Verfasst von Harald Musileck. Veröffentlicht in Spanische GT
Das erste Saisonrennen des Campeonato de Espana de GT brachte einen fünffachen Ferrari-Triumph: Peter Sundberg / Domingo Romero gewannen im F430 des RSV Motorsport-Teams vor den GPC-Besatzungen De Villaroel / Chacon und Giao / Couceiro. Das Ergebnis des Laufes war von einer Safety-Car-Phase beeinflusst, zumal einige Teams den Fahrerwechsel zu einem äußerst ungünstigen Zeitpunkt vornehmen mussten. So verblieb etwa für die lange Zeit führenden Cerqueda / Sala (AC d’Andorra-F430) am Ende nur Platz 10. Unter den ersten 16 des Gesamtklassements fanden sich 13 Ferrari - der Sieg in der GTB-Klasse ging jedoch an den Sofrev ASP-Porsche 997 Cup der Franzosen Mauro Ricci / Morgan Moulin-Traffort, die als Achte ins Ziel kamen. Auf der Poleposition des 42 Autos starken Feldes hatte das neue, als „SR21“ bezeichnete National-GT-Fahrzeug des Sun Red-Teams gestanden – für Vivancos / J. Gene war das Rennen jedoch schon nach wenigen Runden zu Ende.
Verfasst von Henning Stubbe. Veröffentlicht in BeNeLux-GT
Nachdem Training und Qualifyings gelaufen sind gibt es nun den Bericht: Link
Verfasst von Harald Musileck. Veröffentlicht in Französische GT ( FFSA-GT )
Gemäß den bisherigen Meldungen war man davon ausgegangen, dass Larbre Competition heuer in der Französischen Meisterschaft zwei Ferrari 550 einsetzen würde. Nunmehr ist in einer Presseaussendung der Super-Serie-FFSA die Rede vom einem 550er für Zacchia / Adam sowie einem Aston Martin DBR9 (Bild links), dessen Piloten Frederic Makowiecki und Patrick Bornhauser, der nationale GT-Meister aus 2004 und 2005, somit zu den Top-Titelfavoriten zu zählen sind.
Bornhausers früherer Co-Pilot Olivier Thevenin wird – wie bereits berichtet – den Saleen S7R des Tarres-Teams fahren. Zu diesem Fahrzeug wurde der rechts abgebildete Entwurf für die Lackierung veröffentlicht. Insgesamt werden beim Saisonauftakt in der GT1-Kategorie der FFSA-GT die beiden Larbre-Autos, vier Saleen, vier Corvette und eine Handvoll Chrysler Viper erwartet.
Verfasst von Harald Musileck. Veröffentlicht in Australische GT
Viele Jahre lang war Ian Palmer mit seinem Honda NSX (Bild) der sentimentale Favorit vieler australischer GT-Fans. Das Auto galt als letzter Exote unter den vielen Porsches, Ferraris und Lotus, war grundsätzlich schnell, jedoch technisch umso anfälliger. Einige Zeit hatte man sogar ein ehemaliges Judd-Formel-1-Triebwerk eingebaut, das Potential des NSX konnte aber nicht kontinuierlich weiterentwickelt werden. Schon in der Saison 2006 stand fest, dass Palmer auf ein anderes Fabrikat umstiegen wird - so versuchte er sich bei einem Lauf der Australischen GT am Steuer eines Porsche 996 Cup. Ab sofort beginnt in der Rennkarriere von Ian Palmer ein neues Kapitel: Am 28.03. traf sein Lamborghini Gallardo GT3 in Sydney ein und sofern keine unerwarteten Probleme auftauchen, soll das Debut des neuen Autos am Osterwochenende in Bathurst stattfinden.
Verfasst von Hans Thees Schmidt. Veröffentlicht in DMV-GTC
Er fuhr in Hockenheim in KW 11 angeblich Rekordrunden – Donkervoort-Deutschland Importeur Michael Düchting aus Paderborn. Die Trainingspole von 2006 soll dabei deutlich unterboten worden sein. Von 1.42,... „und irgendwas“ war da unter den Technikern die Rede. Einen Fotoapparat hatte der Zeuge des Geschehens leider nicht zur Hand. So lässt sich nicht auf die Schnelle feststellen, ob der 2007er Donkervoort-Audi-RS, der zum UHSport-DIVINOL-CUP -Saisonauftakt in Hockenheim antreten wird, sich von diesem Frontrunner (Foto) der Saison 2006, hier in Dijon aufgenommen, optisch deutlich unterscheiden wird.
Das auf dem Genfer Automobilsalon im März vorgestellte neue Donkervoort-D8-GT-Coupe für den Straßenbetrieb basiert auf Vorentwicklungsarbeit aus den Jahren 2005-2006 bei Renningenieur und Importeur Michael Düchting in Deutschland. Die Fans sind gespannt auf den UHSport-DIVINOL-CUP-Saisonauftakt am 12.-14.03 in Hockenheim.
Verfasst von Harald Musileck. Veröffentlicht in Französische GT ( FFSA-GT )
Der längere Zeit angekündigte Einsatz eines Panoz Esperante GT2 in der Französischen GT-Meisterschaft wird nun doch nicht zustande kommen. Red Racing kündigte an, stattdessen einen Porsche 996 GT3 RSR für Romain Brandela und Thierry Stepec einsetzen zu wollen.
Die französische Mannschaft, deren Fahrzeuge in den letzten Jahren meist an einer auffälligen rot-weiss gestreiften Lackierung erkennbar waren, hatte 2005 einen Lister Storm (Bild) in der GT1-Klasse der FFSA-GT an den Start gebracht - man war also durchaus bereit, auf weniger alltägliche Fahrzeugtypen zu setzen.
Mit dem GT2-Porsche möchte Red Racing auch einzelne Läufe der FIA-GT bestreiten, dort könnte fallweise auch die Chrysler Viper GTS-R des Teams im Citation-Cup laufen.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in WT-USCC-Serie ( IMSA )
Nach dem Qualifying auf dem erstmals von der ALMS befahrenen Strassenkurs in St.Petersburg / Florida stehen die beiden Penske Racing-Porsche RS-Spyder in der vordersten Startreihe. Romain Dumas konnte mit einer Bestzeit von 1:03.039 seinen Teamkollegen Ryan Briscoe um 0.15s auf die zweite Startposition verweisen. Ein Sturmlauf des schottischen Audi-Piloten Allan McNish auf dem Audi R10 Tdi, um sich doch noch die Pole-Position zu sichern, endete im Qualifying acht Minuten vor Schluß in den Reifenstapeln von Turn 8. Dennoch stand am Ende für McNish mit einem Abstand von nur 0,4s auf Dumas die dritte Startposition zu Gute, die sich der Audi-Pilot knapp vor den drei im Pulk folgenden Acura-Wagen (Fernandez vor Andretti-Green und Highcroft) holen konnte. Erst auf Platz 6 fand sich der zweite Audi wieder. Pirro/Werner wurden Opfer der roten Flagge aufgrund des Mc-Nish-Ausrutschers, ausserdem waren hier die Piloten noch nicht mit dem Handling des Wagens auf dem winkligen aber auch schnellen Stadtkurs warmgeworden, „Der Kurs ist aufgrund unseres langen Radstandes und des Gewichtes nicht unbedingt eine ideale Strecke für uns“, so Marco Werner, der das Qualifying für die #2 unternahm. In der nur mit den Corvettes besetzten GT1-Klasse hatte Olivier Beretta die Nase vorne vor Johnny O´Connell.
Die GT2-Klassenpole gewann Tomas Enge im Petersen Motorsport / White Lightning-Ferrari F430. Der Tscheche wird damit das Rennen zusammen mit Partner Tim Bergmeister an der Spitze des nur noch 10 Wagen umfassenden GT2-Feldes (der zweite Risi Ferrari wurde am Freitag ein eindrucksvolles Opfer der Betonstreckenbegrenzungen) in Angriff nehmen. Zweitschnellster auf den Zeitenlisten ist der in Sebring noch erfolgreiche Risi-Ferrari von Jamie Melo und Mika Salo, während Wolf Henzler und Robin Liddell im Tafel-Racing-Porsche hier die Weissacher Fahnen hochhalten. Die weiteren deutschsprachigen Fahrer verteilen sich auf folgende GT2-Startpositionen: Dominik Farnbacher 4., Jörg Bergmeister 5., Marc Basseng 8., Ralf Kelleners 10. – wobei Kelleners im freien Training noch schnellster Porsche-Pilot war und der Wagen in der Qualifing-Sitzung ohne Zeit blieb.
Das Rennen startet am heutigen Samstag als Joint-Venture Event mit der Indy-Car-Serie um 17 Uhr Ortszeit, was aufgrund der Zeitverschiebung von sches Stunden etwa 23 Uhr unserer Zeit entsprechen sollte. Die ALMS-Website wird wieder einen Zeitenmonitor zur Verfügung stellen.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Le Mans Series ( LMS )
Mit Gregor Fisken hat das Larbre-Competition -Team nun auch die Besatzung des 2. Wagens in der LMS komplettiert. Fisken, der zwar als klassischer Paydriver gilt, dabei aber laut Aussage seiner früheren Kundenteams einen nicht zu unterschätzenden Speed mitbringt, wird im 2. Wagen (Foto mit freundlicher Genehmigung von Sander van Dijk von Planet Le Mans) den Schweizer Steve Zacchia und den Belgier Gregory Franchi als Teamkollegen bekommen. In der in der Lackierung vom letzten Jahr antretenden #50 werden Fabrizio Gollin, Gabriele Gardel und Patrick Bornhauser das Fahrertrio bilden.
Verfasst von Harald Musileck. Veröffentlicht in Britische GT
Kurzfristig ergab sich für Tim Mullen (Bild links), der im Vorjahr gemeinsam mit Chris Niarchos den britischen GT2-Fahrertitel errang,
doch noch eine Möglichkeit zur Teilnahme am Meisterschafts-Auftakt in Oulton Park. Mullen wird als Co-Pilot von Hector Lester einen Ferrari F430 GT3 fahren und den am selben Wochenende in Australien engagierten Allan Simonsen vertreten. Simonsen soll nun doch für das CCC-Team die gesamte Saison der Australischen GT, wo er zur Zeit die Gesamtwertung anführt, bestreiten.
Hector Lester war übrigens zwecks Saisonvorbereitung down under und trat bei den Läufen in Adelaide mit dem Ferrari F430 Challenge von David Stevens an (Bild rechts). Während Simonsen dort im F360 zwei Siege und einen zweiten Rang verzeichnete, erreichte Lester als beste Platzierung einen neunten Rang. Mitte August gibt es noch eine zweite Terminkollision zwischen Britischer und Australischer Meisterschaft – auch für diese Runde wird sich Hector Lester nach einen anderen Co-Piloten umsehen müssen.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Le Mans Series ( LMS )
Das Team von James Watt Automotive wird kurzfristig an der kommenden Runde der 1000km in Monza teilnehmen, nachdem bei den Organisatoren die Absage eines noch ungenannten LMP1-Teams eingegangen ist. Die britische Mannschaft hatte trotz der frühzeitigen Bekanntgabe der Teilnahmeambitionen mit einem flammneuen Porsche 997 RSR (Bild) keine Fixnennung für die in diesem Jahr überlaufene LMS bekommen und ist daher für die erste Saisonhälfte von den Absagen der Teams mit Stammplätzen abhängig.
Teamchef James Watt Automotive kommentierte: „Wir müssen nun die an und für sich auf drei Monate ausgelegte Vorbereitung in 13 verbleibende Tage hineinquetschen, inklusive zweier Testtage. Aber Monza wird es wert sein – die Historie der Strecke ist beeindruckend.“ Paul Daniels, Dave Cox und ein noch ungenannter dritter (schneller) Fahrer sollen das Lineup für Monza bilden. Das Restprogramm des Team soll in diesem Jahr mindestens sechs weitere Rennen umfassen, so die LMS-Runden ab Nürburgring (inklusive dem Trip nach Sao Paulo, die 24h von Spa-Francorchamps und das PLM).