nach 552 absolvierten runden mit 5 Umläufen Vorsprung vor den Markenkollegen des Team Securtal Sorg Rennsport mit dem Quintett Olaf Meyer, Björn Simon, Fidel Leib, Stefan Epp und Simon Tibbett. Als beste Mercedes-Mannschaft gelangte die belgische QSR-Racingschool-Truppe mit dem rein-belgischen Quartett Jimmy de Breucker, Rodrigue Gillion, Michiel Verhaeren und Nico Verdonck nur eine Runde hinter dem Sorg-Team mit auf das Podium.

8 BMW M4-GT4, sorg m4gt4 dubai4 Mercedes AMG GT4 und je ein Audi R8 LMS GT4 und Ginetta G55-GT4 Evo waren in das Rennen gestartet. Die Qualifying-bestzeit hatte sich die britische Mercedes-Crew von Ciceley-Motorsport gesichert, doch mehrere Kontakte und nachfolgende Reparaturen während des Rennens warfen die schon bei den Gulf 12 hours glücklose Mannschaft schon früh aus dem Kampf um einen Podiumsplatz. Kurz nach dem ersten Renndrittel kristallisierte sich der britische ERC Sport Mercedes AMG GT4 an der bis dahin ständig wechselnden Spitze als schnellstes Team heraus. Vorjahres-Gesamtsieger Gabriele Piana sass unter anderem auf dem britischen AMG.

Bis zum 2. Renndrittel hatten die Mercedes mit ERC Sport und der dann schon 3 Runden dahinter liegenden QSR Racingschool-Truppeqsr amg 3gt4 schon einen Doppelführung hergestellt. Dann führten immer heftiger werdende Radprobleme 90 Min vor dem Rennende schliesslich zur Aufgabe der am Boden zerstörten britischen Crew. QSR schien am ende das bessere ende im Kampf um den Klassensieg zu haben, doch 12 Minuten vor dem Schluss streikte plötzlich die Benzinpumpe am AMG. Kampflos musste die belgische Mannschaft die beiden deutschen BMW passieren lassen.

Für Besaplast-Racing Pilot Franjo Kovac und die MRS GT-Racing brachte der erste Einsatz auf dem BMW M4-GT4 damit gleich einen Erfolg. Hinweise, ob man darüber hinaus noch eine weiterführende Kooperation für die Saison 2019 plant gibt es derzeit noch nicht vom Team.

Boutsen-Ginion zurück im BES

Die boutsenm6belgische GT-Mannschaft Boutsen-Ginion Racing kehrt in den Blancpain GT Serien Endurance Cup zurück. Gemäß einer Kurzmeldung unserer Kollegen von Endurance-Info.com plant die Truppe in den kommenden Saison gleich 2 verschiedene Fabrikate einzusetzen. Zum einen hat das Team just einen neuen Lamborghini Huracán GT3 Evo geliefert bekommen, der für den französischen Kundenpilot Claude-Yves Gosselin mutmaßlich in der ProAm-Klasse eingesetzt werden soll. Daneben will das Team von Olivia und Olivier Laine auch den BMW M6-GT3 des deutsch-saudischen Kundenpiloten Karim Ojjeh an den Start bringen.

Ojjeh war bereits in der Saison 2014 und 15 mit einem BMW Z4 GT3 in der Amateurklasse angetreten. In den letzten Jahren beschränkte sich sein Engagement auf den Blancpain Sports Cup, wobei er 2018 den Meistertitel in der Sprintserie für Soloamateure erringen konnte. Hinweise, in welcher Klasse Ojjeh dabei antreten wird, gibt es zur Zeit noch keine.

IWSC: 57. 24h Daytona - Teilnehmerliste und Teampreview

Am Mittwoch war es soweit und die IMSA präsentierte die erste offizielle Starterliste für die diesjährigen 24-Stunden von Daytona. Wie bereits beim ROAR sind für das Rennen insgesamt 47 Teams, darunter 11 DPi's, 4 LMP2, 9 GTLM und 23 GTD, gemeldet. 

Am stärksten vertreten ist Cadillac mit gleich 6 DPi. Aber auch Lamborghini (5 Fahrzeuge) als auch Oreca, Audi und Porsche (je 4 Autos) haben ein großes Feld am Start.

Zu den bekanntesten Fahrern gehören unter anderem Fernando Alsono, Juan-Pablo Montoya, Rubens Barrichello, Christian Fittipaldi oder der Paralympic-Teilnehmer Alex Zanardi der von BMW ein eigens für seine Bedürfnisse umkonstriertes GT-LM-Cockpit zur Verfügung gestellt bekommen hat. Beim Titelverteidiger Action Express Racing hat man sich Mike Conway bei Toyota "geliehen".

Eine FordsReihe von Teams treten zudem mit speziellen, teils historisch belingten Umlackierungen an. So hat sich Ford mit beiden Chip Ganassi-Autos eine Abkehr von den Werksfarben gegönnt; man tritt stattdessen in den Farben von Castol und Motorcraft an. Starworks Motorsport hat dagegen seinen Audi R8 LMS in der GTD-Klasse in den Farben des legendären Audi 90 quattro GTO umfoiliert. Und Core Motorsport wird den von Extreme Motorsports übernommenen Nissan DPi beim DPi-Debüt der Mannschaft in den Nissan Werksfaben Blau, Rot und Weiss an den Start bringen.

Sorgen macht lediglich das LMP2-Feld. Die Abtrennung in eine eigene Klasse und der Leistungsschub für die DPi, der effektiv weitere Gesamtsiege von LMP2 in Zukunft unmöglich machen wird, haben das Kundeninteresse an der Klasse schlagartig einbrechen lassen.  nissan dpi retroWährend nur noch Performance Tech und PR1 Mathiasen als feste Teilnehmer mit 2 Autos über die Saison zur Verfügung stehen, hat sich mit Dragonspeed auch nur ein Gaststarter-Team für Daytona gefunden, das zumindest die Klasse mit 2 Orecas aufpolstert. Die Aussichten für die Saison sehen jedoch sehr trist aus. Und selbst die beiden Fixstarter schliessen eine Verkürzung des Programms nicht aus.  

Eine erste Teamvorschau, sowie die aktuelle Starterliste gibt es auf unserer Partnerseite von americansportscar.racing.
Die ersten Tests finden am Donnerstag den 24.01. gegen 16:00 (D-Zeit) statt; das Qualifying beginnt dann am Abend gegen 21:30 (D-Zeit) los. Wie jedes Jahr wird das am Samstag 26.01. gegen 20:30 (D-Zeit) startende Rennen über die Webseite der IMSA gestreamt. Zusätzlich gibt es dort auch ein Livetiming

GT-Eins und americansportscar.racing berichten wie jedes Jahr gemeinsam von dem Event.

Walkenhorst verpflichtet Pittard für VLN

Walkenhorst Motorsport hat den Briten David Pittard für die beiden 24h-Renenn in Spa-Francorchamps und am Nürburgring sowie für die gessamte Saison der VLN Langstreckenmeisterschaft 2019 verpflichtet. Dies haben unsere Kollegen von Sportscar 365 vermeldet. Demnach hat der Brite, der beim 41. RCM DMV Grenzlandrennen (VLN6) 2018 die Pole für die Mannschaft von Henry Walkenhorst erzielte einen 2-Jahresvertrag mit der werksunterstützten BMW M6-GT3-Einsatzmannschaft unterzeichnet.

In Spa wird Pittard in das Lineup der bereits für die Intercontinental GT Challenge benannten Walkenhorst- BMW davidpittardPiloten Nicky Catsburg, Mikkel Jensen und Christian Krognes mit eingebunden. Allerdings werden dabei wohl nicht alle 4 Fahrer auf einem Auto starten, da ein in der Pro-Klasse genannter Wagen maximal 3 Fahrer im Lineup haben darf. Die Kollegen spekulieren daher das Walkenhorst in Spa-Francorchamps wohlmöglich ein zweites Auto an den Start bringen könnte.

Der 26 jährige Brite Pittard gewann 2012 die britische MSA Langstreckenmeisterschaft und wurde 2014 Vizemeister im Ginetta GT4 Supercup. 2017 belegte er in der britischen GT4-Meisterschaft Rang 3. In der vergangenen Saison absolvierte er erste VLN-Einsätze im Walkenhorst Team und bestritt parallel dazu einige historische Rennen.

Leipert-Lambo gewinnt SPX-Klasse in Dubai

8 Wagen Leipert spx winner24h Dubai 2019starteten am Ende bei den 24h von Dubai 2019 in der SPX-Klasse. Am Ende machten 2 deutsche Teams untereinander den Kampf um den Klassensieg aus. Als das Rennen nach 24h abgewunken wurde, siegte erneut eine Lamborghini Huracán Supertropheo-Crew.

Leipert Motorsport gelang mit dem Quintett Harald Schlotter (D), Jake Rattenbury (GB), Marcus Paverud (N), Khaled Al Mudhaf (KW) und Frederik Schandorff (DK) nach 581 Runden der Klassensieg, wobei man auf dem 14.Gesamtrang als bestes Nicht-GT3-Fahrzeug gewertet wurde. Damit kam man 5 Runden vor dem MRS GT-Racing Porsche des brasilianischen Quartetts Werner Neugebauer, Daniel Schneider, Dennis Dirani und Ricardo Mauricio ins Ziel, der vor dem Start noch vom Team in die SPX-Klasse umgruppiert worden war. Weitere 24 Runden dahinter kam mit dem belgischen Speedlover-Porsche des Quartetts Bastien / Farmer / Petit / Gerome ein zweites Porsche-Team auf das Podium.

Hinter dem viertplazierten VDS Racing Adventures MARC-Mustang waren die anderen Teams in der Klasse durchweg von Problemen geplagt. Der Cor Euser BMW strandete nach 6h nach einem Einschlag in der letzten Kurve vortriebslos auf der Start-Zielgerade und musst geborgen und repariert werden. Ein Feuer gleich zu Rennbeginn fesselte den #246 Reiter Engineering KTM X-Bow für 10h an die Box ehe man ins Rennen zurück kehren konnte. Weniger Glück hatten die Vortex-Shiluette und der australische Exedra-Reiter-KTM, die schon zu Rennmitte das Rennen aufgeben mussten.

Im vergangenen Jahr hatte noch der MRII-Porsche der ukrainischen Tsunami RT-Mannschaft auf dem Gesamt-6.ten Platz die Klasse gewinnen können. 2017 – als die Klasse erstmals ausgeschrieben wurde - gab es einen Doppelsieg der Supertropheo-Lambos (GDL Racing vor Leipert).

TCR SPA 500: Das nächste Langstreckenrennen

Ein weiteres Langstreckenrennen bahnt sich seinen Weg für 2019: Creventic (Promoter der 24h Serie, zuständig für Promotion und Organisation des Rennens) und WSC (Promoter der TCR-Serien und Rechteinhaber) organisieren das „TCR SPA 500“.

TCR Spa Start 2018Das erste Endurance-Rennen das für TCR-Fahrzeuge alleine ausgeschrieben ist, ist für den 04.-06.10.2019 auf der Formel 1-Rennstrecke in Spa-Francorchamps terminiert. Die geplante Distanz liegt bei (wie der Name schon sagt) 500 Runden oder umgerechnet 3.502 km. Nimmt man das von Creventic organisierte 12 Stunden Rennen aus dem vergangenen Jahr als Grundlage, dann würde die Renndauer ca. 27 Stunden betragen.

Nach Gesprächen mit TCR-Herstellern hat sich herauskristallisiert, dass ein aussagekräftiges Langstreckenrennen als Flaggschiff gewünscht ist. Als Ziel hat man sich hierbei eine minimale Starterzahl von 40 Fahrzeugen gesetzt, die wie in diversen GT-Serien gewohnt aufgeteilt werden auf Pro, Pro-Am und Amateur-Klassen. Neben Action auf und neben der Strecke sollen es auch Live-Bilder und -Kommentar geben.

Zur TCR-Klasse zugelassen sind mittlerweile über 15 verschiedene Fahrzeuge von Herstellern wie Audi, Seat/Cupra, VW, Hyundai, Honda, Opel oder auch Lada. Die Fahrzeuge mit 2l Turbo-Motoren und ca. 350 PS sind in diversen TCR-Serien in Europa, Asien oder auch Amerika vertreten und erfreuen sich großer Beliebtheit.

RLR verpflichtet erste 2 LMP2-Piloten

Die rlrmsportlmp3britische RLR Msport Mannschaft hat die ersten beiden Piloten für das Oreca LMP2-Engagement in der Europäischen Le Mans Serie 2019 bekannt gegeben. Der Brasilianer Bruno Senna und der Kanadier John Farano werden 2 der 3 Sitze im britischen Oreca 07 in der kommenden Saison belegen. Senna wird das ELMS-Engagement parallel zu seinen Einsätzen im Rebellion Racing WEC-Team absolvieren. Farano steigt aus dem LMP3-Programm des britischen Teams in die LMP2 auf nachdem er zusammen mit Rob Garofall und Job van Uitert den LMP3-Titel der ELMS 2018 erobern konnte.

Ein dritter Pilot für das Oreca-Cockpit soll in Kürze bekannt gegeben werden. Daneben plant die britische Mannschaft 2019 auch weiterhin zumindest einen Ligier JS P3 LMP3 in der Serie einzusetzen.

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