35 Starter bei den 6h von Shanghai

Mit den 6h von Shanghai findet am kommenden Wochenende die 5.te Runde der FIA Langstrecken Weltmeisterschafts-Superseason statt. Mit 35 Wagen startet sogar ein Team mehr als bei der letzten Runde in Fuji. Corvette Racing wagt im für GM wichtigen chinesischen Markt einen Gastauftritt mit einer Corvette für Tom Millner und Oliver Gavin , womit das Feld der GTE-Pro auf 11 Fahrzeuge und 6 Hersteller anwächst. 8 LMP1 (wieder keine Ginettas!) 7 LMP2, 11 GTE-Pro und 9 GTE-Am bilden das Feld das am frühen Sonntag morgen unserer Zeit in Shanghai starten wird.

2 Umbesetzungen gibt es in der LMP1. An Bord des ByKolles Racing ENSO-CLM Ist der dritte Sitz neben Oliver Webb und Tom Dillmann zur Zeit noch offen. An Bord des Dragonspeed BR1 kehrt Renger van der Zande als dritter Pilot an Steuer zurück. Ebenfalls 2 Änderungen werden in der LMP2 verzeichnet. Loic Duval kehrt an Bord des TDS Racing Orecas zurück. Ebenso Enzo Gubbert an Bord des Larbre Competition Ligiers In der GTE gibt es neben dem Engagement der Corvette - die in Shanghai mit einer speziellen Lackierung antritt - corvette redline1nur eine weitere Änderung: Auf dem Dempsey-Porsche #88 hat Matteo Cairoli mit Landsmann Riccardo Pera und Khaled AlQubaisi 2 neue Teamkollegen bekommen.

Auch bei der BoP bzw EoT gab es vor diesem Lauf wieder Änderungen: die Nicht-Hybrid-LMP1 haben im Vergleich zu den Toyotas weitere 6% Energie pro Runde zugestanden bekommen um die Performancelücke zu den Werks-Hybrid-Autos weiter schliessen zu können. Bei den GTE beliess die FIA Ferrari als einzigen Hersteller (bis auf eine kleine Ladedruckverringerung) unverändert. Aston Martin darf neben einer dezenten Ladedruckerhöhung 6 kg aus den neuen Vantage ausladen, BMW, Porsche und Ford jeweils 5kg. Lediglich die Corvette muss im Vergleich zu Le Mans 27kg zuladen, womit der amerikanische Hersteller die Zeche für einen Gaststart und die demzufolge zu geringe Datenbasis für die Auto-Bop zahlt. Anders in der GTE-Am: hier müssen die bislang dominanten neuen Porsche 20kg und der einzige Aston Martin 10kg zuladen. Das könnte den privaten Ferrari-Teams in dei Hände spielen.

Das Rennen startet um 4 Uhr morgens MEZ. Ein Rennbericht wird zeitnah auf diesen Seiten hier erstellt.