Radical-Saisonauftakt in Catalunya

radical_cata1 Mit einem Feld von über 30 Fahrzeugen präsentierte sich die Radical European Master Series in Catalunya im Rahmen der Le Mans Series bei ihrem Saisonauftakt. Darunter waren auch drei der neuen Radical SR8 LM mit ihrem 2.8 Liter Powertec-Motor am Start, die mit ihren 460 PS allerdings noch mit dem alten SR8 zu kämpfen hatten.

Das Qualifying ging zu Gunsten von den Briten Derek Johnston und Stuart Moseley aus, die mit einer Rundenzeit von 1:42.219 ihren Radical SR8 auf der Pole-Position platzieren. Nebenan in der ersten Startreihe nahm Bernd Rübig das Rennen unter die Räder. Manuel Castro und Jean-Yves Mallat waren die schnellsten Piloten mit einem der neuen SR8 LM.

Um Chancengleichheit zu gewähren, wurden unterschiedliche Haltezeiten bei den vorgeschriebenen Boxenstopps festgelegt, damit Fahrzeuge aus allen Klassen Gesamtsiegchancen haben. podium_radical_cata2Der Österreicher Bernd Rübig machte letztendlich das Beste aus der Situation und gewann von Platz zwei aus gestartet das Rennen. Die britischen Polesetter kamen nur knapp dahinter ins Ziel. Das Duo Ernst Kirchmayr / Slim Borgudd komplettierte das Podium mit dem neuen Radical SR8 LM.

Bei tristem Wetter und bewölktem Himmel rollten die Radicals nach dem Warm-Up der Le Mans Series in die Einführungsrunde zum zweiten Lauf. Bereits beim Start fuhr Rübig voll auf Risiko und überquerte die Start- und Ziellinie nach einer Runde schon mit einem mächtigem Vorsprung. Diese Führung gab er auch nicht mehr her und gewann auch das zweite Rennen des Wochenendes – volle Punktzahl für den Ex-SCC-Piloten in Barcelona. Wie schon am Vortag sicherten sich Briten Derek Johnston und Stuart Moseley den zweiten Rang. Horst Felbermeyer stieg auf die dritte Stufe des Podiums. Als einzige mit einem PR6 1500cc unterwegs, erzielten Nigel Morrison und Jamie Patterson Platz vier im Gesamtklassement.