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SCC-Auftakt 2018 in Hockenheim

Seit 1996 scc4ahockstartgeht die Sports Car Challenge auf verschiedenen europäischen Rennstrecken an den Start. Keine Serie für offene Sportprototypen besteht so lange und konstant. Wie im vergangenen Jahr setzt Walter Pedrazza auf die Kooperation mit der P9 Challenge .

Sports Car Challenge – das bedeutet in erster Linie Geschwindigkeit pur. Denn die offenen Sportprototypen der Division 1 verfügen bei nur um die 800 kg Gewicht über eine Leistung von an die 500 Pferdestärken. In den Chassis von Herstellern wie PRC oder Norma werkeln verschiedene Triebwerke. So sind Turbo Motoren genauso verbaut wie etwa seriennahe BMW V8 Motoren. Im Endeffekt darf jeder Sportprototyp antreten, der mehr als 2-Liter Hubraum hat. Außerdem bietet die Serie den immer weiter verbreiteten LMP3 Boliden ein interessantes Betätigungsfeld.

Solch einen LMP3 bringt Julien Schell an den Hockenheimring. Der Franzose startet mit einem Ligier JS P3 LMP3 auf der badischen Grand Prix Strecke. In der Division 1 gibt es dieses Jahr zudem einige neue Gesichter. So warten auf Vorjahresmeister Siegmar Pfeifer mit seinem pfeilschnellen Norma-BMW interessante Gegner. Jacques Breitenoser wird nach seinem Comeback im Vorjahr wieder eine komplette Rennsaison absolvieren. Der Eidgenosse steuert einen PRC Audi Turbo beim Auftakt in Hockenheim. Simon Bernd (PRC BMW) und Stephan Brintziger (Radical SR8 RX) werden zudem erstmals in der Sports Car Challenge antreten.

Die Division 2, für die sogenannten Sportprototypen-Light, ist den Fahrzeugen bis 2 Liter Hubraum vorbehalten. Dabei wiegen die Chassis der Marken PRC, Ligier, Norma und Wolf samt Motor nur 600 kg, während die 2-Liter Triebwerke um die 280 PS leisten. Seit diesem Jahr sind nun auch Turbo-Triebwerke mit von der Partie. Gerade bei feuchten Witterungsbedingungen oder auf kurvigen Strecken können die Kleineren weit nach vorne fahren und den großen Boliden aus der Division 1 ein Schnippchen schlagen. Benjamin Hotz im Ligier-Turbo und Stephan Rupp (Wolf Turbo) werden genau solche Fahrzeuge pilotieren. Mike Denzl tritt dagegen mit einem klassischen Ligier-Honda an.

Los geht es für die Piloten der Sports Car Challenge am Samstag um 10.30 Uhr mit einem Freien Training, ehe es um 13.25 Uhr zum ersten Quali geht. Das erste Rennen wird um 16.05 Uhr gestartet. Um 17.55 geht das 60 Minuten Rennen über die Bühne. Am Sonntag findet das zweite Quali um 9.35 Uhr statt. Das Rennen wird um 13.35 Uhr gestartet.

GT-Masters-Neuland in Most

Mit mostluftbilddem ADAC GT-Masters-Wochenende in Most tritt die deutsche GT3-Topserie nur 2 Wochen nach dem Saisonauftakt in Oschersleben erneut zu einer Meisterschaftsrunde an. Auf der Strecke 20km hinter der deutschen Grenze im Norden Tschechiens feiert man dabei eine Premiere. Nicht nur das Tschechien als bislang sechste Austagungsnation der Serie erstmals in der Liste auftaucht. Die 4148m lange Strecke ist auch die 13. Strecke in der Seriengeschichte auf der das deutsche GT3-Championnat antritt.

In Bezug auf das Feld gibt es nur wenige Änderungen zu berichten: Dieselben 35 Mannschaften die schon den Saisonauftakt bestritten sind auch auf dem Autodrom Most wieder zu finden. Bei Honda Racing/Schubert Motorsport haben sich die Hoffnungen auf eine Besatzung für das zweite Auto immer noch nicht realisieren lassen. Fahrerumbesetzungen werden insgesamt 3 mal im Feld notiert. So ersetzt Christer Jöns bei Aust Motorsport Frederik Vervisch an der Seite von Nikolai Rovigue auf dem #3 Audi . Stefan Mücke ersetzt Jeffrey Schidts Partner Jamie Green auf dem BTW Mücke Motorsport Audi R8 LMS GT3 mit der #26. Und Ivan Lukashevich springt für Oscar Tunjos Partner Jake Dennis bei Phoenix Racing auf dem #6 Audi ein.

Eher sommerliche Temperaturen mit wenig Regenwahrscheinlichkeit sind für das Wochenende angesagt. Zudem gibt es für die anreisenden Fans noch eine mglicherweise zukunftsweisende Premiere in Most zu erleben. Denn das ADAC-Wochenende ist gleichzeitig die Auftaktveranstaltung der GT4 Central Serie de SRO, die in Zukunft als ein Sammelbecken für deutsche GT4-Teams agieren soll. Mit knapp über einem Dutzend Autos sind die Rennen zwar bescheiden besetzt, dürften aber in Zukunft der deutschen Szene eine weitere Bühne für den GT-Sport bieten.

Die erste freie Trainingssession am als Testtag eingestuften Donnerstag konnte das Mann Filter Team HTP-Motorsport mit den beiden Mercedes AMG GT von Dontje/Buhk und Pommer/Götz vor der Callaway Competition-Corvette von Kirchhöver/keilwitz für sich entscheiden. In der zweiten Sesssion hatte der AutoArenA-Mercedes AMG GT von Assenheimer/Schmid die Haube vorne vor dem MRS GT-Racing-BMW M6-GT3 von Zöchling/Klingmann und der erneut starken Callaway-Corvette. Most scheint somit den Mercedes gut zu liegen während die Audi-Teams dahinter eher um das richtige Setup kämpfen. Als Bestzeit am Donnerstag staeht eine 1:32.138 für die Autoarena-Mannschaft auf der Uhr.

Wimmer-Werk-Ligier siegt in Magny Cours

Dievdevmagnycoursstart österreichische Wimmer Werk-Motorsport Mannschaft hat bei der zweiten Runde der VdeV-LMP3/GT-Touring-Langstreckenserie in Magny-Cours den ersten Erfolg in der Serie einfahren können. Der von Felix Wimmer, Matthias Kaiser und Klaus Bachler pilotierte Ligier JS P3 LMP3 kreuzte die Ziellinie nach 133 absolvierten Runden mit einem Vorsprung von 23s auf den Cool-Racing Ligier JS P3 LMP3 der beiden ELMS-Piloten wimmerwerkmagnycoursAlexandre Coigny und Antonin Borga. Eine Runde hinter den beiden Ligiers kam der Norma M30 LMP3 des DB Autsport Trios Schatz/Michel/Brenier ins Ziel, der sich kurz vor dem Ende an beiden Inter-Europol Competition Ligiers vorbei manöviert hatte.

In der nur mit 4 Autos besetzten GT-Klasse gelang dem Visiom Ferrari-Trio Pagny/Perrier/Bouvet der Sieg. Die beim Regen-“Rennen“ von Barcelona noch mitfahrenden CN-Wagen waren dieses Mal nicht am Start. Allerdings traten dennoch 23 Teams auf dem ehemaligen F1-Kurs im Herzen Frankreichs an .

Die nächste Runde der VdeV-Serie findet vom 25-27 Mai auf dem Circuit Paul Ricard in Le Castellet statt.

STT 2018 Auftakt beim BHH

Mit R2HH EinfrundeGesamtsiegen für Ford GT-Pilot Jürgen Alzen und Jürgen Bender in seiner Chevrolet Corvette Z06.R GT3 startete die Spezial Tourenwagen Trophy im Rahmen der Bosch Hockenheim Historic in die neue Saison. Während Alzen am Samstag Bender bezwang, landete am Sonntag Mario Hirsch mit seinem Mercedes AMG GT auf dem zweiten Rang. Die Division 2 ging zweimal an Eric van den Munckhof im BMW Z4.

Nach dem Qualifying klagte Jürgen Alzen noch über seine Reifen. stt alzen hh r1Für das erste Rennen wenige Stunden später schien das Team dann die richtige Mischung gefunden zu haben. Von der zweiten Startposition aus setzte sich Alzen gleich an die Spitze und gab diese auch unter Druck nicht mehr ab. Jürgen Bender blieb zwar das komplette Rennen über dran, kam aber nie richtig in Schlagdistanz. Am Ende trennte die beiden GT-Boliden etwas über 2s. Souveräner Gesamtdritter wurde im ersten Heat Ulrich Becker, der den Speed der beiden Vorderen jedoch nicht mitgehen konnte. Da Michael Bäder im BMW M3 V8 Kompressor und Mario Hirschs Mercedes AMG GT zunächst hinter Henk Thuis im Pumax RT festhingen, verloren beide den Anschluss. Somit konnte Becker mit beruhigendem Abstand über den Zielstrich schießen.

Nicht nur Becker dürfte der enge Dreikampf Freude bereiten haben, auch die zahlreichen Zuschauer waren aus dem Häuschen. Mit hauchdünnem Abstand fegten die drei Sportwagen um den Kurs. In Runde sieben waren sowohl Bäder als auch Hirsch vorbei. Doch der Mercedes-Pilot konnte sich die Position von Bäder nicht mehr zurückholen, der sich somit mit dem vierten Rang noch den zweiten Platz vor Hirsch bei den Klasse 1 Fahrzeugen holte. Henk Thuis kam zwar nicht mehr mit, freute sich aber über den Sieg in der Sonderklasse vor Jörg Lorenz (Porsche dp 935) und Johannes Kreuer (Donkervoort D8R).

Bender stt Bender hh r2revanchierte sich für P2 am Sonntag. Fast könnte man sagen, Jürgen Bender fuhr an diesem Tag in einer eigenen Liga. Der Meister von 2016 war bärenstark unterwegs und ließ der Konkurrenz diesmal keine Chance. Erst gegen Ende, als Bender den Speed reduzierte, kam Mario Hirsch wieder etwas näher. Mit 3,839 s Vorsprung brachte der Corvette-Pilot den Erfolg jedoch sicher über die restliche Zeit: „Wir haben beim ersten Rennen etwas ausprobiert, was nicht so ganz geklappt hat. Heute griffen wir auf unser Altbewährtes zurück und das hat funktioniert. Am Anfang kam ich gleich sehr gut weg, musste aber zwei Runden kämpfen. Dann konnte ich mich etwas absetzen und die Führung ausbauen und ins Ziel bringen.“ Im zweiten Rennen hieß es diesmal Mario Hirsch gegen Jürgen Alzen. Am Vortag hatte der Mercedes-Pilot noch Pech, als ihm ein verlorenes Teil des vor ihm fahrenden Pumaxs die Bremsbelüftung lahmlegte. Was ohne das Handicap möglich gewesen wäre, zeigte der Bayer am Sonntag. Mit dem Mercedes AMG GT von Race-Art.eu setzte sich Hirsch sogleich an die zweite Position, spürte aber den Atem von Jürgen Alzen im Nacken. Keine einfache Situation, wie Hirsch zugab. Den Nordschleifenspezialisten hatte der Zweitplatzierte dennoch gut im Griff. Auch der Drittplatzierte Alzen zeigte sich mit seiner Leistung im Grunde zufrieden. Mit seinem zweiten Klassensieg brachte sich der Betzdorfer in eine gute Ausgangsposition auf den ersten Metern des Meisterschaftskampfes. 

In R2Thuis Beckerden einzelnen Klassen gab es gleich mehrere Doppelsieger. Henk Thuis sicherte sich zum zweiten Mal die Spezialklasse vor Jörg Lorenz (Porsche dp 935) und Johannes Kreuer (Donkervoort D8R). Als zweimaliger Gesamtachter sah Jorma Vanhanen (Porsche 997 GT3 WRS) das schwarz-weiß karierte Tuch. Der Finne hat die Klassenkonkurrenz um Klaus Horn (Porsche 997 GT3 Cup) und Tjarco Jilesen (Porsche 991 GT3 Cup) gut im Griff. In der 2T siegte am Sonntag Jochen Ayasse (Audi RS4), nachdem am Vortag die Antriebswelle noch ihren Dienst quittiert hatte.

Scuderia Praha-Sieg bei den 12 Stunden von Navarra

Sieger Scuderia PrahaDie tschechische Ferrari 488 GT3-Mannschaft Bohemia Energy racing with Scuderia Praha siegt bei den erstmals ausgetragenen 12 Stunden von Navarra (der Link führt zum Rennbericht auf unseren Seiten). Jiri Pisarik, Josef Král und Matteo Malucelli haben sich mit einer guten Taktik (vorgezogener Stopp am Ende des ersten Rennteils) in eine gute Position gebracht, und dann den zweiten Teil des Rennens dominiert. Auch eine Berührung mit dem Herberth-Porsche 15 Minuten nach Rennbeginn sowie ein kurzer aber starker Regenschauer kurz vor Schluss konnten die Mannschaft nicht mehr aus dem Tritt bringen.

Auf Position 2 kam der Car Collection-Audi R8 LMS vom Max Edelhoff, Elmar Grimm und Gustav Edelhoff ins Ziel und damit auf P1 der Amateurwertung – als einziges reines Amateurteam. Starke Rundenzeiten von Grimm und Max Edelhoff sowie das Ausreizen der maximal möglichen Stintlängen waren hier der Schlüssel zum Erfolg.

Gesamtrang drei geht an den PROsport Performance-Mercedes AMG GT3. Beim dritten Einsatz im GT3-Fahrzeug für Charles Putman, Charles Espenlaub und Joe Foster die erste Podestplatzierung, nur 21 Sekunden hinter Car Collection.

Den Sieg in der 991-Kategorie sichert sich Gaststarter Ebimotors, der VDS Racing Adventures-Marc Focus V8 gewinnt in der SPX und QSR Racingschool siegt beim ersten Einsatz ihres brandneuen Mercedes-AMG GT4 in der GT4-Klasse.

Die nächste Runde der 24h Serie findet von 24.-26.05.2018 im italienischen Imola statt. Bei diesem Rennen trifft die 24h GT auch wieder auf die 24h TCE Series.

WRT siegt beim Blancpain Endurance-Auftakt

Die Auftaktrunde des Blancpain GT Serien Endurance Cups in Monza (der Link führt zum Rennbericht auf unseren Seiten) hat die Belgian Audi Club Team WRT-Mannschaft für sich entscheiden können. Der Audi R8 LMS GT3 des Trios Dries Vanthoor, Christopher Mies und Alex Riberas fuhr bei der ersten Langstreckenrunde 2018 den ersten Audi-Sieg in Monza seit Antreten der Serie auf dem italienischen Traditionskurs ein. Das Audi-Trio setzte sich im letzten Renndrittel gegen den Strakka Racing Mercedes AMG GT von Alvaro Parente, Maximilian Buhk und Maximilian Götz durch, die im mittleren Renndrittel nach einem sehenswerten Stint von Buhk die Führung vom bis dato dominierenden und von der Pole gestarteten SMP Racing Ferrari F488 übernommen hatte. Dieser fiel nur wenig später mit einem technischen Defekt aus.

Rang 3 eroberte im letzten Renndrittel der Black Falcon Mercedes AMG GT von Luca Stolz , Maro Engel und Yelmer Buurman vom aufkommenden Grasser Racing Team Lamborghini Huracán GT3 mit der #63 , auf dem Schlussfahrer Christian Engelhart bis kurz vor dem Ende auf Podiumskurs war.

Platz 5 errang der aus der ersten Startreihe gestartete Emil Frey Racing Jaguar von Alex Fontana, Adrian Zaugg und Mikael Greinier, der seine 2.Startposition bis etwa zur Rennmitte halten konnte. Und die Wertung des Silber-Cups für sich entscheiden konnte. In der ProAm-Wertung setzte sich auf Gesamtrang 18 das Rinaldi Racing Ferrari-Trio Alexander Mattschull, Dominik Schwager und Rinat Sahilkov durch. In derAM-Cup-Klasse triumphierte der AKKA ASP- Mercedes AMG GT3 von Trio Philippe Giauque, Eric Debard und Fabien Barthez.

Der nächste Lauf des Blancpain GT Serien Endurance Cups findet am 20.5 in Silverstone statt.

Spa 400 - Supercar Challenge

Vor dsc primeracing ginettaeiner Woche fand im Rahmen der Spa 400 in Spa-Francorchamps der Saisonauftakt der diesjährigen Dutch Supercar Challenge statt. Ebenfalls mit am Start war die GT & Prototype Challenge, die mit nur 10 Boliden ein ähnlich schwaches Feld zu bieten hatte, wie letztes Jahr. Da man in Spa allerdings in einem gemeinsamen Feld startet, standen immerhin 44 Fahrzeuge am Start.

Der erste Lauf bei schönem Wetter begann turbulent. Im Startgetümmel Ausgang La Source schoss der Spanische Be Ligier LMP3 quer über die Fahrbahn und drehte den Cup Porsche der Brüder Wauters in die Mauer. Das Saefetycar musste ausrücken. Beim Restart lag Berry van Elk mit seinem Mosler MT 900-R in Führung, musste diese aber eine Runde später an den Prime Racing Ginetta G57 von Lequeux-Ueberecken abgeben. Sie konnten die Führung immer weiter ausbauen, doch der Sieg war ihnen nicht vergönnt. Sie erhielten nachträglich eine 30sec. Zeitstrafe wegen eines Vergehens beim Nachtanken und verloren somit denkbar knapp mit 0.082sec. an den Englischen Tim Grey Norma M20FC von Leaney-Primrose. Somit blieb nur der Klassensieg.

Rang 3 ging an dsc geddie f458die Rückkehrer in die Serie Geddie-Geddie, dieses mal nicht mit McLaren, sondern mit einem Ferrari F458 GT3 Italia. Der Mosler von Van Elk kam auf Platz 4. Der Deutsche Oliver Freymuth, sonst mit diversen Renault Modellen, zuletzt mit einem Renault RS 01 am Start kam mit seinem neuen Lamborghini Huracán Supertropheo, mit dem er auch die gleichnamige Serie bestreiten wird auf Rang 3 der Super GT Klasse.

Die GT Division und damit die eigentliche Supercar Challenge ging mit Gesamtrang 5 an John de Wilde vor seinem Teamkollegen Roger Grouwels aus dem Speedlover Team und Bob Herber von BODA Racing, alle jeweils mit einem 991 Cup unterwegs.

Die Supersport 1 ging mit Rang 17 an de Borst/van Oord auf einem Leon TCR vor vd Berg/vd Berg mit ihrem BMW E 90 und Rene Steenmetz ebenfalls auf einem Leon TCR. Die Sport Division ging an Voet-van den Broeck in ihrem Peugeot RCZ.

Der zweite Lauf am Sonntagmorgen fand , da es in der Nacht geregnet hatte noch auf feuchter Strecke statt. Die Führungsarbeit übernahm erneut der Prime Racing Ginetta G57 vor dem Ferrari 458 und dem Mosler von Berry van Elk. Der Spanisch Be Ligier JS P3 LMP3 hielt das restliche Feld hingegen auf, bis die Spitze des Supercar Challenge Feldes das Bollwerk knacken konnte. dsc timgrey normaDie beiden Englischen Prototypenteams Praga und Norma mussten sich hingegen vom Ende des Feldes nach vorne kämpfen und kamen bis auf die Ränge 5 und 7 nach vorne. Nach den obligatorischen Boxenstopps gegen Mitte des 60 Minütigen Rennens trocknete die Strecke ab. Danach gaste der Geddie Ferrari 458 mächtig an, holte die Prime Ginetta G57 15Minuten vor Schluss ein und gewann schliesslich mit 8,5 sec. Vorsprung. Rang 3 ging an die Gesamtsieger der Supercar Challenge Sluys-Schouten in der JR Motorsport BMW M4 Silhouette.

Rang 4 ging an den Be Ligier LMP3 von Bakker-Ibran Pardo, die letztes Jahr noch im Michelin Le Mans Cup unterwegs waren und aufgrund schwacher Resultate die Serie wechselten. Rang 6 ging an Verhagen-Meijer ebenfalls auf BMW M4. Bester Cup Porsche wurde Lamster-Wijtzes von EMG Motorsport auf Rang 8. Der Mosler fiel in der zweiten Rennhälfte weit zurück. Der Lamborghini von Oliver Freymuth wurde auf aussichtsreicher Position liegend wegen eines Vergehens der Reifenregeln kurz vor Schluss aus dem Rennen genommen.

Die Supersport 1 Division ging dieses mal an Rene Steenmetz vor de Borst-van Oord , beide auf einem Leon TCR. Rang 3 ging an van Loon-van Loon im BMW E46. Die Supersport 2 ging wie am Vortag erneut an de Vreede-de Leeuw ebenfalls auf BMW E46 M3. Die Sport Division ging an van der Voort-van der Sloot im Alfa 147, 4,2sec vor Rob Nieman Renault Clio von Spirit Racing.

Der nächste Lauf der Dutch Supercar Challenge findet vom 18 bis 21. Mai bei den Jumbo Racedagen in Zandvoort statt. Die GT & Prototype Challenge ist erst wieder im Sommer vom 29.6 bis 1. Juli im Rahmen des Zolder-Superprix am Start.

Dillmann komplettiert ByKolles-Crew

Das ByKolles Racing tomdillmannTeam hat die erste Besatzung für sein LMP1 Engagement mit dem ENSO CLM P1/01 Nismo fixiert. Neben Dominik Kraihamer und Oliver Webb wird der Franzose Tom Dillmann den LMP1 der unter österreichischen Nennung startenden deutschen Mannschaft pilotieren. Das Trio wird beim Saisonauftakt Spa-Francorchamps in 2 Wochen und danach in Le Mans den ersten der zwei geplanten LMP-Wagen der Mannschaft besetzen. Der zweite Wagen soll wie bereits berichtet ab Silverstone zum Einsatz kommen.

Der 29-jährige Dillmann kommt aus der Formelszene, hat aber in den letzten 2 Jahren zunehmend Einsätze in der Sportwagenszene absolviert. So startete der Meister des ATS F3-Cups 2010 und der Formula V8 3,5 2016 in der Saison 2015 mit dem Bentley-Team HTP-Motorsport im ADAC GT-Masters und der Blancpain Sprintserie. 2016 bestrit er ein Rennen in der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft auf einem LMP2 des Extreme Speed Motorsports-Teams. 2017 trat er mit dem Grasser Racing Team bei 3 Läufen in der Blancpain GT Serie an.

NES 500 Saisonstart in Spa

Vor einernes1 startspa ph Woche gab es neben dem GT-Masters Auftakt in Oschersleben, dem 24h Qualirennen auf der Nordschleife und dem Saisonstart der DMV-GTC in Hockenheim mit dem Saisonstart der DMV-NES 500 in Spa-Francorchamps einen vierten nationalen Event mit GT-Beteiligung zu notieren. Der Auftaktsieg der 4h Langstreckenserie für kleinere GT und Tourenwagen ging dabei in die Niederlande. Das Team Munckhof/Bedorf/Poland siegte im KK-BMW M4-GT4 vor Vodder/Henriksen im Legend Motors Ginetta G55 3,5l und Drasal/Biederbick/Richter/Vincentz im RN Vision STS Porsche Cayman GT4 MR.

Wenn nach knapp über nes1 kk sieger ph4h Renndauer die ersten 3 innerhalb einer Runde liegen, spricht das für ein ausgeglichenes Rennen. Am Sieg für Eric van den Munckhof, Frank Bedorf und Marco Poland gab es auf den letzten Metern jedoch nichts mehr zu rütteln. Das Trio übernahm in der 24. Runde erstmals für drei Umläufe die Spitze, musste dann aber nach dem ersten Boxenhalt den schnellen Porsche 996 RSR von Patrick Hofheinz und Stefan Roithmayer wieder passieren lassen. Der RSR bestimmte zunächst das Geschehen. Ein langer Boxenaufenhalt kostete in der 42. Runde jedoch die Führung. Als es wieder in großen Schritten nach vorne ging, rollte der 911er auf Position vier liegend nach 54 Runden aus.

Ab der 45. Runde übernahmen die drei Niederländer endgültig die Führung, die sie bis zum Fallen des schwarz-weiß karierten Tuchs auch nicht mehr hergaben. Hinter dem siegreichen BMW tobte der Kampf um die weiteren Plätze. Während der RSR nach seinem Ausfall aus dem Spiel war, ging es dahinter eng zu. Schnellste des Verfolgertrios waren Hakan und Recep Sari im JJ-Motorsport BMW M4-GT4, die in der Anfangsphase die Verfolgerrolle des führenden Porsche übernommen hatten. Als dieser zum ersten Mal stoppten, übernahmen die beiden M4-Piloten die Führung. Doch nach dem eigenen Boxenhalt konnte das Duo nicht mehr ganz an die Leistung zu Rennbeginn anknüpfen.

Neben dem nes1 rn vision sts cayman nes500 spaMunckhof-M4 gingen dadurch auch die Ginetta von LegendMotor Co. und der Cayman von RN Vision STS vorbei. Zwischen den beiden Sportwagen ging es nun um den zweiten Gesamtrang. Am Ende war es die dänische Ginetta-Truppe, die sich durchsetzte und damit zudem den Sieg in der NES8 holte. Für die Cayman-Piloten bedeutete der dritte Gesamtplatz Rang zwei in der stark besetzten NES8. Hier belegten Christian Ladurner und Sebastian Sommer (Seat Leon TCR) bei ihrem Debüt in der DMV NES 500 den dritten Rang sowie Platz fünf im Gesamtklassement. Die beiden Seat Piloten hatten sich nach dem 17. Platz im Zeittraining stetig nach vorne gearbeitet und schließlich gegen den Lubner Opel Astra TCR mit Hunt/Nale/Feucht/Seyfert durchgesetzt.

Zwischen die beiden NES8 Autos schoben sich noch die Sieger der NES7. Hier fuhren Marc Ehret, Simon Klemund, Marcel Lenerz und Franz Josef Georges im BMW M235i RC den Sieg ein. Klare Sieger gab es in der NES6, wo sich Niklas Kry und Thomas Mühlenz im VW Scirocco von Konrad Motorsport den Sieg holten. In der NES4 siegten Wagner/Littig im Mini JCW Challenge. Sieger der NES1 wurden Pawlow/Schüle im BMW 318ti Cup).

Nach diesem spannenden Auftakt geht es in rund einem Monat weiter. Dann steht vom 11.-13. Mai in Oschersleben der zweite Saisonlauf auf dem Programm.

SMP-Ferrari schlägt Jaguar im Kampf um Monza-Pole

Die smpmonzapolePole für den heute beginnenden Auftakt des Blancpain GT Serien Endurance Cups hat der russische SMP Racing Ferrari erzielt. Der F488 von Mikhail Aleshin, Miguel Molina und Davide Rigon konnte beim  Qualifying in Monza eine 1:48,311 erzielen. Nur 0,008s dahinter konnte sich im 54 Wagen starken Feld das Silver-Cup Trio Alex Fontana, Adrian Zaugg und Mikael Grainier im Emil Frey Racing Jaguar G3 plazieren, die leider nur für ein Teilprogramm der Langstreckenserie eingeplant sind. Der Belgian Audi Club Team WRT Audi R8 LMS GT3 #1 von Dries Vanthoor, Christopher Mies und Alex Ribieras steht dahinter auf P3.

Der Start findet heute um 15 Uhr MEZ statt und kann per Live-Stream & Live-Timing auf der Website der Blancpain GT Serie verfolgt werden.

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